Österreichisch-Ungarischer Ausgleich

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Als Österreichisch-Ungarischer Ausgleich wird der am 26. September 1867 zwischen Österreich und Ungarn auf 10 Jahre abgeschlossene Staatsvertrag bezeichnet, der dann am 21. Dezember 1867 die kaiserliche Sanktion erhielt; er betraf die Frage über die Anteile der beiden Reichshälften an den gemeinsamen Ausgaben, die Verteilung der Staatsschuld und das Zoll- und Handelsbündnis. Nach lebhaften Debatten kam im Juni 1878 ein neuer Ausgleich zustande, im Mai 1887 wurde nach mehr als einjähriger Verhandlung wieder ein Ausgleich auf 10 Jahre (vom 1. Januar 1888 ab) geschlossen. Die Grundlagen des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs wurden am 31. Oktober 1918 von ungarischer Seite aufgekündigt.

Literatur

  • Gyula Andrássy: „Ungarns Ausgleich mit Österreich vom Jahre 1867“ (1897) (PDF-Datei)
  • Heinrich Friedjung: „Der Ausgleich mit Ungarn: Politische Studie“ (1877) (PDF-Datei)
  • Adolf Beer: „Der Staatshaushalt Oesterreich-Ungarns seit 1868“ (1881) (PDF-Datei)
  • Robert Zuckerkandl: „Die Konsumsteuern im österreichisch-ungarischen Ausgleich“ (1907) (PDF-Datei)
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