1936

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  • 15. Januar: Londoner Flottenkonferenz: Japan fordert erfolglos die gleiche Flottenstärke wie Großbritannien und die VSA, woraufhin es die Konferenz verlässt.
  • 25. März: Flottenabkommen zwischen Großbritannien, den USA und Frankreich.
  • 1. April: Der deutsche Sonderbotschafter, Joachim von Ribbentrop, überreicht der britischen Regierung in London die deutsche Antwort auf das Locarno-Memorandum vom 19. März. Sie enthält den Vorschlag eines umfassenden Friedensplans auf der Basis vollkommener Gleichberechtigung aller Teilnehmer.
  • 8. April: Die französische Regierung veröffentlicht einen Friedensplan, der in Genf den Locarno-Mächten übergeben wird. Der deutsche Friedensplan vom 1. April 1936 wird darin als völlig unzureichend bezeichnet.
  • 22. Juni - 20. Juli: Konferenz zur Meerengenfrage in Montreux: Neue Meerengenkonvention.
  • 4. Juli: Italien hat die Eroberung Abessiniens abgeschlossen; der Völkerbund stellt die Sanktionen ein.
  • 18. Juli: Bürgerkrieg in Spanien: Der Aufstand der Armee unter General Franco wird von den Deutschen und Italien, die Verfechter der Republik werden von der Sowjetunion unterstützt.
  • 25. Oktober: Deutsch-italienischer Vertrag: Begründung der "Achse Berlin-Rom".
  • 14. November: Das Deutsche Reich kündigt die Versailler Bestimmungen über die deutschen Wasserstraßen auf.
  • 25. November: Antikominternpakt zwischen Deutschland und Japan.

Inhaltsverzeichnis

Deutsches Reich

  • 7. März: Einzug der deutschen Truppen in das entmilitarisierte Rheinland im Zuge der Revision des Versailler Vertrages.
  • 29. März: In einer Volksabstimmung billigen 99% der Wähler die Politik Hitlers.
  • 9. April: Die deutsche Reichsjugendführung ruft alle Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1922- 1926 zum geschlossenen Eintritt in das deutsche Jungvolk und die Jungmädelschaft bis zum 20. April 1936 auf.
  • 11. Juli: Ein Abkommen mit Österreich verbessert die beiderseitigen Beziehungen.
  • 1. August: Die Olympiade Berlin 1936 beginnt.
  • 24. August: Einführung der zweijährigen Wehrdienstzeit.
  • 8. September - 14. September: Auf dem Reichsparteitag in Nürnberg wird der Vierjahresplan verkündet.
  • 18. Oktober: Hermann Göring wird mit der Durchführung des Vierjahresplanes beauftragt.
  • 25. Oktober: "Achse Berlin-Rom".
  • 14. November: Die deutschen Ströme befinden sich wieder unter der Hoheit des Reiches.
  • 18. November: Anerkennung der Regierung General Francos.
  • 25. November: Antikominternpakt mit Japan.

Frankreich

  • 12. Januar: Auf einer Massenkundgebung des Volksfrontbündnisses mit Gewerkschaften und antifaschistischen Aktionskomitees wird ein gemeinsames Wahlprogramm erarbeitet; Ministerpräsident Pierre Laval muss wegen des Ausscheidens der Radikalen aus seiner Linksregierung wenig später zurücktreten.
  • 24. Januar: Bildung eines Übergangskabinetts geführt von Albert Sarraut unter Ausschluss der Rechten.
  • 26. April: Bei den Wahlen erringt das Volksfrontbündnis mit 376:222 Sitzen eine klare Mehrheit, bleibt aber unter den Erwartungen. Die Sozialisten sind mit 147 Sitzen stärkste Kraft im Parlament, Zusammenschrumpfen der Radikalen auf 106 Sitze, während die Kommunisten triumphieren und von elf auf 72 Mandate springen.
  • 4. Juni: Léon Blum bildet ein Kabinett aus Sozialisten und Radikalen.
  • 7. Juni: Matignon-Verträge zwischen sozialistischer Gewerkschaft (CGT) und Arbeitgebervertretern.
  • 1. August: Ministerpräsident Blum entscheidet sich für eine nichtinterventionistische Politik im Falle Spaniens.
  • 28. September: Der Franc wird um 25-35% abgewertet. Anstieg der Produktion, aber keine Überwindung der Krise.

Großbritannien

  • 20. Januar: Tod König Georgs V., ihm folgt sein Sohn Eduard VIII..
  • 10. Dezember: Eduard VIII. muss zurücktreten, weil er eine vor der Scheidung stehende Amerikanerin heiraten will, was auf großen Protest in der Öffentlichkeit stößt. Sein Bruder Georg VI. folgt ihm nach.

Sowjetunion

  • 25. November - 5. Dezember: Auf dem VIII. Sowjetkongress der UdSSR wird eine neue, "demokratische" Verfassung angenommen, die die Führungsrolle der KPdSU verankert.
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