1968
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[Bearbeiten] BRD
- 1. Januar: Die Mehrwertsteuer wird in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Sie beträgt 10 %, ist aber für bestimmte Produkte (Nahrungsmittel, Druckerzeugnisse, ...) auf 5 % ermäßigt, sowie die Versicherungspflichtgrenze in der Angestelltenversicherung aufgehoben.
- 8. Januar: Quelle bietet als erstes Versandhaus Tiefkühlkost an.
- 18. Januar: In Aachen beginnt der Contergan-Prozess
- 31. Januar: Walter Scheel wird auf einem FDP-Bundesparteitag in Freiburg als Nachfolger von Erich Mende zum Parteivorsitzenden gewählt.
- 3. April: Eine Gruppe um Andreas Baader und Gudrun Ensslin begeht in Frankfurt am Main einen Brandanschlag auf ein Kaufhaus
- 11. April: Josef Bachmann fügt dem Studentenführer Rudi Dutschke lebensgefährliche Schußverletzungen zu, bei einen Volksaufstand.
- 30. Mai: Der Bundestag verabschiedet mit einer Zweidrittelmehrheit die so genannte Notstandsverfassung.
- 18. Juni: Nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes in Kassel vom 18. Juni 1968 ist Alkoholismus als Krankheit im Sinne der Reichsversicherungsordnung anerkannt.
- 28. Juni: Die Notstandsgesetze treten in Kraft (Bundesrepublik Deutschland)
- 17. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der BRD und Italien
- 23. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Senegal. In Kraft seit dem 1. Juli 1969
[Bearbeiten] DDR
- 12. Januar: In der DDR wird ein neues Strafgesetzbuch beschlossen, welches das Reichsstrafgesetzbuch von 1871 und das Strafrechtsergänzungsgesetz ablöst. Es verschärft Strafen für „politische Delikte“ und tritt am 1. Juli desselben Jahres in Kraft
- 6. April: In der DDR gibt es einen sogenannten Volksentscheid, in der über die neue Verfassung abgestimmt wird. 94,5 Prozent haben (nach Angaben der Regierung) mit Ja gestimmt.
[Bearbeiten] Österreich
- 7. Juni: Wien: Aktionisten sorgen in einer Universität für einen Skandal: Uni-Ferkelei
[Bearbeiten] Siehe auch
- Siehe auch: Geboren im Jahre 1968
- Siehe auch: Gestorben im Jahre 1968
