2004

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Inhaltsverzeichnis

Deutschland

Frankreich

  • 30. Januar: Der ehemalige Premierminister Alain Juppé, der Wunschnachfolger Jacques Chiracs, wird zu Haft auf Bewährung und Verlust des passiven Wahlrechts auf zehn Jahre verurteilt.
  • 28. März: Die Konservativen erleiden ein Desaster bei den Regionalwahlen.
  • 30. März: Chirac hält weiter an seinem Premierminister Raffarin fest.

VSA

  • 9. Januar: George W. Bush verkündet, langfristig eine VS-Landung auf dem Mars anzustreben.
  • 14. Januar: Bis 2020 soll eine Raumstation auf dem Mond fertiggestellt werden.
  • 21. Januar: Bush verteidigt in einer Rede zur Lage der Nation den Irakkrieg.
  • 25. Januar: VS-Außenminister Colin Powell räumt ein, daß es möglich sei, daß der Irak keine Massenvernichtungswaffen besessen habe.
  • 27. Januar: Vizepräsident Cheney besucht den Papst, der jedoch kritisch zur aktuellen VS-Politik ist.
  • 4. Februar: John Kerry gewinnt die Vorwahlen der Demokraten in fünf Bundesstaaten.
  • 8. Februar: Bush bezeichnet sich in einem Gespräch als „Kriegspräsident“.
  • 27. Februar: George Bush empfängt den deutschen Bundeskanzler Schröder in Washington.
  • 3. März: John Kerry steht als Präsidentschaftskandidat der Demokraten fest.
  • 16. März: Die VSA werfen Spanien, das seine Truppen aus dem Irak zurückziehen will, Zurückweichen vor dem Terrorismus vor.
  • 18. März: Bush rechtfertigt die Invasion in den Irak ein Jahr nach dem Beginn des Krieges.
  • 12. Mai: Empörung über die Hinrichtung von Amerikanern vor laufender Kamera im Irak.
  • 1. Juni: Bush bittet Deutschland um Unterstützung für seine VN-Resolution.
  • 4. Juni: Bush besucht den Papst und wird von diesem kritisiert.
  • 6. Juni: „Feierlichkeiten“ zum 60. Jahrestag der alliierten Landung in der Normandie.
  • 20. Juni: Im Irak wird eine amerikanische Geisel geköpft.
  • 2. November: Bei den Präsidentschaftswahlen bezwingt George W. Bush seinen Herausforderer John Kerry von den Demokraten und bleibt weitere vier Jahre im Amt.

Rußland

  • 8. Februar: Iwan Rybkin, ein Gegenkandidat Putins bei der anstehenden Präsidentschaftswahl, verschwindet spurlos, er taucht nach fünf Tagen wieder auf.
  • 5. März: Der neue Ministerpräsident Fradkow wird vom Kreml bestätigt.
  • 14. März: Bei den Präsidentschaftswahlen wird Wladimir Putin mit knapp 70 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt; der Kommunist Nikolaj Charitinow erhält 13 %, der nationalistische LDP-Kandidat bekommt 5 %, der Liberale Sergej Glasjew ebenfalls. Oleg Malyschkin (2 %) und Sergej Mironow (1 %) sind chancenlos. 5 % der Wähler stimmen „gegen alle“.
  • 9. Mai: Bei einem Anschlag auf ein tschetschenisches Stadionfest wird der moskautreue Präsident Tschetscheniens, Ramsan Kadyrow, getötet; Moskau kündigt Vergeltung an.
  • 1. September - 3. September: Geiselnahme an einer Schule in Beslan (Ossetien); Die Befreiung der Geiseln durch die Polizei endet blutig. Über 350 Menschen, überwiegend Kinder, sterben.

Spanien

  • 11. März: Bei Anschlägen auf drei Züge in Madrid sterben 191 Menschen, etwa 1400 sind verletzt; Hinter den Anschlägen werden die ETA oder El-Kaida vermutet.
  • 12. März: Etwa elf Millionen Spanier demonstrieren gegen den Terror; die ETA weist Verantwortung für Anschläge von sich.
  • 13. März: Die Anzeichen für ein islamistisches Attentat häufen sich.
  • 14. März: Sieg der Sozialisten bei den Parlamentswahlen. Die bisher regierende konservative Volkspartei unter José Maria Aznár verliert dramatisch und geht in die Opposition.
  • 15. März: Der designierte spanische Ministerpräsident José Luis Zapatero kündigt den Rückzug der spanischen Truppen aus dem Irak an.
  • 22. Mai: Der spanische Kronprinz Felipe heiratet in Madrid die Bürgerliche Letizia Ortiz.

Irak

  • 19. Januar: 100.000 Schiiten demonstrieren für freie Wahlen.
  • 1. Februar: Bei zwei Selbstmordanschlägen auf Büros kurdischer Parteien kommen mehr als 100 Menschen ums Leben.
  • 10. Februar: Bei einem Anschlag auf eine Bagdader Polizeistation sterben mindestens fünfzig Menschen; Wütende Iraker stürmen die Ruine.
  • 11. Februar: 46 Tote bei Anschlag auf Bagdader Rekrutierungsbüro.
  • 14. Februar: Anschlag auf Gefängnis in Falludscha: Mindestens 21 Tote, zahlreiche Insassen entfliehen.
  • 2. März: Bei Angriffen auf Schiiten am heiligen Feiertag in Kerbela sterben etwa 150 Menschen.
  • 19. März: Südkorea stellt die Entsendung von Truppen in das Land ein.
  • 31. März: Aufständische Iraker schleifen in Falludscha getötete Amerikaner durch die Stadt.
  • 1. April: Die VSA kündigen Vergeltung für die Leichenschändung an.
  • 5. April: Der radikale schiitische Prediger Muqtada al-Sadr ruft zum Aufstand gegen die Besatzer auf. In der Folge werden zahlreiche Städte von den Rebellen in Besitz genommen, darunter die heilige Stadt Nadjaf; schiitische und sunnitische Aufständische verbünden sich, bis zum 12. April sterben etwa siebenhundert Iraker und zirka siebzig GIs.
  • 7. April: El-Kut wird von den Rebellen eingenommen.
  • 9. April: Die Amerikaner erobern El-Kut zurück.
  • 10. April: Nach Kritik des irakischen Regierungsrates werden Friedensverhandlungen aufgenommen.
  • 11. April: Die VS-Armee verstärkt den Kessel um Falludscha.
  • 12. April: Zwei deutsche GSG-9-Beamte sterben im Rahmen einer Entführung.
  • 14. April: George W. Bush leugnet die Existenz eines Volksaufstandes.
  • 29. April: Die VSA kündigen den Rückzug von GIs aus Falludscha an.
  • 10. Mai: Amerikanische Militärs bezeichnen den Krieg als verloren.
  • 12. Mai: Ein Amerikaner wird vor laufenden Kameras von Aufständischen geköpft.
  • 17. Mai: Der Präsident des irakischen Regierungsrates wird ermordet; dennoch soll die Machtübergabe wie geplant am 30. Juni stattfinden.
  • 18. Mai: Bei einem amerikanischen Luftangriff auf ein irakisches Hochzeitsfest werden mehrere Menschen getötet.
  • 21. Mai: Die spanischen Truppen werden aus dem Irak zurückgezogen.
  • 8. Juni: Drei italienische Geiseln werden freigelassen.
  • 20. Juni: Eine amerikanische Geisel wird geköpft.
  • August: Aufstand von Muqtada al-Sadr, der nach Zugeständnissen der Amerikaner und Intervention der schiitischen Geistlichkeit mit einem Waffenstillstand endet.
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