3. Mai
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- 1815: Österreichische Truppen unter Graf Adam Albert von Neipperg schlagen in der Schlacht von Tolentino während des Österreichisch-Neapolitanischen Krieges, einem Teil der Befreiungskriege in Europa, die Armee von König Joachim Murat von Königreich Neapel, den Schwager Napoleons. Murat muss fliehen, die vertriebenen Bourbonen kehren nach Neapel zurück.
- 1774: gestorben Heinrich August de la Motte Fouqué, preußischer General
- 1815: Österreich, Preußen und Russland errichten auf dem Wiener Kongress vertraglich die Republik Krakau, die von den drei Großmächten im Kondominium verwaltet wird.
- 1848: gestorben Hans Ernst Karl Graf von Zieten, preußischer Generalfeldmarschall
- 1849: Der auf den Sturz von König Friedrich August II. von Sachsen und die Errichtung einer Republik abzielende Dresdner Maiaufstand beginnt. Der am 4. Mai eintreffende russische Anarchist Michail Bakunin setzt sich an die Spitze der Revolutionäre, zu denen auch Gottfried Semper und Richard Wagner zählen. Der Aufstand dauert bis zum 9. Mai.
- 1883: geboren Kurt von Briesen, er war deutscher General der Infantrie.
- 1905: geboren Albrecht von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach
- 1909: In Deutschland wurde der Führerschein eingeführt.
- 1914: geboren Josef Bremm, Träger der Schwerter
- 1916: Die ersten Anführer des Osteraufstandes in Irland werden durch Erschießen im Kilmainham Gaol in Dublin hingerichtet. Unter ihnen ist auch Patrick Pearse. Die Erschießungen dauern bis zum 12. Mai.
- 1921: Dritter Insurgentenaufstand - Polen greifen erneut Oberschlesien an
- 1938: Josef Bürckel, Reichskommissar für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Reich, beauftragt den Reichsleiter Presse der NSDAP, Max Amann, mit den Maßnahmen zur Umwandlung der österreichischen Presse im nationalsozialistischen Sinne.
- 1945: Das Kabinett Schwerin von Krosigk nimmt in Flensburg als geschäftsführende Reichsregierung im Deutschen Reich die Arbeit auf, bis ihre Mitglieder am 23. Mai von alliierten Soldaten verhaftet werden.
- 1946: Nach der Anklageerhebung am 29. April beginnt die mündliche Verhandlung der Tokioter Prozesse gegen Angehörige der Kaiserlichen Japanischen Armee und ehemalige Regierungsmitglieder.
- 1947: In Japan tritt eine von den Alliierten Besatzungsmächten nach Vorschlägen Japans erarbeitete neue Verfassung in Kraft, Tennō Hirohito, der bereits mit der Kapitulation seiner Göttlichkeit abgeschworen hat, hat nur noch um repräsentative Aufgaben.
- 1957: 14 namhafte Atomphysiker der DDR, unter ihnen die Professoren Max Volmer, Walter Friedrich, Hans Ertel, Gustav Hertz, Robert Rompe, Max Steenbeck, Peter Adolf Thiessen und Hans Falkenhagen, verfassen eine Solidaritätserklärung mit den Göttinger Achtzehn, die sich am 12. April gegen die Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen ausgesprochen haben.
- 1971: In der DDR tritt Walter Ulbricht als Erster Sekretär des Zentralkomitees der SED zurück, sein Nachfolger wird Erich Honecker.
