7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“
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Die 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“ war eine Division der Waffen-SS. Sie wurde gegen kommunistische Partisanen im ehemaligen Jugoslawien eingesetzt.
Die SS-Gebirgsdivision "Prinz Eugen" wurde im Jahr 1942 aufgestellt und setzte sich überwiegend aus südosteuropäischen Volksdeutschen, vor allem aus Männern des Banats und Siebenbürgens, zusammen. Ihr erster Kommandeur Artur Phleps stammte selbst aus Siebenbürgen. Der Namensbestandteil "Freiwilligen" ist etwas irreführend, da die freiwilligen Meldungen nicht ausreichten wurden die meisten Soldaten eingezogen, er wurde aber trotz Antrag des Kommandeurs auf Streichung beibehalten. Die Ausrüstung bestand großteils aus Beutewaffen, einmalig für eine Gebirgsdivision war das Vorhandensein einer Einheit von Kampfpanzern (aus französischem Beutebestand).
Was den Männern der "Prinz Eugen" an gediegener Friedensausbildung fehlte, ersetzten sie durch Unerschrockenheit und Manneshärte. In ihrem Stammland - dem Balkan - kämpfend, in Kenntnis des Wesens und der Kampfesweise des Feindes, waren sie für dieses Kriegsgebiet ideal geeignet und deshalb beim Gegner besonders gefürchtet.
Otto Kumm kommandierte ab 1944 die "Prinz Eugen". Er schildert in seinem Buch anhand von Kriegstagebüchern und den persönlichen Tagebuchaufzeichnungen Artur Phleps' detailliert die Einsätze seines Verbandes - von der offenen Feldschlacht bis zum blutigen Partisanenkrieg gegen Titos Freischärler. Die Kämpfe auf dem Balkan waren durch besondere Härte und Grausamkeit gekennzeichnet, da dem Gegner völkerrechtliche Grundlagen völlig fremd und gleichgültig waren.
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[bearbeiten] Gefangenschaft
Nach Darstellungen von Otto Kumm, einem früheren Kommandeur der SS-Division, wurde die Einheit nach Kriegsende entwaffnet und viele Angehörige anschließend ermordet. Die Überlebenden sind am 15. Mai 1945 zunächst in Richtung Villach marschiert und dann in Richtung Krainburg umgeleitet worden, wo sie die Nacht zum 16. Mai bei strömenden Regen im Freien verbringen mußten. Ab 16. Mai erfolgte der Abmarsch in so genannten "Sühnemärschen", bei denen viele erschossen wurden, die vor Erschöpfung nicht mehr weiter marschieren konnten, in die Kriegsgefangenschaft in Cilli und in St. Veit, heute Stadtteil von Laibach).[1] Durch Massaker, Zwangsarbeit und Hinrichtungen verloren Tausende Soldaten der "Prinz Eugen" noch nach der Kapitulation ihr Leben.
[bearbeiten] Einzelnachweise
- ^ Otto Kumm: Vorwärts Prinz Eugen! Geschichte der 7.SS-Freiwilligen Gebirgs Division „Prinz Eugen” Munin-Verlag, Osnabrück 1978. Neuauflage Winkelried Verlag, Dresden 2007, ISBN 978-3-938392-13-3
[bearbeiten] Literatur
Otto Kumm: Vorwärts, Prinz Eugen! Die Geschichte der 7. SS-Freiwilligen-Division "Prinz Eugen"; ISBN 978-3-938392-13-3
