Hitler, Adolf
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Adolf Hitler (
20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn;
30. April 1945 in Berlin) war ein deutscher Politiker. Ab 1921 Parteivorsitzender der NSDAP, ab 1933 Reichskanzler des Deutschen Reiches und von 1934 bis zu seinem Tod als „Führer und Reichskanzler” Regierungschef und Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches.[1]
Unter der Führung von Adolf Hitler errangen die Nationalsozialisten in Deutschland im Jahre 1933 den Wahlsieg und errichteten in dessen Folge das Dritte Reich. Nach seinem Tod wurde das Großdeutsche Reich zerschlagen, Europa geteilt und es begann der Kalte Krieg.
Inhaltsverzeichnis
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[bearbeiten] Biografie
[bearbeiten] Die frühen Jahre
Um seine Herkunft und sein Leben vor dem Eintritt in die Politik machte Hitler stets ein Geheimnis. „Sie dürfen nicht wissen,“ sagte er 1930 mit Blick auf politische Gegner, „woher ich komme und aus welcher Familie ich stamme.“ Damit versuchte er sich und seine Familienangehörigen vor journalistischen Nachstellungen zu schützen. Dennoch ließ Hitler nach der Heimkehr Österreichs ins Reich bei Strones und Döllersheim, der Heimat seiner Eltern, einen Truppenübungsplatz anlegen, um die dünnbesiedelte Gegend wirtschaftlich zu beleben.
[bearbeiten] Herkunft
Hitlers Familie stammte aus dem niederösterreichischen Waldviertel an der Grenze zu Böhmen. Im 19. Jahrhundert schwankte der damals in Österreich nicht unübliche Name der Familie noch zwischen Hüttler, Hiedler, Hittler und Hitler. Wahrscheinlich leiten sich die Namensvarianten von Hütte ab, der Name bezeichnet somit Kleinbauern oder Häusler.
Hitler wurde in der oberösterreichischen Stadt Braunau am Inn geboren. Er war das vierte von sechs Kindern des Zollbeamten Alois Hitler und dessen dritter Frau Klara (geb. Pölzl). Von den sechs Kindern des Paares erreichten nur Adolf und seine Schwester Paula das Erwachsenenalter. Alois Hitler hatte zudem einen unehelichen Sohn und eine Tochter von seiner zweiten Frau: Alois junior und Angela. In Mein Kampf schildert Hitler den Vater als streng, autoritär, mitunter auch jähzornig und gewalttätig.
[bearbeiten] Kindheit
Beruflich bedingt zog Alois Hitler mit seiner Familie mehrmals um: von Braunau zunächst nach Passau, später nach Lambach und schließlich nach Leonding bei Linz.
In den verschiedenen Volksschulen, welche Adolf Hitler besuchte, war er ein guter Schüler, auf der Realschule in Linz bekam er jedoch Probleme. Bereits das erste Jahr dort, 1900/1901, mußte er wiederholen, und seine Lehrer bescheinigten ihm „mangelnde Arbeitslust“. Die dritte Klasse in der Realschule in Linz schloss er 1904 erneut mit mangelhaften Noten ab, so daß eine Wiederholung der Klasse drohte. Da sein Vater aber in diesem Jahr gestorben war, bot die Schule Hitlers Mutter an, ihn zu versetzen, allerdings unter der Bedingung, daß er die Schule wechselte. Hitler besuchte daher nun die Realschule in Steyr. Aber auch dort besserten sich seine Leistungen nicht wesentlich. Er blieb sitzen, schaffte die Wiederholungsprüfung nicht und verließ die Schule sechzehnjährig, im Herbst 1905, ohne Abschluß.
Hitler bezeichnete dies später als eine Art von Lernstreik gegen den Vater, der ihn in eine Beamtenlaufbahn habe drängen wollen, während er selbst den Beruf des Kunstmalers anstrebte. Diese Eigendarstellung ist insofern stimmig, als Hitler zeitlebens als ausgezeichneter Maler galt, der mit regelmäßiger Arbeit jedoch nicht zurecht kam. Vor allem die architektonischen und perspektivischen Werke Hitlers fanden große Anerkennung, wie sich später auch bei seinem starken Interesse für Architektur zeigte, wobei jedoch seine Porträtzeichnungen eher mangelhaft waren. (Der Künstler Adolf Hitler)
[bearbeiten] Jahre in Wien und München
Von 1903 an bezog Hitler eine Halbwaisen-Rente. Damit und mit der Unterstützung seiner Mutter konnte er ab 1905 seine Existenz bestreiten. Nachdem er 1907 und 1908 im Auswahlverfahren von der Wiener Kunstakademie abgelehnt worden war, machte er zunächst keine weiteren Anstalten einen anderen Beruf oder auch nur eine Berufsausbildung in Angriff zu nehmen. Er blieb zunächst in Wien, kehrte aber dann nach Linz zurück, nachdem seine Mutter am 21. Dezember 1907 gestorben war. Hitler besserte damals sein Einkommen zusätzlich durch den Verkauf selbst gemalter Bilder und Postkarten auf. Sein damaliges Einkommen belief sich auf Monatlich 58 Kronen aus dem väterlichen Erbteil und 25 Kronen Waisenrente. Ein Jurist mit einjähriger Berufserfahrung erhielt damals 70 Kronen, ein junger Lehrer 66 Kronen. Hitler verzichtete zu Gunsten seiner Schwester Paula auf seine Waisenrente.[2]
1909, im Alter von 20 Jahren, zog Hitler erneut nach Wien. Dort kam er auch mit den Schriften des Rassenideologen Jörg Lanz von Liebenfels in Kontakt. Auch die antisemitischen Schriften von Politikern - wie dem Führer der Alldeutschen Bewegung Georg Ritter von Schönerer und dem Wiener Bürgermeister Dr. Karl Lueger - nahm er auf. Seine Auffassung von der überlegenen arischen Rasse dürfte sich damals gebildet haben. Mehr als für Politik hatte sich Hitler jedoch nach Aussagen seines damaligen Freundes August Kubizek für Opern interessiert, insbesondere für die Richard Wagners.
Nach der zweiten Ablehnung durch den Vorstand der Kunstakademie ging Hitler allmählich das Geld aus. Er zog im Jahre 1909 zuerst kurzzeitig in ein Obdachlosenasyl und Anfang 1910 in ein Männerwohnheim. Als Maler von Sehenswürdigkeiten Wiens fand er in dieser Zeit nur ein bescheidenes Auskommen.
Siehe auch: Der Künstler Adolf Hitler
Nachdem Hitler im Mai 1913 das Erbe des Vaters ausgezahlt worden war, zog er von Wien nach München, wo er bei dem Schneider Josef Popp zur Untermiete wohnte. In Mein Kampf schrieb er später, er habe sich nach einer „deutschen Stadt“ gesehnt. Bei Kriegsausbruch im Jahre 1914 meldete er sich umgehend als Kriegsfreiwilliger.
[bearbeiten] Im Ersten Weltkrieg
Als Gefreiter des 16. Königlich Bayerischen Reserve-Infanterieregiments „List“ (nach dem Kommandeur Julius List) verbrachte Hitler fast die gesamte Kriegszeit als Meldegänger unmittelbar an der Westfront. Er trat am 16. August 1914 als Freiwilliger in die Bayerische Armee ein und wurde im Dezember desselben Jahres mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. In Nordfrankreich wurde Hitler im Oktober 1916 verwundet. Man schickte ihn in das Lazarett Beelitz, das ihm „mit seinen weißen Betten und sorgenden Krankenschwestern geradezu unwirklich vorkam.“ Anfang März 1917 kam er wieder an die Front. Im Jahre 1918 wurde er schließlich mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet, das im Ersten Weltkrieg nur in seltensten Fällen an Gefreite verliehen wurde.
[bearbeiten] Hitler bekommt das Eiserne Kreuz
Aus den Erinnerungen von Hitlers Vorgesetztem im Regiment List:
- „Am 17. November 1914 wurden die Stellungen des Regiments List von starker Artillerie beschossen. (...) Gegen 14:15 Uhr schlug eine schwere englische Granate, (...) in den Befehlsunterstand ein. Drei Mann waren sofort tot; vier andere, darunter der Regimentskommandeur, lagen mit zerschmetterten Gliedern in ihrem Blut. Eisenteile, Erdbrocken und Mauerwerk stürzten auf die Verwundeten und Toten. Ein Mann, Meldegänger des Regimentsstabes, der zum Befehlsstand gehörte, hatte den Keller wenige Sekunden vor dem Volltreffer verlassen und war so dem Tode entgangen: Adolf Hitler. (...) Einer der ständig zum Regimentsstab kommandierten Meldegänger war Adolf Hitler.(...) Auf jeden Fall gehörte er zu denjenigen Soldaten, die mir unmittelbar unterstanden und mit denen ich mich im Laufe der Zeit genauer beschäftigte, um zu wissen auf wen man sich wirklich verlassen konnte...(...) Einer von diesen Zuverlässigen war Adolf Hitler.“ [3]
Hitler selbst schrieb in einem Brief im Februar 1915:
- „In Messines wurde ich zum ersten Mal, in Wytschaete zum zweiten Mal zum Eisernen Kreuz vorgeschlagen... (...) Am 2ten Dezember erhielt ich es dann endlich.“ [3]
Am 2. Dezember 1914 erfolgte die Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Klasse für hervorragende Tapferkeit als Meldegänger beim Sturm auf den „Bayernwald“ bei Wytschajete. Am 27. Oktober 1915 wurde Adolf Hitler zum Gefreiten befördert. Am 7. Oktober 1916 wurde er durch Granatsplitter in der Somme-Schlacht verwundet. Am 4. August 1918 erfolgte die Verleihung des Eisernen Kreuzes I. Klasse für besonders kaltblütiges Verhalten im Kampf um den Brückenkopf von Montdidier.
Hitler galt als korrekter Soldat. „Den Vorgesetzten achten, niemandem widersprechen, blindlings sich fügen“, so schilderte er selbst seine damalige Haltung während des Putschistenprozesses im Jahr 1924. Eine Beförderung lehnte Hitler im Krieg ab, doch er wird namentlich in der Regimentszeitschrift erwähnt. Ferner erhielt er ein Regimentsdiplom für hervorragende Tapferkeit.
Am 15. Oktober 1918 wurde Hitler nach einem Gasangriff in der Ypern-Schlacht in das Lazarett der vorpommerschen Stadt Pasewalk eingewiesen. Die vorübergehende Blindheit, wegen der er behandelt wurde, war auf eine Augenverletzung in Folge des Gasangriffs durch Gelbkreuz zurückzuführen. Seine Fronterfahrung war für Hitler ein einschneidendes Erlebnis. In seinem späteren Leben wußte er dies in militärischen Fragen durchaus zu nutzen .
[bearbeiten] Verleumdungen
Bereits während der Systemzeit der Weimarer Republik griffen politische Gegner die NSDAP an, indem man versuchte, deren führende Mitglieder jede soldatische Leistung abzusprechen. Der SPD-Abgeordnete Erhard Auer unterstellte Hitler im März 1923 in einem Zeitungsartikel frontfernes Ausharren sowie anhaltendes Krankmachen. Hitler konterte, er habe als Meldegänger eine der gefährlichsten Aufgaben an der Front wahrgenommen, habe sich unentwegt in der Gefahrenzone befunden, wie auch seine Verwundungen bewiesen. Zudem sei er keinen einzigen Tag krank gewesen.[4]
[bearbeiten] Hitlers Aufstieg
[bearbeiten] Politische Anfänge
Hitler sagte später, die Empörung über den verlorenen Krieg und den „Verrat der Novemberverbrecher“ habe in ihm den Entschluß reifen lassen, Politiker zu werden.
Er kehrte in die Kaserne seines Regiments nach München zurück und wurde mehrfach zu einem der Vertrauensleute seines Regiments gewählt. Er war damit eine Art Verbindungsmann zur revolutionären Münchner Räteregierung des sozialistischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner.
In den Wirren nach dessen Ermordung ergriff Hitler vorerst weder auf Seiten der Räterepublik noch auf Seiten derer Gegner, der zumeist völkisch gesinnten Freikorps, Partei.
Nach der blutigen Niederwerfung der Räterepublik wurde Hitler von der Münchener Reichswehrverwaltung angeworben, die damals den entscheidenden Machtfaktor in Bayern darstellte. Die entscheidenden Männer der sogenannten schwarzen Reichswehr – z. B. der Hauptmann Ernst Röhm – sahen in dem Gefreiten Hitler bald einen potentiellen Agitator, mit dessen Hilfe sich nationalistische Ideen unter den Arbeitern verbreiten ließen. Seine Vorgesetzten schickten Hitler zu Schulungen für Propaganda-Redner und beauftragten ihn damit, politische Parteien und Zirkel aufzusuchen, die im nachrevolutionären München weit verbreitet waren.
Dazu gehörte auch die von dem Journalisten Karl Harrer und dem Schlosser Anton Drexler gegründete Deutsche Arbeiterpartei (DAP). Am 12. September 1919 besuchte Hitler, aufgrund einer Empfehlung von Hauptmann Karl Mayr aus der völkisch-nationalistischen Vereinigung Eiserne Faust, erstmals eine ihrer Versammlungen. Als dabei ein Redner die Trennung Bayerns vom Reich forderte, widersprach Hitler ihm so energisch wie wortreich und fiel durch sein Rednertalent auf. Er konnte Zuhörer fesseln und Emotionen wecken. Drexler meinte angeblich sofort zu Harrer: „Dör hot a Goschn, den kennt ma braucha!“ (Hochdeutsch: „Der hat ein Mundwerk, den könnten wir gebrauchen!“) und versuchte, ihn noch am gleichen Abend anzuwerben. Am 19. Oktober trat Hitler der DAP bei – als 55. Mitglied, nicht als siebentes, wie später oft behauptet. Seine Mitgliedsnummer 555 rührte daher, daß die DAP mit der Zählung ab 501 begann, um etwas mehr Größe vorzutäuschen. Zu dieser Zeit kam Hitler auch erstmals mit dem antisemitischen Schriftsteller Dietrich Eckart von der Thule-Gesellschaft in Kontakt. Eckart war auf der Suche nach einem Agitator im Sinne der völkisch-nationalen Idee. Als einer der ersten sah er in Hitler diesen Mann und förderte ihn seither mit Rat und Tat. 1920 wurde er Herausgeber der Zeitung Völkischer Beobachter.
Da Hitler mit seinen Kundgebungen immer mehr Zuhörer und Mitglieder anlockte, wurde er für die kleine DAP bald unentbehrlich. Zunächst war er dort als Werbeobmann tätig und im Frühjahr 1920 an der Ausarbeitung des 25-Punkte-Programms der DAP beteiligt, die sich auf sein Betreiben in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannte. Am 31. März 1920 wurde er aus der Armee entlassen.
[bearbeiten] Putsch und Inhaftierung
Siehe auch: Marsch auf die Feldherrnhalle
Bayern wurde seit der Niederschlagung der Räterepublik von dem nationalistisch und monarchistisch gesinnten Generalstaatskommissar Gustav Ritter von Kahr regiert, der keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen die Demokratie und die rote Reichsregierung machte. Hitler und der frühere Generalquartiermeister der Obersten Heeresleitung (OHL) Erich Ludendorff, der inzwischen zu den Sympathisanten der NSDAP gehörte, sahen in Kahr daher einen Verbündeten in ihrem Plan, nach dem Vorbild von Mussolinis Marsch auf Rom vom Oktober 1922 die Regierung in Berlin gewaltsam zu stürzen. Aufgrund der französischen Ruhrbesetzung, der enormen Inflation und heftiger innerer Unruhen in Deutschland glaubte er, auch bei breiten Bevölkerungsschichten Unterstützung zu finden.
Am Abend des 8. November 1923 stürmten Hitler und einige Bewaffnete den Münchner Bürgerbräukeller, in dem Kahr eine Rede hielt. Unter vorgehaltener Waffe ging dieser auf Hitlers Angebot ein. Am nächsten Morgen trieb jedoch die Polizei den Marsch Hitlers und seiner Anhänger an der Feldherrnhalle auseinander, wobei 16 Kameraden Hitlers erschossen wurden. Ludendorff und Hitler wurden verhaftet.
[bearbeiten] Verhaftung
Heinz Pernet, Dr. Friedrich Weber, Wilhelm Frick, Oberleutnant Griebel (Hermann Kriebel), Erich Ludendorff, Adolf Hitler, Wilhelm Brückner, Ernst Röhm, Robert Wagner
Hitler war nach dem gescheiterten Putsch in München ins Haus seines Freundes Ernst „Putzi“ Hanfstaengl in Uffing geflohen. Am 11. November 1923 wurde er dort verhaftet. Seine Festnahme am Nachmittag des 11.November 1923 hielt die Regierung in einem Bericht fest: Demzufolge entschied Oberleutnant Rudolf Belleville, der aus Weilheim mehrere Polizeikräfte mitgebracht hatte, das etwas außerhalb von Uffing liegende Haus von Hanfstaengls Mutter zu umstellen. Das Anwesen wurde eineinhalb Stunden lang vergeblich durchsucht. Die massive Polizeipräsenz hatte zur Folge, daß im Dorf rasch ein Menschenauflauf entstand. Anschließend konzentrierten sich die Polizisten auf die im Ort gelegene Villa der Familie. Dort führte Hanfstaengls Frau Helene den Oberleutnant vor ein Zimmer. Darin stand Hitler, der Arm steckte in einer Binde. Er hatte sich beim Putschversuch, den Regierungstruppen mit Waffengewalt niedergeschlagen hatten, die Schulter ausgekugelt. „Auf die Ankündigung, daß er gekommen sei, ihn zu verhaften, streckte Hitler ihm die Hand entgegen und erklärte, ihm zur Verfügung zu stehen. Er bat nur, ihn vor Anpöbelung zu schützen“, heißt es im Bericht. Belleville führte den Auftrag, Hitler festzunehmen, nur äußerst ungern aus. Denn der Ordnungshüter war mit Rudolf Heß, dem späteren Stellvertreter des Führers, und Hitler selbst aus Kriegszeiten beziehungsweise aus den Tagen des Kapp-Putsches bekannt. So ließ Belleville Hitler sogar noch Zeit, Anweisungen an seine Mitstreiter zu formulieren. Hitler wurde beim Ankleiden unterstützt. Nachdem die Polizisten die Straße geräumt hatten, wurde Hitler zum Weilheimer Bezirksamt transportiert. Von dort brachte man ihn nach Landsberg. Hitler selbst nahm übrigens an, erschossen zu werden. Ernst Hanfstaengl behauptete in seinen Memoiren, daß seine Gattin Hitler handgreiflich vom Suizid abgehalten habe. Hanfstaengl, der auch am Putsch beteiligt war, setzte sich nach Salzburg ab. Später wurde er Auslandspressechef der Nationalsozialisten. In Landsberg traf Hitler 1924 Belleville wieder. Der Oberleutnant zählte dort zur Bewachungsmannschaft.
[bearbeiten] Prozeß
Der Prozeß gegen die Teilnehmer am Marsch auf die Feldherrnhalle begann am 26. Februar 1924. Ludendorff erhielt einen Freispruch. Die Richter taten sich schwer, Hitler überhaupt zu verurteilen und attestierten ihm, während des Aufstands vom „edelsten selbstlosen Willen geleitet“ worden zu sein. Er wurde wegen Hochverrats zur Mindeststrafe von fünf Jahren Festungshaft verurteilt.
[bearbeiten] Haft
Von seiner Haftstrafe mußte er nur ein Jahr in der Festung Landsberg absitzen. Bereits am 20. Dezember 1924 wurde Hitler entlassen. Er hatte die Haftzeit genutzt, seinem damaligen Sekretär Rudolf Heß den ersten Teil seines Buches Mein Kampf zu diktieren, in dem er offen seine politischen Ziele und die Ziele des Nationalsozialismus beschrieb. Zu seinem Verständnis von Staatsgewalt schreibt Hitler damals bereits deutlich:
- „Da jede Regierungsgewalt selbstverständlich die Pflicht der Erhaltung der Staatsautorität für sich in Anspruch nimmt, mag sie auch noch so schlecht sein und die Belange eines Volkstums tausendmal verraten, so wird der völkische Selbsterhaltungstrieb bei Niederkämpfung einer solchen Macht, zur Erringung der Freiheit oder Unabhängigkeit, dieselben Waffen zu führen haben, mittels deren der Gegner sich zu halten versucht. Der Kampf wird demnach so lange mit „legalen“ Mitteln gekämpft werden, solange auch die zu stürzende Gewalt sich solcher bedient; es wird aber auch nicht vor illegalen zurückzuschrecken sein, wenn auch der Unterdrücker solche anwendet. Im allgemeinen soll aber nie vergessen werden, daß nicht die Erhaltung eines Staates oder gar die einer Regierung höchster Zweck des Daseins der Menschen ist, sondern die Bewahrung ihrer Art. Ist aber einmal diese selber in Gefahr, unterdrückt oder gar beseitigt zu werden, dann spielt die Frage der Legalität nur mehr eine untergeordnete Rolle. Es mag dann sein, daß sich die herrschende Macht tausendmal sogenannter „legaler“ Mittel in ihrem Vorgehen bedient, so ist dennoch der Selbsterhaltungstrieb der Unterdrückten immer die erhabenste Rechtfertigung für ihren Kampf mit allen Waffen. Nur aus der Anerkennung dieses Satzes allein sind die Freiheitskämpfe gegen innere und äußere Versklavung von Völkern auf dieser Erde in so gewaltigen historischen Beispielen geliefert worden. Menschenrecht bricht Staatsrecht. Unterliegt aber ein Volk in seinem Kampf um die Rechte des Menschen, dann wurde es eben auf der Schicksalswaage zu leicht befunden für das Glück der Forterhaltung auf der irdischen Welt. Denn wer nicht bereit oder fähig ist, für sein Dasein zu streiten, dem hat die ewig gerechte Vorsehung schon das Ende bestimmt. Die Welt ist nicht da für feige Völker.“
Dank der Berichterstattung über den Prozess wurde Hitler nun auch im Norden Deutschlands bekannt. Seine Stellung in der NSDAP war gefestigter denn je und in der völkischen Bewegung gewann seine Stimme erheblich an Gewicht. Hatte er sich bis dahin eher als Trommler der Bewegung gesehen, der den Weg für einen anderen Retter Deutschlands wie etwa Ludendorff frei machen sollte, so sah er sich nun zunehmend selbst in der Rolle des Führers der Bewegung.
[bearbeiten] Neubeginn und Aufstieg der NSDAP
Nach seiner Haftentlassung begann Hitler damit, die NSDAP neu zu ordnen. Dazu hielt er eine vielumjubelte Rede am 27. Februar 1925 im Münchner Bürgerbräukeller und begann in Anschluß daran, die Partei umzustrukturieren. In Norddeutschland hatte sich unter Gregor Strasser ein starker Parteiflügel gebildet, der Hitlers Anlehnung an die alten, monarchistischen Machteliten nicht mittragen wollte und einen linken sozialrevolutionären Kurs befürwortete. Hitler gelang es jedoch, Strasser und seine Anhänger politisch zu neutralisieren oder, wie im Fall Joseph Goebbels, auf seine Seite zu ziehen.
Aus dem fehlgeschlagenen Putsch hatte er den Schluss gezogen, daß es die Macht im Staat nicht auf revolutionärem, sondern auf legalem Weg zu erobern galt. Die NSDAP sollte in die Parlamente einziehen. Zudem sollte die SA mit spektakulären Aufmärschen die Blicke der Öffentlichkeit auf die Partei und ihren Führer lenken und zugleich die Schwächen des Systems offenbaren.
Eine erste Möglichkeit, in ganz Deutschland propagandistisch tätig zu werden, war das 1929 von NSDAP und DNVP gemeinsam initiierte Volksbegehren gegen den Young-Plan, der eine vorgeblich abschließende Regelung der Reparationsfragen des sogenannten Versailler Vertrages zwischen Deutschland und seinen ehemaligen Kriegsgegnern vorsah. Das Volksbegehren scheiterte zwar, aber Hitler und die NSDAP gewannen in den Reihen des national-konservativen Bürgertums erheblich an Zustimmung, was sich bei den Landtagswahlen in Thüringen im Herbst 1929 erstmals in einem deutlichen Zuwachs an Wählerstimmen erwies. Vor allem konnte Hitler seither auf die publizistische Unterstützung durch das Presseimperium des DNVP-Vorsitzenden Alfred Hugenberg setzen. Dieser sah – wie zuvor Ludendorff und später Papen – in Hitler und der NSDAP jedoch nur willige, lenkbare Instrumente, um den deutschnationalen Kräften zu einer Massenbasis im Volk zu verhelfen.
Zum Durchbruch auf nationaler Ebene verhalf Hitler die Weltwirtschaftskrise, die Ende 1929 ausbrach und die Deutschland mit voller Härte, vor allem auf Grund des sogenannten Versailler Vertrages, traf. Über der Finanzkrise des Reichs brach am 27. März 1930 die Weimarer Koalition auseinander. Hermann Müller (SPD), folgte das erste Präsidialkabinett des Zentrums-Abgeordneten Heinrich Brüning, das sich allein auf das Vertrauen des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg stützen konnte. Bei den Neuwahlen am 14. September steigerte die NSDAP ihren Wähleranteil mit einem Schlag von 2,6 auf 18,3 Prozent. Statt mit 12 Abgeordneten, wie bis dahin, zog sie nun mit 107 in den Reichstag ein. Die bislang staatstragenden Parteien hatten keine Mehrheit mehr im Volke und Hitlers NSDAP war endgültig zu einem Machtfaktor in der deutschen Politik geworden.
Kurzer Auszug aus der Wahlkundgebung in Eberswalde 1932: ram-Datei zum anhören
[bearbeiten] Hitlers Weg zur Kanzlerschaft
Nach freiwilliger Aufgabe der österreichischen Staatsbürgerschaft war Hitler seit 1925 staatenlos. Die Einbürgerung Adolf Hitlers im Zuge seiner Anstellung als Regierungsrat beim Landeskultur- und Vermessungsamt des Freistaates Braunschweig Ende Februar 1932 machte ihn endgültig zum deutschen Staatsangehörigen. Aus dem Gesetz über den Neuaufbau des Reiches vom 30. Januar 1934, das die Hoheitsrechte der Bundesländer aufhob, ergab sich mit zwingender Notwendigkeit die zentrale Einführung der deutschen Staatsangehörigkeit für das gesamte Reichsgebiet, so daß Hitler jetzt nicht mehr zuerst ein Braunschweiger hätte werden müssen, um deutscher Staatsbürger zu sein. Nationalgeschichtlich stellt deshalb die Verordnung vom 5. Februar 1934 über die deutsche Staatsangehörigkeit einen bemerkenswerten Akt dar, weil es keine mit Landesausweis versehenen Badener, Bayern, Preußen usw. mehr gab, sondern nur noch deutsche Staatsbürger mit entsprechendem Eintrag im Standesregister. Damit erfüllte Hitler die Voraussetzung zur Kandidatur bei der Reichspräsidentenwahl im selben Jahr. Nachdem die NSDAP bei den Reichstagswahlen 1932 die stärkste Partei wurde, ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg ihn am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler und es begann die nationale Erhebung.
Die Befürwortung seiner Ernennung zum Reichskanzler durch die nationalkonservativen Kreise um Franz von Papen sicherte sich Adolf Hitler, indem Papen zum Vizekanzler mit dem Recht, bei allen Vorträgen des Kanzlers beim Reichspräsidenten zugegen zu sein, ernannt wurde und indem die klassischen Ministerien von Konservativen besetzt wurden. Papen glaubte, Hitler dadurch „einrahmen“ zu können. Das Militär hoffte durch den Reichskanzler Hitler auf den nationalen Aufstieg, auf eine Beseitigung des sogenannten Versailler Vertrages und eine Wiederherstellung der Reichswehr, um dem Rüstungsniveau der Nachbarländer zumindest endlich wieder ebenbürtig sein zu können. Nationalkonservative aus Wirtschaft und Politik erhofften sich durch Hitler eine Stabilisierung der Regierung und auch eine Neuorientierung der politischen Kultur in Richtung einer autoritären Monarchie. Aus Anlaß einer Reise Hitlers nach München gab die Reichspressestelle der NSDAP am 5. Februar bekannt, daß Hitler auf seine Bezüge als Reichskanzler verzichte, da „er sich als Schriftsteller sein Einkommen selbst verdient.“ Einen Gehaltsverzicht hatte Hitler schon am 17. Oktober 1932 angekündigt.
Zum Programm der NSDAP und zum Zustand des Reiches äußerte sich Hitler kurz nach seiner Wahl zum Kanzler in seiner Rede vom 10. Februar 1933 im Berliner Sportpalast. Diese Rede wurde im ganzen deutschen Rundfunknetz übertragen.
[bearbeiten] Filmbeitrag
Auszug aus der Rede vom 10. Februar 1933:
[bearbeiten] Hitlers Privatleben
Adolf Hitler war privat eher zurückhaltender Natur. Bekannt ist, daß er sehr tierlieb war, was auch in verschiedenen nationalsozialistischen Publikationen über ihn hervorgehoben wurde. Viele Zeitzeugen behaupten außerdem, daß er Vegetarier gewesen ist. Weiterhin rauchte Hitler nicht und trank grundsätzlich keinen Alkohol. Inwieweit er erotische Liebesbeziehungen zu Frauen hatte, ist bis heute ungeklärt. Seine angebliche sexuelle Beziehung zu seiner Nichte Geli Raubal hat sich als üble Nachrede innenpolitischer Gegner aus der Zeit vor der Machtübernahme herausgestellt. Ob sein Verhältnis zu Eva Braun eher platonischer oder erotischer Art war, ist unklar. Die beiden heirateten jedenfalls am 29. April 1945.
Adolf Hitler auf dem Obersalzberg |
[bearbeiten] Der Führer
[bearbeiten] Errichtung des Dritten Reiches
Nach dem Reichstagsbrand, der vom holländischen Kommunisten Marinus van der Lubbe verursacht wurde, erreichte Hitler von Hindenburg den Erlaß von Notverordnungen nach Artikel 48 der Weimarer Verfassung. Mit ihnen war er als Reichskanzler in der Lage, übergeordnete Rechte einzusetzen. Diese Notverordnungen hatten jedoch nur eine eng begrenzte Gültigkeitsdauer. An ihre Stelle sollte daher eine dauerhafte Regelung treten, das „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“, das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“. Dazu benötigte Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Reichstag. Um die Zweidrittelmehrheit erreichen zu können, verhinderten SA und preußische Polizei die Teilnahme eines Teils der Reichstagsabgeordneten an der entsprechenden Parlamentssitzung, nämlich allen 81 Angehörigen der KPD-Fraktion und einigen Sozialdemokraten. Das Gesetz wurde mit Zustimmung der bürgerlichen Parteien, darunter die Zentrum-Partei und die Liberalen verabschiedet. Die verbliebenen SPD-Abgeordneten stimmten dagegen. Beim Tag von Potsdam bei dem sich die neue Regierung in die preußische Tradition stellte wurden bürgerlich konservative und deutsch-nationale Kreise in die Ziele der Bewegung einbezogen.
Am 1. Juni 1933 wurde die Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft eingeführt, eine Abgabe aller Betriebe zugunsten der NSDAP, berechnet nach der Lohn- und Gehaltssumme. Bis 1945 kamen so 700 Millionen Reichsmark zusammen. Die NSDAP konnte somit zumindest ihre grundlegenden finanziellen Probleme bereinigen.
Nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburgs, am 2. August 1934, ging der Oberbefehl über die Reichswehr auf Hitler über. Dieser ließ durch eine Volksabstimmung das Amt des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers zusammenfassen und nannte sich fortan Führer und Reichskanzler nach dem Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches vom 1. August 1934, das besagt: „§ 1. Das Amt des Reichspräsidenten wird mit dem des Reichskanzlers vereinigt. Infolgedessen gehen die bisherigen Befugnisse des Reichspräsidenten auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler über.“ Er demonstrierte damit die Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers auf seine Person, verwandte jedoch bewußt nicht die Amtsbezeichnung Reichspräsident für sich, denn diese solle dem verstorbenen Paul von Hindenburg vorbehalten bleiben. Im Erlaß des Reichskanzlers zum Vollzug des Gesetzes über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs vom 1. August 1934 heißt es dementsprechend: „Die Größe des Dahingeschiedenen hat dem Titel Reichspräsident eine einmalige Bedeutung gegeben. Er ist nach unser Aller Empfinden in dem, was er uns sagte, unzertrennlich verbunden mit dem Namen des großen Toten. Ich bitte daher, Vorsorge treffen zu wollen, daß ich im amtlichen und außeramtlichen Verkehr wie bisher nur als Führer und Reichskanzler angesprochen werde. Diese Regelung soll für alle Zukunft gelten.“
[bearbeiten] Hitlers Innen- und Volkstumspolitik
Wesentliche Antriebskräfte für Hitlers Politik waren eine Neuordnung der europäischen und globalen Wirtschaftsverhältnisse im Sinne einer völkisch-nationalen Neubesinnung. Daraus resultierten auch sein Antisemitismus und sein völkischer Sozialdarwinismus. Hitler sah in der Weltgeschichte einen permanenten Kampf, in dem die Starken die Schwachen, die höherwertigen die minderwertigen Rassen beherrschen.
Es war Hitlers erklärtes Ziel, eine neue Volksgemeinschaft zu etablieren. Einen wirklichen Sozialstaat, in dem der Egoismus ein Ende findet und sich alle für das gemeinsame Volkswohl einbringen. Hitler selbst war nie Anhänger eines Personenkultes. Bereits 1933 gab er Anweisung zur Beibehaltung historischer Straßennamen. Stattdessen sagte er „jede Generation soll nur das auf sich beziehen, was sie selbst geschaffen hat.“ Denn „Nur das, was die Nationale Revolution für die Zukunft selbst erbaut, darf sie mit ihrem und den Namen ihrer führenden Männer verbinden.“ Ebenso lehnte Hitler es ab, Münzen mit seinem Antlitz prägen zu lassen. Eventuell wäre dies erst nach einem siegreichen Kriegsende geschehen. Auf den Reichsmünzen dargestellt wurden hingegen berühmte deutsche Identifikationsfiguren wie Paul von Hindenburg und Friedrich Schiller.[5]
[bearbeiten] Repressalien
Der Antisemitismus Hitlers und der Nationalsozialisten zeigte sich in der Herausdrängung der Juden aus dem öffentlichen Leben. Nach der jüdischen Kriegserklärung vom 24. März 1933 war ursprünglich geplant, die jüdischen Bürger im Rahmen des Madagaskarplanes umzusiedeln. Die Internierung in Konzentrationslagern während des Zweiten Weltkrieges sei auch nach Ansicht des Historikers Ernst Nolte als Schutzmaßnahme gerechtfertigt gewesen.[6]
Der Antisemitismus eskalierte im Verlauf des Krieges zur sogenannten Gesamtlösung der Judenfrage, die von Hitler bereits in „Mein Kampf“ angedeutet wurde. Die Juden wurden nach den Jüdischen Kriegserklärungen an Deutschland ihrem Feindstatus zufolge in Lagern interniert. Hitlers unmittelbare Verantwortung für angebliche spätere Vorgänge ist mit dem Argument bezweifelt worden, es gebe kein entsprechendes, von Hitlers eigener Hand unterzeichnetes Dokument zur Judenvernichtung. Dem stehen allerdings die erwähnten, öffentlichen und klar dokumentierten Äußerungen Hitlers entgegen, die zeigen, daß die von seiner Regierung zu verantwortende Rassenpolitik ganz seinen persönlichen Ansichten und Zielen entsprach. Dies begann nicht erst mit den Äußerungen in „Mein Kampf“ und endete nicht mit seiner Reichstagsrede vom 30. Januar 1939, in der er für den Fall eines neuerlichen vom Weltjudentum ausgelösten Krieges die „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ ankündigte. Darüberhinaus mußten auch politische Gegner des Nationalsozialismus generell mit Verfolgung oder sogenannter Schutzhaft in Konzentrationslagern (KL) rechnen. Hitlers sozialdarwinistische Anschauungen traten auch im Euthanasie-Programm zutage, in dem er sogenanntes „lebensunwertes Leben“ im Sinne der Erhaltung eines gesunden Volkskörpers als nicht erhaltenswert betrachtete.
[bearbeiten] Hitler und die Judenverfolgung
Es wird oft behauptet, Adolf Hitler habe bereits in seinem Buch Mein Kampf die Vernichtung der Juden mit Giftgas angekündigt. In diesem Zusammenhang wird folgende Aussage zitiert: „Hätte man zu Kriegsbeginn und während des Krieges einmal zwölf- oder fünfzehntausend dieser hebräischen Volksverderber so unter Giftgas gehalten, wie Hunderttausende unserer allerbesten Arbeiter aus allen Schichten und Berufen es im Felde erdulden mußten, dann wäre das Millionenopfer der Front nicht vergeblich gewesen. Im Gegenteil: Zwölftausend Schurken zur rechten Zeit beseitigt, hätte vielleicht einer Million ordentlicher, für die Zukunft wertvoller Deutscher das Leben gerettet.“
Diese Passage findet sich im Zweiten Band, und zwar im Kapitel Notwehr als Recht, wo Hitler auf die Verhältnisse im Ersten Weltkrieg eingeht und den Marxismus angreift, der in Deutschland vorwiegend von Juden angeführt wurde. Sowohl der Bezug auf die Vergangenheit als auch die Bedingungsform („hätte man“) legen nahe, daß es sich hier um eine rein propagandistische, keineswegs aber um eine planende, programmatische Äußerung handelt.
In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, daß der jüdische Schriftsteller Kurt Tucholsky für jene bürgerlichen Schichten, die seine pazifistische Haltung nicht teilten, folgende Wünsche bereithielt:
„Möge das Gas in die Spielstuben eurer Kinder schleichen. Mögen sie langsam umsinken, die Püppchen. Ich wünsche der Frau des Kirchenrats und des Chefredakteurs und der Mutter des Bildhauers und der Schwester des Bankiers, daß sie einen bitteren qualvollen Tod finden, alle zusammen.“ [7]
Siehe auch: Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland
[bearbeiten] Wirtschaftspolitik
Vorrangiges Ziel von Hitlers Wirtschaftspolitik, vertreten durch seinen Wirtschaftsminister Hjalmar Schacht, war die wirtschaftliche Neuordnung Deutschlands mit dem Ziel der Autarkie. Die Wirtschaftspolitik unter Adolf Hitler ist untrennbar mit dem Programm des Nationalsozialismus verbunden. Getreu Hitlers Devise „Arbeit schafft Geld und nicht umgekehrt“, wurde ein System des gegenseitigen direkten Warenaustausches mit anderen Staaten geschaffen, das die sogenannte Zinsknechtschaft umgehen sollte. Diese Ziele wurden in zwei Vierjahresprogrammen festgelegt. Der erste Vierjahresplan ab 1933 sollte die Ernährungslage des deutschen Volkes verbessern und einen spürbaren Abbau der Arbeitslosigkeit bewirken. Der inländische Geldkreislauf wurde dabei durch die Einführung der sogenannten Mefo-Wechsel unterstützt. Im zweiten Vierjahresplan ging es um die Steigerung der Selbstversorgung Deutschlands und seine Exportfähigkeit. Die Erpreßbarkeit Deutschlands durch englische Hungerblockaden, wie in den vergangenen beiden Kriegen, sollten somit für alle Zukunft wirkungslos werden. Die deutsche Wirtschaft sollte ohne ausländische Kredite saniert werden. Gewinne ausländischer Firmen durften nur noch durch Tausch mit deutschen Produkten eingelöst werden (Ware gegen Ware). Diesem System schlossen sich vorrangig südamerikanische Staaten an. Die Folge war ein devisenloser Außenhandel. Dieses System ließ die bis dahin größten Kreditgeber und Nutznießer des Welthandels und ehemaligen Siegermächte von „Versailles“, die USA, England und Frankreich plötzlich außen vor. Deutschland stieg in kürzester Zeit zu einer Wirtschaftsmacht auf, dessen Aufstieg und Konkurrenz es zu verhindern galt.
Der damalige US-Präsident Roosevelt sagte dazu später:
- „Will irgendwer behaupten, daß Deutschlands Versuch, den Handel in Mitteleuropa zu dominieren, nicht einer der Hauptgründe für den Krieg war?“ [8]
[bearbeiten] Außenpolitik und Wiederbewaffnung
Wie schon die die vorausgegangenen Politiker der Weimarer Republik, verfolgte auch Hitler außenpolitisch die Revision des sogenannten Versailler Vertrages. Aber anders als diese war er nicht mehr bereit, dabei nur auf diplomatischem Wege zu handeln, sondern er nahm dabei auch einen militärischen Konflikt in Kauf.
Nachdem Deutschland durch den sogenannten Versailler Vertrag wehrlos gemacht wurde, verpflichteten sich die Siegermächte pro Forma ebenfalls zur Abrüstung. Spätestens 1927, nachdem die Bestimmungen in Deutschland vollständig und „Vertrags“-gemäß durchgesetzt waren, hätten die Siegermächte nun ihrerseits abrüsten müssen, um ein militärisches Gleichgewicht in Europa wiederherzustellen. Die Siegermächte lehnten ihre Abrüstungszusagen grundweg ab und verletzten damit ihren eigenen diktierten sogenannten Versailler Vertrag. Folgerichtig versuchte Deutschland nun auf dem Verhandlungswege zu erreichen, daß es von den extremen Rüstungsbeschränkungen befreit wurde. Nachdem alle Verhandlungen diesbezüglich an der Arroganz der Siegermächte des ersten Weltkrieges gescheitert waren, begann ein deutsches Rüstungsprogramm, um einen Gleichstand wiederherzustellen und die Wehrfähigkeit des Reiches gewährleisten zu können.
Die Entschlossenheit der nationalsozialistischen Außenpolitik zeigte sich bereits im Oktober 1933, als Deutschland Verhandlungen mit Großbritannien und Frankreich abbrach und aus dem Völkerbund austrat, da die Siegermächte des Ersten Weltkrieges keinerlei Interesse an der Lösung der vorhandenen und von ihnen selbst verursachten territorialen und ethnischen Probleme zeigten.
Im März 1938 kam es zur deutschen Wiedervereinigung mit Österreich, der deutschen Ostmark zum nunmehr „Großdeutschen Reich“ (Unternehmen Otto), wobei ihm die Begeisterung der deutschen Bevölkerung in Österreich sicher war. Bei seiner Geburtsstadt Braunau überschritt er unter Glockengeläut am 12. März die Grenze und erreichte vier Stunden später Linz. Die Straßen waren von Hunderttausenden gesäumt, die Dörfer mit Blumen geschmückt. Am Abend des 13. März unterzeichnete er im Linzer Hotel Weinzinger das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“. Am 15. März empfing ihn Wien mit ungeheurem Jubel – ein Taumel von Blumen und Freudentränen. Deutschland war wieder vereinigt! Hitler zog von Schloss Schönbrunn her unter Glockengeläut in die Innenstadt. Zweihunderttausend Menschen waren auf den Beinen und bereiteten ihm einen enthusiastischen Empfang. Die Masse auf dem Heldenplatz zu Füßen der Wiener Hofburg war die größte Menschenansammlung, zu der Hitler je gesprochen hatte. Vom Balkon der Hofburg aus verkündete er die
- „Vollzugsmeldung meines Lebens, den Eintritt meiner deutschen Heimat in das Deutsche Reich.“
Im Oktober des gleichen Jahres 1938 verlangte Hitler die Abtretung des mehrheitlich von Deutschen bewohnten Sudetenlandes von der Tschecho-Slowakei an Deutschland. Das Sudetenland wurde im Zuge des sogenannten Versailler Vertrages im Jahre 1919 vom Deutschen Reich und von Deutsch-Österreich abgetrennt und dem damals auf englisches Bestreben hin neu geschaffenen Staatsgebilde „Tschecho-Slowakei“ zugeschlagen. Die Folge waren große wirtschaftliche Not und schwere Repressalien der dort lebenden deutschen Bevölkerung. Da die Tschechoslowakei jedoch mit Frankreich und Großbritannien verbündet war, drohte schon damals der Ausbruch eines Krieges. Auf Vermittlung Mussolinis kam jedoch in München eine Konferenz mit dem britischen Premier Arthur Neville Chamberlain und dem französischen Ministerpräsidenten Édouard Daladier zustande. Auf Grund dessen wurde das Münchener Abkommen abgeschlossen in dessen Folge das deutsche Sudetenland der tschechischen Knechtschaft entrissen und dem Reiche wieder angegliedert werden konnte. Hitler sprach in seiner drei Tage zuvor erfolgten Rede vom 26. September 1938 im Berliner Sportpalast eine Bestandsgarantie für die sogenannte „Rest-Tschechei“ aus. Im März 1939 kam es dann zur Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren, nachdem die Slowakei das Deutsche Reich offiziell um Hilfe gebeten hatte, um der Fessel von Versailles und der damit einhergehenden Tschechischen Knechtschaft entkommen zu können. Die Rest-Tschechei unter ihrem damaligen Präsidenten Hacha wurde daraufhin unter Wahrung ihrer kulturellen und innenpolitschen Identität als Reichsprotektorat dem Reiche unterstellt.
Gleichwohl sollte er wenige Monate später zu Recht die Wiederangliederung der deutschen Stadt Danzig an das Reich fordern und in dem geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt vom August 1939 die vorübergehende Aufteilung Polens und des Baltikums zwischen Deutschland und der Sowjetunion zustimmen, sollte es zu keiner Einigung mit Polen über das polnisch besetzte deutsche Gebiet kommen. Die Forderungen auf Rückgabe des durch Polen besetzten deutschen Gebietes im sogenannten Polnischen Korridor lösten schließlich den Zweiten Weltkrieg aus, da die Polen auf Grund der englischen Garantieerklärung diesen Krieg förmlich herausforderten. Es kam zum sogenannten Polenfeldzug. Auf diesen Krieg war Hitlers Denken und Regierungshandeln jedoch nicht vorbereitet. Dies unterstreicht auch noch einmal das Schlußwort des deutschen Außenministers Joachim von Ribbentrop im Jahre 1945 vor dem sogenannten alliierten Nürnberger Kriegsverbrechertribunal.
[bearbeiten] Der Krieg
Neben dem Erhalt des deutschen Volkes durch den nationalsozialistischen Staates verfolgte Hitler nur ein einziges weiteres politisches Ziel, das er ebenfalls schon in „Mein Kampf“ benannte: die europäische Vormachtstellung Deutschlands unter dem Dach einer gemeinsamen europäischen Wirtschaftsunion. Dabei ging es ihm vorrangig um die Revision der territorialen und wirtschaftlichen Repressionen in Folge des Ersten Weltkriegs, die in dem Schanddiktat von Versaille endeten und das ehemals wirtschaftlich reiche und politisch aufstrebende Deutschland in Armut und Elend stürzten.
Trotz ständiger deutscher Friedensvorschläge vor allem an die englische Seite bemühten sich Frankreich und England um die bolschewistische Sowjetunion als unnatürlichem Verbündeten. Stalin und sein Außenminister Molotow ließen entsprechende Verhandlungen jedoch scheitern, da sie der Meinung waren, Großbritannien und Frankreich benötigten die Hilfe der Sowjetunion dringender als diese die Unterstützung des Westens. Stalin rechnete mit einem langen Stellungskrieg im Westen wie nach 1914 und plante, mit der Roten Armee Deutschland erst anzugreifen, wenn alle anderen Kriegsparteien erschöpft seien. Zudem benötigte er Zeit, um die während der von ihm selbst veranlaßten politischen „Säuberungen“ der vergangenen Jahre geschwächte Rote Armee zu reorganisieren.
Hitlers Interessen deckten sich trotzdem teilweise mit denen Stalins. Auch ihm kam es darauf an, Zeit zu gewinnen. Er wollte einen Zweifrontenkrieg wie 1914/18 unbedingt vermeiden und zunächst die Bedrohung durch Frankreich im Westen neutralisieren. Weiter versuchte er, Großbritannien möglichst durch einen Friedensvertrag zu gewinnen und erst dann Russland und dessen Bolschewismus abzuwehren. Zur allgemeinen Überraschung unterzeichnete der deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop am 23. August 1939 in Moskau einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion, der in einem geheimen Zusatzprotokoll die vorübergehende Aufteilung Osteuropas in eine deutsche und eine sowjetische Interessensphäre im Kriegsfalle vorsah. Gedeckt durch den Hitler-Stalin-Pakt, konnte Deutschland nun endlich die, durch den sogenannten Versailler Vertrag auf englisches Bestreben hin von Deutschland abgetrennten und von Polen besetzten deutschen Gebiete, zurückfordern.
[bearbeiten] Der Ausbruch des Krieges
Den Abschluss des Pakts verstand Großbritannien als Signal für den unmittelbar bevorstehenden Kriegsbeginn. Tatsächlich forderte Hitler von Polen nun prompt die Rückgabe des im sogenannten Versailler Vertrag festgelegten und mitten durch deutsches Reichsgebiet führenden sogenannten Korridors zwischen dem deutschen Hinterpommern und dem deutschen, vom Reiche abgeschnittenen, Ostpreußen sowie rechtmäßig die Wiederangliederung der deutschen Stadt Danzig an das Reich. Zeitgleich verstärkte die deutsche Presse nun ihre Berichterstattung über die ständigen Greueltaten und Massaker von Polen an Volksdeutschen und forderte endlich ein Einschreiten gegen das polnische Vorgehen. Diese Provokationen waren zuvor auf Hitlers Anordnung hin in der Presse nicht in ihrem wirklichen Ausmaß dokumentiert worden, um seine Friedensbemühungen nicht zu gefährden.
Nachdem die Ausschreitungen Polens, gedeckt durch die Garantieerklärungen des Westens, ein unerträgliches Maß angenommen hatten und deutsche Flüchtlingsströme aus dem deutschen Grenzgebiet zu Polen die Aufnahmefähigkeit des Kernreiches wirtschaftlich überforderten, wurde auch der deutsche Vorschlag über eine Volksabstimmung im sogenannten Korridor durch die polnische Seite verweigert. Je nach Abstimmungsergebnis sollte die unterlegene Seite eine exterritoriale Verbindung bekommen. Deutschland entweder nach Ostpreußen, oder Polen zum einem exterritorialen Hafen bei Gotenhafen. Alle diese Vorschläge Adolf Hitlers wurden von Polen rundweg abgelehnt. Polen forderte damit ein Handeln deutscher Seite letztendlich heraus und ist somit ursächlich für den Ausbruch des zweiten Weltkrieges verantwortlich. Am 1. September verkündete Hitler in seiner Rede vor dem Reichstag, Polen habe Deutschland, diesmal auch mit regulären Truppen, angegriffen und seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen.
Siehe auch: Polenfeldzug, Chronologie antideutscher Gewalt von Polen
[bearbeiten] Der Kriegsverlauf
Polen war bereits nach 18 Tagen besiegt, und wie in dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts festgelegt, marschierte dann am 17. September die Rote Armee im sogenannten Ostpolen ein. Sie eroberte damit das 20 Jahre zuvor in den Wirren des russischen Bürgerkrieges von Polen geraubte russische Gebiet Weißrutheniens und der Ukraine wieder zurück. Das von Deutschland vorübergehend besetzte polnische Gebiet war Bestandteil der nun folgenden deutschen Friedensvorschläge. Polen sollte in seinen ursprünglichen Grenzen als selbständiger Staat wiederhergestellt werde. Diese Vorschläge wurden, vorrangig von englischer Seite, allesamt abgelehnt, da es nicht um Frieden, sondern um die totale Vernichtung des deutschen Volkes und seiner wirtschaftlichen und ideologischen Vormachtstellung in Europa gehen sollte. Nach dem sowjetischen Angriffskrieg auf Finnland im Winterkrieg von 1939/40 wendete sich nun auch noch das deutsche Vertrauen in die Friedensbereitschaft der damaligen Sowjetunion.
Im Frühjahr 1940 besiegte die Wehrmacht Frankreich, das zuvor einseitig Deutschland den Krieg erklärt hatte.
In Großbritannien war Arthur Neville Chamberlain mittlerweile verhängnisvollerweise von Winston Churchill abgelöst worden, der schon seit 1914 ein kompromissloses Auftreten gegenüber Deutschland verlangte. Hitler sah in Großbritannien dennoch weiterhin einen möglichen Verbündeten und bot dem Land freie Hand in seinem Kolonialreich an, wenn Großbritannien im Gegenzug Deutschlands rechtmäßige Hegemonie über den europäischen Kontinent anerkenne. Churchill lehnte jedoch kompromißlos jede Verständigung mit Deutschland ab und ließ damit wissentlich später den deutschen Konflikt mit Polen zum Weltkrieg eskalieren.
Dann fügte die Royal Air Force der deutschen Luftwaffe in der Luftschlacht um England die erste bedeutende militärische Niederlage zu. Aufgrund der fehlenden Luftherrschaft und der Tatsache, daß Großbritannien zu diesem Zeitpunkt keine akute Bedrohung darstellte, ließ Hitler im Frühjahr 1941 die Planungen für das Unternehmen Seelöwe, der Invasion Englands, abbrechen. Er wandte sich nun dem wichtigeren Ziel zu, der endgültigen Befriedung und Neuordnung des Ostens.
Siehe auch: Lebensraum im Osten
Zunächst kam noch die Wehrmacht im Frühjahr 1941 im Balkankrieg dem verbündeten Italien zu Hilfe, dessen sinnloser Angriff auf Griechenland gescheitert war. Die vorübergehende Besetzung des Balkans sollte aber auch der Sicherung der deutschen Südflanke vor allem in Bezug auf die rumänische Erdölversorgung des deutschen Reiches vor dem russischen Zugriff dienen.
Am 10. Mai 1941 flog der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß in einer letzten verzweifelten Aktion nach England, um durch einen erhofften Friedensschluß eine Ausweitung des Krieges zu einem Weltkrieg zu verhindern. Nicht ahnend, daß eben diese Ausweitung bereits beschlossene Sache war.
Der Beginn des Feldzuges gegen die bolschewistische Sowjetunion, die mittlerweile nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa bedrohte, erfolgte viele Wochen verspätet unter dem Namen Unternehmen Barbarossa am 22. Juni 1941. Stalins Truppen waren bereits in Angriffsstellung aufgestellt, eine weitere Verzögerung hätte zur Katastrophe für ganz Europa geführt. Notwendig wurde dieser Feldzug als Kampf des Antikommunismus, des Antibolschewismus und der abendländischen Kultur gegen „asiatische Barbarei“ und „jüdischen Bolschewismus“. Ziel war die Befreiung der russisch unterjochten Satellitenstaaten vom Bolschewismus und die anschließende Errichtung freier Staaten, um den zukünftigen Schutz Europas vor dem Bolschewismus zu sichern.
Nach anfänglichen Erfolgen der Wehrmacht blieb der Feldzug im Dezember 1941 kurz vor Moskau stecken. Am 7. Dezember griff Japan den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii an und die Vereinigten Staaten traten nun auch offiziell in den Weltkrieg ein, nachdem sie bereits zuvor ihre Flotte in britischem Interesse zur Verfügung gestellte hatte. Das Deutsche Reich erklärte demzufolge am 11. Dezember 1941 den Krieg USA den Krieg. Das ursprüngliche Ziel Hitlers war es, die USA konsequent aus dem europäischen Konflikt herauszuhalten um eine Ausweitung zum Weltkrieg unbedingt zu verhindern. Am 19. Dezember 1941 übernahm er den Oberbefehl über das Heer. Nachdem die Wehrmacht 1942 noch einmal in die Offensive gegangen war, erlitt sie zu Jahresbeginn 1943 in der Schlacht von Stalingrad ihre bis dahin verlustreichste Niederlage, die allgemein als Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs angesehen wird. Verantwortlich für diese schwere Niederlage war die Überdehnung der russischen Front, die trotz Warnungen von Hitler in Kauf genommen wurde, um eine Neuformierung der sowjet-bolschewistischen Streitkräfte zu verhindern, da es keinerlei Planungen für einen längeren Krieg im Osten zuvor von deutscher Seite gegeben hatte.
Adolf Hitler: Ansprache auf dem Heldengedenktag am 15.03.1942: (mp3)
Im gleichen Jahr erlangten die alliierten Bomberverbände die Lufthoheit über dem Deutschen Reich. Im zynisch sogenannten Luftkrieg versanken viele deutsche Städte in Schutt und Asche. Die Auslöschung von deutschen Städten wie Dresden und Königsberg hatte vor allem zum Ziel, das deutsche Volk seiner Identität und seiner geschichtlich gewachsenen Kultur zu berauben. Die Opfer von Hunderttausenden Frauen und Kindern unter der Zivilbevölkerung wurden dabei ganz bewußt in Kauf genommen.
Am 6. Juni 1944 eröffneten die Westalliierten mit der Invasion in der Normandie eine zweite Front im Westen. Trotz aller Niederlagen, trotz immenser Verluste der Zivilbevölkerung aller beteiligten Länder, trotz gewaltiger Zerstörungen und obwohl Hitler selbst schon 1943 geäußert hatte, daß ein militärischer Sieg nicht mehr zu erringen war, mußte der Krieg noch für zwei volle Jahre in grausamster Härte weitergeführt werden, da die Forderung der britischen und amerikanischen Seite nach „bedingungsloser Kapitulation“ unannehmbar war. Sämtliche Friedensbemühungen von deutscher Seite, um mit den Westalliierten einen Separatfrieden zu schließen, wurden mit dem Ziel der totalen Zerstörung Deutschlands und der Vernichtung alles Deutschen abgelehnt.
Als die Westalliierten an der Elbe standen und die bolschewistische Rote Armee bereits im Stadtzentrum von Berlin wütete, nahm Adolf Hitler sich in Anbetracht der unausweichlichen Niederlage des Reiches im Kanzleibunker das Leben. Die Konsequenz des durch Englands Kompromißlosigkeit und dem unnötigen Kriegseintritt der USA zum Weltkrieg eskalierten Schreckens waren die Auflösung des Deutschen Reiches, die Verwüstung weiter Teile Europas mit Millionen von Toten, das in dem Völkerverbrechen der Vertreibung von 15 Millionen Deutschen und der Ermordung von Millionen Deutschen auch noch nach Kriegsende gipfelte.
Siehe auch: Rheinwiesenlager
Das Gebiet von Ostdeutschland wurde unter vorübergehende polnische und sowjetische Fremdverwaltung gestellt. Eine weitere Folge war die 40 Jahre währende Hegemonie der Sowjetunion über Osteuropa und die Teilung der Mitte und des Westens Deutschlands und Europas in zwei sich feindlich gegenüberstehende Machtblöcke, die zumindest teilweise erst 1989/1990 durch das wiedererstarkte gesamtdeutsche Bewußtsein in Mitteldeutschland überwunden werden konnte. Die Lehren aus den beiden, weitgehend selbstverschuldeten, schrecklichen Weltkriegen hatte England offenbar bis dahin trotzdem immer noch nicht gezogen. Selbst jetzt, wie schon 70 Jahre zuvor in Versailles, verweigerte die englische Regierung in der üblichen Arroganz weiterhin dem Deutschen Volke das Recht auf freie Selbstbestimmung. Der Beitritt Mitteldeutschlands zum Besatzungskonstrukt BRD kam gegen hartnäckigste englische Blockadeversuche nur durch das staatsmännische und weitsichtige Verhalten der damaligen Präsidenten der USA, George Bush, sen., und der damaligen UdSSR, Michail Gorbatschow zustande.
[bearbeiten] Das Ende
(Der zwölfjährige Hitlerjunge Alfred Czech erhält das 'Eiserne Kreuz')
Ausschnitt aus der letzten Rundfunkrede vom 30. Januar 1945: (mp3)
Hitlers Gesundheitszustand verschlechterte sich im Laufe des Krieges rapide. So litt er nach heute überwiegender Auffassung auch möglicherweise an der Parkinsonschen Krankheit. Trotzdem behielt er weiterhin seine von vielen Zeitzeugen beschriebene Suggestionskraft. Am 19. März 1945 gab er schweren Herzens den Befehl zur Zerstörung der Infrastruktur im Deutschen Reich beim Rückzug der Wehrmachtsverbände, der jedoch von Rüstungsminister Speer nicht mehr in die Tat umgesetzt wurde.
Am 22. April 1945 erlitt Hitler bei der täglichen Lagebesprechung im Kanzleibunker unter der Neuen Reichskanzlei in Berlin einen Nervenzusammenbruch, als er erfuhr, daß der von ihm befohlene Entsatzangriff der Armeegruppe Steiner gar nicht stattgefunden hatte.
Siehe auch: Schlacht um Berlin
SS-Obergruppenführer Steiner hatte diesen Angriff angesichts des unmöglichen Kräfteverhältnisses als undurchführbar und „glatten Selbstmord“ bezeichnet und den Befehl verweigert. Hitler äußerte, daß nun endgültig alles verloren sei und alle ihn verraten hätten, auch die SS. Er entließ Teile seines Stabes und weigerte sich, trotz Bitten von Bormann, Keitel und Göring, die Reichshauptstadt Berlin zu verlassen. Er beauftragte seinen Chefadjutanten SS-Obergruppenführer Julius Schaub, alle seine persönlichen Unterlagen und Dokumente aus den Tresoren der Reichskanzlei und des Kanzleibunkers zu verbrennen und das Gleiche auch in München und auf dem Obersalzberg zu tun. Rochus Misch, der Leibwächter und Telefonist Hitlers hat über die letzten Tage im Bunker später umfassend berichtet, so daß über diese Zeit recht authentische Informationen existieren.
Nachdem Hitler am 29. April um 4:00 Uhr sein politisches Testament und ein neues privates Testament unterzeichnet hatte, heiratete er am selben Tag seine langjährige Lebensgefährtin Eva Braun.
Heiratsurkunde von Adolf Hitler |
Martin Bormann schrieb dazu an Karl Dönitz ebenfalls am 29. April:
- „Lieber Großadmiral! Da wegen des Ausbleibens aller Divisionen unsere Lage hoffnungslos erscheint, diktierte der Führer in der vergangenen Nacht das amtl. politische Testament. Heil Hitler!“
Am Tag darauf begingen Adolf Hitler und seine Frau gegen 15:30 Uhr nach offiziellen Angaben und Zeugenaussagen Selbstmord, indem sie Giftampullen zerbissen; Hitler schoss sich gleichzeitig in die Schläfe. Die Leichen wurden von Martin Bormann, Hitlers Kammerdiener Heinz Linge, Hitlers SS-Adjutanten Otto Günsche und einigen Leibwächtern aus dem Führerbegleitkommando im Garten der Neuen Reichskanzlei – gemäß Hitlers letzten Verfügungen – verbrannt und die sterblichen Überreste, nach offizieller Version, in einem Granattrichter beigesetzt.[10]
Der Reichssender Hamburg vermeldete im Wehrmachtsbericht vom 1. Mai 1945 den Tod von Adolf Hitler:
(ram-Datei zum anhören)
Die sterblichen Überreste Hitlers und seiner Frau wurden in den ersten Maitagen von sowjetischen Beauftragten wieder ausgegraben und anhand von Röntgenbildern und Zahnschemata identifiziert. Die UdSSR hielt die Leichenfunde aus politischen Gründen jahrzehntelang geheim. Nach Ende des Kalten Krieges wurde bekannt, daß die Überreste Hitlers und Eva Brauns auf dem Gelände einer sowjetischen Kaserne bei Magdeburg vergraben waren und erst 1970 auf Anweisung von KGB-Chef Andropow angeblich vollständig verbrannt und die Asche in einen naheliegenden Fluß verstreut wurde.
- „Adolf Hitler besaß bis an sein Ende die breite Zustimmung, das Vertrauen, die Verehrung, ja die Liebe der Deutschen.“[11]
In seinem eigenen politischen Testament schrieb Julius Streicher am 3. August 1945 während seiner Internierung in Mondorf auf sein Todesurteil wartend:[12]
- „Der Führer ist nicht tot! Er lebt weiter in der Schöpfung seines gottnahen Geistes. Sie wird überdauern das Leben derer, die vom Schicksal dazu verdammt waren, den Führer nicht zu verstehen, als er noch lebte. Sie werden ins Grab sinken und vergessen werden. Der Geist des Führers aber wird hinauswirken in die Zeit und seinem versklavten Volk und einer verführten Menschheit zum Erlöser werden.“
[bearbeiten] Spekulationen um den Tod
- »Zunächst ist es eine bewiesene Tatsache, daß weder Hitler noch seine Leiche jemals gefunden wurden. Im Gegensatz zu vielen sowjetischen Behauptungen ist das, was in Moskau aufbewahrt wird, offenbar nicht Hitlers Leiche, denn wenn sie es wäre, dann hätten die Sowjets schon vor langer Zeit eine internationale medizinische Untersuchung seiner Überreste erlaubt. Aber das erlauben sie noch nicht einmal heute... (...) Sodann ist es eine bewiesene Tatsache, daß Hitlers persönliches Flugzeug, eine Langstrecken-Ju 290-A6, an dem angegebenen Datum [30. April 1945] von einem nahe Salzburg gelegenen Flugplatz nach Barcelona flog. Es handelte sich bei diesem Flugzeug um eine Sonderanfertigung, von der nur ein Exemplar gebaut wurde. Es war ein viermotoriges, 50-sitziges Passagierflugzeug mit Druckkabine für hohe Flughöhen, eingesetzt zur persönlichen Verwendung für den Führer. [...] Das Flugzeug wurde schließlich vom I/KG 200 in Finsterwalde für Sondertransporte und -operationen übernommen und wurde in der letzten April-Woche 1945 von Hauptmann Braun, dem Staffelkapitän der LTS 290, nach Barcelona geflogen. [...] Nichts davon beweist, daß Hitler in der letzten Woche des Krieges nach Spanien flog, aber es beweist, daß sein persönliches Flugzeug dorthin flog. Wer sich - abgesehen von der Besatzung - im Flugzeug aufhielt, wird nirgends erwähnt, aber es ist zweifelhaft, daß das 50-sitzige Flugzeug Putzfrauen der Reichskanzlei nach Spanien flog! Während der letzten Kriegstage wäre es annähernd unmöglich gewesen, für Hitlers persönliches Flugzeug ausreichend Treibstoff für einen Flug nach Spanien aufzutreiben, wo es zudem eine Landeerlaubnis bekommen mußte! Zu solch einem Unternehmen hatten offensichtlich nur die höchsten deutschen Autoritäten die Macht. (...) Es war - und ist - übliche Praxis, daß hohe politische Führer (oder andere Berühmtheiten) Doppelgänger haben, einschließlich Hitler. Es mag sehr wohl sein, daß einige Zeugen glaubten, Hitler oder seine Leiche gesehen zu haben, aber wenn es sich dabei um seinen Doppelgänger handelte, wie hätten sie dies unterscheiden sollen?« [13] Adolf Hitler soll bereits am 26. April 1945 die Reichshauptstadt Berlin verlassen haben.
Englische Rundfunkmeldung vom 9. Mai 1945: Hitlers Leiche ist nicht auffindbar (mp3)
Der Autor Sven Peters vertritt in seinem Buch „Hitlers Flucht - Geheime Reichssache, wie sein Tod erfunden wurde“ die These, daß es tatsächlich Hinweise gäbe, die auf eine Flucht schließen lassen. Stalin war von Anfang an überzeugt, daß Hitler keinen Freitod wählte. Bei der gefundenen Leiche handele es sich um einen Doppelgänger.
Ausschnitt aus der Dokumentation Mythos Neu-Schwabenland:
(ab 7:30 min.)
[bearbeiten] Attentate
Gegen Hitler wurden insgesamt 42 Attentate geplant oder durchgeführt.[14] Zum Teil waren es unwahrscheinliche Zufälle, die sein Leben retteten. Dies bestärkte ihn in seinem Glauben, von der Vorsehung auserwählt zu sein. Im Jahre 1939 versuchte der Schweizer Maurice Bavaud Hitler zu erschießen, scheiterte jedoch, da er nicht an Hitler herankam. Im selben Jahr explodierte ein von dem Handwerker Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller angebrachter Sprengsatz, wenige Minuten nachdem Hitler, der gegen seine Gewohnheit nur kurz geredet hatte, den Raum verlassen hatte.
Bei einer Bombe, die Stauffenbergs Mitverschwörer Henning von Tresckow 1943 in Hitlers Flugzeug schmuggelte, versagte die Zündung. Wenige Tage später scheiterte ein geplantes Attentat, bei dem sich Rudolph-Christoph Freiherr von Gersdorff, ein weiterer Mitverschwörer des 20. Juli, bei einer Ausstellung im Berliner Zeughaus mit Hitler zusammen in die Luft sprengen wollte daran, daß Hitler die Ausstellung schon nach wenigen Minuten wieder verlassen hat. Am 20. Juli 1944 scheiterte ein Bombenattentat im Führerhauptquartier Wolfsschanze. Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der die Bombe abgelegt und einen Staatsstreich zur Beendigung des Krieges vorbereitet hatte, wurde noch am selben Tag in Berlin zusammen mit einigen Mitstreitern festgenommen. Friedrich Fromm, einer der Mitverschwörer, ließ sie anschließend erschießen, um sein eigenes Leben zu retten.
[bearbeiten] Verschiedenes
- Das TIME Magazine wählte Hitler 1938 zum „Mann des Jahres“. Die Intention dieses Titels war es, herauszustellen, wer aus Sicht der Redaktion in einem bestimmten Jahr den größten Einfluss auf die Weltpolitik hatte.
- Nach den Erinnerungen des NS-Rüstungsministers Albert Speer hatte Hitler in den dreißiger Jahren äußerst unregelmäßige Arbeitsgewohnheiten. Er ging normalerweise erst um fünf oder sechs Uhr morgens ins Bett, schlief dann bis um Mittag, verbrachte viel Zeit mit Mahlzeiten und Teestunden und verbrachte die übrige Zeit mit dem Anschauen von Filmen und langen Monologen im Beisein seiner Minister. Einer normalen, routinierten Büroarbeit gegenüber war Hitler stets abgeneigt. Deshalb wunderte sich Speer darüber, wann Hitler überhaupt Zeit fand, irgendetwas Wichtiges zu unternehmen, und stellte in Frage, daß er sich wie ein Diktator verhielt.
[bearbeiten] Ehrenbürger
Adolf Hitler war Ehrenbürger einer großen Anzahl deutscher Städte. Anläßlich eines Besuches hatte Adolf Hitler auch die Ehrenbürgerwürde der niederbayerischen Stadt Kelheim im Oktober 1933 erhalten.[15]
[bearbeiten] Schriften
- Adolf Hitler: Mein Kampf. Eine Abrechnung. F. Eher Nachfolger, München
- Band 1: 1925, XVI, 433 S.; 2. Auflage. 1926, XVI, 391 S.; 1932: Eine Abrechnung. XVIII, 406 S.
- Band 2: 1927, XI, 354 S.; 2. Auflage. 1932: Die nationalsozialistische Bewegung. XVI S., S. 409–781
- Der Weg zum Wiederaufstieg. Bruckmann, München 1927, 22 S. (Broschüre für Deutschlands führende Industrielle)
[bearbeiten] Zitate von und über Hitler
siehe: Hitler-Zitate
- Auszug aus der Rede auf dem Reichsparteitag 1937 (1 min) zum anhören
- „Deutschland muß leben!“ Hitler in einer kurzen Ansprache (21 Sekunden) zum herunterladen
siehe auch: Hitlers Abstammung
siehe auch: Hitlers Reden in Zusammenfassungen
siehe auch: Politisches Testament von Adolf Hitler
siehe auch: Der Künstler Adolf Hitler
siehe auch: Kunst über Adolf Hitler
[bearbeiten] Filmbeitrag
Aufnahmen von Adolf Hitler in Farbe:
[bearbeiten] Galerie
[bearbeiten] Literatur
- Werner Maser: Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin.
- August Kubizek: Adolf Hitler – Mein Jugendfreund. Leopold Stocker Verlag, Graz, 2002, ISBN 3-70200-971-X
- Gerd Honsik: Freispruch für Hitler. Burgenländischer Kulturverband, Wien, 1988. ISBN 3-900900-00-0
- Gerd Schultze-Rhonhof: 1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte. Olzog Verlag, München, 2003. ISBN 3-7892-8117-4
- Miguel Serrano: Adolf Hitler – Der letzte Avatar. Alfabeta Impresores, Santiago, 1984. Deutsche Manuskript-Übersetzung
- Miguel Serrano: Das Goldene Band – Esoterischer Hitlerismus. Teut Verlag, Wetter, 1987. ISBN 3-926179-20-1
- Schaumburg-Lippe, Friedrich Christian zu: War Hitler ein Diktator? Nordwind Verlag, Kollund, 1994. ISBN 3-88037-066-4
- Udo Walendy: Wahrheit für Deutschland. Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho, 1964. ISBN 3922252079
- Stuart Russell: Frontsoldat Hitler. Der Freiwillige des Ersten Weltkrieges. (Klappentext)
- Léon Degrelle: Hitler, geboren in Versailles. (Klappentext)
- Adolf von Thadden: Adolf Hitler. Verwandler der Welt. (Klappentext)
- Erich Kempka: Die letzten Tage mit Adolf Hitler (Klappentext)
- Brigitte Hamann: Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators. Piper, München, 1996 (10. Aufl. 2008). ISBN 978-3-492-22653-0
- Dirk Bavendamm: Der junge Hitler. Korrekturen an einer Biographie 1889-1914, ISBN: 978-3-902475-73-2
- Sven Peters: Hitlers Flucht – Geheime Reichssache, wie sein Tod erfunden wurde. Argo-Verlag, 2009. ISBN 978-3937987767
[bearbeiten] Verweise
Bitte beachten Sie auch den Warnhinweis zu den aufgeführten Verweisen!
[bearbeiten] Filmbeiträge
- Video: Der Führer spricht im Berliner Sportpalast am 10. Februar 1933 (100MB)
- kurzer Auszug der Rede vom 10. Februar 1933 (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 1937 - Der Führer eroeffnet das Winterhilfswerk im Oktober 1937
- 1936 - Adolf Hitler - Eröffnung des Winterhilfswerks
- 1936 - Der Führer eröffnet das Winterhilfswerk mit einer Ansprache zum Wesen der Volksgemeinschaft
- 1937 - Gebt mir vier Jahre Zeit, Des Führers Kampf für Volk und Reich
- Reichsfilm: Gestern und Heute, die Erfolge Adolf Hitlers (1938)
- Kurzer Redeausschnitt: „Wir geben niemals auf“
- Geburtstagsparaden für Adolf Hitler - Jahre 1933, 1936, 1939, 1942-45 (170MB)
- Medig Dokumentation 1988: Hitler kommt! (280 MB)
- Reportage über Adolf Hitler (155MB)
- Spekulationen um Hitlers Tod (2003, Discovery Channel) E-Muleverweis:
ed2k://|file|Spekulationen.um.Hitlers.Tod.Unglaublichkeiten.avi|334362112|2A12006BDD4741373504CFD619FE4100|/
[bearbeiten] Tonbeiträge
- 01.02.1933: Aufruf an das deutsche Volk (13m 19s), (12MB)
- 10.02.1933 – Sportpalastansprache (58m 57s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- Ansprache zum Tag der nationalen Arbeit vom 01.05.1933 (57min) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 17.05.1933 – Reichstagsrede zur Gleichberechtigung Deutschlands vor dem Völkerbund (23m 03s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- Oktober 1933 – Rundfunkansprache zu den Neuwahlen im November (10m) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- Oktober 1933 – Über den Völkerbund (9m 36s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 13.07.1934 – Reichstagsrede über die Entstehung und den Verlauf der SA-Revolte (68m 22s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 05.09.1934 – Rede bei der Kulturtagung auf dem Nürnberger Reichsparteitag (21m 20s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 01.05.1935 – Jugendkundgebung im Berliner Lustgarten (16m 46s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 30.01.1937 – Reichstagsrede zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands (19m 33s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 24.02.1938 – Rede im Münchner Bürgerbräukeller (65m 09s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- März 1938 – Auf dem geheimen Wahlkongreß zum Wiederanschluß Österreichs (67m) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 12.09.1938 – Rede an die Soldaten der Wehrmacht anläßlich des Einmarschs ins Sudetenland (34m 30s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- Reichstagsrede April 1939 - Hitlers Antwort an US-Präsident Roosevelt (119 MB)
- 01.09.1939 – Reichstagsrede zum Einmarsch in Polen (35m 03s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 30.01.1940 – Rede im Berliner Sportpalast am 7. Jahrestag der Machtübernahme (69m) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 19.07.1940 – Reichstagsrede zur Beendigung des Westfeldzugs (95m 22s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 02.09.1940 – Rede vor dem 1. Kriegswinterhilfswerk – Vorrede von Joseph Goebbels (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 03.10.1940 – Rede zum 2. Kriegswinterhilfswerk im Berliner Sportpalast (24m 45s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- Ansprache vor den Arbeitern der Borsigwerke im Dezember 1940 (80 MB)
- 04.05.1941 – Reichstagsrede über die Ursachen des Krieges (70m) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 03.10.1941 – Rede im Sportpalast zum Kriegswinterhilfswerk (56m 04s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
- 08.11.1942 – Rede im Münchner Löwenbräukeller (55m 48s) (verschiedene Formate zum herunterladen)
Zu den Ursachen des Krieges und des Rußlandfeldzuges:
- Adolf Hitler in einem privaten Gespräch mit dem finnischen Feldmarschall Mannerheim in einem Cafe in Finnland im Juni 1942 - Teil 1
- Adolf Hitler in einem privaten Gespräch mit dem finnischen Feldmarschall Mannerheim in einem Cafe in Finnland im Juni 1942 - Teil 2
Reden
- Der Großdeutsche Freiheitskampf: Hitlers Reden vom 1.9.1939-10.3.1940 (PDF-Datei 45MB!)
- Der grossdeutsche Freiheitskampf - Reden Adolf Hitlers vom 1940-1941 (PDF-Datei)
- Der grossdeutsche Freiheitskampf - Reden Adolf Hitlers vom 1941-1943 (PDF-Datei)
- Adolf Hitler: Das Werden einer Volksbewegung (PDF-Datei)
- Hitlers Reden 1929 (PDF-Datei)
- Das junge Deutschland will Arbeit und Frieden, Reden Adolf Hitlers 1933 (PDF-Datei)
- Die Reden Hitlers zum Reichsparteitag 1933 (PDF-Datei 45MB!)
- Rede des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler vor dem Reichstag am 21. Mai 1935 (PDF-Datei)
- Adolf Hitler: Redesammlung 1933-1941 (PDF-Datei)
- Reden des Führers am Parteitag der Ehre 1936 (PDF-Datei, 30MB)
- Reden des Führers am Parteitag der Arbeit 1937 (PDF-Datei, 98MB)
- Der Führer antwortet Roosevelt: Reichstagsrede vom 28.April 1939 (PDF-Datei 48MB!)
- Die Bormann Diktate, Äußerungen des Führers im Führerhauptquartier vom 4.-26. Februar und am 2. April 1945 (PDF-Datei)
[bearbeiten] Schriften
- „Mein Kampf“ zum Herunterladen in PDF-Format, diverse Sprachen (Spiegel-Server)
- „Mein Kampf“ zum Herunterladen als Hörbuch (759 MB, Spiegel-Server)
[bearbeiten] Weltnetz
- Bücher über Hitler, Reden in Audio, Video zum Herunterladen
- Tabellarischer Lebenslauf
- Adolf Hitler über Jesus Christus - Otto Wagener, „Hitler aus nächster Nähe“, Arndt, 2. Aufl., Kiel 1987, Seite 257 ff
- Hitler Historical Museum (englisch)
Weiteres:
- Zigarettenbilderalbum: Adolf Hitler, Bilder aus dem Leben des Führers: (als PDF-Datei, 25MB)
- Heinrich Hoffmann: Wie die Ostmark ihre Befreiung erlebte, ZBA 1941 (als PDF-Datei 136MB)
- Rudolf von Sebottendorff: Bevor Hitler kam (PDF-Datei, 70MB)
- Siebarth, Werner: Hitlers Wollen - Nach Kernsätzen aus seinen Schriften und Reden (PDF-Datei, 20MB)
- Alfred-Ingemar Berndt: „Gebt mir vier Jahre Zeit“, Dokumente zum ersten Vierjahresplan des Führers PDF-Datei, HTML-Version
- Des Führers Kampf um den Weltfrieden, F.-Eher Verlag 1936, PDF-Datei)
- Das danken wir dem Führer! Eine Bilanz aus dem Jahre 1938 (PDF-Datei)
- Friedrich Stieve: „Was die Welt nicht wollte, Hitlers Friedensangebote 1933-39“ (PDF-Datei)
- Will Vesper: Bild des Führers, Lyrik aus dem Jahr 1942, (zum herunterladen als PDF-Datei)
- Heinz Haake (Hrsg.): Das Ehrenbuch des Führers - Der Weg zur Volksgemeinschaft
- Bücher von und über Adolf Hitler zum Herunterladen im PDF-Format (Spiegel-Server)
- Reden von und über Adolf Hitler zum Herunterladen im MP3-Format (Spiegel-Server)
- Matt Koehls Rundfunkrede zum 83. Geburtstag Hitlers „The Future Calls“, (siehe auch: Matt Koehl)
[bearbeiten] Fußnoten
- ^ Erlaß des Reichskanzlers zum Vollzug des Gesetzes über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches vom 1. August 1934 (2. August 1934)
- ^ vgl. Werner Maser: Adolf Hitler, Legende-Mythos-Wirklichkeit. Heyne-Verlag, 1971, 8. Auflage, Seite 80ff.
- ^ a b Christian Zentner: „Der Erste Weltkrieg, Daten, Fakten, Kommentare“, Moewig, 2000, S. 299
- ^ Deutsche Militärzeitschrift (DMZ), Verlag Deutsche Militärzeitschrift (VDMZ), Nr. 51 (Mai - Juni 2006); Seite 27
- ^ vgl. http://muenze.com/mz/geschichte_der_mark_drittes_reich.htm
- ^ Der Spiegel vom 3.10.1994: „Ein historisches Recht Hitlers“?
- ^ Die Weltbühne, XXIII. Jahrgang, Nr. 30 vom 26. 7. 1927, Seite 152
- ^ Schultze-Rhonhof: 1939, Der Krieg, der viele Väter hatte
- ^ zitiert in „Die Wehrmacht: Der Freiheitskampf des Großdeutschen Volkes“ (PDF-Datei 18MB)
- ^ DIE ZEIT, 02.08.1968 Nr. 31
- ^ Rafael Seligmann, WAMS.de, 7.3. 2004
- ^ Julius Streicher: Politisches Testament
- ^ Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 6(3) (2002), S. 263-268. zitiert in: vffg 3/2002 Befangene Unkenntnis Von Gregory Douglas
- ^ Berthold: Die 42 Attentate auf Adolf Hitler. Blanvalet, München 1981
- ^ Kelheim erkennt Hitler die Ehrenbürgerwürde ab, 26. November 2008

