Ahmadinedschad, Mahmud
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Mahmud Ahmadinedschad, weitere Schreibweisen: Ahmadineschad, Ahmadi-Nedschad, Ahmadinejad und Ahmadinezhad, ( * 28. Oktober 1956 in Garmsar) ist ein iranischer Politiker und seit dem 3. August 2005 der sechste Präsident der Islamischen Republik Iran.
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[Bearbeiten] Jugend und Studium
Als Ahmadinedschad ein Jahr alt war, zog seine Familie nach Teheran, wo er die Volksschule und das Gymnasium besuchte. 1975 bestand er die Studiumeignungsprüfung und begann ein Ingenieurstudium an der Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran. 1986 setzte er sein Magisterstudium an der gleichen Universität fort. 1989 wurde er Mitglied des Vorstands der Fakultät für Tiefbau der Universität für Wissenschaft und Technologie, von der er 1997 er seinen Doktortitel im Bereich Transporttechnik und -planung auch erhielt.
Mahmud Ahmadi Nedschad spricht fließend englisch. Während der Jahre, in denen er an der Universität unterrichtete, schrieb er viele wissenschaftliche Artikel und engagierte sich in der wissenschaftlichen Forschung auf verschiedenen Gebieten. Während der gleichen Periode überwachte er auch die Thesen von 10 Studenten in den Bereichen Tiefbau, Straßenbau, Transportwesen sowie Baumanagement.
[Bearbeiten] Politik
Als er noch Student war, engagierte sich Mahmud Ahmadinedschad politisch, indem er vor der islamischen Revolution religiösen und politischen Kundgebungen beiwohnte. Nach dem Sieg der islamischen Revolution, wurde er zum Mitgründer und Mitglied der islamischen Studentenverbindung an der Universität für Wissenschaft und Technologie von Teheran.
Während des vom Irak mit westlicher Unterstützung dem Iran auferlegten Krieges war Mahmud Ahmadinedschad als Mitglied der freiwilligen Kräfte (Basij) in unterschiedlichen Korps und Divisionen, besonders in der Kriegstechnikabteilung, bis Ende des Krieges an der Front aktiv.
Als Präsident des Iran bezeichnete er den "Holocaust" mehrmals als "Mythos" bzw. bekundete vehemente Kritik am zionistischen Regime Israels was natürlich in Israel, in den USA und unter den US-hörigen Politikern und Massenmedien Westeuropas zu massiven Haßausbrüchen führte ("Der Irre von Teheran"). Besonders wird von diesen Kreisen die Falschmeldung verbreitet er würde mit dem die gewaltsame Zerstörung des Zionistenstaates anstreben. Große Sympathie in allen Schichten der Bevölkerung brachte ihm seine bescheidene Lebensweise, auch als Präsident lebt er weiter in seiner kleinen Wohnung, und sein Festhalten am Recht Persiens zur Nutzung der Kernkraft. Selbige wird dem Iran von der sogenannten "westlichen Wertegemeinschaft" einfach verweigert mit der Unterstellung sie diene dem Erwerb von Atomwaffen, welche sich die gleichen Staaten anmaßen anderen zu verbieten während sie diese sich selbst zugestehen.
[Bearbeiten] Politische Karriere
- Gouverneur von Maku
- Gouverneur von Khoy
- Berater des Generalgouverneurs der Provinz Kurdistan
- Kulturreferent beim Ministerium für Kultur und Höhere Bildung (1993)
- Generalgouverneur der Provinz Ardabil (1993-1997)
- Mitglied des Vorstands der Fakultät für Tiefbau der Universität für Wissenschaft und Technologie von Teheran (seit 1989 bis heute)
- Bürgermeister von Teheran (2003-2005)
- Am 24. Juni 2005 wurde er vom Volk zum Präsident des Iran gewählt.
- Am 13. Juni 2009 hatte Ahmadinedschad abermals die Präsidentschaftswahlen im Iran gewonnen.
[Bearbeiten] Familie
Er ist verheiratet; er hat zwei Söhne und eine Tochter.
[Bearbeiten] Über die Deutschen
„Andere Völker haben Denkmäler von Dingen, auf die sie stolz sind. Nur ihr habt Denkmäler der Schande, so daß jeder von euch, der daran vorbei geht, denken muß: Sieh', du bist der Sohn von Verbrechern und du mußt dich schämen!“
[Bearbeiten] 11. September eine „große Fälschung“
Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad die „Terroranschläge vom 11. September“ als große Fälschung des Westens bezeichnet. Die Anschläge sollen in Wahrheit eine Geheimdienst-Aufführung nach einem kompliziertem Drehbuch gewesen sein: „Das Ereignis am 11. September war eine große Fälschung, benutzt als Vorwand für den Feldzug gegen den Terror und Vorspiel für die Invasion Afghanistans.“ Im Januar 2010 sagte Ahmadinedschad, die Anschläge waren „verdächtig“ und beschuldigte den Westen, den Mittleren Osten dominieren zu wollen.[1]
[Bearbeiten] Video
1. Ahmadinejad an die Deutschen - 2. UN-Anti-Rassismus-Konferenz: Harte Worte gegen Israel (18.9.2009) [2]
[Bearbeiten] Audio
Anti-Rassismus-Konferenz: Dieter Graumann hetzt gegen Ahmadinedschad und den Iran
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Verweise
- Offizielle Weltnetzseite des Präsidenten des Iran auf Englisch und Persisch.
- Text der Ansprache des iranischen Staatspräsidenten Ahmadinedschad auf der Antirassismus-Konferenz in Genf (21.04.09)
- JN-Osnabrück: Neuigkeiten aus Persien (17.06.09)
- 'Von der Landkarte tilgen': Die Spitze eines Eisbergs - Eine Strategie zur Verfälschung der Äußerungen des iranischen Präsidenten, tlaxcala.es, 29. Juli 2008
- Sprechen Sie Farsi? Nein? Unsere Medien auch nicht
- Von Gilad Atzmon: Wer ist Jude?, steinbergrecherche.com, Gegenmeinung, 9. Oktober 2009
