American Colonization Society

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Die American Colonization Society war eine im Jahr 1817 in den Vereinigten Staaten von Amerika von Weißen gegründete Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, in den VSA frei geborene Neger und Negermischlinge sowie freigelassene Negersklaven nach Afrika, in das Land ihrer Vorfahren, zu bringen und dort anzusiedeln. Gründungsvorsitzender war der Politiker Henry Clay (1777–1852). Die Körperschaft bestand bis 1912.

Karte der Westküste Afrikas, früher „Pfefferküste“ genannt

Inhaltsverzeichnis

Programm

Die Gesellschaft nahm ihre Tätigkeit auf dem Hintergrund dessen auf, daß es ab 1804 in verschiedenen Bundesstaaten zu Regelungen zur Freilassung von Sklaven gekommen war. Im Bundesstaat Neuyork beispielsweise wurde im Gründungsjahr der Gesellschaft (1817) ein Gesetz verabschiedet, durch das auch Sklaven, die vor dem 4. Juli 1799 geboren wurden, die Freiheit erhielten. Die Einführung von Sklaven über den Atlantik war durch Bundesgesetz bereits 1808 verboten worden.

Der Gesellschaftszweck richtete sich darauf, Sklaven aufzukaufen und in die Freiheit zu entlassen, und zwar dergestalt, daß man für sie die Überfahrt an die Westküste Afrikas organisierte und finanzierte und ihnen sodann half, dort Fuß zu fassen. Die Beweggründe waren in erster Linie christlicher bzw. christoider Art. Man machte sich und den weißen Amerikanern ein Gewissen aus den Lebensumständen der Schwarzen, welche die Weißen nichts angingen, hatten sie doch in ihrer absoluten Masse weder etwas mit dem historischen Hereinbringen von Sklaven in die VSA zu tun noch von ihnen in irgendeiner Weise positiven Nutzen.

Viele Verfechter der Abschaffung der Sklaverei bekämpften gleichwohl die American Colonization Society, weil diese die brauchbarsten Mitglieder der schwarzen Population (damals etwa zwei Millionen stark) abzog, die Sklaverei als solche aber weiterbestand.

Aktivität

Alte Darstellung des Kap-Mesurado-Siedlungsgebiets für Neu-/Herkunftsafrikaner an der „Pfefferküste“ (Westküste Afrikas)

Für den Gesellschaftszweck wurden in großem Umfang private und staatliche Gelder eingeworben, so beispielsweise 1819 vom amerikanischen Kongreß die Summe von 100.000 Dollar. Das erste Schiff mit 88 „Heimkehrern“ stach 1820 von Neuyork aus in See. 1821, nach langwierigen Verhandlungen mit örtlichen Häuptlingen erwarb die Gesellschaft das Kap-Mesurado-Gebiet an der Westküste Afrikas (→ Liberia), was danach der Siedlungsplatz und die Heimstätte Monrovia wurde.

1847 erklärte Liberia, bis dahin de facto Überseezweig der Gesellschaft, seine Unabhängigkeit. Das brachte es mit sich, daß manche amerikanische Förderer die Ziele der Gesellschaft als erreicht ansahen und ihr die finanzielle Unterstützung entzogen.

Hochgeschaukelt von Extremisten auf beiden Seiten des Disputs hinsichtlich der Sklavereifrage sowie aus Geldmangel erlebte die Gesellschaft ab 1840 ihren Niedergang. Die politische Entwicklung in den VSA hatte nach dem 1861 begonnenen Sezessionskrieg zur Folge, daß mit dem am 18. Dezember 1865 ratifizierten 13. Zusatzartikel zur VS-Verfassung die Sklaverei auf dem gesamten Gebiet der VSA endgültig abgeschafft wurde.

Historischer Ertrag

Zwischen 1821 und 1867 verhalf die American Colonization Society etwa 6.000 Negern dazu, wieder auf dem Kontinent ihrer Vorväter Wurzeln zu schlagen.[1] 1912 löste sich die Gesellschaft auf.[2]

Das Wirken der Gesellschaft bezeugte die humane Gesinnung ihrer Mitglieder und Förderer, wie überhaupt überall Weiße für das Ende der Sklaverei sorgten, von der so lange arabische, jüdische, afrikanische und auch Sklavenhändler aus einer Handvoll weißer Staaten profitiert hatten (→ Sklavenhandel). Zugleich verdeutlichte die Tätigkeit der Gesellschaft, daß bei entsprechendem Willen – sei es aus Idealismus, Humanitarismus oder Notwendigkeit – Programme zur Rückführung von Nichteuropäern in ihre Herkunftsgebiete ohne weiteres realisierbar sind.

Die Aktivität der Gesellschaft als mögliches Zukunftsvorbild

In den VSA ist durch entsprechenden jüdischen und radikalen, rassenbezogenen schwarzen Aktivismus im Zuge der „Bürgerrechtsbewegung“ seit den 1960er Jahren (→ NAACP) eine starke Bevorzugung Schwarzer auf allen Ebenen durchgesetzt worden (→ Affirmative Action). Diese den Weißen vom korrupten politischen Personal aufgezwungene Politik konnte – wie von ihren Betreibern beabsichtigt – nicht zu einer Beschwichtigung oder gar Befriedung führen. Nicht nur werden Forderungen nach Privilegien und antiweiße Beschuldigungen (→ „Black Lives Matter“) und Mordaktionen aus schwarzen Kreisen immer maßloser, auch die Hintergrundmächte und die Lügenmedien in Magna Europa stacheln verstärkt zum antiweißen Rassenhaß und Rassenterror an (→ Rassenmarxismus, Rassismusvorwurf, Antirassismus, „Kritisches Weißsein“).

Entsprechend hat sich in den letzten Jahrzehnten bei verschiedenen Vertretern weißer[3] Interessen wie Kevin Alfred Strom, Will Williams, William Pierce, Ben KlassenRevilo P. Oliver, Dietrich Schuler, Pierre Krebs, Guillaume Faye oder Arthur Kemp die Überzeugung herausgebildet, daß es ein Zusammenleben verschiedener Rassen auf demselben Territorium – nichts anderes ist sogenannter Multikulturalismus – nicht geben kann, wenn man Frieden will. Für sie ist maßgebend die Souveränität der Weißen in ihren Ländern, was de facto nur ethnisch homogene Territorien und Rassentrennung im großen Maßstab bedeuten kann.

Siehe auch

Fußnoten

  1. Britannica, 15. Aufl. 2005, Band 1 (S. 327), Stichwort American Colonization Society
  2. Laut der Enzyklopädie Britannica, 15. Aufl. 2005, Band 1 (S. 327), Stichwort American Colonization Society; abweichend behauptet eine andere Weltnetz-Enzyklopädie ohne Beleg, die Gesellschaft habe von 1816 (statt 1817) bis 1964 (statt 1912) bestanden.
  3. Mit dem Wort „weiß“ ist eine Personengesamtheit, die Träger bestimmter Erbanlagen ist (Europäischstämmige), gemeint. Es dient nicht der Hervorhebung des äußerlichen Merkmals Hautfarbe.
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