Amerikanismus

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Der Amerikanismus ist eine Geistesverfassung als Folgeerscheinung der Amerikanisierung, mit der weltweit Völker um ihre Identität und Souveränität gebracht werden. Der Begriff bezeichnet ferner die kulturelle Eigenart der Vereinigten Staaten von Amerika (→ „American Way of Life“) im Gegensatz zur Kultur Europas und Asiens, besonders die Vorherrschaft des Massenwillens und rein materialistischen Denkens in den täglichen Lebensformen, die Massenerzeugung von entbehrlichen Gütern, die Übersteigerung des technischen Denkens und ein vulgärer Hang zum Aufsehenerregenden.

Ursprung und Ursache des Amerikanismus ist nicht etwa der „amerikanische Imperialismus“ als solcher, sondern vielmehr die freiwillige, willfährige Unterwürfigkeit der Nationen unter ein plutokratisches Willenszentrum.

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Die Amerikanisierung betrifft im Prinzip alle Lebensbereiche: Sprache, Ernährung, Kultur, Kleidung, Musik, Film, eine protestantisch-subjektivistische Auslegung des Bibel-Christentums usw. Auf diese Weise werden europäische Haltungen, Mythen und Traditionen durch amerikanische marktgängige Erzeugnisse ersetzt.

Kritik

Anti-amerikanische Affekte bergen die Gefahr in sich, durch wortgewaltiges Gejammer seine Urheber als geistig Behinderte und als Opfer erscheinen zu lassen und ihnen dadurch jede Eigenverantwortung abzunehmen. Dabei sind die Europäer selbst die Hauptverantwortlichen für ihre Amerikanisierung und ihre Unterwerfung unter die VSA – die nur stark sind, weil jene schwach sind und schwach sein wollen. Die EU war vom allerersten Tag an ein NWO-Projekt globalistischer Hintergrundmächte. Wer sich nicht völlig blind und taub gestellt hat, der konnte gleich anfänglich schon sehen, daß dieser Subventions- und Planwirtschaftsmoloch EU (heute treffend auch EUdSSR genannt) immer nur die Abschaffung jedes Wettbewerbs betrieben hat, die Schaffung von Monopolen, die technokratische Totalkontrolle des Alltags und eine schnöde Mißachtung der europäischen Nationalkulturen.

Daß in jüngerer Zeit nun noch ein auto-aggressives Programm der Massenüberflutung Europas mit Barbaren aus der Dritten Welt hinzugetreten ist (→ Auslösung der Asylantenflut in Europa 2015), kann niemanden überraschen, der den blindwütigen Zentralismus erlebt hat, mit dem Brüssel etwa die Planwirtschaft bei Agrargütern schon in den 1970er Jahren exekutierte.

Von ihrem eigenen Gesichtspunkt her betrachtet spielen die VS-Amerikaner ganz normal die Trümpfe im ewigen Pokerspiel der Geschichte, wenn sie die Welt kulturell, wirtschaftlich und strategisch beherrschen wollen. Es ist demnach Unsinn, der Amerikanisierung mit moralischer Empörung entgegentreten zu wollen. Vielmehr sollte man sich an die naturgegebene Gesetzmäßigkeit des Wettbewerbs und der Konfrontation erinnern. Noch eher als „anti-amerikanisch“ sollte man daher ganz einfach nicht-amerikanisch und eurozentrisch agieren. Das setzt jedoch starke Nationen voraus und eine Entmachtung des NWO-Handlangers Brüssel.

Die selbstvergessene Bewunderung oder Vergötterung Amerikas (d.h. eine abgöttische Verehrung alles Amerikanischen) rührt meistens von einer irrigen Überschätzung der Stärke der VSA her, von einer Faszination für ihre vermeintliche Stellung als „alleinige Weltmacht Nummer eins“. Dabei werden die schwerwiegenden Schwächen Nordamerikas meist übersehen. Die Anbeter der VSA sind auf politischem wie kulturellem Gebiet die Hauptagenten ihrer eigenen Dekulturation und Unterwerfung. Daher kann man schwerlich von einem „amerikanischen Imperialismus“ reden, wie es früher einen „sowjetischen Imperialismus“ gegeben hat. Denn die kulturelle und strategische Vorherrschaft und Vormundschaft der Vereinigten Staaten erklären sich in erster Linie durch das Fehlen des Widerstandswillens, der Selbstbehauptung der Europäer.

Mehr noch: Oft führt ein zwangsbesessener, überspannter Anti-Amerikanismus von Menschen, die Amerika eher schlecht kennen (und mit VS-Amerikanern genetisch verwandt sind), paradoxerweise dazu, den Amerikanismus zu verstärken; denn durch sein ständiges Gejammer und seine ohnmächtigen Zornesausbrüche gegen die VSA schwächt deren besessener Feind seine eigene Sache und wertet dagegen seinen Gegner auf, indem er ihn als allmächtigen Dämon projiziert. Sein einseitig-negatives Gerede verbietet ihm, sich auf die Selbstbehauptung der europäischen Kultur und der europäischen Interessen zu konzentrieren und diese Verantwortung in die eigenen Hände zu nehmen.

Die Amerikafeindlichkeit wirkt wie ein demobilisierender Mythos. Zum Beispiel wird in Frankreich gegen das „Monopol der amerikanischen Subkultur“ protestiert und dabei ganz übersehen, daß es gerade die französischen vermeintlichen (lediglich selbsternannten) „Eliten“ sind, die die Hauptverantwortung für das Schwächerwerden der französischen kulturellen Ausstrahlung tragen. Wer der amerikanischen Vorherrschaft, besonders auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet, und insbesondere ihrer anfangs höchst verführerischen Anziehungskraft für die stets nur wenig vorausschauend denkenden Massen, nicht mehr entgegenzusetzen hat als moralisierende Ablehnung ohne eigene Ausstrahlungskraft, wird in diesem Ringen daher stets unterliegen.

Folgen

Wie schon an anderer Stelle gesagt, sind die VSA der Hauptgegner, nicht aber der Hauptfeind. Der Hauptfeind, das sind die fremdrassischen Massen, die Europa kolonisieren, ihre Kollaborateure (ausländische Staaten, die Fünfte Kolonne im eigenen Lande usw.) und explizit der Islam. Die amerikanische Einflußsphäre bezeichnet all diejenigen Länder, allen voran Europa, die sich mit ihrer eigenen vollen Einwilligung zu willfährigen Unterjochten der nordamerikanischen Alleinherrschaft degradieren lassen (siehe NATO, handelspolitische Diktate usw.), während die Ex-Satellitenstaaten des Ostblocks der UdSSR nicht freiwillig, sondern durch Zwang unterworfen waren.

Der Westen ist zur amerikanischen Einflußsphäre geworden. Dort wird auch der Amerikanomorphismus praktiziert, d. h. die systematische Nachahmung amerikanischer Kulturformen, ein Reflex aller geistig Verwirrten und Entfremdeten. Dieser Trend zur Dekulturation gesellt sich übrigens zu einem ähnlich gelagerten „Afrikanomorphismus“, da die Amerikanisierung der Sitten die Aufgabe der europäischen Volksidentität auch zugunsten anderer Kulturformen fördert. Die Lösung heißt Eurozentrismus, nicht ohnmächtiger Anti-Amerikanismus.

Siehe auch

Literatur

  • Tomislav Sunic: Homo Americanus: Child of the Postmodern Age. Book Surge Publishing, 2007, ISBN 978-1419659843. Vorwort: Kevin MacDonald (engl.)
  • Sebastian Ernst Ronin: Anschluss: The Politics of Vesica Piscis: Energy Devolution, Ethno Nationalism, and the Secessionist Fracturing of the Industrial Nation State: A Polemic. CreateSpace Independent Publishing Platform; 1 edition, 2013, ISBN 978-1492771098
  • Karlheinz Deschner: Der Moloch – Eine kritische Geschichte der USA, Heyne-Verlag, München 1992
  • Gustav Sichelschmidt: Deutschland – Eine amerikanische Provinz. Der große Seelenmord, VBG-Verlagsgesellschaft Berg. o. J.
  • George Packer: Die Abwicklung. Eine innere Geschichte des neuen Amerika, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main ³2014, ISBN 978-3-10-000157-3 [Originalausgabe: The Unwinding. An Inner History of the New America, 2013]
  • John Perkins: Bekenntnisse eines Economic Hit Man. Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia. Goldmann Verlag, München, 6. Auflage 2007 [Originalausgabe: Berrett-Koehler Publishers, Inc.; San Francisco 2004], ISBN 978-3-442-15424-1
  • Guillaume Faye: Wofür wir kämpfen. Das metapolitische Hand- und Wörterbuch, 2006 mit freundlicher Genehmigung des Verlages Ahnenrad der Moderne: [1] und der Gesellschaft für freie Publizistik: [2]

Verweise

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