Amerikanismus
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Der Amerikanismus ist eine Geistesverfassung als Folgeerscheinung der Amerikanisierung, mit der Völker um ihre Identität und Souveränität gebracht werden. Sein Ursprung und seine Ursache sind nicht etwa der ›amerikanische Imperialismus‹ als solcher, sondern vielmehr die freiwillige, willfährige Unterwürfigkeit der Nationen.
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[bearbeiten] Verbreitung
Die Amerikanisierung betrifft im Prinzip alle Lebensbereiche: Sprache, Ernährung, Kultur, Kleidung, Musik, Film usw. Auf diese Weise werden europäische Mythen und Vorstellungsinhalte durch amerikanische ersetzt.
[bearbeiten] Kritik
Der Antiamerikanismus birgt die Gefahr in sich, durch wortgewaltiges Gejammer seine Urheber als geistig Behinderte und als Opfer erscheinen zu lassen und ihnen dadurch jede Verantwortung abzunehmen. Dabei sind die Europäer selbst die Hauptverantwortlichen für ihre Amerikanisierung und ihre Unterwerfung unter die USA, die nur stark sind, weil wir schwach sind und schwach sein wollen. Von ihrem eigenen Gesichtspunkt her betrachtet spielen die Amerikaner ganz normal die Trümpfe im ewigen Pokerspiel der Geschichte, wenn sie die Welt kulturell, wirtschaftlich und strategisch beherrschen wollen. Es ist demnach Unsinn, der Amerikanisierung mit moralischer Empörung entgegentreten zu wollen. Vielmehr sollte man sich an die naturgegebene Gesetzmäßigkeit des Wettbewerbes und der Konfrontation erinnern. Noch eher als ›antiamerikanisch‹ sollte man daher ganz einfach: nicht amerikanisch sondern eurozentriert sein. Die selbstvergessene Bewunderung oder Vergötterung Amerikas (d. h. die abgöttische Verehrung alles Amerikanischen) rührt meistens von einer Überschätzung der Stärke der USA her, von einer Faszination für ihre vermeintliche Stellung als ›alleinige Weltmacht Nummer Eins‹. Dabei werden die schwerwiegenden Schwächen Nordamerikas meist übersehen. Die Anbeter der USA sind auf politischem wie kulturellem Gebiet die Hauptagenten ihrer eigenen Dekulturation und Unterwerfung. Daher kann man schwerlich von einem ›amerikanischen Imperialismus‹ reden, wie es früher einen ›sowjetischen Imperialismus‹ gegeben hat. Denn die kulturelle und strategische Vorherrschaft und Vormundschaft der Vereinigten Staaten erklären sich in erster Linie durch das Fehlen des Widerstandes, der Selbstbehauptung, des Willens und der Kreativität der Europäer. Mehr noch: Oft führt ein zwangsbesessener, überspannter Antiamerikanismus von Menschen, die Amerika eher schlecht kennen, paradoxerweise dazu, den Amerikanismus zu verstärken; denn durch sein ständiges Gejammer und seine ohnmächtigen Zornesausbrüche gegen die USA schwächt deren besessener Feind seine eigene Sache und wertet dagegen seinen Gegner auf, indem er ihn als allmächtigen Dämon darstellt. Sein einseitig negatives Gerede verbietet ihm, sich auf die Selbstbehauptung der europäischen Kultur und der europäischen Interessen zu konzentrieren und diese Verantwortung in die eigenen Hände zu nehmen. Die Amerikafeindlichkeit wirkt wie ein demobilisierender Mythos. Zum Beispiel wird in Frankreich gegen das ›Monopol der amerikanischen Subkultur‹ protestiert, und dabei ganz übersehen, daß es gerade die französischen vermeintlichen (lediglich selbsternannten) ›Eliten‹ sind, die die Hauptverantwortung für das Schwächerwerden unserer kulturellen Ausstrahlung tragen. Wie erklärt sich denn die amerikanische Vorherrschaft, besonders auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet, wenn die amerikanische Zivilisation tatsächlich so wenig attraktiv wäre, wie die Amerikafeinde meinen?
[bearbeiten] Folgen
Wie schon an anderer Stelle gesagt, sind die USA der Hauptgegner, nicht aber der Hauptfeind. Der Hauptfeind, das sind die fremdrassigen Massen, die Europa kolonisieren, ihre Kollaborateure (ausländische Staaten, Fünfte Kolonne im eigenen Lande usw.) und der Islam. Die amerikanische Einflußsphäre bezeichnet all diejenigen Länder, allen voran Europa, die sich mit ihrer eigenen vollen Einwilligung zu willfährigen Unterjochten der nordamerikanischen Alleinherrschaft degradieren lassen (siehe NATO, handelspolitische Diktate usw.), während die Ex-Satellitenstaaten des Ostblocks der UdSSR nicht freiwillig, sondern durch Zwang unterworfen waren. Der Westen ist zur amerikanischen Einflußsphäre geworden. Dort wird auch der Amerikanomorphismus praktiziert, d.h. die systematische Nachahmung amerikanischer Kulturformen, ein Reflex aller geistig Verwirrten und Entfremdeten. Dieser Trend zur Dekulturation gesellt sich übrigens zu einem ähnlich gelagerten ›Afrikanomorphismus‹, da die Amerikanisierung der Sitten die Aufgabe der europäischen Volksidentität auch zugunsten anderer Kulturformen fördert. Die Lösung heißt Eurozentrismus, nicht ohnmächtiger Antiamerikanismus!
[bearbeiten] Literatur
- Sichelschmidt, Gustav: Deutschland - Eine amerikanische Provinz. Der große Seelenmord. VBG-Verlagsgesellschaft Berg. o.J.
[bearbeiten] Verweise
Textgrundlage: Guillaume Faye, Wofür wir kämpfen, Das metapolitische Hand- und Wörterbuch, 2006 mit freundlicher Genehmigung des Verlages Ahnenrad der Moderne: [1] und der Gesellschaft für freie Publizistik: [2]
