Amerikanismus

Aus Metapedia
(Weitergeleitet von Antiamerikanismus)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Amerikanismus ist eine Geistesverfassung als Folgeerscheinung der Amerikanisierung, mit der weltweit Völker um ihre Identität und Souveränität gebracht werden. Der Begriff bezeichnet ferner die kulturelle Eigenart der Vereinigten Staaten von Amerika im Gegensatz zur Kultur Europas und Asiens, besonders die Vorherrschaft des Massenwillens und rein materialistischen Denkens in den täglichen Lebensformen, die Massenerzeugung von entbehrlichen Gütern, die Übersteigerung des technischen Denkens und ein vulgärer Hang zum Aufsehenerregenden.

Ursprung und Ursache des Amerikanismus ist nicht etwa der „amerikanische Imperialismus“ als solcher, sondern vielmehr die freiwillige, willfährige Unterwürfigkeit der Nationen unter ein plutokratisches Willenszentrum. Seit dem Black-Lives-Matter-Terror des Jahres 2020 steht der bisherige „American Way of Life“ vor einer schwerwiegenden Zäsur oder gar vor dem Untergang.

Verbreitung

Die Amerikanisierung betrifft im Prinzip alle Lebensbereiche: Sprache, Ernährung, Kultur, Kleidung, Musik, Film, eine protestantisch-subjektivistische Auslegung des Bibel-Christentums usw. Auf diese Weise werden europäische Haltungen, Mythen und Traditionen durch amerikanische marktgängige Erzeugnisse ersetzt.

Kritik

Anti-amerikanische Affekte bergen die Gefahr in sich, durch wortgewaltiges Gejammer seine Urheber als geistig Behinderte und als Opfer erscheinen zu lassen und ihnen dadurch jede Eigenverantwortung abzunehmen. Dabei sind die Europäer selbst die Hauptverantwortlichen für ihre Amerikanisierung und ihre Unterwerfung unter die USA – die nur stark sind, weil jene schwach sind und schwach sein wollen. Die EU war vom allerersten Tag an ein NWO-Projekt globalistischer Hintergrundmächte. Wer sich nicht völlig blind und taub gestellt hat, der konnte gleich anfänglich schon sehen, daß dieser Subventions- und Planwirtschaftsmoloch EU (heute treffend auch EUdSSR genannt) immer nur die Abschaffung jedes Wettbewerbs betrieben hat, die Schaffung von Monopolen, die technokratische Totalkontrolle des Alltags und eine schnöde Mißachtung der europäischen Nationalkulturen.

Daß in jüngerer Zeit nun noch ein auto-aggressives Programm der Massenüberflutung Europas mit Barbaren aus der Dritten Welt hinzugetreten ist (→ Auslösung der Asylantenflut in Europa 2015, Zivilinvasion), kann niemanden überraschen, der den blindwütigen Zentralismus erlebt hat, mit dem Brüssel etwa die Planwirtschaft bei Agrargütern schon in den 1970er Jahren exekutierte.

Von ihrem eigenen Gesichtspunkt her betrachtet spielen die Amerikaner ganz normal die Trümpfe im ewigen Pokerspiel der Geschichte, wenn sie die Welt kulturell, wirtschaftlich und strategisch beherrschen wollen. Es ist demnach Unsinn, der Amerikanisierung mit moralischer Empörung entgegentreten zu wollen. Vielmehr sollte man sich an die naturgegebene Gesetzmäßigkeit des Wettbewerbs und der Konfrontation erinnern. Noch eher als „anti-amerikanisch“ sollte man daher ganz einfach nicht-amerikanisch und eurozentrisch agieren. Das setzt jedoch starke Nationen voraus und eine Entmachtung des NWO-Handlangers Brüssel.

Die selbstvergessene Bewunderung oder Vergötterung Amerikas (d. h. eine abgöttische Verehrung alles Amerikanischen) rührt meistens von einer irrigen Überschätzung der Stärke der USA her, von einer Faszination für ihre vermeintliche Stellung als „alleinige Weltmacht Nummer eins“. Dabei werden die schwerwiegenden Schwächen Nordamerikas meist übersehen. Die Anbeter der USA sind auf politischem wie kulturellem Gebiet die Hauptagenten ihrer eigenen Dekulturation und Unterwerfung. Daher kann man schwerlich von einem „amerikanischen Imperialismus“ reden, wie es früher einen „sowjetischen Imperialismus“ gegeben hat. Denn die kulturelle und strategische Vorherrschaft und Vormundschaft der Vereinigten Staaten erklären sich in erster Linie durch das Fehlen des Widerstandswillens, der Selbstbehauptung der Europäer.

Mehr noch: Oft führt ein zwangsbesessener, überspannter Anti-Amerikanismus von Menschen, die Amerika eher schlecht kennen (und mit US-Amerikanern genetisch verwandt sind), paradoxerweise dazu, den Amerikanismus zu verstärken; denn durch sein ständiges Gejammer und seine ohnmächtigen Zornesausbrüche gegen die USA schwächt deren besessener Feind seine eigene Sache und wertet dagegen seinen Gegner auf, indem er ihn als allmächtigen Dämon projiziert. Sein einseitig-negatives Gerede verbietet ihm, sich auf die Selbstbehauptung der europäischen Kultur und der europäischen Interessen zu konzentrieren und diese Verantwortung in die eigenen Hände zu nehmen.

Die Amerikafeindlichkeit wirkt wie ein demobilisierender Mythos. Zum Beispiel wird in Frankreich gegen das „Monopol der amerikanischen Subkultur“ protestiert und dabei ganz übersehen, daß es gerade die französischen vermeintlichen (lediglich selbsternannten) „Eliten“ sind, die die Hauptverantwortung für das Schwächerwerden der französischen kulturellen Ausstrahlung tragen. Wer der amerikanischen Vorherrschaft, besonders auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet, und insbesondere ihrer anfangs höchst verführerischen Anziehungskraft für die stets nur wenig vorausschauend denkenden Massen, nicht mehr entgegenzusetzen hat als moralisierende Ablehnung ohne eigene Ausstrahlungskraft, wird in diesem Ringen daher stets unterliegen.

Folgen

Die amerikanische Einflußsphäre bezeichnet all diejenigen Länder, allen voran Europa, die sich mit ihrer eigenen vollen Einwilligung zu willfährigen Unterjochten der nordamerikanischen Alleinherrschaft degradieren lassen (siehe NATO, handelspolitische Diktate usw.), während die Ex-Satellitenstaaten des Ostblocks der UdSSR nicht freiwillig, sondern durch Zwang unterworfen waren.

Der Westen ist zur amerikanischen Einflußsphäre geworden. Dort wird auch der Amerikanomorphismus praktiziert, d. h. die systematische Nachahmung amerikanischer Kulturformen, ein Reflex aller geistig Verwirrten und Entfremdeten. Dieser Trend zur Dekulturation gesellt sich übrigens zu einem ähnlich gelagerten „Afrikanomorphismus“, da die Amerikanisierung der Sitten die Aufgabe der europäischen Volksidentität auch zugunsten anderer Kulturformen fördert. Die Lösung heißt Eurozentrismus, nicht ohnmächtiger Anti-Amerikanismus.

Zitate

  • „Den Amerikanern traue ich eine ganz große Zukunft deshalb nicht zu, weil sie in meinen Augen ein verderbter und korrupter Staat sind. Dazu kommen noch Gesellschaftsgegensätze in der schwersten Form. […] Einen Haß und eine Abneigung tiefster Art aber habe ich gegen den Amerikanismus. Jeder europäische Staat steht einem näher. Amerika ist in seiner ganzen geistigen Haltung eine halb verjudete und vernegerte Gesellschaft. Wie will man annehmen, daß dieser Staat hält, wenn 80 Prozent des Einkommens weggesteuert werden, ein Land, in dem alles nur auf den Dollar aufgebaut ist?“Adolf Hitler, 7. Januar 1942[1]

Siehe auch

Literatur

  • Gustav Sichelschmidt: Deutschland – Eine amerikanische Provinz. Der große Seelenmord, VBG-Verlagsgesellschaft Berg. o. J.
  • John Perkins: Bekenntnisse eines Economic Hit Man. Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia. Goldmann Verlag, München, 6. Aufl. 2007 [Originalausgabe: Berrett-Koehler Publishers, Inc.; San Francisco 2004], ISBN 978-3-442-15424-1
  • Guillaume Faye: Wofür wir kämpfen. Das metapolitische Hand- und Wörterbuch, 2006
Englischsprachig
  • Tomislav Sunic: Homo Americanus: A Child of the Postmodern Age. Radix, 2. Aufl. 2017, Leseprobe, Bezugsnachweis
  • Sebastian Ernst Ronin: Anschluss: The Politics of Vesica Piscis: Energy Devolution, Ethno Nationalism, and the Secessionist Fracturing of the Industrial Nation State: A Polemic. CreateSpace Independent Publishing Platform; 1 edition, 2013, ISBN 978-1492771098

Verweise

Englischsprachig

Fußnoten

  1. Adolf Hitler: Monologe im Führerhauptquartier 1941–1944. Die Aufzeichnungen Heinrich Heims. Herausgegeben von Werner Jochmann. Sonderausgabe für den Gondrom Verlag, Bindlach 1988, S. 184 [Erstveröffentlichung dt. 1980]