Antifa

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Ein mutiges Zeichen gegen Faschismus: Empörte Wursthaarträger zeigen Stinkefinger gegen Rechts, das "Plakat" hingegen erscheint wie ein Selbstbekenntnis.
Ein mutiges Zeichen gegen Faschismus: Empörte Wursthaarträger zeigen Stinkefinger gegen Rechts, das "Plakat" hingegen erscheint wie ein Selbstbekenntnis.

Als Antifa bezeichnen sich etwa seit Anfang der 1980er Jahre linksextremistische Gruppierungen oder Organisationen, die ihrem Selbstverständnis nach Nationalismus, Faschismus und Rassismus bekämpfen. Antifa-Gruppen stehen in Deutschland unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, weil sie in ihrem angeblichen "Kampf gegen Faschismus" zugleich linksextremistische Ziele propagieren. Ihre Ziele und Methoden sind dabei dermaßen geartet daß ihnen Totalitarität und Faschismus eindeutig näher stehen als der Mehrzahl ihrer Opfer. Das Wort Antifa ist eine Kurzform des Begriffes Antifaschismus und insofern eine Begriffsklitterung, da sich hinter dem angeblichen Antifaschismus der Antifa faktisch ein linker Faschismus verbirgt.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Beobachtung und Einschätzung durch den Verfassungsschutz

Vom "Verfassungsschutz" der BRD werden „Antifa“-Gruppen zur gewaltbereiten linksextremen Szene gezählt und stehen unter Beobachtung.

Der ‚Antifaschismus‘“ sei von linksradikalen Gruppen im Allgemeinen „seit jeher nur vordergründig gegen den Rechtsextremismus“ gerichtet gewesen, vielmehr stecke in ihm eine „systemüberwindende Stoßrichtung, um die angeblich unserer Gesellschaftsordnung immanenten Wurzeln des Faschismus zu beseitigen.[1]

[bearbeiten] Kritik an der Antifa

Die Antifa-Bewegung wird von unterschiedlichster Seite[2] sowohl in ihrem theoretischen Ansatz als auch ihrem praktischen Gebaren kritisch bewertet.

[bearbeiten] Lagerdenken und Faschismusbegriff

Kritikpunkte bilden der von ihr inflationär überdehnte Faschismus- und Rassismusbegriff. Dabei wird ihr häufig ein überholtes und vereinfachendes Denken in "Rechts-Links-Schablonen", sowie ein einseitiges und falsches Verständnis des Phänomens Faschismus vorgeworfen.

Der Politikwissenschaftler Hans-Helmuth Knütter schrieb 1987 dazu:

„An den Beginn setze ich die Behauptung, dass der Antifaschismus ein Grundwert der Bundesrepublik ist, der allerdings zunehmend durch die Art der Anwendung negative Wirkungen entfaltet, statt zu reinigen, die politische Atmosphäre vergiftet, so wie ein im Übermaß eingenommenes Medikament statt Heilung Krankheit bewirkt.“ [3]

[bearbeiten] Instrumentalisierung des Kampfes gegen Rechtsextremismus

Für die aus seiner Sicht "starke politisch-ideologische Polarisierung der letzten Jahre" macht Knütter den "manipulativen" Gebrauch des Antifaschismus durch linke und linksextreme Kreise, denen es nicht um die Abwehr des Faschismus, sondern um die Diffamierung der BRD gehe, verantwortlich. Neben der undifferenzierten Diffamierung Konservativer, propagierten Antifas unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Faschismus, eigene linksextremistische Ziele. Der Kampf gegen Faschismus werde in eins gesetzt mit dem Kampf gegen eine freie Wirtschaftsordnung und geht damit weit über das erklärte Ziel hinaus. Von der Mitte initiierte Aktionen gegen Rechts benutze die Antifa als politischer Trittbrettfahrer konsequent für die Propagierung linksradikaler Ziele.
Der Verfassungsschutz schreibt in seinem Bericht 2004 über den Antifaschismus als Deckmantel:

„Der Antifaschismus, das traditionelle Aktionsfeld und -thema für Anhänger und Gruppierungen des Linksextremismus, richtet sich seit jeher nur vordergründig gegen den Rechtsextremismus; er hat letztlich eine systemüberwindende Stoßrichtung, um die angeblich unserer Gesellschaftsordnung immanenten Wurzeln des Faschismus zu beseitigen.“ [4]

[bearbeiten] Outingstrategie

Des weiteren wird das Vorgehen der Antifa, Personen "anzuprangern"[5] und zu outen, kritisch gesehen. So verurteilt die Aktion Kinder des Holocaust (AKdH) die Öffentlichmachung von Personen, welche rechtsradikales Material bestellt haben, durch den Versand der Namensliste an Dritte durch Antifagruppen. Diese gefährde damit leichtfertig die Sicherheit von Menschen und Aussteigern aus der "rechtsradikalen Szene".[6]

[bearbeiten] Gewaltbereitschaft

Des Weiteren wird der Antifa-Bewegung ein häufig ungeklärtes Verhältnis zur Anwendung und Legitimität von Gewalt attestiert. Gewalt werde in der Regel als legitimes, weil notwendiges Mittel im Kampf gegen den Kapitalismus erachtet. Durch gewalttätige Übergriffe auf unliebsame Personen wie vermeintliche Rechtsextremisten oder Verbindungsstudenten, Besetzungen, Stören von Veranstaltungen, gewalttätige Demonstrationen[7] (Berufsdemonstranten), Sabotageakte, das "Hacken" von Internetseiten, und die Beihilfe zum "Untertauchen" von Personen gegen die Ausweisungsbeschlüsse vorlagen, kommt die Antifa immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt.

Der Journalist Matthias Mletzko schreibt dazu:

"Über die Jahre 1992/93 kam es am engen Schlepptau der größtenteils fremdenfeindlich motivierten Gewaltwelle zu einem „Antifa“-Mobilisierungsschub mit einer beträchtlichen Häufung von Gewaltdelikten und nachfolgenden rechtsextremistischen „Anti-Antifa“-Aktionen. [...] Zu den Themenfeldern, die sich über die neunziger Jahre hinweg bis zur Gegenwart durch Handlungskontinuitäten mit Kampagnenpotential und nennenswertem Gewaltaufkommen auszeichnen, zählen in erster Linie „Antifaschismus“ und „Antirassismus“." [8]

[bearbeiten] Zitate

„Der Neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus; er wird sagen, Ich bin der Antifaschismus!“ Ignazio Silone

[bearbeiten] Video

Deutschland verrecke - und dann?

Hamburgs Antifa zum "Tag der Deutschen Einheit" in Mitteldeutschland zu Gast.

[bearbeiten] Literatur

Claus Wolfschlag: Das antifaschistische Milieu; Stocker Verlag, 2001

[bearbeiten] Verweise

[bearbeiten] Quellen

  1. ^ Bundesverfassungsschutzbericht 2004
  2. ^ Der große Radikalinski-Schwindel - Zur Kritik der Antifa
  3. ^ Hans-Helmuth Knütter, Antifaschismus als Mittel der Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland, Aufsatz, am 18. August 1987 von Lorenz Niegel MdB an die Mitglieder des Deutschen Bundestages übermittelt, S. 2
  4. ^ Verfassungsschutzbericht 2004
  5. ^ "Die primäre Funktion von "Anprangerungsliteratur" des "antifaschistischen Milieus" liegt in der Forderung nach Ächtung und Ausgrenzung einzelner rechtsgerichteter Gruppen und Personen durch die "Öffentlichkeit". Bestimmte Personen erhalten eine "Ehrenstrafe" für ihr unbotmäßiges Verhalten, sie werden demnach öffentlich an den (publizistischen) "Pranger" gestellt. Aus dieser "Anprangerung" sollen politische, soziale, berufliche und private Probleme für die Angeprangerten resultieren."; Claus Wolfschlag auf Der "Informationsdienst gegen Rechtsextremismus" (IDGR) - eine unkontrollierte Privatveranstaltung ?
  6. ^ Das Vorgehen der Antifa, insbesondere der Versand der Namensliste an Dritte, stösst jetzt ausgerechnet bei einer Organisation auf Kritik, die selber gegen rechtsextreme Jugendliche vorgeht und "problematische" Internetseiten zum Thema macht - die Aktion Kinder des Holocaust (AKdH).
  7. ^ Wieder Krawalle in Kreuzberg Der berüchtigte 1. Mai-Aufmarsch der Autonomen-Szene brachte am späten Abend doch noch die befürchteten Ausschreitungen. Die Antifa hatte die Stimmung permanent angeheizt. - Auf www.focus.de
  8. ^ Matthias Mletzko:Gewaltdiskurse und Gewalthandeln militanter Szenen - Teil 1 - Unterschiede am Beispiel „Antifa“ und „Anti-Antifa“.
Persönliche Werkzeuge