Deutschfeindlichkeit

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Linksextreme huldigen dem alliierten Massenmörder "Bomber Harris", der für den planmäßigen Tod vieler Deutscher verantwortlich ist und betonen, daß sie dies am liebsten wieder haben wollen.
Linksextreme huldigen dem alliierten Massenmörder "Bomber Harris", der für den planmäßigen Tod vieler Deutscher verantwortlich ist und betonen, daß sie dies am liebsten wieder haben wollen.

Der Begriff Deutschfeindlichkeit oder auch Antigermanismus oder Germanophobie bezeichnet eine grundsätzliche und tendenziell pathologische Abneigung gegen alles Deutsche, d.h. gegen deutsche Menschen, deutsche Kultur, deutsche Geschichte und deutsche Sprache. Unter den europäischen Staaten ist diese Einstellung vor allem noch in Polen zu finden, wo mit deutschfeindlichen Parolen oftmals Wahlkampf betrieben wird. Auch in Deutschland selbst gibt es Antigermanismus, der meist aus dem linken Lager kommt, da man, bedingt durch die alliierte Umerziehung, Patriotismus mit Nationalismus gleichsetzt und somit jede Begeisterung für das deutsche Vaterland als nationalistische Einstellung gesehen wird. Aufstecker mit Sätzen wie "Deutschland verrecke" sind in Deutschland keine Seltenheit. Deutschfeindliche Äußerungen bleiben im Gegensatz zu ähnlichen Vergehen auch ungestraft.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Germanophobie nach Philippe Gautier

Philippe Gautier, der 1940 als jüdisches Kind nach Frankreich ausgewandert und in einer antideutsch gesinnten Familie aufwuchs, schreibt in einem Essay in der französischen Zeitung Rivarol vom 26.4.2002 von seinen Erlebnissen in Vichy-Frankreich: Vom Departement Calvados, der Region mit der höchsten Zahl von deutschen Besatzungssoldaten, wo er damals gewohnt hat, berichtet er, nie einen deutschen Soldaten angetroffen zu haben, der sich ungebührlich benahm. 1997 veröffentlichte Gautier im Verlag Editions Déterna sein Buch La Germanophobie (Die Angst vor den Deutschen). In einem Interview gefragt, ob er denn nicht ein wenig dazu tendiere, die Nachbarn jenseits des Rheins und insbesondere die Preussen von Kriegstreiberei freizusprechen, antwortet er:

"Ich glaube nicht. Ist man sich, was die letzten drei Kriege betrifft, eigentlich hinlänglich bewusst, dass es Frankreich war, das Deutschland zweimal – 1870 sowie 1939 – den Krieg erklärt hat? In bezug auf 1914 sind die Dinge weitaus komplexer, als man ahnt: Vierzig Jahre lang hat Frankreich wegen der ‹verlorenen Provinzen› [Elsass, Lothringen] einen Indianertanz um Deutschland herum aufgeführt und seinen Willen nach Revanche bekundet, so dass die Deutschen die legitime Befürchtung hegten, unser Land könnte ihnen bei der erstbesten Gelegenheit in den Rücken fallen."

[bearbeiten] Germanophobie der Engländer

England sah in Deutschland stets eine Bedrohung seiner wirtschaftlichen Macht. Vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg suchte England den Konflikt mit Deutschland, um es nachhaltig und endgültig schwächen zu können.

Die Angst vor einem starken Deutschland findet sich aber schon im 19. Jahrhundert. Am 1. Februar 1896 heißt es beispielsweise in der englischen Zeitung "Saturday Review": "Wäre morgen jeder Deutsche beseitigt, gäbe es kein englisches Geschäft, noch irgend ein englisches Unternehmen, das nicht wüchse. Macht Euch fertig zum Kampf mit Deutschland, denn Germania esse delendam! [Deutschland muss zerstört werden!]"[1]

Einer der bekanntesten Deutschenfeinde um die Zeit des Zweiten Weltkrieges war Robert Vansittart, nach welchem der Begriff Vansittartismus geprägt wurde.

Der Krieg gegen Deutschland waren vorprogrammiert. Der konservative Parteiführer Lord Balfour äußerte gegenüber dem US-Botschafter Henry White im Jahre 1910: "Wir sind wahrscheinlich töricht, wenn wir keinen Grund finden, um Deutschland den Krieg zu erklären, ehe es zu viele Schiffe baut und uns unseren Welthandel wegnimmt."

Schlager wie "Wir hängen unsere Wäsche auf die Siegfriedlinie", "Renn, Adolf, renn, Adolf, renn, renn, renn" oder der Chanson des snobistischen Noël Coward "Laßt uns nicht garstig zu den Deutschen sein" waren Ausbrüche einer unterdrückten Animosität.

Grundtöne antideutscher Propaganda aus der Zeit des Ersten Weltkriegs schwangen in Großbritannien noch bis zu Margaret Thatchers Regierungszeit weiter mit und ertönen von Fall zu Fall auch heute noch. Margaret Thatchers bekanntes Wochenende im März 1990, als sie führende Historiker einlud, um sie zu fragen, ob Deutschland weiterhin eine Bedrohung des Friedens darstelle, war typisch für eine gewisse, immer wieder aufflackernde Stimmung im Unterbewußtsein der Engländer.[2]

[bearbeiten] Germanophobie in Frankreich

Einer der bekanntesten Feinde Deutschlands in Frankreich war Georges Clemenceau, der wie die Engländer Deutschland größtmöglich zu schwächen suchte. 1921 sagte der als rücksichtloser Politiker bekannte Clemenceau (1906–1909 und 1917–1920 Ministerpräsident Frankreichs): "Der Krieg war nur die Vorbereitung, die Vernichtung des deutschen Volkes fängt jetzt erst an." Und weiter: "Es gibt zwanzig Millionen Deutsche in Europa zu viel."

[bearbeiten] Gegenwart

Linke Demonstranten fordern: Abtreiben gegen Deutschland
Linke Demonstranten fordern: Abtreiben gegen Deutschland

Heute sind Deutsche in ihrem eigenen Land Deutschfeindlichkeit ausgesetzt. Diese beschränkt sich nicht nur auf verbale Verunglimpfungen, sondern geht Hand in Hand mit Gewalt gegen Deutsche, weil sie Deutsche sind. Das unterliegt zugleich einer weitgehenden Tabuisierung. Mit der Aufnahme dieser Begriffe hat wenigstens der Duden eine Anpassung an bundesdeutsche Realitäten vorgenommen. Deutschfeindliche Angriffe sind in diesem Land keine Obskurität, keine Einbildung der Jugend, keine Erfindung rechter Kreise. Immer mehr dieser Fälle finden den Weg in die Medien aber es gibt sie schon lange.[3] "Die Polizei bestätigt, dass deutschfeindliche Äußerungen bei den Angriffen zunehmen. Deutsche werden neuerdings bei grundlosen Attacken auch als „Schweinefresser“ bezeichnet, was den Konflikt bereits in die Sphäre des Kriegs der Kulturen transportiert."[4] Die mangelnde Integration der Einwanderer tritt in die nächste Phase: "die Desintegration der Mehrheit durch punktuelles Totschlagen Einzelner"[5].

Da es sich nicht um Raubmorde handelte und die Opfer den Mördern persönlich unbekannt waren, ist in vielen Fällen reiner Deutschenhaß als Motiv anzunehmen. Für Deutsche, die von Ausländern ohne erkennbaren Grund ermordet wurden, gab es allerdings keine Lichterketten.

[bearbeiten] Fallbeispiele aus der Presse (Auswahl)

  • 1990 - Eines der ersten Opfer verfehlter deutscher Ausländerpolitik wurde am 27. Juli 1990 Jens Zimmermann. Er wollte sich das vereinte Berlin ansehen. Um in der Großstadt nicht aufzufallen hatte er sich die Haare kurz schneiden lassen. Am Alexanderplatz trifft er auf zwei, überwiegend türkische Jugendgangs. Man ist auf "Nazijagd". Sie umringen den 18-jährigen und schlagen mit Baseballschlägern so lange auf den am Boden liegenden ein, bis er stirbt. Die Täter werden gefaßt. Im Urteil hieß es: "Mit großer Übermacht, in feigster Art und Weise" hätten die Täter auf den hilflos am Boden liegenden Jens Zimmermann eingeschlagen. Und das Urteil für diesen rassistischen Mord: 2 Jahre auf Bewährung.[6]
  • 1990 - René Grubert (19), Vater eines wenige Wochen alten Mädchens. Am 16.November 1990 wurde er von einem jungen Türken in der Berliner S-Bahn erstochen.[7]
  • 1995 - Am 24. Oktober 1995 fangen in Friedrichshain 9 türkische Jugendliche einen 15- jährigen Schüler auf dem Heimweg ab. Sie schlagen ihn mit Holzbohlen vom Rad. Während zwei ihn festhalten, stechen zwei mit Messern auf ihn ein. Elfmal von vorn, neunmal von hinten, dann lassen sie ihn im Straßengraben liegen. (Tagesspiegel 27/10/1995)[8]
  • 1999 - Am 13. Februar 1999, in der gleichen Nacht, als in Guben der algerische Asylbewerber Farid Guendoul, alias Omar Ben Noui in Angst eine Glastür eintritt und verblutet, fällt in Frankfurt-Griesheim in der Bahn eine bewaffnete ausländische Jugendgang über junge Deutsche her. Ergebnis: Zwei verletzte und ein toter Deutscher. Die acht Stiche im Leib des Toten, zwei in Herz und Leber, sehen nicht nach "fahrlässiger Tötung" aus. (Welt am Sonntag 14/02/1999)[9]
  • 1999 - Robert Edelmann (23), den eine Bande Jugendlicher aus Eritrea, Marokko, Jordanien und der Türkei am 13.02.1999 in Frankfurt zunächst gelyncht und dann auf offener Straße erstochen hat. Die Mordtat war nicht anders als der Fall des fast zeitgleich von deutschen Rechts-Extremisten im sächsischen Guben gejagten und dabei ums Leben gekommene algerischen Asylbewerber Omar Ben Noui, doch fand der Tod Robert Edelmanns keinerlei nennenswerte öffentliche Beachtung.[10]
  • 1999 - Am 17. April 1999 stößt ein jugendlicher Palästinenser in der Glogauer Strasse in Berlin-Kreuzberg einen Fahrradständer gegen ein Auto. Als die Insassen, 2 Junge Leute, ihn zur Rede stellen, rammt er dem Auto-Besitzer ein Messer in die Brust. Beim weggehen sagt er zu der Freundin des Sterbenden ohne jede Gefühlsregung. "Ich steche alle Deutschen ab, die mir über den Weg laufen!" Mord? Rassenhaß? Bewahre! Der Gutachter bescheinigt Hany Y. eine "posttraumatische Belastungs-Störung". Das Gericht erkennt auf Totschlag. Urteil: 6 Jahre Jugendstrafe. ( Berliner Morgenpost 08/12/1999)[11]
  • 1999 - Thorsten Tragelehm (20), aus Lohfelden bei Kassel wurde am 31. September 1999 von Türken getötet.[12]
  • 2001 - Sebastian Obersojer (18), mußte am 11. April 2001 sterben weil er einen neuen BMW fuhr, mit dem er seine Freundin zum Münchner Hauptbahnhof begleitete. Der Mörder, der 23jährige Rumäne Petru Imanuel Iena, schnitt ihm die Kehle durch und warf ihn bei einem Autobahnrastplatz in den Straßengraben. Er ist bereits mehrfach vorbestraft und hatte sich auf den Diebstahl von Autos spezialisiert, die er umgehend nach Rumänen brachte.[13]
  • 2003 - "Immer häufiger kommt es zu Übergriffen muslimischer Jugendlicher auf deutsche Mitschülerinnen wie im Fall Lena. Sie wurde acht Monate lang von türkischen und iranischen Mitschülern in der Schule vergewaltigt. [...] Der Haupttäter zwang Lena zum Sex mit seinen Freunden auf der Schultoilette und kassierte. In der Schule ging sogar eine Preisliste um." Dazu Ursula Woywodt von der Beratungsstelle Wildwasser: "Lena ist eine Deutsche. Und ich denke, mit ihren eigenen Mädchen oder Frauen hätten sie das nicht gemacht, weil die Entwertung der deutschen Mädchen und Frauen noch einmal eine andere ist als die der eigenen."[14]
  • Februar 2005 - "Hatun Sürücü hatte schon Jahre zuvor das Kopftuch abgelegt, sie kleidete sich wie ihre Berliner Freundinnen und lebte viele Monate mit einem deutschen Freund zusammen. Die Familie hatte ihren Lebenswandel missbilligt. Nach den Ermittlungen der Polizei sollen ihre Brüder sie in den Jahren zuvor bedroht und auch misshandelt haben."[15] Kurz nach der Tat rechtfertigten junge Türken an einer Neuköllner Schule den Mord mit den Worten: "Die hat doch selber Schuld, die Hure lief rum wie eine Deutsche."[16]
  • November 2005 - Laut eines Islampredigers sind Deutsche minderwertig: "In einer auszugsweise im ZDF gezeigten Predigt hatte der Geistliche im November vergangenen Jahres abfällig über die "Nützlichkeit der Deutschen" gesprochen. Ihr Schweiß verbreite einen üblen Geruch, und sie würden stinken"[17]
  • 11.01.06. Mit den Worten “Scheiß Deutsche” wird am Morgen eine 16- jährige Monheimerin auf dem Weg zur Schule brutal überfallen. Die Täter: Vier “Südländer”.[18]
  • 31.03.2006 - Pendant zum "Spaghettifresser": "Berliner Schule kapituliert wegen Schülergewalt [...] Selbst die 20 Prozent Schüler deutscher Herkunft - verspottet als "Schweinefleischfresser" - sprächen mittlerweile den gebrochenen Slang ihrer arabischen Kameraden, heißt es."[19]
  • 03.05.2006 - Brutaler Übergriff "weil sie eine Deutsche ist": "eine 15-jährige Schülerin aus Mariendorf ist heute früh auf dem U-Bahnhof Ullsteinstraße in Tempelhof von einer Gruppe Jugendlicher attackiert worden. Sie war auf dem Weg zur Schule. An der Station Ullsteinstraße stieg das Mädchen aus. Dabei trat ihr einer der drei Jugendlichen mit dem Fuß in den Rücken, wodurch sie auf den Bahnsteig stürzte. Einer der Täter nahm diesen Angriff mit einem Handy auf. Nach ihren Angaben sagte einer der Unbekannten gegenüber der 15-Jährigen, dass sie den Tritt bekommen hat, weil sie eine Deutsche ist. Das Trio blieb im U-Bahnwaggon und fuhr in Richtung Kreuzberg weiter. Die Jugendlichen, der Beschreibung nach südeuropäischer Herkunft, entkamen unerkannt. Die Schülerin begab sich selbst in ärztliche Behandlung."[20]
  • 09.05.2006 - "Ein 15-Jähriger Schüler ist von der Polizei eine Woche lang zur Schule gebracht und von dort wieder abgeholt worden – weil er massiv von Mitschülern bedroht worden ist. Zunächst wurde der 15-jährige Florian B. auf dem Schulhof vom 13-jährigen Masel Al-Q. (alle Schülernamen geändert) mit den Worten „Platz da, hier ist nur für Araber“ beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Weit mehr als die Hälfte der Schüler haben einen Migrationshintergrund. Nachdem deutsche Mitschüler dazwischengingen, soll der 13-jährige seine Gang, die berüchtigte „Steinmetzclicque“, informiert haben. Diese – ohne Masel – passte Florian Tage später vor der Schule ab, verprügelte ihn heftig. [...] Diese Steinmetz-Gang hatte vor zwei Jahren durch Angriffe auf Polizisten Aufsehen erregt. Masel Al-Q. wurde zudem nach einem brutalen Angriff auf eine 57-Jährige in einem BVG-Bus im März festgenommen."[21]
  • 13.06.2006 - "Der erste schwere gewalttätige Übergriff während der Weltmeisterschaft in Hamburg folgt nicht den erwarteten Mustern: Weil sich ein 20jähriger Hamburger mit Deutschlandfahnen auf den Wangen als Fan der Nationalmannschaft zu erkennen gab, wurde er von vier Südländern, vermutlich Türken, mit Messern angegriffen und verletzt. Das Opfer mußte im Krankenhaus versorgt werden. [...] Der Hamburger wurde im Krankenhaus Altona versorgt. Er ist laut Polizei nicht aus der Neo-Nazi-Szene bekannt und war nicht erkennbar alkoholisiert. [...] Nach Einschätzung des renommierten Kriminologen Christian Pfeiffer paßt der Übergriff in das typische Schema von Jugendgewalt in Großstädten. Zwei Drittel der Taten ereigneten sich zwischen Jugendlichen verschiedener Ethnien, wobei Deutsche überproportional häufig als Opfer, und Türken als Täter in Erscheinung träten."[22]
  • 15.06.2006 - “Deutsche Hurensöhne”. Eine Gruppe “ausländischer” Jugendliche” geht auf zwei junge deutsche Bochumer los und traktiert sie mit Schlägen und Tritten - danach flüchtet die ausländische Gruppe in Richtung der U 35.[23]
  • 17.06.2006 - In der Potsdamer Charlottenstraße wurde der 20jährige David Fischer erstochen. Der mutmaßliche Täter, der sich selbst der Polizei stellte und von Zeugen identifiziert wurde, war ein 18jähriger Afghane.[24]
  • 2006 - "Morgen eröffnet das erste türkische Altenheim in Berlin. 'Türk Huzur Evi' - 'Haus des Wohlbehagens' heißt es und bietet Platz für 155 SeniorInnen - Deutsche sind dabei ausdrücklich nicht erwünscht, heißt es seitens des Betreibers, der Marseille-Kliniken."[25]
  • November 2006 - "Scheiß-Christ, Schweinefleisch-Fresser - das sind Begriffe, die richtig in Mode sind. Neulich ist uns von einer Schule berichtet worden, wo ein Eingang von den Schülern inoffiziell nur für Türken und Araber reserviert wurde. Da durften deutsche Schüler nicht durch. Als ein Kind gegen eine der Regeln verstieß, wurde das Mädchen mit Kopulationsbewegungen an die Wand gedrückt und es wurde ihm gedroht: 'Du darfst deinen Blick nicht heben. Eine deutsche Schlampe darf mich nicht angucken.'"[26]
  • 20.11.2006 - Die Direktorin der Fichtelgebirgs-Grundschule berichtet von "Streitigkeiten unter Kindern, bei denen immer häufiger Schimpfworte wie 'Christ' und 'Schweinefresser' fallen. Die Direktorin berichtet von verzweifelnden Lehrern, die aus ihren Schülern nicht mehr als die Vokabeln „Ding“ und „machen“ herausbringen. Und von Kindern, bei denen vor lauter Koransuren die Hausaufgaben zu kurz kommen."[27]
  • 23.11.2006 - „Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr“. Richter Kirsten Heisig: "Wir stellen bei den Gewalttätern seit einiger Zeit eine unverblümte Deutschenfeindlichkeit fest. Da werden Mädchen beleidigt, angefasst, getreten und in den Akten liest man dann auch immer: 'Deutsche Schlampe!'"[28]
  • 05.03.2007 - "Die 21-jährige Jennifer P. und der 35-jährige Kay L. fürchteten um ihr Leben. Sie waren ungewollt mit Aynur E. in Streit geraten. Der junge Mann hatte die Türkin auf der Badstraße versehentlich angerempelt. Daraufhin prügelte Aynur mit ihrer Handtasche auf Kay ein und holte via Handy Verstärkung. Das deutsche Pärchen flüchtete sich in einen Lidl-Supermarkt. [...] 50 junge Männer 'türkischer Nationalität', die vor dem Supermarkt tobten, zählte die Polizei. Es herrschte Lynchstimmung. Die Beamten hörten, wie aus der Menge gerufen wurde: 'Ihr lebt nicht mehr lange, wir schlitzen euch deutsche Schweine auf!' Die Meute drang in den Supermarkt vor. Kay L. schnappte sich einen Besen und brach ihn ab, um sich gegen die Angreifer zu verteidigen. Nur durch den Einsatz zahlreicher Beamter konnte die Situation einigermaßen beruhigt werden: Polizisten mussten den Bürgersteig räumen und das Paar aus dem Geschäft unter Rufen eskortieren, wie 'Wir bringen euch um, ihr deutschen Drecksschweine! Das ist unser Bezirk, verpisst euch!'"[29]
  • 25.08.2007 - "Mit einem starken Aufgebot an Kräften war die Bonner Polizei am späten Freitagabend in Bad Godesberg im Einsatz: Rund 30 Jugendliche und Jungerwachsene hatten ohne einen erkennbaren Grund eine im Kurpark feiernde Schülergruppe angegriffen."[30] "Die Leitstelle beorderte immer mehr Kräfte in den Kurpark, auch Beamte der Einsatzhundertschaft rückten an. Insgesamt umfasste das Aufgebot 50 Polizisten. [...] Bei den Tätern, so haben die Opfer der Polizei berichtet, soll es sich um Türken und Marokkaner handeln. [...] Und die Schlägerei war nicht die erste Eskalation: Erst eine Woche zuvor, ebenfalls am Freitagabend, war es unter Jugendlichen in der Godesberger Innenstadt zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. Später gab es Randale an einer Diskothek und in - einer Straßenbahn.[31]
  • 6.9.2007: "Am 6. September fingen die drei jungen Türken im Oberdeck Krach an. Mitten am Tag, um 14.50 Uhr. Fatih K. (17) pöbelt eine Frau an: „Ich f*** alle deutschen Frauen.“, „Scheiß Deutsche!“, „Wir werden euch alle vergasen!“ Als eine andere Frau sich einmischt, bespuckt er sie: „Du Schlampe, ich f*** dich.“ Seine Freunde Mesut K. (16) und Kaankartal U. (19) lachen. Gestern im Gerichtssaal ging U. plötzlich auf Zeugin Aynur T. (17) los, die er wenige Wochen nach dem Bus-Vorfall in Neukölln zu Boden gerissen und mit dem Kopf gegen ein Auto gestoßen hat. Als das Mädchen aussagte, sprang er auf: „Ich f*** deine Mutter.“ Justizwachtmeister mussten ihn ruhigstellen. Noch im Gerichtssaal bekam der Pöbler Haftbefehl wegen eines anderen Falls. Diesmal versuchter Totschlag! Er soll vor fünf Monaten Sina K.* (16) in Neukölln angegriffen, ihr mit dem Klappmesser (7-cm-Klinge) ins Gesicht gestochen haben. Jetzt sitzt er in U-Haft. Fatih K. muss zwei Wochen in Arrest, Mesut K. 30 Stunden arbeiten und zum Anti-Gewalt-Training."[32]
  • 30.12.2007. Ein 38jähriger Deutscher wird von mehreren jungen Ausländern als «Scheiß Deutscher» bezeichnet, mit einem Messer und Tritten verletzt sowie bestohlen.[33]
  • 03.01.2008. Menschenjagd: 15 Südländer jagen zwei Deutsche durch die Straßen Mecklefelds - dabei werden sie immer wieder geschlagen und getreten, so Polizeisprecher Matthias Rose. Wiebke Strehlow über die rassistische Hetzjagd MOPO/ SEITE 12]
  • Süddeutsche vom 9.12. 2008: Bundeswehrsoldat als Scheiß-Deutscher beschimpft und zusammengeschlagen, Schädelfraktur[34]

[bearbeiten] Rechtliche Situation

Rechtlich gibt es bezüglich ethnisch konnotierter Beleidigungen eine Ungleichbehandlung. Während rassistische Äußerungen über jede andere Gruppe in Deutschland als Volksverhetzung geahndet wird, ist die Beleidigung von Deutschen (z.B. als "Scheißdeutscher") straffrei. Das StGB bestimmt, daß Volksverhetzung dann vorliegt, wenn zum Hass gegen „Teile der Bevölkerung“ aufgestachelt wird. Deutsche, so die Juristen, seien aber kein Teil. Frank Schirrmscher schreibt dazu: "Sind sie es nicht? Sie sind der Teil, der fürs Ganze steht: nämlich jene Tradition, die nicht zulässt, dass in ihrer Mitte radikale Ideologien und rassistische Anschläge ungesühnt bleiben. Die Türkische Gemeinde in Deutschland tut dies erkennbar nicht in ausreichendem Maße."[35]

Vereinzelt wagten es Richter an die Öffentlichkeit zu gehen. Vor einer neuen Dimension der Jugendgewalt warnen seit 2006 die Richter Kirsten Heisig und Günter Räcke.[36]

Räcke: "Scheiß-Christ, Schweinefleisch- Fresser – das sind Begriffe, die richtig in Mode sind. Neulich ist uns von einer Schule berichtet worden, wo ein Eingang von den Schülern inoffiziell nur für Türken und Araber reserviert wurde."

Heisig: "Es sind vor allem die türkisch- und arabischstämmigen Jugendlichen, die vermehrt Gewaltdelikte begehen. Diese Straftäter vergiften die Atmosphäre in ihrem Kiez, auch zum Nachteil der der angepasst lebenden ausländischen Familien. Die jugendlichen Opfer, überwiegend Deutsche, haben inzwischen schon so eine Art Resignation entwickelt und sagen: 'Dagegen können wir nichts machen. Die Gewalt gehört zu unserem Alltag dazu.' Das ist eine Dimension, die wir bislang nicht hatten. Und in den letzten zwei Jahren hat sich die Situation weiter verschärft."

Heisig: "Wir stellen bei den Gewalttätern seit einiger Zeit eine unverblümte Deutschenfeindlichkeit fest. Da werden Mädchen beleidigt, angefasst, getreten und in den Akten liest man dann auch immer: 'Deutsche Schlampe!' So etwas ist mir früher überhaupt nicht untergekommen, außer im Zusammenhang mit deutschen Tätern und Ausländerhass."

In der deutschen Wikipedia wird das Thema jedoch komplett unterdrückt, das Artikel-Lemma "Antigermanismus" wurde gesperrt, sodaß keiner mehr einen Artikel zu dem Thema einstellen kann.

[bearbeiten] Engagement gegen Deutschfeindlichkeit

Wolfgang Reinhart

Schimpfwörter wie «Scheiß-Deutscher» sollen künftig als Volksverhetzung bestraft werden, forderte der Bundesratsminister von Baden-Württemberg, Wolfgang Reinhart im Januar 2008. Konkret solle ein Teil des Paragrafen 130 des Strafgesetzesbuches über Volksverhetzung geändert werden. Darin ist es bislang unter Strafe gestellt, zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufzustacheln. Nach dem Willen des baden-württembergischen Bundesratsministers Wolfgang Reinhart soll künftig stattdessen das Aufstacheln "zum Hass gegen die Bevölkerung oder von Teilen der Bevölkerung" unter Strafe stehen. Das Aufstacheln zum Hass gegen Teile der Bevölkerung soll dagegen wegfallen. "Diesen jugendlichen Gewalttätern muss klar gemacht werden, dass deutschfeindliche Äußerungen, die den inneren Frieden stören, Strafe nach sich ziehen", sagte er der Bild-Zeitung. Er wolle deshalb eine Gesetzesinitiative ausarbeiten, mit der ein Instrument geschaffen werde, um solche Entgleisungen zu verhindern. Bislang könne nach dem Strafgesetzbuch nur bestraft werden, wer zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachele. Dagegen könnten "Hasstiraden, die sich gegen alle Deutsche" richteten, nicht sanktioniert werden.

Christean Wagner

Christean Wagner, MdL und Fraktionsvorsitzender der CDU in Hessen, machte sich dafür stark, deutschfeindlich aufgefallene Ausländer auszuweisen. Er reagierte damit auf gehäufte Fälle von Deutschfeindlichkeit. Christean Wagner in einer Rede:

„Deshalb halte ich es zumindest für eine selbstverständliche erste Reaktion des Staates, dass wir die rechtlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass ausländische Jugendliche, die sich bei uns so schlecht fühlen, dass sie die hiesige Bevölkerung beschimpfen müssen, dass sie sofort ausgewiesen werden.“
„Wer zu uns „Scheiß Deutsche“ sagt, der hat hier nichts mehr verloren.“
„Wenn sich hier Jugendliche, gewaltbereite Jugendliche, in unserem Land nicht wohl fühlen, das Land hassen, seine Bewohner hassen, dann gehören sie schnellstens abgeschoben, das ist das Selbstverständlichste der Welt.“
„Es ist ja das Dilemma, dass wenn man eine Minderheit beschimpft, zu Recht man sich strafbar macht, wenn man aber eine Mehrheit beschimpft, dieses in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern, nicht strafbar ist. Das ist ein Dilemma. Und ich glaube, dieses muss aufgelöst werden, durch den Gesetzgeber.“
Kristina Köhler

Auch Kristina Köhler, CDU Bundestagsabgeordnete aus Hessen, erhebt ihre Stimme gegen Deutschfeindlichkeit:

„Wir stellen fest, dass es in Deutschland zunehmend auch eine deutschenfeindliche Gewalt von Ausländern gegenüber Deutschen gibt, weil das Deutsche sind. Also dass es nicht zufällig ist, dass sich ein Täter mit Migrationshintergrund ein deutsches Opfer sucht, sondern, dass er sich gezielt ein deutsches Opfer sucht, weil es eben ein Deutscher ist.“
„Was wir mitbekommen ist, dass dieses Phänomen in immer mehr Fällen ne Rolle spielt. Das sagen uns Polizisten, das sagen uns Staatsanwälte, das sagen uns Richter.“

Die CDU-Politikerin erklärt, es gehe nicht nur um "um einfache Jugendgewalt", sondern auch um Extremismusbekämpfung: "Genauso wenig wie rechtsextreme Gewalt einfache Jugendgewalt ist, ist die zunehmende deutschenfeindliche Gewalt junger Migranten einfach nur Jugendgewalt." Die linken Parteien verhinderten "jedoch nach wie vor eine Ausweitung der Extremismusbekämpfung auf deutschfeindliche Gewalt".
Nachdem die Türkischen Gemeinden in Deutschland (TGD) - wie zuvor bereits der Zentralrat der Juden in Deutschland - den CDU-Wahlkampf in Hessen 2008, der aus aktuellem Anlaß das Thema deutschfeindlicher Ausländergewalt zum Thema hatte, mit den Kampagnen der NPD verglichen hatten, gab Kristina Köhler Kontra und warf den TGD in einer Pressemitteilung vor, diese "fütterten schon seit Jahren gemeinsam mit islamistischen Verbänden den wachsenden deutschenfeindlichen Rassismus".

Frank Schirrmacher

Frank Schirrmacher setzte sich für eine Enttabuisierung des Themas ein:

"Das Redeverbot, wonach über ausländische Jugendkriminalität oder solche mit Migrantenhintergrund nur im Zusammenhang mit Jugendkriminalität im Allgemeinen zu sprechen sei, ist Geschichte. Das hat nichts mit rechtsradikalen oder ausländerfeindlichen Tendenzen der Gesellschaft zu tun, sondern mit den Tätern selbst.
Sie verrichten ihre Taten nämlich nicht mehr stumm. Sie reden dabei. Das heißt nicht, dass sie schon eine Ideologie hätten. Aber sie haben begonnen, einen Feind zu identifizieren. Sie vollziehen immer häufiger einen Schritt, der die angestaute, arbiträre, nach Zufallsopfern suchende Aggressivität an einen Gegner heftet. Das sind „die Deutschen“. Es steht so nicht in den Lehrbüchern. Uns war historisch unbekannt, dass eine Mehrheit zum rassistischen Hassobjekt einer Minderheit werden kann. Aber es gibt starke Signale dafür."
Monika Maron

De Schriftstellerin Monika Maron erklärte: "Wir erleben einen antideutschen Rassismus. alle Länder der Welt erlauben es sich, die Deutschen zu beleidigen, und ich frage mich manchmal, ob wir nicht völlig verrückt sind, daß wir uns nicht zu wehren wagen." Quelle: "Die Woche", 15.1.1999

[bearbeiten] Karikatur

[bearbeiten] Siehe auch

[bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ^ Der Artikel hieß "A Biological View of our Foreign Policy" von Prof. P. Chalmer Mitchell
  2. ^ welt.de
  3. ^ http://deutschland-kontrovers.de/rassismus-gegen-deutsche/
  4. ^ Frank Schirrmacher: Junge Männer auf Feindfahrt, FAZ, 15.1. 2008
  5. ^ Frank Schirrmacher: Junge Männer auf Feindfahrt, FAZ, 15.1. 2008
  6. ^ http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/4525.html
  7. ^ http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/4525.html
  8. ^ http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/4525.html
  9. ^ Guben – Was wirklich geschah!
  10. ^ http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/4525.html
  11. ^ http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/4525.html
  12. ^ http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/4525.html
  13. ^ http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/4525.html
  14. ^ http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,3913126,00.html
  15. ^ http://www.presseportal.de/story.htx?nr=722559&search=monheim
  16. ^ http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/474/48426/print.html
  17. ^ http://www.welt.de/data/2005/03/22/614924.html
  18. ^ http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.ht
  19. ^ http://www.netzeitung.de/deutschland/389712.html
  20. ^ http://www.hierberlin.de/index.php?site=news_ex1&news_ID=109
  21. ^ Polizeischutz für bedrohten Hauptschüler
  22. ^ http://www.welt.de/data/2006/06/13/912653.html
  23. ^ http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.ht
  24. ^ David Fischer erstochen. Der mutmaßliche Täter, war ein 18jähriger Afghane, 17.06.2006
  25. ^ http://www.taz.de/pt/2006/12/14/a0282.1/text.ges,1
  26. ^ http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/23.11.2006/2915719.asp
  27. ^ Der Wrangelkiez - die Banlieue von Berlin?
  28. ^ http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2190900
  29. ^ http://www.focus.de/panorama/welt/migranten-gewalt_aid_125798.html
  30. ^ http://www1.polizei-nrw.de/presseportal/Behoerden/alle-behoerden/article/meldung-070825-114237-57.html?919de7a725bb745e71e9c74e6a94e0ef=caen9h50t7288i2or9el921ll7
  31. ^ http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10490&detailid=349353
  32. ^ Das sind Berlins schlimmste Bus-Pöbler
  33. ^ http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=388345&_wo=news:vermischtes&_g=wieder-angriff-auf-mann:-«scheiss-deutscher»
  34. ^ http://www.sueddeutsche.de/muenchen/251/450967/text/
  35. ^ Frank Schirrmacher: Junge Männer auf Feindfahrt, FAZ, 15.1. 2008
  36. ^ „Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr“ 23.11.2006

[bearbeiten] Literatur

  • Wilhelm Stapel: Antisemitismus und Antigermanismus, 1927
  • L. Caracciolo, Angst vor Deutschland. Wie man mit der Germanophobie Geopolitik macht, in: Rusconi, Gian Enrico / Hans Woller (Hrsg.): Parallele Geschichte? Italien und Deutschland 1945-2000; Schriften des Italienisch-Deutschen Historischen Instituts in Trient, 2006
  • Philippe Gautier, La Germanophobie, L'AENCRE, 1997
  • Werner Symanek: Deutschland muss vernichtet werden
  • Hans-Helmuth Knütter: Deutschfeindlichkeit. Gestern, heute und morgen ...? Mut-Verlag 1991

[bearbeiten] Verweise

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