Asch, Schalom

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Schalom Asch (1940)

Schalom Asch (* 1. Januar[1] 1880 in Kutno/Polen; † 10. Juli 1957 in London) war ein bedeutender und erfolgreicher jiddischer Schriftsteller und Dramatiker. Seine Hauptwerke sind in fast alle Weltsprachen übersetzt.

Werdegang

Mit der Aufführung seines Dramas „Der Gott der Rache“ 1908 in Berlin machte der jüdische Theatermogul Max Reinhardt den jiddischen Schriftsteller Schalom Asch[2] auf einen Schlag bekannt.[3] Der Literat hatte sich bereits zwei Jahre zuvor nach Palästina begeben, ging dann aber 1914 nach England und Amerika. Dort avancierte er zu einem der erfolgreichsten jiddischen Schriftsteller. Hoch gelobt wird seine Romantrilogie „Vor der Sintflut“ (1927-32), ein inniges Bekenntnis zum östlichen Judentum. Wegen angeblicher „Öffnung zum Christentum“ mußte er sich vom orthodoxen Rabbinat verdammen lassen.[3] Zu Aschs bekanntesten Werken zählt „Motke Ganew“ („Mottke der Dieb“). Die letzten Lebensjahre verbrachte der Schriftsteller in Israel,[3] doch starb er 1957 in London.

Fußnoten

  1. Nach einigen Quellen wurde er nicht am 1. Januar 1880, sondern am 1. November 1880 geboren.
  2. hebr. ‏שלום אש‎; auch Scholem, Scholom [so unterschrieb er], Schulem, Sholem, Shulem, Shalom, Shulim, Szulim Asch usw.
  3. 3,0 3,1 3,2 David Korn: Wer ist wer im Judentum? - FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9
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