Atombombenabwurf auf Japan 1945

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Die New York Times zum Abwurf über Hiroschima
Die New York Times zum Abwurf über Nagasaki

Der Atombombenabwurf auf Japan stellt eines der größten Verbrechen gegen die Menschheit dar. Dieses Kriegsverbrechen der VS-Amerikaner wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs begangen.

1945 wurden von der United States Army Air Force jeweils eine Plutonium- und eine Uran-Atombombe auf die japanischen Städte Nagasaki und Hiroschima abgeworfen. Dabei gab es etwa 125.000 Tote, überwiegend Zivilisten.

Die auf Hiroschima abgeworfene A-Bombe entsprach 20.000 t TNT.

Inhaltsverzeichnis

Gründe

Die von den VS-Amerikanern durch die Atombombe „Fat Man“ zerstörte katholische Urakami-Kathedrale. Nagasaki war das Zentrum des Katholizismus in Japan.

Die VSA-Regierung gab beim Abwurf der Atombomben bekannt, daß das Kaiserreich praktisch schon besiegt sei. Der Abwurf geschah somit aus strategischen Gründen, denn das japanische Kaiserreich stand außerdem bereits in Kapitulationsverhandlungen, bei denen die Behandlung des Kaisers noch ungeklärt war. Mit einem annehmbaren Friedensvorschlag hätten sich Kriegsdauer und -opfer verringern lassen, aber das lag offensichtlich nicht im Interesse des VSA-Regimes.

Erst etwa ein Jahr später, als die Resultate der herbeigeführten Katastrophen (von den Opfern im Einschlagszentrum blieb meist nur ein Schatten auf der Straße übrig) weltweit bekannt wurden, vermeldete die VSA-Regierung, daß dieser Einsatz ausschlaggebend für die Kapitulation und somit die Ursache für den Frieden sei, als perfide Erklärung des Massenkriegsverbrechens an Zivilisten.

Damit wurde bekannt, daß der Einsatz der beiden technisch verschiedenen Massenvernichtungswaffen geschah, um diese neuen Waffen noch testen zu können. Das Argument, daß man damit „den Krieg verkürzen“ und das Leben von Unschuldigen schützen wollte, kann, da Japan militärisch bereits am Boden lag, als VSA-Regierungspropaganda angesehen werden.

Während der Pilot, der die Bomben abwarf, sich später zutiefst schockiert darüber, was er getan hatte, zeigte, vermißt man bis heute Reue von offizieller Seite der Vereinigten Staaten für die Tat.

Beim Einsatz von Atombomben werden u. a. radioaktive Abfallprodukte frei, welche eine für Personen und Tiere gefährliche Verstrahlung im Umkreis der Explosion verursachen. Diese Langzweitwirkungen kommen zusätzlich hinzu, denn noch Jahrzehnte nach der Detonation brachten japanische Frauen auffällig viele verkrüppelte Kinder zur Welt. Eine Entschädigung für die Verbrechen gab es bis heute nicht.

„[...] Der zweite große Mythos besagt, daß Harry Truman, FDRs Nachfolger, seine zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abwarf, weil er fürchtete, daß bei einer Invasion das Leben von einer Million Amerikanern verloren ginge (so die Lüge, die er seinerzeit erzählte). Admiral Nimitz, der an Ort und Stelle im Pazifik war und General Eisenhower, der woanders brütete, widersprachen: Die Japaner hätten den Krieg schon verloren, sagten sie. Keine Nuklearbomben, keine Invasion wären mehr notwendig; außerdem hatten die Japaner versucht, sich zu ergeben – seit der Verwüstung Tokios durch amerikanische B-29-Bomber im Mai 1945.“[1]

Florian Coulmas, Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio, erklärt:

„[...] die Gründe für den Abwurf waren keine militärischen, sondern politische. [...] Es sollte damit bezweckt werden, daß Amerika demonstrieren konnte, die Vereinigten Staaten sind im Besitz einer neuen Waffe, alleine, und sie sind bereit, sie einzusetzen. Denn nach der Kapitulation des Deutschen Reiches zeichnete sich ab, wie die neue Weltordnung aussehen würde, nämlich die ersten Anzeichen des Kalten Krieges waren schon zu bemerken. Das sieht man insbesondere daran, daß die Regierung Truman die ursprünglich für Juni geplante Konferenz von Potsdam, auf der die Siegermächte die Nachkriegsordnung verhandeln würden, auf Juli verschieben ließ. Der Grund dafür war, daß im Juni noch keine Atombombe einsatzbereit war. So knapp muß man sich vorstellen war diese Entwicklung.“ Es handele sich um ein Signal an die Sowjetunion, mit dem man Stärke demonstrieren wolle, „die amerikanischen Militärs, die an oberster Stelle die Kriegsführung lenkten, inklusive der später zum Präsidenten gewählte General Eisenhower, haben bestätigt, mehrfach, daß um einen militärischen Sieg zu erringen über Japan der Einsatz der Atombomben völlig überflüssig war. [...] Was Nagasaki betrifft, so ist das ganz ohne Zweifel, daß das ein gigantisches Kriegsverbrechen war [...].“[2]

Ursprünglich war ein Atombombenabwurf auf deutsche Städte vorgesehen, der aber aufgrund der Tatsache, daß die Deutsche Wehrmacht militärisch kapitulierte, nicht umgesetzt wurde. Im Gespräch für eine solche Bombardierung war etwa Mannheim.

Ablauf

Am 4. August erhielt VSA-Pilot „Air Force Colonel“ Paul Warfield Tibbets, (30), (1915–2007) als „commanding officer“ der 340th Bombardment Squadron seinen Auftrag. Er sollte mit einem B-29-Superfortress-Bomber, Serien Nr.: 44-86292, die neue amerikanische Atombombe über Hiroshima mit ca. 350.000 Einwohnern abwerfen.

Gegen 8.00 Uhr wurden von der Radarkontrolle in Hiroshima die sich annähernden feindlichen Flugzeuge erkannt, jedoch wurde der bestehende Alarm aufgehoben, da es sich lediglich um drei Flieger handelte. Außerdem hatte die japanische Luftwaffe entschieden, solch kleine Formationen wegen des nahen Kriegsendes nicht mehr abzufangen. Um 8.15 Uhr (jap. Ortszeit) wurde von der Besatzung des VSA-Bombers namens „Enola Gay“ die Bombe aus 9.450 Metern Höhe abgeworfen. Der für eine Atombombenexplosion charakteristische Atompilz stieg in der Folge bis in 13 Kilometer Höhe auf; der radioaktive Niederschlag ging über der Stadt und der näheren Umgebung nieder. Diese erste Atombombenexplosion tötete insgesamt etwa 75.000 Menschen sofort, weitere zehntausende Japaner starben bis Jahresende an den Folgen der amtomaren Strahlung und zahlreiche weitere an gesundheitlichen Folgeschäden in den Jahrzehnten danach. Fotos und Berichte des VSA-Militärs aus dem Explosionsgebiet sind teilweise noch bis heute (2015) unter Verschluß.

Tibbets war zeitweise persönlicher Pilot von Eisenhower und wurde für seine „heldenhafte“ Tat in den VSA mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.

Deutschfeindliche Argumentation

Obwohl es sich eindeutig um ein Verbrechen der Alliierten des Massenmordes handelt, wird versucht, die Tat über eine Hintertür auch den Deutschen anzulasten. Der als Fernsehautor in der BRD auftretende Jude Wolfgang Menge behauptete 1991 in einer Dokumentation über den Bau der Massenvernichtungswaffe, daß die Bombe nur gebaut wurde, weil man Angst vor einer deutschen Atomwaffe gehabt habe. „Im Grunde“, so fügte er hinzu, „ist das auch unsere Bombe. Ohne die Deutschen hätte es diese Bombe nicht gegeben. Vielleicht gar keine.“[3]

Vorkommen in der Literatur

In dem Roman „Digital Fortress“ (dt. Diabolus) des erfolgreichen Autors Dan Brown wird die Thematik aufgegriffen, indem ein japanischer Ex-Kryptologe Rache für den Abwurf nehmen will, indem er den Computer des VS-amerikanischen Nachrichtendienstes mit einem neuartigen Rechnervirus infiziert, der sämtliche Server schutzlos Hackern aus aller Welt ausliefern würde.

Verweise

Fußnoten

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