Attentat vom 20. Juli 1944
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Das Attentat und der versuchte Staatsstreich vom 20. Juli 1944 unter dem Namen Operation Walküre waren die sichtbarsten Zeichen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Die Beteiligten der Verschwörung stammten aus vielen Schichten der Bevölkerung und hatten vielfältige Kontakte zum Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke. Unter den 200 später wegen der Erhebung Hingerichteten gab es Kommunisten, Landesverräter, die mit den Westmächten zusammenarbeiteten, und konservative Widerstandskämpfer, die nichts mit Landesverrat zu tun haben wollten. Sie vertraten die Ansicht, durch die Ermordung Adolf Hitlers dem deutschen Volk zu nutzen und das Vaterland vor der weiteren Zerstörung zu bewahren. Ein Trugschluß, da der Krieg nicht gegen Adolf Hitler oder den Nationalsozialismus geführt wurde, sondern gegen Deutschland und das deutsche Volk als Ganzes. Zur letztgenannten Gruppe gehörten Carl-Friedrich Goerdeler, der als Reichskanzler vorgesehen war, Josef Wirmer, der als Reichsjustizminister eingeplant war und Claus Schenk von Stauffenberg, der "20. Juli-Attentäter". Graf von der Schulenburg war in diesem Schattenkabinett als Reichsaußenminister vorgesehen.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Politische Ziele
Die Clique um Goerdeler vertrat damals Ansichten, die heute in der BRD als äußerst "rechtsextrem" gebrandmarkt würden. Die Bewahrung des Großdeutschen Reiches einschließlich der Ostmark und des Sudetenlandes war für sie ganz selbstverständlich. Josef Wirmer entwarf bereits die Flagge des zukünftigen Vierten Reiches. Heute gelten die Ultrarechten Goerdeler und Stauffenberg in der veröffentlichten Meinung Deutschlands und der Welt allgemein quasi als demokratische Lichtgestalten. Wie sie heute verehrt werden, wurden sie damals - nach dem Bombenanschlag - unisono als Schurken und Verbrecher verdammt, sowohl von der deutschen als auch von der Presse der Alliierten.
An die Einführung einer parlamentarischen Demokratie war nicht gedacht. Das Reich sollte in eine Art Ständestaat übergehen, "eine Mischform zwischen der konstitutionellen Monarchie und der autoritären Diktatur" (Professor Hans Mommsen). Darin waren sich alle Verschwörer einig - von dem National-Konservativen Carl Goerdeler bis zum Sozialdemokraten Julius Leber. Man verachtete die "Gleichheitslüge" und forderte von der Nach-NS-Gesellschaft, sich vor den "naturgegebenen Rängen" zu beugen.
Eine Direktwahl von Abgeordneten sollte es nur auf unterster Ebene geben, dort, wo einigermaßen gewährleistet sei, daß "man weder einen Lumpen noch einen Phantasten wählt", wie es in den Papieren des Widerstands wörtlich heißt. SA und SS sollten als unerwünschte Wehrmachtskonkurrenz verboten werden, nicht aber die NSDAP. Deren wie überhaupt der Parteien Bedeutung wollten die Verschwörer allerdings deutlich verringern. Die Interessen des Volkes seien in besserer Hand bei den Repräsentanten der Berufsgruppen, bei Unternehmern, Gewerkschaften und Hochschullehrern. Kein "Parteiengezänk" mehr. Damit kämen Stauffenberg und seine Umsturzplaner heute schnurstracks in den Verfassungsschutzbericht - als Extremisten.
Außenpolitisch schwebte den Widerständlern eine deutsche Großmacht zur Führung Europas vor. Die Grenzen Deutschlands sollten die des Kaiserreichs von 1914 sein, dazu Österreich und das Sudetenland. Auch Kolonien wollte man von den Alliierten verlangen - und von Italien die Rückgabe Südtirols. Das waren Forderungen, die selbst Hitler nicht alle aufzustellen gewagt hatte. Eine Rückkehr zur Unrechtsordnung von Versailles - da waren sich Führer und Widerstand einig - sollte es unter keinen Umständen geben.[1]
[bearbeiten] Der Widerstand und die Alliierten
Den Widerstandskämpfern ging es um die Beseitigung Hitlers, den Alliierten aber um die Niederschlagung Deutschlands. Die Alliierten hatten Kenntnis von den Umsturzplänen und deutschen Friedensangeboten, machten jedoch deutlich, daß sie in jedem Falle gegen Deutschland weiter Krieg führen würde, auch wenn für den Fall, dass Hitler beseitigt sein würde. Stauffenberg nahm daher davon Abstand, sich mit Hitler zusammen in die Luft zu sprengen, weil er noch militärisch gebraucht wurde. Hätten sich die Alliierten friedensbereit gezeigt, hätte das Attentat anders verlaufen können.
Als sich der zivile Führer des 20. Juli, Karl Friedrich Goerdeler, im März 1938 mit den Alliierten in Kontakt setzte, bereiteten ihm diese einen mehr als kühlen Empfang. In London bezichtigte ihn der erste Ratgeber des britischen Außenministers, Robert Vansittart, sogar des Verrats. Nach Kriegsausbruch versuchte Trott zu Solz am Rande einer Konferenz in Washington Präsident Roosevelt zur Unterstützung einer Denkschrift zu bewegen. Diese sollte die sich formierende Opposition gegen Hitler ermutigen. Vergeblich. Ab 1942 wurden seitens Emissären des Kreisauer Kreises Versuche unternommen, den Alliierten klarzumachen, daß es durchaus andersdenkende Kreise gab, die den Nazismus zutiefst verachteten und daß die Alliierten den Nazismus keinesfalls mit dem deutschen Volk gleichsetzen dürften. Aber eine solche Unterscheidung wurde von den Alliierten nicht akzeptiert. Chamberlain zeigte eine "eisige" Haltung, Roosevelt hielt Gespräche für "untunlich" und 1942 ließ er einen Mittelsmann wissen, daß seine Bitte um Fühlungnahme die "offizielle Politik" in "Größte Verlegenheit" bringe. Die Friedensangebote des deutschen Widerstands blockte Außenamtschef Arthur Eden mit der Bemerkung, daß die Angelegenheit zu den Akten gelegt worden sei. Mit der Casablanca-Konferenz machten die Alliierten ihre Forderung nach bedingungsloser Kapitulation der Wehrmacht offiziell. Als nach dem Kriegseintritt Amerikas die Friedensbemühungen von deutscher Seite (der nazistischen und der widerständlerischen gleichermaßen) erneuert wurden, erhoben die Alllierten im Januar 1943 auf der Casablanca-Konferenz die Forderung der bedingunglosen deutschen Kapitulation. Um gleich darauf in aller Öffentlichkeit geradezu katastrophische Kriegsziele zu diskutierten, die für keine deutsche Regierung annehmbar sein konnten. Das bedeutete, daß nunmehr aus deutscher Perspektive nur noch ein schmaler Türausschnitt übrig war, an dessen Pfosten die blutigen Parolen "Totaler Krieg" und "Endsieg" angeschlagen standen. Die Forderungen der Alliierten evozierten die Proklamation des totalen Krieges in Deutschland und verlängerten den Krieg erneut.
Als man 1944 in London von dem Attentat auf Hitler hörte, machte man sich über die Verschwörer lustig. Sie wurden als eine Clique verknöcherter Militaristen karikiert, die sich kurz vor der deutschen Niederlage ans rettende Ufer zu flüchten versuchten, um den nächsten Krieg vorzubereiten. Schon die ersten Versuche der Widerständler, mit der britischen Regierung in Kontakt zu kommen, hatte Vansittart mit einem hohntriefenden Fünfzeiler beantwortet:
"Litte Hans, in a tight corner, / Wondered what next he could try / So to look even littler / He bumped off his Hitler / And said 'What a good boy am I'." Auf deutsch in etwa: "Klein Hans, in enger Ecke, / überlegte, was er als nächstes versuchen könnte. / Um noch harmloser auszusehen, / brachte er seinen Hitler um / und sagte: ‚Welch guter Junge bin ich doch!'"
Ausgerechnet Kriegstreiber Churchill heuchelte nach dem Krieg, der Stauffenbergsche Putschversuch zähle "zum Edelsten und Größten, was in der politischen Geschichte aller Völker hervorgebracht wurde". Dagegen heißt es in einem US-Dossier vom 30. Juli 1944, Hitlers Überleben sei ein Glücksfall für die Alliierten gewesen ("lucky for the Allies"). Sonst wäre es den Verschwörer-Generälen ("conspiring generals") ermöglicht worden, die Kriegsniederlage allein Hitler anzulasten.[2]
Tatsächlich musste den Alliierten das Scheitern des 20. Juli 1944 mehr als gelegen kommen. Man stelle sich vor: Hitler stirbt mitten im Sommer 1944. Ein breitgefächertes Bündnis von Widerstandskämpfern übernimmt die Regierung, auf deren Geheiß hin die deutschen Truppen die Waffen niederlegen. Die Kampfhandlungen enden jenseits der Grenzen einer großdeutschen Nation, die das von Britannien so eifersüchtig überwachte Gleichgewicht auf dem Kontinent aus der Waagschale geworfen hat. Doch Besatzung oder gar Teilungen sind unter den gegebenen Umständen nicht in Sicht. Mehr noch, den gerade erst an den Stränden der Bretagne angelandeten Amerikanern bleibt es verwehrt, ihre militärische Präsenz nach Westeuropa zu tragen. Und die Sowjets erhalten keinen Zugriff auf die Länder Osteuropas, die bald hinter einem "Eisernen Vorhang" verschwinden werden: Polen, Ungarn, Bulgarien, die Tschechei, Rumänien, das Baltikum. Dieses Szenario konnte unmöglich im Interesse der Alliierten liegen. Und so musste der Krieg andauern, bis die siegreichen Armeen Stalins, Churchills und Roosevelts ihre längst untereinander abgesteckten "Claims" besetzt hatten. Bis zum Handschlag von Torgau und der Besetzung Berlins musste fanatisch gekämpft werden.[3]
[bearbeiten] Liste von den Verschwörer
| Name | Todesart |
|---|---|
| Beck, Ludwig,Generaloberst | Selbstmord |
| Bernardis, Robert, Oberstleutnant | hingerichtet |
| Von Bernstorff, Graf Albrecht, Botschaftsrat a. D., Bankier | erschossen |
| Von Blumenthai, Hans-Jürgen Graf, Major | hingerichtet |
| Von Boehmer, Hasso, Oberstleutnant i. G. | hingerichtet |
| Bolz, Eugen, früherer Staatspräsident von Württemberg | hingerichtet |
| Von Boeselager, Georg, Oberst | gefallen |
| Bonhoeffer, Claus, Chefsyndikus der Lufthansa | erschossen |
| Bonhoeffer, Dietrich, evangelischer Pfarrer | erschossen |
| Freiherr von Breidbach-Bürrenkeim, Randolph | gestorben |
| Brückimeier, Eduard, Legationsrat im Auswärtigen Amt | hingerichtet |
| Caminecci, Oskar, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Canaris, Wilhelm, Admiral, Chef der Abwehr | erschossen |
| Cramer, Walter, Industrieller, Direktor der Stöhr-AG | hingerichtet |
| Delbrück, Justus, Fabrikant | verstorben in sow. KZ |
| Deip, Alfred, Jesuitenpater | hingerichtet |
| Dieckmann, Wilhelm, Oberregierungsrat | hingerichtet |
| Dohna-Tolksdorf, Heinrich Graf zu, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Von Dohnanyi, Hans, Reichsgerichtsrat | erschossen |
| Dorsch, Hans Martin, Oberleutnant | hingerichtet |
| Von Drechsel, Max Graf, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Erdmann, Hans Otto, Oberstleutnant | hingerichtet |
| Elsas, Dr. Fritz, vormals Zweiter Bürgermeister von Berlin | erschossen |
| Engelhorn, Karl-Heinz, Oberstleutnant i. G. | hingerichtet |
| Fellgiebel, Erich, General der Nachrichtentruppe | hingerichtet |
| Finckh, Eberhard, Oberst | hingerichtet |
| Fleischmann, Max, Universitätsprofessor | Selbstmord |
| Frank, Reinhold, Rechtsanwalt | hingerichtet |
| Freiherr von Freytag-Loringhoven, Wessel, Oberst | Selbstmord |
| Frick, Walter, Kaufmann | erschossen |
| Gehre, Ludwig, Hauptmann | erschossen |
| Gloeden, Erich, Architekt | hingerichtet |
| Gloeden, Elisabeth Charlotte, geb. Kutznitzki, Ehefrau | hingerichtet |
| Goerdeler, Fritz, Stadtkämmerer von Königsberg | hingerichtet |
| Goerdeler, Dr. Carl Friedrich, vorm. Reichspreiskommissar und Oberbürgermeister von Leipzig | hingerichtet |
| Gollnow, Herbert, Kons.-Sekretär | hingerichtet |
| Groß, Nikolaus, christl. Gewerkschaftsführer und Redakteur | hingerichtet |
| Großcurth, Helmut, Oberst i. G. in russ. Gefangenschaft | verstorben |
| Freiherr von Guttenberg, Karl Ludwig , Gutsbesitzer | erschossen |
| Habermann, Max, christlicher Gewerkschaftsführer | Selbstmord |
| von Haeften, Hans Bernd , Legationsrat im Auswärtigen Amt | hingerichtet |
| von Haeften, Werner, Oberltn. und Adjutant von Staufrenberg | erschossen |
| von Hagen, Albrecht, Syndikus | hingerichtet |
| Hahn, Kurt, Oberst | hingerichtet |
| von Halem, Nicolaus, Kaufmann | hingerichtet |
| Hamm, Eduard, Staatssekretär a. D. | Selbstmord |
| Hansen, Georg, Oberst | hingerichtet |
| von Harnack, Ernst, Regierungspräsident a. D. | hingerichtet |
| von Hase, Paul, Generalleutnant, Kommandant von Berlin | hingerichtet |
| von Hasseil, Ulrich, deutscher Botschafter in Rom | hingerichtet |
| Haubach, Dr. Theodor, führender Sozialdemokrat | hingerichtet |
| Haushofer, Albrecht, Professor | erschossen |
| Hayessen, Egbert, Major i. G. | hingerichtet |
| von Helldorf, Wolf Heinrich Graf, Polizeipräsident von Berlin | hingerichtet |
| Herfürth, Otto, Generalmajor | hingerichtet |
| Hoepner, Erich, Generaloberst | hingerichtet |
| von Hofacker, Caesar, Oberstleutnant, Dr. jur. | hingerichtet |
| von Hößlin, Roland, Major | hingerichtet |
| Hübener, Otto, Versicherungsdirektor | hingerichtet |
| Jäger, Friedrich, Oberst | hingerichtet |
| Jennewein, Max, Mechaniker | erschossen |
| Jessen, Jens, Professor der Nationalökonomie | hingerichtet |
| John, Hans, Jurist | erschossen |
| Kaiser, Hermann, Studienrat | hingerichtet |
| Kempner, Franz, Staatssekretär a. D. | hingerichtet |
| Kiep, Otto, Gesandter z. D. vorm. deutscher Generalkonsul | hingerichtet |
| Kissling, Georg Conrad, Landwirt | hingerichtet |
| Klamroth, Bernhard, Oberstleutnant | hingerichtet |
| Klamroth, Hans Georg, Kaufmann, Major d. R. | hingerichtet |
| Klausing, Friedrich-Karl, Hauptmann, Adjutant von Stauffenberg | hingerichtet |
| von Kleist-Schmenzin, Ewald, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Knaak, Gerhard, Major | hingerichtet |
| Koch, Dr. Hans, Rechtsanwalt | hingerichtet |
| Koerner, Heinrich, christl. Gewerkschaftsführer | erschossen |
| Kranzfelder, Alfred, Korvettenkapitän | hingerichtet |
| Kuenzer, Richard, Legationsrat | erschossen |
| Kutznitzki geb. v. Liliencron, Elise Auguste | hingerichtet |
| Lampe, Adolf, Professor der Nationalökonomie | verstorben |
| von der Lancken, Fritz, Internatsleiter, Oberstleutnant | hingerichtet |
| Langbehn, Carl, Rechtsanwalt | hingerichtet |
| Leber, Dr. Julius, führender Sozialdemokrat | hingerichtet |
| von Lehndorf-Steinort, Heinrich Graf, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Freiherr von Leonrod, Ludwig, Major | hingerichtet |
| Lejeune-Jung, Dr. Paul, Syndikus | hingerichtet |
| Letterhaus, Bernhard, Führer d. Katholisch. Arbeiter | hingerichtet |
| Leuninger, Franz, vorm. Gen.-Sekr. d. Christl.-Metallarb. Verb. | hingerichtet |
| Leuschner, Wilhelm, führ. Sozialdemokrat, vorm. hess., Innern, | hingerichtet |
| Lindemann, Fritz, General der Artillerie | erschossen |
| Lindemann, Else, Ehefrau | Selbstmord |
| von Linstow, Hans-Ottfried, Oberst | hingerichtet |
| Litter, Hans, Dr. jur. wissenschi. Mitarbeiter | hingerichtet |
| Freiherr von Lüninck, Ferdinand, Oberpräsident von Westfalen | hingerichtet |
| zu Lynar, Wilhelm Graf, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Maaß, Hermann, SPD- und Jugendführer | hingerichtet |
| von Marogna-Redwitz, Rudolf Graf, Oberst | hingerichtet |
| Marcks, Karl, Kaufmann | erschossen |
| Matuschka, Michael, Graf, Regierungsdirektor | hingerichtet |
| Meichssner, Joachim, Oberst | hingerichtet |
| Mertz von Qyirnheim, Albrecht, Oberst i. G. | hingerichtet |
| Michel, Karl, Oberstit. i. G. bei einem Todeskommando | gefallen |
| Graf von Moltke, Helmuth, Rechtsanwalt | hingerichtet |
| Müller, Dr. Otto, Prälat im Gefängnis | verstorben |
| Mumm von Schwarzenstein, Herbert, Legationsrat a. D. | hingerichtet |
| Munzinger, Ernst, Oberstleutnant | erschossen |
| Nebe, Arthur, Chef des Reichskriminalamtes | hingerichtet |
| zur Nieden, Wilhelm, Generaldirektor | hingerichtet |
| von Oertzen, Ulrich, Major | Selbstmord |
| Olbricht, Friedrich, General der Infanterie | hingerichtet |
| Oster, Hans, Generalmajor | erschossen |
| Pereis, Friedrich Justus, Rechtsberater d. Bekennenden Kirche | erschossen |
| Planck, Erwin, Staatssekretär a. D. | hingerichtet |
| Freiherr von Plettenberg, Kurt, Kammerpräsident | Selbstmord |
| Popitz, Johannes, Dr. Prof., preußischer Finanzminister | hingerichtet |
| von Rabenau, Friedrich, General | erschossen |
| Rathgens, Karl-Ernst, Oberstleutnant i. G. | hingerichtet |
| Reichwein, Adolf, Professor und führender Sozialdemokrat | hingerichtet |
| Freiherr von Roenne, Alexis, Oberst i. G. | hingerichtet |
| Rommel, Erwin, Generalfeldmarschall | Selbstmord |
| Sack, Ministerialdirektor und Chefrichter des Heeres | erschossen |
| Sadrozinski, Joachim, Oberstleutnant i. G. | hingerichtet |
| von Salviati, Hans-Viktor, Major | erschossen |
| von Schack, Adolf Friedrich Graf | hingerichtet |
| Schleicher, Rüdiger, Ministerialrat, Prof. d. Rechte | erschossen |
| Schneppenhorst, Ernst, vorm. Gewerkschaftsführer | erschossen |
| Scholz-Babisch, Friedrich, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Schöne, Herbert, Oberst | hingerichtet |
| Schrader, Werner, Oberstleutnant | hingerichtet |
| Schulenburg, Fritz-Dietlof, Graf v. d., Regierungspräsident | hingerichtet |
| Schulenburg, Werner, Graf v. d.. Deutscher Botschafter | hingerichtet |
| Schulze-Büttger, Georg, Oberst i. G. | hingerichtet |
| Schwamb, Ludwig, rührender Sozialdemokrat, Staatsrat a. D. | hingerichtet |
| Schwerin von Schwanefeld, Ulrich Wilhelm Graf, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Sierks, Hans-Ludwig, Stadtbaurat | erschossen |
| Smend, Günther, Oberstleutnant i. G. | hingerichtet |
| Sperr, Franz, vorm. bayer. Gesandter in Berlin | hingerichtet |
| Staehle, Wilhelm, Oberst a. D. | erschossen |
| von Stauffenberg, Berthold Schenk Graf, Marinerichter | hingerichtet |
| Von Stauffenberg, Claus Schenk Graf, Oberst i. G. | erschossen |
| Freiherr von Steinaecker, Hans-Joachim, Oberst a. D. | hingerichtet |
| Stieff, Helmuth, Generalmajor | hingerichtet |
| Strünck, Theodor, Versicherungsdirektor | erschossen |
| von Stülpnagel, Carl-Heinrich, General der Infanterie | hingerichtet |
| von Thadden, Elisabeth, Internatsleiterin | hingerichtet |
| Thiele, Fritz, Generalleutnant | hingerichtet |
| Thoma, Busso, Major | hingerichtet |
| Thüngen, Freiherr von, Generalleutnant | hingerichtet |
| von Tresckow, Henning, Generalmajor | Selbstmord |
| von Tresckow, Gerd, Oberstleutnant | Selbstmord |
| von Trott zu Solz, Adam, Legationsrat im Ausw. Amt | hingerichtet |
| von Üxküll, Nikolaus Graf, Oberst a. D. | hingerichtet |
| Voigt, Fritz, früher Polizeipräsident, Sozialdemokrat | hingerichtet |
| von Voss, Hans-Alexander, Oberstleutnant i. G. | Selbstmord |
| Wagner, Eduard, General der Artillerie, Generalquartiermeister | Selbstmord |
| Wagner, Siegfried, Oberst | Selbstmord |
| Wehrle, Hermann, Kaplan | hingerichtet |
| Wentzel-Teutschenthal, Carl, Gutsbesitzer | hingerichtet |
| Wirmer, Josef, Rechtsanwalt | hingerichtet |
| Wiersich, Oswald, vorm. Gewerkschaftsführer | hingerichtet |
| von Witzleben, Erwin, Generalfeldmarschall | hingerichtet |
| Yorck von Wartenburg, Peter Graf, Oberregierungsrat | hingerichtet |
| von Ziehlberg, Gustav, Generalleutnant | hingerichtet |
[bearbeiten] Einzelnachweise
- ^ Dr. Fritz Stenzel: Die Widerstandslüge
- ^ Dr. Fritz Stenzel: Die Widerstandslüge
- ^ Der Verrat der Alliierten am deutschen Widerstand
[bearbeiten] Siehe auch
[bearbeiten] Verweise
- Adolf Hitler in seiner kurzen Rundfunkansprache zum Attentat (zum anhören)
- Hilters kurze Bemerkungen nach dem Attentat (zum anhören und herunterladen)
- Bericht des Deutschen Rundfunks vom 20. Juli 1944 nach dem gescheiterten Attentat auf den Führer (zum herunterladen und anhören)
- Deutscher Rundfunk: Dank an die Vorsehung, daß Hitler das Attentat überlebt hat (zum herunterladen und anhören)
- Interview mit Generalmajor Otto Ernst Remer 1990 über die Niederschlagung der Revolte (505 MB, Spiegel-Server)
- Deutsches Kolleg: "Moralische Verurteilung des 20. Juli"
