Ausländer

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Als Ausländer werden in Deutschland Personen und Personengruppen bezeichnet, die sich nach dem Kriterium der Staatsangehörigkeit, bzw. der Volkszugehörigkeit von den autochthonen Bewohnern des Landes unterscheiden. Wer einen deutschen Paß besitzt ist formal Deutscher, wer die Traditionslinie des deutschen Volkes fortführt, gilt materiell als Deutscher.

Das deutsche Aufenthaltsgesetz vermischt die Kriterien Staatsangehörigkeit und ethnische Zugehörigkeit. Ausländer sind nach dem Aufenthaltsgesetz solche Personen, die weder die deutsche Staatsangehörigkeit haben, noch Vertriebene deutscher Volkszugehörigkeit sind. Spätaussiedler gelten demnach nicht als Ausländer.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Staatsangehörigkeit als juristisches Kriterium

Nach deutschem Ausländerrecht §1 Absatz 2 ist Ausländer "jeder, der nicht Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist". Staatenlose gelten auch als Ausländer. Der Begriff "Deutscher" umfaßt nicht nur die deutschen Staatsangehörige, sondern aufgrund von Vertreibungen auch die so genannten Statusdeutschen. Zur Zeit sind das Spätaussiedler, denen noch keine Bescheinigung nach § 15 BVFG ausgestellt wurde. Auch bis zur Ausstellung der Bescheinigung (der Vorgang kann bis zu einigen Monaten dauern) gilt ein Spätaussiedler nicht als Ausländer.

Eine Person, die nur formaljuristisch deutsch ist, aber nicht der deutschen Traditionslinie entstammt, wird auch als Passdeutscher bezeichnet.

[bearbeiten] Ethnisches Kriterium

Eine Person ist Ausländer, wenn sie einer Ethnie angehört, die dem Inland historisch nicht zugeordnet wird. Diese Einordnung besteht unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Beispielsweise werden in Deutschland ethnische Türken als Ausländer bezeichnet, auch wenn sie die deutsche Staatsangehörigkeit, nicht aber die der Türkei besitzen. Mit zunehmender Assimilation, die meist über Generationen geht, kann sich die ethnische Zugehörigkeit von Personengruppen ändern (Beispiel: die deutschen Nachfahren der Anfang des 20. Jahrhunderts ins Ruhrgebiet eingewanderten Polen, an deren polnische Vorfahren nur noch Familiennamen erinnern).

Als Gegenbegriff zum Wort Ausländer wird häufig Inländer verwendet.

[bearbeiten] Probleme

Jahrzehntelang sind Kriminalität, Arbeitslosigkeit und mangelnde Deutschkenntnisse von Ausländern Tabuthemen. Der Hilfeschrei der Lehrer aus der Berliner Rütli-Schule hat die Ausländerproblematik nur für kurze Zeit ins Bewußtsein gebracht.

[bearbeiten] Bildungsdefizite und Arbeitslosigkeit

Eine Studie aus dem Jahr 2006 ergab: Rund 10 Prozent aller Schüler in Deutschland sind Ausländer. Der Großteil von ihnen geht zur Hauptschule (40,9 %), nicht mal jeder zehnte macht Abitur (zum Vergleich: fast jeder vierte Deutsche). 18,1 % der ausländischen Kinder verlassen die Schule ohne Abschluß. Die Gründe sind mangelnde Sprachkenntnisse und fehlende Unterstützung aus dem Elternhaus. Ausländer ohne Deutschkenntnisse finden kaum einen Job. Von den 38,3 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland sind nur 2,93 Millionen (7,6 %) Ausländer. Das bedeutet: Etwa jeder vierte Ausländer ist arbeitslos. 40 Prozent der jungen Ausländer haben keinen Berufsabschluß. Die Folge ist: Sie rutschen in die Sozialhilfe/Hartz IV ab. Linke Ideologen führen dies irrigerweise auf eine strukturelle Diskriminierung zurück, statt an die Eigenverantwortung der Menschen zu appellieren. Ohne Ausbildung wird die Arbeitslosigkeit zur Sackgasse, ganze Familien leben dauerhaft von Sozialleistungen. Die Kosten der Multi-Kulti-Utopie sind immens. Von den mehr als 2,9 Millionen Sozialhilfeempfängern 2004 waren 635 021 Ausländer. Jeder 4. Stütze-Empfänger ist Ausländer, obwohl sie nur 8,8 Prozent der Bevölkerung stellen. Kosten: 1,5 Milliarden Euro. Etwa 230 000 Ausländer bekommen Sozialleistungen als Asylbewerber: Unterkunft, Heizung, Krankenversorgung. Dazu Sachleistungen (z. B. Lebensmittel) oder Bargeld: eine vierköpfige Familie bis zu 840 Euro/Monat. Gesamtausgaben: Rund 1,3 Milliarden Euro.[1]

[bearbeiten] Mangelnde Sprachkenntnisse

Eine Studie aus dem Jahr 2006 ergab: Jeder zweite der rund 2,6 Millionen Türken in Deutschland spricht kaum Deutsch. Bei Flüchtlingen aus Ex-Jugoslawien sogar 62 Prozent. Jedes vierte Kind in Berlin fiel bei der Einschulung durch den Sprachtest – besonders hoch war die Quote im Ausländerstadtteil Neukölln (45,9 %). Erst 2005 wurden Deutschkurse für Einwanderer Pflicht. Und viele hier geborene Ausländerkinder sprechen weder Deutsch noch die Sprache ihrer Eltern richtig.[2]

[bearbeiten] Mangelnde Akkulturation

Mangelnde Bereitschaft zur Integration führt zu Bildung einer Parallelgesellschaft. Vor allem moslemische Gruppen bereiten in Deutschland Probleme. Zwangsheiraten, Beschneidungen von Frauen oder Ehrenmorde sind offiziell verboten, sind aber nach Aussagen von Experten auch in Deutschland immer häufiger festzustellen.

[bearbeiten] Ghettoisierung

Der Ausländeranteil liegt in deutschen Großstädten deutlich über dem Bundesdurchschnitt (8,8 Prozent): In Frankfurt/Main ist jeder vierte Einwohner ein Ausländer, gefolgt von München (23,3%) und Mannheim (22,4%). Vielfach konzentrieren sich Ausländer in bestimmten Stadtvierteln, z. B. in Hamburg-Steinwerder (62,5 %) oder Berlin-Neukölln. Dort schotten sich Ausländer verschiedener Nationalitäten (vor allem Türken und Araber) vom Rest der Bevölkerung ab – und leben oft nach ihren eigenen Gesetzen. Deutsche und Ausländer aus anderen Staaten werden verdrängt, Häuser verwahrlosen, die Kriminalität steigt – weil sich manchmal nicht einmal mehr die Polizei in solche Viertel traut. CDU/CSU-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach: „Je größer der Ausländeranteil in einem Stadtviertel wird, desto weniger bemühen sich die Ausländer um Integration.“

Linke Ideologen führen die Ghettobildung in ihrem eindimensional materialistischen Weltbild auf die Mietpreise zurück.

[bearbeiten] Kriminalität

Siehe: Ausländerkriminalität

Eine Studie aus dem Jahr 2006 ergab: Jeder fünfte Straftatverdächtige in Deutschland ist Ausländer (547.000 Fälle pro Jahr). Besonders hoch ist der Ausländeranteil bei schwersten Verbrechen: Jeder dritte Mord, jede dritte Vergewaltigung und jeder dritte schwere Raub wird von einem Ausländer begangen. Die Justiz ist völlig überlastet, Prozesse dauern häufig Jahre. Oft müssen Dolmetscher eingesetzt werden. Für die Kosten kommt der deutsche Steuerzahler auf. Die Ausländerkriminalität hat Milliardenkosten für Justiz und Strafvollzug zur Folge. Viele Bürger in Deutschland fühlen sich immer stärker bedroht.[3]

[bearbeiten] Siehe auch

[bearbeiten] Zitate

  • "Unsere Situation erinnert an das spätantike Rom, auch damals sind in Gestalt der Westgoten und Vandalen immer mehr Ausländer hereingelassen worden, bis diese dann nach langen Bürgerkriegen einen Schlußstrich unter die marode antike Kultur gezogen haben." - Alexander Demandt, Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin vor Studenten. (Quelle: DER SPIEGEL, Nr.1/1996)

[bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ^ http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/04/07/auslaender-politik-versagen-staat/auslaender-politik-versagen-staat.html
  2. ^ http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/04/07/auslaender-politik-versagen-staat/auslaender-politik-versagen-staat.html
  3. ^ http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/04/07/auslaender-politik-versagen-staat/auslaender-politik-versagen-staat.html

[bearbeiten] Verweise

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