Böhlke, Hellmuth

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Helmut Böhlke Ritterkreuz.jpg

Hellmuth Otto Böhlke (Hellmut/Helmuth/Helmut) (Lebensrune.png 7. Februar 1893 in Lubahn, Westpreußen; Todesrune.png 8. April 1956 in Bad Mergentheim)[1] war ein deutscher Offizier der Polizei und Wehrmacht und Träger des Ritterkreuzes.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Erster Weltkrieg

Böhlke meldete sich 1914 als Kriegsfreiwilliger. Bis Ende 1916 kämpfte Böhlke im Osten gegen die Russen, seit 1917 im Westen in Flandern, bekam das E.K. II. und I. Klasse.

Zwischenkriegszeit

Nach Kriegsende war er beim Grenzschutz Lyck und im Freikorps Lyck. Im Mai 1920 wird Böhlke aus dem Wehrdienst entlassen und trat in die Polizei ein. Zuerst in Lyck als Leutnant, 1922 bei Polizeiinspektion Kreuzberg als Oberleutnant, 1926 als Hauptmann in Görlitz, 1927 in Berlin, 1930 in Hannover (November 1931 Revier-Vorsteher) und 1934 in Potsdam an der Höheren Polizeischule. Ab 1935 diente Böhlke im Infanterieregiment 55 als Kompanieführer und Stabsoffizier in Mergentheim.

Zweiter Weltkrieg

Als Kommandeur eines Bataillons nahm er am Polenfeldzug teil, als Regimentskommandeur erkämpfte Böhlke am 24. September 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Nach dem Divisionsführer-Lehrgang Anfang 1944 übernahm er das Kommando der 334. Infanteriedivision. Mit dieser Division kämpfte Böhlke in Italien und erhielt für die Kämpfe vom Dezember 1944 als Generalleutnant das Eichenlaub zum Ritterkreuz.

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg war er für zwei Jahre in Kriegsgefangenschaft.[2]

Auszeichnungen

Verweise

Fußnoten

  1. Generalleutnant Böhlke, HellmuthDas-Ritterkreuz.de
  2. Aus den Reihen der deutschen Polizei hervorgegangene Ritterkreuzträger. In: Die Deutsche Polizei. Heft 5. 1943. Seite 87.
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