Babij Yar

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Luftaufnahme des Tales von Babij Jar, entstanden am 26.9.1943.
Keine Erdbewegungen, keine Anfahrtswege von Menschen- oder Brennstofftransporten, keine Brennstofflager, keine Grabungen, keine Feuerstellen, keine Rauchentwicklung.
Quelle: J. C. Ball: Luftbildbeweise [1]

Babij Yar (dt. Weiberschlucht) ist der Name eines kleinen Tales in der Nähe der ukrainischen Stadt Kiew. Nach der Eroberung Kiews durch deutsche Truppen im September 1941 sollen dort am 29. und 30. September zwischen 30.000 und 35.000 Juden innerhalb von zwei Tagen erschossen worden sein.

Genau soll es sich um 33.771 angeblich Erschossene handeln. Nach Ansicht des FAZ-Schreibers Konrad Schuller wurde diese Personenzahl „in einem einzigen, sechsunddreißig Stunden dauernden Massenmord (...) erschossen“.[2] Woher diese genaue Zahl stammt, bleibt letztlich unklar. Auf der Netzseite der ukrainischen Botschaft wird auch schon mal die Zahl von 260.000 Toten genannt.[3]

Im „Lexikon des Judentums“ von 1967, über 20 Jahre nach Kriegsende, wird Babij Jar jedoch nicht einmal erwähnt.[4]

Die „Encyclopaedia Judaica“ aus dem Jahre 1971 gab 100.000 Opfer des Massakers an,[3] ein Gedenkstein im 1982 in Denver, Colorado errichteten „Gedenkpark“ (→ Kultstätte der Holocaustreligion) wiederum behauptet 200.000,[5] und der sowjetische KGB-Mitarbeiter Vitalis Korotych nannte dann am 23.  April 1990 vor dem kanadischen „Institute of International Affairs“ in Toronto die Zahl von 300.000 Opfern.[3]

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Kiew nach dem Großbrand, ausgelöst durch einen sowjetischen Bombenanschlag, nachdem die Wehrmacht Kiew am 19. September 1941 eingenommen hatte

Am 24. September 1941 zerstörte eine gewaltige Explosion das Hotel Continental, in dem sich das Etappenkommando der Sechsten Armee befand. Zehntausende Ukrainer wurden obdachlos, Hunderte deutsche Soldaten starben. Diese und weitere Sprengungen wurden durch Fernzünder bewerkstelligt, die per Funk ausgelöst wurden. Die gesamte Innenstadt Kiews brannte dabei vollständig ab. Insgesamt gab es bei den Anschlägen 3.000 Tote. Bei einer völkerrechtlich gedeckten Vergeltungsmaßnahme wäre bei einer erlaubten Quote von 1:10 allerdings tatsächlich die Erschießung von 30.000 Geiseln erlaubt gewesen. Verantwortlich für die Anschläge wurden jüdisch-bolschewistische Partisanen gemacht. Die Erbitterung der ukrainischen Bevölkerung gegen die Juden soll außerordentlich groß gewesen sein, da man ihnen die Schuld an den Sprengungen in Kiew zuschrieb. Auch sah man in ihnen die Zuträger und Agenten des NKWD, die den Terror gegen das ukrainische Volk heraufbeschworen hatten. Die Schlucht von Babij Jar soll zuvor eine Hinrichtungsstätte des sowjetischen NKWD gewesen sein. Der NKWD soll bis Anfang der 1940er Jahre dort seine Mordopfer im Raum Kiew beseitigt haben. Sowohl vom Ausmaß her – das vernichtete Areal betrug 2 km² – und gemessen an der Opferzahl, war der Anschlag ähnlich verheerend wie die Anschläge vom 11. September 2001.

Der Stadtkommandant ordnete daraufhin als Vergeltungsmaßnahme die öffentliche Hinrichtung von 20 gefangenen und dafür verantwortlich gemachten Juden an.[4]

Nürnberger Tribunal

In dem russischen Dokument USSR-9, das im Schauprozeß von Nürnberg vorgelegt wurde, heißt es, daß über 100.000 Männer, Frauen, Kinder und alte Leute in Babij Yar erschossen wurden. Der sowjet-bolschewistische „Ankläger“ Oberst Smirnow zitierte am 18. Februar 1946 vor dem Nürnberger Tribunal aus diesem „Beweisdokument“:[6]

„Am 29. September 1941 trieben die Hitler-Banditen tausende friedlicher Sowjetbürger an der Ecke der Melnick- und Doktorowskayastraße zusammen. Von dort führten die Henker sie zum Babij Yar und erschossen sie, nachdem sie ihnen alle ihre Wertsachen abgenommen hatten. Die Bürger M. F. Petrenko und N. T. Gorbadchewa, die in der Nähe des Babij Yar wohnten, erzählten, sie hätten gesehen, wie die Deutschen Säuglinge in die Grube geworfen und diese lebend mit ihren toten oder verwundeten Eltern begraben hätten. Man sah, wie die Erde von den Bewegungen der noch lebenden Menschen schwankte.“

Möglicherweise hat Elie Wiesel hieraus seine „Zeugenaussage“ entnommen, die er in seinem späteren Buch folgendermaßen zitierte:[3]

„Der Boden über den tausenden Leichen hätte monatelang gebebt und von Zeit zu Zeit seien noch Blutfontänen hervorgeschossen.“

Angelastet wurden die Vorgänge dem Führer des Sonderkommandos 4a unter Führung von Paul Blobel, das aus insgesamt 52 Mann bestand. Im Plädoyer der Verteidigung vor dem Nürnberger Tribunal heißt es:[4]

„Auch wird wohl niemand die ernstliche Behauptung aufstellen wollen, daß ein Kommando mit insgesamt 52 Mann, von denen noch das Personal für Schreibstube und Verpflegung, Vernehmungsbeamte und Fahrer abzurechnen sind, eine solche Zahl von Exekutionen erreichen kann, wie sie von der Anklage behauptet wird.“

Paul Blobel wurde dennoch 1947 zum Tode verurteilt und vier Jahre später ermordet.

Die Legende

Gedenkstein in Denver, Colorado: „In Gedenken an die zweihunderttausend Opfer die starben ...“
„Der sowjetische Untergrund hat während der Besatzungszeit ausführlich über die Ereignisse in der ukrainischen Hauptstadt Kiew berichtet, so etwa in Krasnaya Zvezda am 21. November 1941 und im September 1942. Babij Yar aber wurde dabei nie erwähnt. Am 8. August 1943 taucht dieser Name zum ersten Mal in der Zeitung Krasnaya Zvezda auf, und zwar zu einem Zeitpunkt, als die Sowjets fürchteten, die Deutschen würden nach ihren Enthüllungen über die sowjetischen Massengräber in Katyn und Winnytsa auch noch andere Massengräber mit von den Sowjets in den 30er Jahren hingerichteten politischen Gefangenen in der Ukraine öffnen. Als die Rote Armee Kiew schließlich im November 1943 ‚befreite‘, lud man westliche Reporter ein und tischte ihnen die phantastischsten Geschichten jüdischer Überlebender über angebliche Massaker auf. Der Reporter der New York Times aber, W. Lawrence, verwarf diese Geschichten damals aufgrund fehlender materieller Beweise. Womöglich wurden ihm gefälschte Fotos dieses Massakers vorgelegt, jedoch ohne Erfolg. Die Reporter von Associated Press haben damals die Geschichten über die Massaker im Tal von Babji Yar komplett ignoriert.“[7]

Nach der Erschießung 1941 sollen die Wände der Schlucht gesprengt worden sein, um die Leichen bedecken zu können und für immer unauffindbar zu machen. Im Sommer 1943 habe man die Leichen vor dem Rückzug der deutschen Truppen dann jedoch wieder ausgegraben und durch Kremation auf riesigen Scheiterhaufen und in Verbrennungsgruben spurlos beseitigt. Durch Luftbilder läßt sich belegen, daß ein derartiger Massenmord an besagter Stelle in besagtem Zeitraum nicht stattgefunden haben kann.[8] Im Gegensatz dazu ist vom Massaker von Katyn, das sowjet-bolschewistische Truppen an Polen verübten, auch aus der Luft durchaus die nachfolgende Erdbewegung bei den Massengräbern erkennbar.

Auf der Netzseite der ukrainischen Botschaft heißt es:

„Im Sommer 1943 haben die Nazis alles getan, um die Spuren ihrer Verbrechen zu verwischen. Leichen wurden ausgegraben und verbrannt, Knochen zersplittert und die Asche im Winde verweht. Daher fällt es heute schwer, genaue Opferzahlen festzustellen. Die Forscher vermuten, daß in Babyn Jar ca. 260.000 Menschen das Leben genommen wurde.“ (Anmerkung: Dies soll jeweils innerhalb von zwei Tagen geschehen sein.)

Die Fakten

Ukrainische Milizen unter Führung eines Berutko sollen allerdings tatsächlich nach den Sprengstoffanschlägen eigenmächtig rund 3.000 Juden aus der Stadt als Vergeltung erschossen haben. Aus dem Schriftverkehr zwischen dem dortigen SS-Führer Friedrich Jeckeln und Heinrich Himmler geht hervor, daß Berutko für sein eigenmächtiges Vorgehen erschossen werden sollte, Himmler dem zustimmte und vorschlug, daß Jeckeln die Führung über die Miliz übernehmen sollte, damit diese unter strikte Kontrolle gestellt werden konnte, da sie sich bislang der Aufsicht der Streitkräfte entzogen hatte. Während der Vorbereitung der Beweisführung für das Nürnberger Tribunal soll angeblich irgendwann der Gesamtzahl der durch die Ukrainer Getöteten einfach eine Null hinzugefügt worden sein, und die Opfer wurden dann den Deutschen untergeschoben.[9]

Fazit

Luftaufnahme des Geländes im Jahr 2009. Es ist das dort errichtete Denkmal erkennbar.

Da die Erschießungen mittels Maschinengewehren vorgenommen sein sollen, dürfte es leicht sein, die Geschoßhülsen oder zumindest Geschosse, die sich vor Ort befinden müssen, ausfindig zu machen. Es müßte sich dabei bei angenommenen 30.000 Opfern um mindestens 100.000 Schuß handeln, die abgefeuert wurden. In der Regel sind jedoch mehr Schuß notwendig, so daß man von bis zu einer Million abgefeuerter Patronen ausgehen kann. Wahlweise soll die Exekution jedoch auch durch Genickschuß erfolgt sein, was immer noch rund 40.000 abgefeuerte Patronen bedeuten würde. Bis heute sind über bloße Behauptungen hinaus keine nennenswerten archäologischen Grabungen am Ort des vorgeblichen Verbrechens vorgenommen worden. Im Gegenteil: Zur Zeit der Sowjetunion wurde das Gebiet als Müllplatz genutzt, später soll sogar an jener Stelle ein Sportplatz errichtet worden sein.

Wie schnell 52 Mann bei einem ununterbrochenen Arbeitstag von 24 Stunden schießen müssen, inclusive Antransport der Personen zu Fuß und anschließendes Begraben, läßt sich in bezug auf die jeweiligen Zahlenangaben leicht ausrechnen.

Nach der Befreiung vom jüdisch-bolschewistischen Sowjetjoch waren Übergriffe auf Juden durch die ukrainische Bevölkerung oder selbsternannte Milizen keine Seltenheit. So zum Beispiel auch beim Judenmassaker in Tarnopol, wo Schlimmeres nur verhütet werden konnte, weil die Deutsche Wehrmacht selbst dagegen einschritt. Nach dem Rückzug der deutschen Armee wurden die Übergriffe der Ukrainer aus Angst vor der Rache der wieder eingerückten Bolschewisten generell den Deutschen angelastet.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung soll am 27. April 1989 folgendes berichtet haben:[10]

„In der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind 200 Leichen ausgegraben worden. Die Moskauer Wochenzeitung ‚Literaturnaja Gaseta‘ berichtete am Mittwoch, es handele sich dabei um Opfer der Stalinschen Säuberungen und nicht, wie die sowjetischen Behörden seither angegeben hätten, um von deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg Umgebrachte. Die Überreste der Frauen und Männer hätten sich in siebzehn Gruben befunden. Die Schädel zeigten Einschusslöcher. Die vor vier Tagen begonnene Exhumierung werde fortgesetzt. Dem Bericht zufolge hatte die Staatsanwaltschaft die Arbeiten angeordnet, nachdem die ‚Gesellschaft der Erinnerung‘, die sich der Ermordeten der Ära Stalin angenommen hat, eine Untersuchung verlangt hat. Die Gesellschaft ließ verlauten, es befänden sich bis zu 240.000 Tote in Massengräbern in der Umgebung von Kiew. Alle seien in den späten 1930er Jahren vom Sicherheitsdienst NKWD, dem Vorläufer des KGB, hingerichtet worden.“

Verweise

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Fußnoten


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