Bamberger, Simon

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Simon Bamberger

Simon Bamberger (* 27. Februar 1846 in Eberstadt, Hessen-Darmstadt; † 6. Oktober 1926 in Salt Lake City, Utah, USA) war ein jüdischer Unternehmer und Politiker. Er war der erste Gouverneur des US-amerikanischen Bundesstaates Utah, der nicht den Mormonen angehörte.[1]

Werdegang

Simon Bamberger kam 1847 in Darmstadt zur Welt. Er war ein Sohn des Juden, Helen, geb. Fleisch, und Emanuel Bamberger. 1861 wanderte die Familie nach Amerika aus, kurz vor Beginn des Bürgerkrieges.

Bamberger betätigte sich geschäftlich im Bergbau (Gold, Kohle), dann im Eisenbahnbau und als Bankier.[1] Er schloß sich der Demokratischen Partei an und fungierte von 1916 bis 1920 als Gouverneur im Mormonenstaat.[2] Bamberger förderte jüdische Ansiedlungen in Utah und war führender Mann der jüdischen Loge B'nai B'rith. Außer ihm wurde in der bisherigen Geschichte der USA mit David Emanuel nur ein weiterer Jude als Gouverneur eines Bundesstaates gewählt.[3][4]

1926 starb Simon Bamberger in Salt Lake City.

Familie

Simon Bamberger heiratete 1881 die ehemalige Ida Haas. Aus dieser Ehe stammen vier Kinder.

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 David Korn: Wer ist wer im Judentum? FZ-Verlag. ISBN 3-924309-63-9
  2. Utah State Archives. Records of Governor Simon Bamberger, (agency 446).
  3. Miram B. Murphy: Simon Bamberger. In: Allan Kent Powell (Hrsg.): Utah Historical Encyclopedia. University of Utah Press, Salt Lake City 1994
  4. Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States 1989–1978. Band IV, Meckler Books, Westport, Conn
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