Becker, Franz
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Franz Becker († 20. Februar 1932 in Saarau (Kreis Schweidnitz)) war ein Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.
Nach einer Versammlung in Saarau in Schlesien wird die SA, die den Saalschutz versah, auf dem Rückmarsch in der Nacht zum 20. Februar 1932 von Kommunisten überfallen. Der SA Truppführer Franz Becker vom Sturm 1/10 in Schweidnitz wird das Opfer der Kommunisten. Im „Schlesischen Beobachter“ schreibt ein Kamerad von ihm:
- „Ein junger Führer ist von uns gegangen, der treuesten einer. Einer, der nie zweifelte an der Idee und mit heiligem Feuer an den Sieg Adolf Hitlers glaubte. Kamerad, du wolltest sterben im offenen Kampfe, Mann gegen Mann, mit gleichen Waffen. Nun bist du gemordet (...). Du bist gefallen am gleichen Tage, an dem ein Andreas Hofer für seines Volkes Freiheit starb. Auch du starbst für deines Volkes Freiheit. An deiner Bahre, Kamerad, schworen deutsche Männer, nicht zu ruhen und zu rasten, bis dein Sehnen Allgemeingut des deutschen Volkes geworden ist. Einer tiefgebeugten Mutter aber rufen wir zu: Du gabest dein Bestes für Deutschland, sieh von nun an in uns allen, die wir das Braunhemd tragen, deine Söhne!“
[bearbeiten] Literatur
- A.K. Busch: Blutzeugen - Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik, Nordland-Verlag Deutsche Stimme, ISBN-13: 978-3935102209
- Hermann Liese: "Ich kämpfe", München, Eher-Verlag 1943
- Hans Weberstedt, Kurt Langner: "Gedenkhalle Für Die Gefallenen Des Dritten Reiches", Zentralverlag Der NSDAP Franz Eher, München. 1938
