Befreiung vom Nationalsozialismus

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Unter Befreiung versteht man die Unabhängigkeit eines Volkes von einer vorausgegangenen Fremdherrschaft. Die Befreiungskriege waren ein Akt der Befreiung Deutschlands und Europas vom französischen Joch.

Im BRD-politischen „Neusprech“ nennen Angepaßte die Kapitulation der Wehrmacht 1945 ebenfalls „Befreiung“. Der 8. Mai 1945 war allerdings für alle Deutschen und viele Europäer dagegen der Tag der Besatzung, der Niederlage und der Trauer. Diesem Tag folgten Willkür, Entrechtung, Internierung, Vertreibung, Völkermord und Mord. Eine bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt andauernde Ära der Schande, des (moralischen) Elends, der Überfremdung und der Fremdherrschaft nahm ihren Lauf.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Die Parole der Woche zum Ziel des Krieges gegen Deutschland
Die Freiburger Zeitung vom Juni 1942: Errichtung eines Protektorats BRD

Die sogenannte Befreiung vom Nationalsozialismus ist eine vom bundesdeutschen Besatzungskonstrukt propagierte Kernaussage im Sinne einer pervertierten Erinnerungskultur. In der Tradition der von Bundespräsident Richard Weizsäcker am 8. Mai 1985 gehaltenen Rede versteht man darunter die Beseitigung der angeblichen nationalsozialistischen Unrechtsherrschaft am Ende des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg geworden war, in Deutschland. Diese angebliche Befreiung ist bis heute Kern der antideutschen Politik der BRD-Repräsentanten; sie ist juristisch im Artikel 139 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland verankert.[1]

Damit wurden die in der Nachkriegszeit gebräuchlichen Begriffe Vertreibung, Kapitulation und Niederlage zugunsten einer euphemisierenden Betrachtung verdrängt. Demnach habe das deutsche Volk Greuel und Elend durch die in diesem Zusammenhang als unumgänglich postulierte Vernichtung des Nationalsozialismus - angeblich zu seiner eigenen Befreiung - durchstehen müssen. Die Erlebnisse aus Vertreibung, Kriegsgefangenschaft, Fremdherrschaft, Nahrungsmangel, Umerziehung u. a. wurden unter dem allgemeinen Schlagwort der „Befreiung“ aus dem kollektiven Gedächtnis des deutschen Volkes zunehmend verdrängt.

Kritik

Im 8. Mai 1945 einen Tag der Befreiung zu sehen, gehört zur derzeitigen politischen „Korrektheit“. Als BRD-Neusprech-Begriff wurde die Bezeichnung von Richard Weizsäcker offiziell in den 1980er Jahren etabliert. Die zu Beginn der BRD noch anerkannte und gängige Ansicht, die den 8. Mai 1945 vorrangig als Tag der Kapitulation und Beginn der Besatzungszeit interpretierte, gilt heute als Geschichtsrevisionismus.

Im besten Fall war es für einige auch eine Befreiung, aber eigentlich war es einfach der Zusammenbruch, Millionen Tote und Vertriebene, die Demütigung durch die Sieger, der Verlust von Souveränität, Stolz, großen Heimatgebieten, Reputation und gewachsenen kulturellen Werten.

Die Kritiker der Befreiungsthese verweisen auf die Schattenseiten, die das Ende des Dritten Reiches mit sich brachte: Hunger, Vertreibung, Kriegsgefangenschaft, Siegerjustiz, Demontage, Umerziehung und Kommunismus.

Die „Befreier“

Auf der Seite der Alliierten standen

  • einer der größte Schlächter der Menschheit, Stalin, aus der UdSSR, Chef der Kommunisten, die etwa 100 Millionen Tote zu verantworten haben,
  • ein rassistischer Staat, in dem die Untermenschen (Neger) nicht einmal auf dieselbe Toilette gehen durften (VSA),
  • und die Kolonialstaaten Frankreich und Großbritannien, bei denen Menschen aus den -zig besetzten und beherrschten Völkern in Afrika, Asien usw. über erheblich weniger bis keine Rechte verfügten und gnadenlos ausgebeutet wurden.

Die sogenannten Waffenbrüder, die gleich zwei Wochen nach Ende des Zweiten Weltkrieges schon daran dachten, die Sowjetunion zu überfallen („Operation Unthinkable“) (übrigens mit 100.000 Soldaten der deutschen Wehrmacht). Nicht für jeden Deutschen ist es leicht zu ertragen, wie heute „Ex-Genossin“ Angela Merkel stolz-integriert mitfeiert mit Siegern, denen es damals in allererster Linie um Machtinteressen ging (wie auch heute noch) und keineswegs um die heute – nachträglich – so hoch gepriesenen Moral- und Wertefragen.

Die „Befreiung“

Tag der Befreiung.jpg

Im Dezember 1943 wurde der geplante anglo-amerikanische Giftgaseinsatz gegen die deutsche Zivilbevölkerung vereitelt, als die gesamte Flotte im Hafen von Bari versenkt werden konnte. Winston Churchill plädierte deshalb danach für den Einsatz von Milzbrandbomben. Von denen hatte er bereits am 8. März 1944 bei den VS-Amerikanern eine halbe Million Exemplare geordert: „Wir sollten es als eine erste Lieferung betrachten.“ Zwei Monate später wurden 5.000 dieser Bomben über den Atlantik transportiert. Am 28. Juli 1944 allerdings gaben die Stabschefs ihre Ansicht zu Protokoll, auf den B-Waffen-Einsatz solle vorerst verzichtet werden – zugunsten von überwältigenden, möglichst finalen Brandangriffen auf Städte wie Berlin oder Dresden. Churchill zeigte sich von dem Vorschlag, die Anthrax-Bomben im Depot zu lassen, keineswegs begeistert:

„Aber ich kann natürlich nicht gegen Pfarrer und Krieger gleichzeitig vorgehen. Die Angelegenheit soll weiterhin überprüft und dann wieder zur Sprache gebracht werden, wenn sich die Lage verschlechtert.“

Die sogenannte „Befreiung“ bestand unter anderem aus der Verwüstung hunderter deutscher Städte durch den Bombenterror, dem Raub von insgesamt 346.000 Patenten, 20.870 deutschen Warenzeichen und weiteren technischen Entwicklungen – teilweise samt der Verschleppung der dazugehörigen Wissenschaftler[2] –, der Demontage hunderter Fabriken, der Vertreibung von mehr als 14 Millionen Deutschen aus Ostdeutschland mit mindestens drei Millionen Toten[3], der tagelangen Gruppenvergewaltigung unzähliger Frauen und Mädchen.

„Befreiung“ der Soldaten

Gefoltert, vergewaltigt und erschlagen ... das war die „Befreiung“ von Nemmersdorf durch die Rote Armee. Hier in diesem Foto handelt es sich um eine Großmutter, eine Mutter und deren drei Kinder bzw. Enkelkinder. Großmutter, Mutter und die beiden älteren Mädel wurden vergewaltigt, danach allesamt abgeschlachtet. Zum Schluß haben die Russen den Frauen Handgranaten zwischen die Beine plaziert ... so fanden deutsche Fallschirmjäger sie vor.

Gemäß dem VS-Militärbefehl Nr. 27 der VS-Infanterie-Division wurden deutsche SS-Soldaten, die sich ergaben, sofort erschossen. Weiteren wurde der Kriegsgefangenenstatus einfach entzogen, sie wurden verschleppt, gefoltert und zu fragwürdigen Geständnissen für die Presse gezwungen. Die übrigen deutschen Soldaten, die auf Befehl der Führung die Waffen niedergelegt hatten, kamen in riesige Gefangenenlager, wie die berüchtigten Rheinwiesenlager, wo sie zusammengepfercht unter freiem Himmel schutzlos überwintern mußten. Über eine Million deutsche Soldaten starben in alliierter Kriegsgefangenschaft, die „Befreier“ ließen sie einfach verhungern. Hunderttausende wurden als Zwangsarbeiter versklavt und mußten über das Kriegsende hinaus jahrelang im Ausland als Gratisarbeitskräfte schuften;[4] ja selbst junge Mädchen wurden noch jahrelang als billige Sklavinnen im Ausland gefangengehalten; viele kehrten nie zu ihren Familien zurück.

„Befreiung“ von der Regierung

Von Terrorfliegern „befreit“

Admiral Dönitz, den Nachfolger Adolf Hitlers als Reichskanzler, setzten sie in Flensburg ab und erschreckten ihn mit einer Scheinerschießung, filmten dies und zeigten es, vermutlich zum Plaisier, der amerikanischen Öffentlichkeit. Dazu gehörte auch die Verhaftung nahezu der gesamten deutschen Regierungsspitze und vieler anderer Funktionäre aus Partei, Staat und Wehrmacht. In der Folge kam für viele die Ermordung.

„Befreiung“ der Bürger

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Anschließend wurde im Zuge der sogenannten „Entnazifizierung“ allein in den drei westlichen Besatzungszonen über das Schicksal von über 2,5 Millionen Deutschen durch die von den Alliierten kontrollierten Entnazifizierungsspruchkammern entschieden und u. a. unzählige Berufsverbote ausgesprochen, um sie vom Nationalsozialismus zu befreien.

„Befreiung“ von Ausländern

Die ausländischen Truppenteile der Wehrmacht in deutschen Uniformen, die mit Deutschland gegen den Bolschewismus gekämpft hatten, wie hunderttausende Kosaken, Weißrussen, Ukrainer, Litauer, Letten, Türken, Ägypter und andere Mohammedaner, wurden von den Engländern und Amerikanern teilweise mitsamt ihrer Familien zumeist den Sowjet-Bolschewisten überstellt, wo viele sofort als Verräter erschossen wurden.

Franzosen, Niederländer, selbst Spanier, welche von der NS-Politik für Europa überzeugt waren und dafür in der Wehrmacht ihr Leben einsetzten, hatten aufgrund alliierter Interventionen oft große Probleme, im eigenen Land wieder ohne Komplikationen Fuß zu fassen.

„Befreiung“ von Verbrechern

Es wurden auch alle Gefängnisse „befreit“, und die so in Freiheit geratenen Mörder, Diebe und sonstigen Kriminellen überzogen das Land dann mit ganz persönlichen Spuren von Verbrechen.

„Befreiung“ Ostdeutschlands

Beim Treffen in Potsdam 1945 entschieden die „Befreier“, sich und Polen und an die Tschecho-Slowakei die ostdeutschen Länder Ost- und Westpreußen, Pommern, das Sudetenland und Schlesien mit allen Städten und Straßen, mit allen Schlössern, Bauernhöfen, Schulen, Kirchen, Krankenhäusern, Marktplätzen, Museen, Konzerthallen und Fabriken, zur Verwaltung bis zum Friedensvertrag zu übergeben – aber leer, ohne die Bewohner. Die hier lebenden etwa 14 Mio. Deutschen wurden per größter je dagewesener Vertreibungsaktion – wobei es sich um eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte handelte – zur „Befreiung“ ausgewiesen.

Massenhaften Suizide nach der „Befreiung“

Soldaten aller Waffengattungen, einzelne Personen und ganze deutsche Familien verübten bei und nach Einzug der Alliierten Suizid. Sie konnten die Quälereien usw. nicht länger ertragen und flohen aus dem Leben. Es sei beispielsweise an die kleine pommersche Stadt Demmin erinnert (→ Massenfreitod von Demmin), jedoch von solchen Städten gab es aberdutzende. Die sowjetischen Soldaten fielen über diese pommersche Kleinstadt her wie Tiere. Frauen und Kindern wurden vergewaltigt, alte Leute umgebracht. Zum Schluß wurde die gesamte Ortsmitte planmäßig in Brand gesteckt. Nachgewiesen sind 800 Suizide von Menschen. Im Fall der Stadt Demmin dokumentierte tatsächlich die „Landeszentrale für politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern“ diese Geschichte des Leidens in einer Broschüre.

„Befreiung“ von Literatur und Wissen

Die Besatzungsmächte ließen gemäß den Befehlen des Kontrollrates ca. 35.000 deutsche Buchtitel verbieten. Die Besatzungsmächte befahlen, die Deutschen hätten diese Bücher, deren Titel in vier dicken Bänden enthalten sind, abzuliefern, damit die alliierten Militärbehörden sie vernichten.

Wer vermutet, dabei handelte es sich ausschließlich um NS-politische Bücher, wie etwa des FührersMein Kampf“, der irrt. Unter den verbotenen Büchern mit deutscher Literatur waren die Gedichte des Minnesängers Walter von der Vogelweide ebenso wie Bücher von Gottfried Benn und Ernst Jünger, Schriften von Martin Luther, Friedrich dem Großen, Otto von Bismarck, Friedrich Nietzsche und Ernst Moritz Arndt.

Und auch alle Bildbände über die Olympischen Spiele 1936 wurden verboten. Weiterhin verboten wurden ebenso alle Schulbücher, Atlanten und zahllose Zeitschriften, gleichgültig ob Unterhaltungszeitschriften oder wissenschaftliche Magazine. Auffallend war auch die sehr hohe Anzahl von christlichen Büchern, die ebenfalls verboten wurden.

Allgemeine „Befreiungen“

Die Gold- und Devisenbestände der Deutschen Reichsbank im heutigen (2012) Wert von 2,2 Milliarden Euro wurden ebenso geraubt wie unzählige unersetzliche Kunstschätze. Einige wenige durften von der BRD zurückgekauft werden, wie zum Beispiel Teile des Quedlinburger Domschatzes für 2,662 Millionen Dollar. Das von den VSA völkerrechtswidrig beschlagnahmte deutsche Vorkriegsvermögen von rund 600 Millionen Dollar (nach heutigem Dollarwert etwa 12 Milliarden Dollar) ist bis heute im Besitz der als „Befreier“ bezeichneten. 1.500 Tonnen Forschungsmaterial der Deutschen Luftwaffe aus den Jahren 1933 bis 1945 wurden in die VSA verbracht. Experten schätzen die Ersparnisse der VSA durch diese Erkenntnisse auf 2 bis 4 Milliarden Dollar (damaliger Dollarwert!).

Der Wert der Industriedemontagen in den Jahren 1946/47 wird für Westdeutschland im Bericht der „Interalliierten Reparationsagentur“ von 1961 mit nur 520 Millionen Dollar angegeben, wozu allerdings noch 262 geraubte Handelsschiffe kamen. Für die Sowjetische Besatzungszone werden die Demontagen auf 1,6 Milliarden Dollar beziffert. Aus laufender Produktion mußte Westdeutschland bis 1947 Steinkohle im Wert von 200 Millionen Dollar und Holz im Wert von 1 Milliarde Reichsmark liefern, in der Sowjetischen Besatzungszone Holz im Wert von 600 Millionen Dollar.[5]

Der in diesem Zusammenhang oftmals moralisch aufgerechnete „Marshall-Plan“ war dagegen lediglich ein VS-amerikanischer Kredit, der auf der Grundlage des Londoner Schuldenabkommens vom 12. Februar 1953 einschließlich Zinsen komplett zurückgezahlt wurde.[6]

Außerdem findet eine bis heute anhaltende systematische Zerstörung nationaler deutscher Werte wie Volkstum, Kultur, wahrheitsgetreue Geschichtsüberlieferung und des Rechtes auf Volkssouveränität statt, so daß man insgesamt mit einiger Berechtigung von einem Völkermord sprechen kann.

Der Idee, den 8. Mai als Tag der Befreiung zu feiern, widerspricht außerdem die Intention der Alliierten, nicht den Nationalsozialismus zu bekämpfen, sondern Deutschland zu besiegen. Die heute so bezeichneten „Befreier“ verstanden sich nie als solche. So heißt es entsprechend in der Direktive an die VS-Besatzungstruppen in Deutschland „JCS 1067“ vom April 1945:[7]

„Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. [Das Ziel der Besatzungsregierung ist] die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen.“[8]

Rückblick

Bereits in seiner Rede vom 4. Mai 1941 über die Ursachen des Krieges benannte Adolf Hitler die wirklichen Kriegstreiber und Hintermänner und deren eigentliche Ziele. Zu den wirklichen Vorhaben sagte NSDAP-Mitglied Werner Naumann am 23. März 1945 im Hofbräuhaus München:[9]

„Denn was der Feind gegen uns vorhat, ist, um es kurz auszudrücken, die biologische Vernichtung des deutschen Volkes. Man will in diesem Krieg nun endlich den, wie sie sagen, Ruhestörer in Mitteleuropa beseitigen. Man will sie weghaben. Es ist so üblich, daß nach einem Krieg, der, der unterlegen ist, bezahlen muß. Das hat man früher gemacht mit Reparationen, so nannte man das im Jahre 1918. Und dann mußte dafür bezahlt werden Gold oder Geld oder Industriewaren. Heute, wenn wir unterliegen würden, liegt der Welt nichts am Gold, denn die Amerikaner haben Gold so viel in Hülle und Fülle, daß sie gar kein Gold mehr haben wollen. Geld ist ja auch nur eine Anweisung auf eine Leistung, also auf Industriewaren. Deutsche Industriewaren will aber niemand haben, denn einmal wollen sie ja die deutschen industriellen Erzeugungsstätten vernichten, und zweitens ist der Krieg ja nicht zuletzt von den jüdischen Gaunern geführt worden, um die deutsche Konkurrenz auf dem englischen und amerikanischen Markt auszuschalten. Das heißt, der Unterlegene in diesem Krieg muß bezahlen, aber nicht durch Gold und nicht durch Industriewaren, sondern man wird von den Unterlegenen, unter denen die Feinde sich Deutschland vorstellen, wird man eine Ware fordern, die heut' in der Welt allgemein gefordert ist. Das ist die Ware menschliche deutsche Arbeitskraft. Das heißt, unsere Spezialarbeiter, unsere Spezialisten, die man nach Sibirien haben will, nach Kiew, nach Rostow, um dort den Sowjets ihre Fabriken aufzubauen. Dasselbe, was wir vor vielen hundert Jahren hatten: der Sklavenhandel im 20. Jahrhundert.“

Kurz nach dem Krieg schrieb Peter Kleist in seinem Buch „Auch Du warst dabei“ über die Befreiungslüge:

Quelle
Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.
Auch Du warst dabei - 7.jpg

Ganz Deutschland ein gewaltiges Konzentrationslager – das klingt wie eine hetzerische Übertreibung. Vergleichen wir nüchterne Zahlen. Die Häftlinge in den KZ des Dritten Reiches erhielten in den schlechtesten Kriegszeiten täglich 1675 Kalorien – wenn wir von der Phase des letzten Zusammenbruchs absehen. Die Kalorienzahl für Gesamtdeutschland aber sank nach der deutschen Kapitulation von 1550 auf 825, in der französischen Zone auf 805 Kalorien zu Beginn des Jahres 1948 ab. In der französischen Besatzungszone wurden der deutschen Bevölkerung schließlich nur noch 200 Gramm Fleisch im M o n a t zugeteilt, während die Angehörigen der französischen Besatzung t ä g l i c h 225 Gramm Fleisch aus den deutschen Viehbeständen erhielten.

Diese Hungerration ist nicht die ungewollte Folge einer Katastrophe. Sie wird durch Abschnürung der Grenzen künstlich und gewaltsam aufrechterhalten. In Holland und Dänemark häufen sich Vorräte, die nicht nach Deutschland geliefert werden dürfen und daher zum Unterpreis an England verkauft werden müssen. Dänische Fischdampfer, die durch Stürme in deutsche Häfen getrieben werden, zwingt man, ihre Ladung angesichts der hungernden Bevölkerung ins Meer zu schütten. Mehr als 20 Milliarden Goldmark deutschen Eigentums stehen in der ganzen Welt zur Verfügung, in guten Dollars, Pfunden, Kronen und Franken, aber kein Pfennig wird freigegeben, denn „das deutsche Volk hat begonnen, für die schrecklichen Verbrechen zu büßen“.

Diktatur, dein Name ist Demokratie

Zum zweiten Male in seiner Geschichte erlebt das deutsche Volk die Demokratie als Folge eines verlorenen Krieges, zum zweiten Male erlebt es die „Freiheit“ in der Form einer gewaltsam aufgezwungenen Demokratur. Das deutsche Volk weiß von dem „Plan“ noch nichts. Es drängt mit der Kraft der Verzweiflung aus der Vernichtung im Osten einer Rettung im Westen entgegen. Es hat im Kriege das Äußerste geleistet. Der Krieg ist vorbei, der Krieg ist verloren, das deutsche Volk ist bereit, nach unendlichen Leiden jeden Frieden entgegenzunehmen, den der Westen ihm bieten wird. Der Westen aber hat seinen Plan, er hat seinen Pakt mit dem Osten, und was er bietet ist nicht Frieden, sondern die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Er will keine Zusammenarbeit mit dem deutschen Volk, sondern die non-fraternization. Er will nicht den Wiederaufbau, sondern die Demontage des Restes. Er braucht nicht die Zusammenarbeit mit den Deutschen, er braucht die Hilfeleistung der Antideutschen. Er sucht nicht die aufrechten Männer, denn sie unterstützen die Durchführung des Morgenthau-Planes nicht. Er sucht auch die Überlebenden des Widerstandes nicht, denn sie handelten ja für Deutschland und nicht für die Vernichtung ihrer Heimat. Viele von ihnen sitzen Monate und Jahre hinter Stacheldraht.

Quelle: Peter Kleist: Auch Du warst dabei, Vowinckel-Verlag, Heidelberg 1952, S. 396 (Faksimile)


Und noch 1995 schrieb Eckhard Fuhr in einem FAZ-Artikel gegen diejenigen, die den Tag als einen der Befreiung feiern:

„Seitdem aber konservative Intellektuelle und Politiker in einem Aufruf an diese Ambivalenz des 8. Mai erinnern und sich dagegen verwahrt haben, diesen Tag einseitig als Tag der Befreiung zu feiern, sind diese Selbstverständlichkeiten zum Politikum und zu einer Frage der political correctness geworden. Es kommt in Deutschland sehr darauf an, wer politische oder historische Wahrheiten ausspricht.“[10]

Resümee

Nachdem die NS-Führungsriege zum Teil gehenkt, die Menschen „befreit“ und das Land geteilt und geplündert wurde, bleibt festzustellen, daß heute die Deutschen – auch die unbeteiligte neue Generation – weiterhin kontinuierlich mit gewaltigen Strafen belegt ist.

1945 erlitt Deutschland eine vernichtende Niederlage, und seit einigen Jahren will die herrschende politische Klasse – und dazu gehören fast alle, die heute die Politik bestimmen, von den Politikern über die großen Verbände wie Gewerkschaften und Unternehmerorganisationen, die Kirchen bis zu den Mächtigen in Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendern – den Deutschen einreden, in Wahrheit seien sie von den Sowjets, den Amerikanern und Engländern und ihren mitkämpfenden Soldaten aus den Kolonien befreit worden.

Mit der Behauptung, die Sieger seien unsere Befreier, schiebt man diesen psychologisch geschickt die Rolle zu, die sie in den Augen der Allgemeinheit als „die Guten“ erscheinen lassen, die einen Krieg gegen „die Bösen“ geführt haben. Wenn man das Gute gegen das Böse verteidigt, dann sind alle Mittel recht, und deshalb waren deren Befreiungsverbrechen praktisch legal.

Angesichts dieser „Befreiungen“, Verletzungen des Völkerrechts und dieser Menschenrechtsverletzungen ist es nicht verständlich, wie manche es wagen können, die Taten die Sieger als Befreiungstaten darzustellen.

Zitate

  • „Die Deutschen müßten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.“ — Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago, 1948
  • „Sie haben unsere Geschichte in ein Verbrecheralbum verfälscht.“ — Altbundeskanzler Helmut Schmidt
  • „Seltsame Kriegsgegner müssen das im Zweiten Weltkrieg gewesen sein. In den Reden an ihre Bevölkerungen sagen sie, sie wollen uns vernichten, und dann tun sie das Gegenteil, tun uns Gutes und befreien uns?“Eduard Peter Koch[11]
  • „Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Oberste Heeresführung der Deutschen Wehrmacht, nicht das Deutsche Volk, nicht das Deutsche Reich. [...] Das Deutsche Volk wurde sehr wohl befreit – von Leben, Würde, Besitztümern, Familienmitgliedern, Ehre und Stolz. Unzählige Millionen wurden nach dem Kriege abgeschlachtet, vergewaltigt, gedemütigt, verprügelt, vertrieben, verfolgt, gepeinigt: Säuglinge, Kinder, Frauen, Männer. ... und Millionen der Überlebenden wurden als Zwangs- bzw. Sklavenarbeiter verschleppt ...“Andreas J. Voigt

Bilder der „Befreiung“


Siehe auch

Peter Töpfer (rechts) auf dem „Holocaust-Mahnmal

Literatur

Verweise

Achtung 2.png Bitte beachten Sie zu den aufgeführten Verweisen auch diesen Warnhinweis!


Weltnetz

Schriften

Audio

Video

Filmbeschreibung:

In den Händen der Sieger

Dieser Videofilm zeigt die Schicksale eines deutschen Fronttruppenarztes, der nach den Kämpfen um Berlin über 10 Jahre in Rußland gefangen war; einer aus dem heimatlichen Banat zu Steinbrucharbeiten nach Rußland verschleppten deutschen jungen Frau, einer aus ihrem oberschlesischen Heim fortgejagten und im Lager Lamsdorf gefolterten Familie und eines 18jährigen Panzeroffiziers, der 1945 in VS-amerikanischen Lagern am Rhein dem Hungertode entging.
Laufzeit ca. 60 Min.

Die Hölle von Dresden

Dieser Film handelt vom Schicksal der Millionen Deutschen, die im Zweiten Weltkrieg im alliierten Bombenhagel ihr Leben, Hab und Gut verlieren, die in ihrer östlichen Heimat – der Rache ihrer Nachbarn ausgesetzt – verfolgt, verschleppt, vertrieben und vergewaltigt werden und, wenn überhaupt, nur noch das nackte Leben retten können. Der Film soll dazu beitragen, diesen unzähligen Opfern ein Denkmal zu setzen. 1928 schrieb Churchill über die Kriegsvorbereitungen des Jahres 1918, zitiert in seinem Werk „Der Zweite Weltkrieg“, Band 1, Seite 59:

„Aber alles was sich in den 4 Jahren des Weltkrieges ereignete, war nur ein Vorspiel zu dem, was für das fünfte Jahr in Vorbereitung stand. Der Kampf des Jahres 1919 hätte eine ungeheure Zunahme der Vernichtungsmittel gezeigt. Wenn die Deutschen die moralische Kraft zum Rückzug an den Rhein bewahrt hätten, wären sie im Sommer 1919 mit einer Wucht und Methode angegriffen worden, die an Ungeheuerlichkeit alles bisher Angewendete überboten hätte. Tausende von Flugzeugen hätten ihre Städte vernichtet. Unglaublich bösartige Giftgase, gegen die nur eine geheime Maske Schutz bot, hätten jeden Widerstand erstickt.“

Im Gegensatz dazu sagt die Charta der deutschen Heimatvertriebenen, die am 5. August 1950 in Stuttgart verkündet wurde:

„Wir Heimatvertriebenen verzichten auf Rache und Vergeltung. Dieser Entschluß ist uns ernst und heilig im Gedenken an das unendliche Leid, welches im besonderen das letzte Jahrzehnt über die Menschen gebracht hat. [...] Die Völker müssen erkennen, daß das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen wie aller Flüchtlinge ein Weltproblem ist, dessen Lösung höchste sittliche Verantwortung und Verpflichtung zu gewaltiger Leistung fordert.“

Laufzeit ca. 40 Min.

Fußnoten

  1. Die „Befreiung“ im Grundgesetz (dejure.org)
  2. Allein 523 deutsche Wissenschaftler wurden in die VSA überführt. Der VS-Verteidigungsminister erklärte am 22. Dezember 1947, dadurch würden die VSA allein auf dem Gebiet der Raketenforschung 750 Millionen Dollar sparen.
  3. Vgl.: Heinz Flöter: Deutschland – ein befreiter Schurkenstaat? In: Das Volk befragen! Der Euro und das Demokratiedefizit, S. 165 (Veröffentlichungen der Gesellschaft für freie Publizistik e.V.)
  4. 96-book.png Google-BücherGeorge Smith Patton, Martin Blumenson (Hg.): The Patton Papers: 1940-1945, Da Capo Press, 2009, S. 522, ISBN 0786749741:
    „Today we received a letter ... in which we were told to give the Jews special accommodations. If for Jews, why not Catholics, Mormons, etc? [...] We are also turning over to the French several hundred thousand prisoners of war to be used as slave labor in France. It is amusing to recall that we fought the Revolution in defense of the rights of man and the Civil War to abolish slavery and have now gone back on both principles.“
  5. Quelle: Wolfgang Popp: Wehe den Besiegten!
  6. Sechzehn andere west- und südeuropäische Länder bekamen im Rahmen des „Marshall-Planes“ insgesamt 11 Milliarden Dollar, allerdings nicht als Kredit, sondern geschenkt.
  7. Die Direktive im englischen Original: Directive to Commander-in-Chief of United States Forces of Occupation Regarding the Military Government of Germany; April 1945 (JCS 1067)
  8. in: Wolfgang Popp: Wehe den Besiegten! Versuch einer Bilanz der Folgen des Zweiten Weltkrieges für das deutsche Volk, Grabert-Verlag 2001, S. 13
  9. 96-book.png Internet Archive: PDF EPUB DjVu BlätternNSDAP Auslands- und Aufbauorganisation (NSDAP/AO) (Hg.): Rede des Pg. Werner Naumann am 23. März 1945 im Hofbräuhaus München, Lincoln 1994, S. 4
  10. FAZ 11. April 1995
  11. Der Verlust der Väterlichkeit (1994), Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 3/4–2013, S. 29
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