Fürmann, Benno

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Benno Fürmann

Benjamin „Benno“ Fürmann (Lebensrune.png 17. Januar 1972 in Berlin-Kreuzberg) ist ein deutscher Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Herkunft

Benno Fürmann wurde am 17. Januar 1972 in Berlin-Kreuzberg geboren, wo er auch aufwuchs. Als er sieben Jahre alt war, starb seine Mutter, acht Jahre später sein Vater. Er wuchs bei Pflegeeltern auf.

Fürmann ist Vater einer Tochter und wohnt in Berlin-Prenzlauer Berg.

Ausbildung

Schon in der Grundschule stand Benno Fürmann auf der Bühne. Nach der zehnten Klasse verließ er das Gymnasium mit dem erweiterten Hauptschulabschluß und erlebte nach eigenen Aussagen eine „heiße Berliner Zeit“, die mit einem Schädelbruch (mit siebzehn) beim „S-Bahn-Surfen“ endete. Danach holte er in einem Internat in Oberkassel die mittlere Reife nach. Er lernte Gerüstbauer, betätigte sich als Kellner, Türsteher und Kulissenschieber und nahm privaten Schauspielunterricht. 1992 meldete er sich am berühmten Lee Strasberg Theatre Institute in Neu York an, mußte die Schauspielausbildung aber wegen Geldmangels nach anderthalb Jahren abbrechen.[1]

Wirken

Wieder zurück in Berlin, kam direkt das Angebot von Regisseur Bernd Schadewald, mit dem Fürmann bereits 1991 „Schuld war nur der Bossa Nova“ gedreht hatte, in seinem Film „Schicksalsspiel“ (1993) mitzuwirken.

Im November 2011 verursachte Fürmann einen schweren Autounfall, bei dem ein junger Mann schwer verletzt wurde. 2012 wurde Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen ihn beantragt.

Gegen Rechts

Fürmann unterstützte 2016 die Flüchtlingskrise in Europa. Er war in seiner Jugend in der Antifa aktiv[2] und agierte mit bei „Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt!“[3]

Mitgliedschaften

Fürmann arbeitet für Amnesty International und für die Lobby- und Kampagnenorganisation ONE. (→ NWO, NRO)

Familie

Fürmann trennte sich 2007 von seiner langjährigen Lebensgefährtin Stefanie Igunbo (Nigerianerin), mit der er eine gemeinsame Tochter namens Zoe (geb. 2002) hat.[4]

Filmbeitrag

Campact gegen Rassismus: „Diese 5 Menschen haben einen Plan“

Auszeichnungen

Filmographie (Auswahl)

  • 1992: Schuld war nur der Bossanova mit Beate Abraham, Muriel Baumeister
  • 1993: Einfach nur Liebe mit Regula Grauwiller, Uwe Ochsenknecht
  • 1994: Schicksalsspiel
  • 1994: Und tschüss! (Serie)
  • 1995–1997: Und tschüss! (drei Fernsehfilme zur Serie)
  • 1996: Landgang für Ringo
  • 1995: Belle Époque mit André Dussollier, Kristin Scott Thomas
  • 1998: Die Bubi Scholz Story mit Götz George, Nicolette Krebitz
  • 1998: Der Eisbär mit Til Schweiger
  • 1999: Pünktchen und Anton
  • 2000: Anatomie
  • 2000: Freunde mit Christiane Paul und Erdal Yildiz
  • 2000: Der Krieger und die Kaiserin
  • 2000: Kanak Attack
  • 2001: Das Staatsgeheimnis mit Nele Mueller-Stöfen
  • 2002: Nackt mit Nina Hoss
  • 2002: Wolfsburg mit Nina Hoss
  • 2003: Sin Eater – Die Seele des Bösen mit Heath Ledger
  • 2004: Die Nibelungen mit Kristanna Loken
  • 2004: Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück – als Gestiefelter Kater (Stimme)
  • 2005: Gespenster
  • 2005: Merry Christmas
  • 2006: Die Sturmflut (TV)
  • 2006: Die Wilden Hühner
  • 2006: Kreuzzug in Jeans
  • 2007: Pornorama mit Tom Schilling und Karoline Herfurth
  • 2007: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
  • 2007: Nordwand
  • 2008: Speed Racer
  • 2008: The Mutant Chronicles
  • 2008/09: Jerichow
  • 2008/09: Die Wilden Hühner und das Leben
  • 2009: Feierlich reist (Kurzfilm)
  • 2009: Hinter Kaifeck
  • 2009: Dinosaurier – Gegen uns seht ihr alt aus!
  • 2010: Die Grenze (Fernsehzweiteiler)
  • 2010: Teufelskicker
  • 2010: Für immer Shrek – als Gestiefelter Kater (Stimme)
  • 2010: Der Mauerschütze (Fernsehfilm)
  • 2011: Tatort: Der Tote im Nachtzug (Fernsehreihe)
  • 2011: Tom Sawyer
  • 2011: Der gestiefelte Kater (Stimme)
  • 2012: In Darkness
  • 2012: Das grüne Wunder – Unser Wald (Sprecher)
  • 2013: Hai-Alarm am Müggelsee
  • 2013: Weniger ist mehr (Fernsehfilm)
  • 2013: In einem wilden Land (Fernsehfilm)
  • 2013: Der blinde Fleck
  • 2013: Der fast perfekte Mann
  • 2014: Kein Entkommen (Fernsehfilm)
  • 2014: Quatsch und die Nasenbärbande
  • 2014: Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss
  • 2014: Nachthelle
  • 2015: Heil
  • 2015: Survivor
  • 2016: Die vierte Gewalt (Fernsehfilm)
  • 2016: Zweimal zweites Leben

Fußnoten

  1. Internationales Biographisches Archiv 30/2010
  2. Der Illustrierten „Bunte“ verriet er 2014, daß er in seiner Jugend in der Antifa aktiv war, demonstriert habe und versucht habe, Naziaufmärsche zu verhindern.
  3. Bundesweite Menschenketten am 18. und 19. Juni 2016. Organisiert wurde das Ganze vom Bündnis „Hand in Hand gegen Rassismus“, gegründet von Amnesty International Deutschland, Campact, Naturfreunde Deutschlands und Pro Asyl. Insgesamt riefen 40 Organisationen zur Teilnahme an der Menschenkette in fünf Städten auf (Berlin, München, Leipzig, Hamburg, Bochum), darunter der Zentralrat der Muslime, der DGB und Kirchenverbände. BRD-Prominente warben für die Teilnahme, darunter der Fußballer Gerald Asamoah, die Schauspieler Benno Fürmann und Michaela May, Kabarettist Urban Priol, Sänger Michael „Breiti“ Breitkopf von den Toten Hosen sowie die Journalistin Kübra Gümüşay.
  4. „Ich habe eine Tochter mit einer Halb-Nigerianerin, mein Schwager ist Perser und an Weihnachten ist vom sogenannten Bio-Deutschen bis zum afrikanischen Opa alles dabei.“ (Express.de, 2. Februar 2017)
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