Berger, Karl

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Karl Berger (1919–2001)

Karl Berger (Lebensrune.png 31. Oktober 1919 in Kolmar im Elsaß; Todesrune.png 22. Januar 2001 in München) war ein deutscher Offizier der Luftwaffe, zuletzt Oberleutnant der Reserve, Fallschirmjäger und Träger des Ritterkreuzes im Zweiten Weltkrieg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Herkunft und Jugend

Karl Berger wurde am 31. Oktober 1919 in Kolmar im Elsaß geboren und leistete vom 1. März bis zum 30. September 1939 seine Arbeitsdienstpflicht bei der RAD-Abteilung 4/289 in Oberelsbach/Rhön ab.

Der Zweite Weltkrieg

Am 5. Oktober 1939 trat er der Flieger-Ersatz-Abteilung Neubiberg bei und kam dann in die Technische Kompanie 22/IV auf dem Fliegerhorst Weimar-Nohra. Von dort meldete er, seit dem 1. Oktober 1940 Gefreiter, sich am 1. Dezember 1940 freiwillig zur Fallschirmtruppe und kam zur Fallschirm-Schützen-Ausbildung nach Stendal, wo er am 25. März 1941 zum Unteroffiziers-Anwärter ernannt wurde.

Mit Ende der Ausbildung kam Berger am 1. Mai 1941 zum Fallschirm-Ergänzungs-Bataillon 2 nach Faßberg/Unterlüß und wurde dort am 1. September 1941 zum Oberjäger befördert.

Am 1. Dezember 1941 versah er seinen Dienst als IIb und Hauptfeldwebel-Diensttuender im Aufstellungsstab des Fallschirm-Jäger-Ergänzungs-Regiments 1 in Stendal. Dort wechselte er am 2. Februar 1942 in den Stab des IV. Bataillons und wurde am 1. Juni 1942 zum Feldwebel befördert. Danach nahm er vom 13. Juli bis zum 29. September 1942 am 12. Lehrgang für Kriegsoffiziers-Anwärter an der Luftkriegsschule in Berlin-Gatow teil.

Am 1. Oktober 1942 wurde er in das I. Bataillon des Ergänzungs-Regiment versetzt, aber gleichzeitig zum II. Bataillon des Fallschirm-Jäger-Regiments 1 kommandiert, mit dem er an den Kämpfen in Mittelrußland teilnahm.

Am 29. Januar 1943 zum Fallschirm-Jäger-Regiment 4 im Raum Rshew versetzt, übernahm er dort am 1. April 1943 den Posten eines Zugführers im III. Bataillon und wurdw am 1. März 1944 zum Leutnant der Reserve befördert. Während dieser Zeit kam er auf Sizilien und auf dem italienischen Festland zum Einsatz.

Am 1. Mai 1944 wurde Berger Zug- und Kompanie-Führer, sowie Adjutant im III. Bataillon des Fallschirm-Jäger-Regiments 15, nachdem die 1. Fallschirm-Jäger-Division zwei Bataillone an diese neue Aufstellung abgab. Das Regiment war das erste der 5. Fallschirm-Jäger-Division das einsatzbereit war.

An der Invasionsfront in der Normandie im Einsatz, unterstand das Regiment der 77. Infanterie-Division und eroberte am 6. Juli 1944 die Höhe 122 am Nordrand des Foret de Montcastre zurück. Nachdem diese erneut verloren gegangen war, drang die Kompanie am 7. Juli erneut in den Foret de Montcastre ein und eroberte die Höhen 122 und 121 erneut zurück. Das Regiment stellte mit der westlich des Foret de Montcastre vorgehenden 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“ bei Hospice die Verbindung her. Bei den anschließenden Waldkämpfen bis zum 11. Juli zeichnete sich das gesamte Regiment besonders aus und wurde dafür am 29. Juli 1944 im Wehrmachtbericht erwähnt.

Nach der Verlegung des Regiments am 18. und 19. Juli 1944 hinter den rechten Flügel der 17. SS-Panzergrenadier-Division „Götz von Berlichingen“, der das Regiment unterstellt wurde, schlug man Leutnant der Reserve Berger zum Ritterkreuz vor, das ihm, als Führer der 10. Kompanie, am 7. Februar 1945 verliehen wurde. Kurze Zeit später erfolgte am 1. März 1945 die Beförderung zum Oberleutnant der Reserve.

Berger bestritt die weiteren Kämpfe an der Westfront bis in den Harz zum Ende des Krieges 1945.

Nachkriegszeit

Karl Berger verstarb mit 81 Jahren am 22. Januar 2001 in München.

Auszeichnungen

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939–1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, S. 495, ISBN 978-3-938845-17-2
  2. Walther-Peer Fellgiebel: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939-1945, Podzun-Pallas, Friedburg 2000, S. 110, ISBN 3-7909-0284-5
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