Bermant, Chaim lcyk

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Chaim lcyk Bermant (* 1929 in Breslev, Polen; † 1998) war ein jüdischer Journalist und Autor.

Werdegang

Der 1929 im polnischen Breslev geborene Journalist und Publizist Chaim lcyk Bermant wird als „Stimme des britischen Judentums“ bezeichnet.[1] Als einstiger Herausgeber und als Chefkommentator des maßgeblichsten britischen jüdischen Blattes, „Jewish Chronicle“ (London), hat er sich stets kräftig für die Belange seiner Abstammungsgemeinschaft eingesetzt. Er schrieb gelegentlich auch für die nationale Presse, vor allem „The Observer“. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher.

Am 10. Mai 1996 beschäftigte er sich im „Jewish Chronicle“ mit dem Revisionismus.[1] Zitat: „Der ganze Prozeß der Geschichtsschreibung ist eine einzige Revision. Nicht nur deshalb, weil neue Fakten und Dokumente ans Licht gelangen, sondern weil sogar offenkundige Tatsachen neu bewertet und interpretiert werden können. Kaum eine Generation sieht die Ereignisse durch die gleiche Brille wie die andere. Gesetze zu verlangen, mit denen die erworbene Weisheit um den Holocaust für immer und ewig von diesem Prozeß abgeschirmt werden soll, widerspricht der Vernunft. Solche Gesetze sind vom Prinzip her falsch. Jeder Versuch, die Arbeit der Revisionisten zu ersticken, wird den Verdacht hervorrufen, daß es etwas zu verbergen gibt. Und es gibt nichts, was Revisionisten sagen könnten, das ebenso schädlich wäre wie die Unterdrückung ihres Rechts, es sagen zu können.

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 David Korn: Wer ist wer im Judentum? FZ-Verlag. ISBN 3-924309-63-9
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