Beubler, Fritz
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Fritz Beubler (* 1911 in Merxleben, † 4. Februar 1932 in Nägelstedt) war ein Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.
„Das deutsche Volk hat Ehre und Freiheit dahingegeben und deshalb mußte auch unser Bruder Beubler von uns scheiden“, so spricht Thüringens Gauleiter Sauckel am Grabe des SS- Mannes Fritz Beubler, der am 29. Januar 1932 von Kommunisten durch Beckenschuß verletzt wird, an dessen Folgen er am 4. Februar stirbt.
- „Er starb an der Zerrissenheit des deutschen Volkes, denn Deutsche, wenn auch verhetzte und verblendete Deutsche, waren es, die ihn gemordet haben. Nicht durch Feinde, sondern eigene Volksgenossen mußte ein Deutscher sein Leben lassen. Wir wollen, daß der Geist der Zwietracht und des Hasses aus unserem Volke verschwindet und dafür wollen wir, wenn es sein muß, auch unser Leben lassen. Du hast uns ein leuchtendes Vorbild gegeben.“
Im Dritten Reich erhielt in Nägelstedt die Bockgasse seinen Namen. In Erfurt trug der derzeitige Tiefthaler Weg seinen Ehrennamen.
[bearbeiten] Literatur
- A.K. Busch: Blutzeugen - Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik, Nordland-Verlag Deutsche Stimme, ISBN-13: 978-3935102209
- Hermann Liese: "Ich kämpfe", München, Eher-Verlag 1943
- Hans Weberstedt, Kurt Langner: "Gedenkhalle Für Die Gefallenen Des Dritten Reiches", Zentralverlag Der NSDAP Franz Eher, München. 1938
