Beulich, Max

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Grabstätte von Max Beulich
Grabstätte von Max Beulich

Max Beulich († 4. April 1932 in Mittweida) war ein Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.


Gedenktafel an der Mordstelle von Max Beulich
Gedenktafel an der Mordstelle von Max Beulich
Die Reichsarbeitsdienstabteilung 5/154 "MAX BEULICH", Neukirchen im Erzgebirge trug seinen Ehrennamen.
Die Reichsarbeitsdienstabteilung 5/154 "MAX BEULICH", Neukirchen im Erzgebirge trug seinen Ehrennamen.

In der Nacht zum 4. April 1932 wird der SA-Mann Max Beulich aus Mittweida in Sachsen von Kommunisten angefallen und durch einen tiefen Leberstich schwer verletzt. An der furchtbaren Verwundungen stirbt er nach sofort vorgenommener Operation in der gleichen Nacht. Ein Bruder des Gefallenen war Kommunist, ein anderer Angehöriger des Reichsbanners. Durch das feierliche Begräbnis von Max Beulich und die außerordentliche große Anteilnahme der SA-Kameraden und Parteigenossen aus der Umgebung erhielten die Verwandten des Toten ein anderes, neues Bild von der Bewegung, deren Gegner sie bisher waren. Der im Reichsbanner organisierte Bruder des Toten trat am Schluß der Trauerfeier zum Ortsgruppenleiter, dankte ihm für die große Aufopferung und Liebe beim letzten Gang seines Bruders und sagte wörtlich:

„Dieser Tag ist ein Wendepunkt in meinem Leben, ich bin heute ein anderer Mensch geworden. Ich werde mit meinem anderen Bruder sprechen und Sie wieder aufsuchen.“

[bearbeiten] Literatur

  • A.K. Busch: Blutzeugen - Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik, Nordland-Verlag Deutsche Stimme, ISBN-13: 978-3935102209
  • Hermann Liese: "Ich kämpfe", München, Eher-Verlag 1943
  • Hans Weberstedt, Kurt Langner: "Gedenkhalle Für Die Gefallenen Des Dritten Reiches", Zentralverlag Der NSDAP Franz Eher, München. 1938
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