Blöcker, Otto
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Otto Blöcker († 26. Februar 1933 in Hamburg) war ein Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.
Der Schüler und Hitlerjunge Otto Blöcker wurde während einer Schlägerei mit Kommunisten im Eppendorfer Lokal "Falkenburg" bei den Falkenried-Terrassen in Hamburg-Hoheluft im Alter von siebzehn Jahren von Kommunisten erschossen. Es waren drei Kommunisten, unter ihnen Fritz ("Fiete") Schulze, 38, Schlosser, politischer Leiter des "Roten Front-Kämpfer-Bundes" und - zehn Jahre zuvor - eine der Hauptfiguren des roten Oktober-Aufstandes in Hamburg. Die weiteren Täter Retslag, Fischer und andere wurden später ebenso zum Tode verurteilt. Otto Blöckers Schule versammelte sich geschlossen in Hamburg-Ohlsdorf zu seiner Beerdigung.
Sein Name wurde in die Liste der Unsterblichen Gefolgschaft der Hitlerjugend aufgenommen.
Das Hamburger HJ-Heim bekam den Namen "Otto-Blöcker-Heim". Die Straße "Falkenried" trug bis 1945 den Namen Otto-Blöcker-Straße. Ein Ortsteil im Hamburger Stadtteil Hoheluft wurde »Otto Blöcker« benannt. In Malente in Schleswig-Holstein trug die Gebietsführerschule der Hitlerjugend seinen Namen. In Hamburg wurde ein Alsterschiff nach ihm benannt. Nach der Besetzung Deutschlands im Jahre 1945 wurde das Schiff in "Isebek" umbenannt.
[bearbeiten] Verweise
- Die Alsterschiffe von Hamburg
- axishistory: Die "Unsterbliche Gefolgschaft der Hitlerjugend" (englisch)
[bearbeiten] Literatur
- A.K. Busch: Blutzeugen - Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik, Nordland-Verlag Deutsche Stimme, ISBN-13: 978-3935102209
- Hermann Liese: "Ich kämpfe", München, Eher-Verlag 1943
- Hans Weberstedt, Kurt Langner: "Gedenkhalle Für Die Gefallenen Des Dritten Reiches", Zentralverlag Der NSDAP Franz Eher, München. 1938
