Blond

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Gemälde „Mädchen, die Haare flechtend“ von Albert Anker, 1887

Blond (dt.-franz. „hell“) bezeichnet einen Farbton zwischen gelblich und bräunlich, im alltäglichen Sprachgebrauch fast ausschließlich eine Haarfarbe.

schwarz: unter 1 % blond; dunkelbraun: 1 % - 19 % blond; hellbraun: 20 % - 49 % blond; gelborange: 50 % - 79 % blond; hellgelb: 80 % - 100 % blond.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Verbreitung des blonden und des braunen Typus im Deutschen Reich[1]

Etwa 2 % der Weltbevölkerung sind (im weitesten Sinne) blond[2] (zum Vergleich: etwa 4,5 % der Weltbevölkerung sind US-Amerikaner). Frauen mit blondiertem (fälschlicherweise teilweise auch mit natürlich hellem) Haar bezeichnet man üblicherweise als Blondine, untergegangen ist das Wort Blondin für einen blonden Mann.

Biologische Hintergründe

Blonde Kinder als Garanten einer germanischen Zukunft der Eigenart

Farbvarianten (hell zu dunkel)

  • weißblond (sehr hell, fast weiß; ugs. auch: schwedenblond)
  • nordischblond
  • lichtblond
  • strohblond
  • weizenblond (in Richtung goldgelb)
  • goldblond
  • aschblond
  • mittelblond (durchschnittlich blond)
  • semmelblond
  • rötlichblond (in Richtung blond)
  • rotblond (in Richtung rot)
  • dunkelblond (dunkel, in Richtung braun)

Hellblond

Sehr hellblond (weiß) gefärbte (besser: gebleichte) Haare nennt man auch platinblond oder wasserstoffblond (→ Blondine).

Vorkommen

Heutzutage sind nur noch rund zwei Prozent der Menschheit von Natur aus blond.[3] Blonde Menschen gibt es heute vor allem in Nord-, West-, Mittel- und Osteuropa und bei den Nachfahren europäischer Einwanderer in Amerika, Australien, Neuseeland, Südafrika und Sibirien. Sie sind aber auch in Nordafrika und in Vorderasien anzutreffen. So gibt es zum Beispiel im Libanon Bergregionen mit einem großen Anteil blonder Menschen. Auch in Marokko gibt es immer wieder blonde und blauäugige Angehörige der Berber, eventuell Nachfahren der Vandalen[4].

Ihrerseits gaben nach Annahmen mancher Wissenschaftler diese ihr Erbgut an den Volksstamm der Guanchen auf den Kanarischen Inseln weiter. Bei rein indigener Bevölkerung findet man sie allerdings fast nur in Europa. Bei den meisten blondhaarigen Kindern verdunkelt sich die Haarfarbe im Laufe der körperlichen Entwicklung, da in der Kindheit die Produktion der Melanine häufig gesteigert wird. Diesen Prozess bezeichnet man als Nachdunkeln.

Deutschland

Der Anteil naturblonder Menschen in Deutschland ist seit 1950 von 28 auf 10 Prozent gesunken. Die meisten Blondhaarigen gibt es übrigens in Finnland.

Vererbung

Haarfarbe entsteht durch die Einlagerung der Farbpigmente Eumelanin und Phäomelanin. Überwiegt der Anteil an Phäomelanin das Eumelanin, führt es zu einer blonden oder rötlichen Färbung. Die endgültige Farbe wird durch die Menge an produziertem Phäomelanin (Enzymaktivität) bestimmt. Da Phäomelanin im Vergleich zu Eumelanin wesentlich schwächer färbt, ist der Anteil an Blonden gegenüber Rothaarigen größer.

Im Rahmen der Vererbungslehre ist das Allel, das für die Bildung von Phäomelanin verantwortlich ist, rezessiv gegenüber dem Allel zur Produktion von Eumelanin. Daher haben die Kinder eines blonden und eines dunkelhaarigen Elternteils meist dunklere Haare. Das „Blond-Allel“ bleibt aber auch in dunkelhaarigen Menschen mit einem blonden Elternteil vorhanden; es ist dort jedoch unterdrückt, kommt so im Erscheinungsbild der Person nicht zum Ausdruck, kann aber an die Kinder weitergegeben werden.

Kinder zweier Dunkelhaariger können also blond sein, weil bei den Eltern das Allel für blonde Haare in unterdrückter Form vorliegt und sie beide eben dieses Allel und nicht das für dunkle Haare an ihr Kind weitergeben haben.

Entwicklung

Rückgang und Aussterben

Der Anteil der Blonden an der Weltbevölkerung geht insgesamt zurück. Das liegt einerseits an den vergleichsweise niedrigeren Geburtenraten in den Regionen, in denen heute noch hohe Anteile der Bevölkerung naturblondes Haar besitzen, und zum anderen an der voranschreitenden Vermischung der entsprechenden Allele mit denen dunkelhaariger Partner im Zuge der derzeitig betriebenen Rassenvermischung in einer immer stärker globalisierten Welt.

Vergewaltigungen

Norwegen hat als Vergewaltigungshochburg in Europa traurige Berühmtheit erlangt. Im Schnitt sind, laut offiziellen Angaben, neun von zehn der Vergewaltigungsopfer einheimische Norwegerinnen. Die Täter dagegen waren zwischen 2006 und 2011 zu fast hundert Prozent Männer mit nicht-​westlicher Herkunft. Häufig handelte es sich um gerade angekommene Asylbewerber. Sie gaben damit ihren Einstand im skandinavischen Inklusionsparadies. Eine Welle von über 40 Vergewaltigungen in der Hauptstadt Oslo von Januar bis Oktober 2011 mußte auch die deutsche Presse zur Kenntnis nehmen. Tatsächlich handelt es sich bei diesen Massenvergewaltigungen um ein virulentes Dauerphänomen. Norwegische Frauen färben sich deshalb schon aus Angst die Haare schwarz. Ein Lebensentwurf, der das Tragen der eigenen, natürlich blonden Haare einschließt, kann in dieser Gesellschaft der Vielfalt schnell schlimme Folgen haben.[5]

Kulturelle Bedeutung

Eine Nordmark-Amazone des BDM

Neandertaler

Der VS-amerikanische Schriftsteller Michael Crichton schreibt zu den Neandertalern:

„Der moderne Mensch ist ein degeneriertes, schwaches Wesen. Neandertaler waren ihm intellektuell überlegen, und sie sahen besser aus. Mit ihren blonden Haaren, den hohen Wangenknochen und kräftigen Gesichtszügen müssen sie wie eine Rasse von Supermodels gewirkt haben. [...] Zum Glück tragen wir blonde Neandertalergene in uns, die unsere Spezies vor völliger Verdummung bewahren. Obwohl wir auch so noch jede Menge Dummheit an den Tag legen. [...] Die angebliche Dummheit blonder Menschen ist ein Vorurteil der Dunkelhaarigen, das von dem wahren Problem der Welt ablenken soll, nämlich den Unzulänglichkeiten der Dunkelhaarigen. Machen Sie mal eine Liste der dümmsten Menschen der Geschichte. Sie werden feststellen, daß sie alle dunkelhaarig waren.“[6]

Westen

In der Antike war das dem Gold entsprechende Blond die Haarfarbe der Göttinnen und Götter, der Heroen und der Herrscher. Dementsprechend war das Haar der heute marmorweißen Skulpturen oftmals gelb gefasst oder vergoldet und u. a. in den Werken Pindars waren alle Heldencharaktere blond (altgriechisch ξανθός xanthus) – sowie auch die meisten in denen von Homer. Den griechischen und römischen Schriftstellern galten die Germanen, Kelten, und die iranischen Völker der Skythen, Sarmaten und Alanen als typischerweise blond und blauäugig.

Die Germanen handelten sogar mit abgeschnittenen blonden Haaren. Deren Käufer, meist Römer, schenkten diese Haare ihren Gattinnen, die sich damit schmückten, indem sie sie in ihre Frisur einarbeiteten. Auch in anderen, südlicheren Staaten, gab es blonde Menschen (oder sogar ganze Völker) wie die Guanchen (ehemalige Ureinwohner der Kanaren), von denen aber auch ein großer Teil dunkelhaarig war.

Christoph Kolumbus

In der Biografie seines Vaters Christoph Kolumbus schreibt Sohn Fernando[7]:

Der Admiral war ein gut gebauter Mann von mehr als durchschnittlicher Größe, das Gesicht war lang, die Wangen hoch, sein Körper weder fett noch mager. Er hatte eine Adlernase und helle Augen, seine Gesichtsfarbe war ebenfalls hell und neigte zu heftiger Röte. In der Jugend waren seine Haare blond, aber als er 30 Jahre alt war, wurden sie alle weiß.

Alte amerikanische Hochkulturen

Der aztekische Gott Quetzalcoatl (meist als Federschlange dargestellt) wurde in manchen Abbildungen als weißer, blonder und bärtiger Mann gezeichnet.

Japan

Blonde Haare findet man häufig bei japanischen Mangas. Diese sind jedoch weniger als natürliche Haarfarbe zu deuten, da sie häufig einen Charakterzug der jeweiligen Figur symbolisieren sollen.

Weitere Bedeutungen des Wortes

  • Das Blonde ist ein Synonym für helles Bier, vor allem Pils („ein kühles Blondes“).
  • Auch Pferde mit an blondes Haar erinnernder Mähne (z. B. Haflinger) bezeichnet man gelegentlich als blond.
  • Wenn Zuchtformen des Guppys eine helle bzw. gelbe Körperfarbe aufweisen bezeichnet man diesen Grundton ebenfalls als blond.
  • Schilf wird, nachdem es abgestorben ist und nicht mehr grün, sondern gelblich da steht, ebenfalls manchmal blond genannt. Auch "Blonde Dünen" wird oftmals gesagt.
  • Eine aus dem Rhein-Main Gebiet stammende Musikgruppe mit dem Namen "B.L.O.N.D." bezeichnet sich (scherzhaft) als Erfinder des Wortes blond, folglich werden ihre weiblichen Fans (ebenfalls scherzhaft) als Blondinen bezeichnet.

Siehe auch

Literatur

Fußnoten

  1. Quelle: Der Neue Brockhaus. Allbuch in vier Bänden, 2. Aufl. 1941/42, Stichwort Deutsches Reich
  2. Haarsträubend: Blondinen sterben aus, Berliner Kurier, 11. April 2009
  3. Nur noch 2% von Natur aus blond frankenpost.de
  4. http://www.rhetorik-netz.de/rhetorik/deutsch.htm
  5. Die Vielfalts-​Blase (Blaue Narzisse, 5. August 2013)
  6. Michael Crichton, NEXT, Seite 276-277
  7. Fernando Kolumbus, Benjamin Keen (Übers.): The Life of the Admiral Christopher Columbus. Rutgers University Press, ISBN 0-8135-1801-6
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