Bolschewismus

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Russische Postkarte nach der Umsturzphase mit dem Titel: „Führer der proletarischen Revolution“:
1. Lenin
2. Trotzki (Bronstein)
3. Sinowjew (Apfelbaum)
4. Lunatscharski
5. Kamenew (Rosenfeld)
6. Swerdlow

Bolschewismus (von russ. bolschinstwo „Mehrheit“, und bolschewiki „Mehrheitler“), ist eine auf den Theorien von Karl Marx basierende, von Wladimir Iljitsch Lenin formulierte und von Josef Stalin weiterentwickelte radikale kommunistische Theorie und politische Praxis.

Inhaltsverzeichnis

Begriff

Der Begriff leitet sich ab vom II. Parteitag der Sozialdemokratischen Partei Rußlands (London 1903), auf dem sich eine radikale revolutionäre Mehrheit unter der Führung Lenins (russ.: bolsche = mehr) gegen eine gemäßigte evolutionäre Minderheit (russ.: mensche = weniger) durchsetzte (innerhalb jener linken Partei, also keineswegs etwa unter der aufständisch gesinnten Bevölkerung).

Innerhalb der radikalen bolschewistischen Strömung war der Anteil von Juden weit überrepräsentativ groß, über 80 %; die Menschewiken bestanden annähernd zu 100 % aus Juden. Diese Tatsache verweist auf den kausalen Zusammenhang zwischen der Säkularisierung jüdischer Glaubensvorstellungen innerhalb des europäischen Judentums – im Verlauf des 19. Jahrhunderts – und dem gleichzeitigen Aufstieg sozialistischer Ideen in allen europäischen Ländern während derselben Periode.

Die Frau, die 1918 Lenin anschoß, Dora Kaplan, war eine der im parteiinternen Richtungskampf unterlegenen Menschewiken. Durch diesen Schuß starb nach mehreren Wirbelsäulenoperationen schließlich Lenin, dessen jüdische Herkunft (anders als sonst bei etlichen kommunistischen Funktionären) nur unsicher nachzuweisen ist, im Frühjahr 1924. Die Opfer seiner kurzen Herrschaft beliefen sich auf ca. 6 bis 8 Millionen Menschen, die qualvoll in Lagern umkamen oder ermordet wurden.

Ideologie

Den Staat betrachtet der Bolschewismus lediglich als ein Werkzeug der Klassenherrschaft, der Unterdrückung einer Klasse durch die andere. Die Herrschaftsform im Bolschewismus bildet das Rätesystem, das Gesetzgebung und Verwaltung in sich vereinigt. Die Rechtsprechung ist bewußte Klassenjustiz und bekämpft mit besonderer Rücksichtslosigkeit jegliche Gegnerschaft. Der Bolschewismus lehnt die westeuropäische Demokratie ab und legt die Führung in die Hände der Kommunistischen Partei, die die „marxistische Weltrevolution“ (Internationale) propagiert.

Der Bolschewismus in der Sowjetunion griff zur Sicherung seiner Macht zum Terror, den er durch die „Tscheka“, später die GPU und die Staatspolizei ausübte; durch ihn wurden Millionen von Menschen vernichtet.

Wirtschaftspolitisch wollte der Bolschewismus das Privateigentum an „Produktionsmitteln“ gänzlich beseitigen[1] und eine gänzlich kollektivistische Wirtschaftsordnung schaffen. Diesen Plan vermochte er jedoch nicht durchzuführen, besonders nicht auf landwirtschaftlichem Gebiet.

Die Grundlage der gesamten Kulturpolitik des Bolschewismus ist die Weltanschauung des Marxismus und der „Historische Materialismus“. Diese Weltanschauung ist aus ihrem innersten Wesen heraus „gottlos“. Es gibt keinen Bezirk eigenständigen geistigen Lebens. Es herrscht der Glaube an die Allmacht der planwirtschaftlich geleiteten Technik. Das Ziel des Bolschewismus ist der kommunistische Mensch. Jede Art von Persönlichkeitswert im westeuropäischen Sinne wird geleugnet. Religionen, Eigentum und Familie gelten als Gegner der Entwicklung des kollektiven Menschen und werden daher rücksichtslos bekämpft (→ Gottlosenbewegung). Die Jugenderziehung ist verstaatlicht und nur auf die genannten Ziele ausgerichtet. Die erbittertsten Gegner des Bolschewismus waren historisch der Nationalsozialismus und der Faschismus.

Die Opfer

Die sowjetische Regierung unter Michail I. Kalinin und Wladimir I. Lenin veröffentlichte am 2. Januar 1922 statistisches Material, wonach nach offiziellen(!) Angaben innerhalb von vier Jahren 1.766.118 politische Gegner ermordet wurden.[2] Unter diesen Opfern befanden sich 6.775 Lehrer, 8.800 Arzte, 355.250 Intellektuelle (wie man in Rußland meistens Leute freier Berufe bezeichnete), 1.243 Priester, 64.560 Offiziere, 260.000 Soldaten, 59.000 Polizisten, 153.350 Arbeiter und 12.950 Landbesitzer.[3] Die tatsächliche Zahl dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Zum Vergleich: Im Ersten Weltkrieg verloren 1,85 Millionen russische Soldaten ihr Leben.

Judentum

„Nicht zu Unrecht identifizierte man den Bolschewismus mit den Juden“, schrieb der jüdische Publizist Arno Lustiger. Von den acht Mitgliedern des bolschewistischen „Revolutionären Kriegsrates“ seien fünf Juden gewesen (Trotzki, Skljanskij, Gussjew, Kamenew und Unschlicht);[4] das erste Staatsoberhaupt der Sowjetunion war der Jude Jakob Swerdlow gewesen.[5][6] Lustiger weiter: „Drei von fünf Mitgliedern des Komitees zur revolutionären Verteidigung Petrograds waren Juden: Uritzkij, Goldstein und Drabkin. Vorsitzender des Sowjets dort war Trotzki, später Sinowjew und Uritzkij, alles Juden.“[5]

Zitate

NS-Durchhalteplakat gegen Bolschewismus, 1944/45
  • „Der Bolschewismus ist die Diktatur der Minderwertigen. Zur Macht kommt er mit der Lüge, in der Macht behauptet er sich mit der Gewalt.“Joseph Goebbels[8]
  • „Der Bolschewismus ist die Synthese des Aufruhrs des Nomaden gegen den europäischen Adel und gegen die Berufung des europäischen Geistes, die den wesensfremden, stets vom Abgrund verführten Menschen mit unbeschreiblichem Haß erfüllt.“ — Janko Janeff[9]
  • „Der Konflikt zwischen Berlin und Warschau war 1939 der Vorwand für die Durchsetzung der veralteten englischen Gleichgewichtspolitik. Aus ihr ging ein sinnloser Vernichtungskrieg gegen Deutschland hervor. Jeder alliierte Soldat des Westens kämpfte unbewußt für die Ausbreitung des Bolschewismus und gleichzeitig unterhöhlte er die Sicherheit jeder westlichen Nation. Niemals zuvor sind einer unedlen Sache so viele Opfer gebracht worden“ David L. Hoggan[10]
  • „Ihr müßt verstehen. Die führenden Bolschewiken, die Rußland übernahmen, waren keine Russen. Sie haßten die Russen. Sie haßten Christen. Angetrieben von ethnischen Haß, folterten und schlachteten sie Millionen von Russen ohne einen Funken von menschlicher Reue [...] Die Oktober-Revolution war nicht das, was ihr in Amerika als ‚Russische Revolution‘ bezeichnet [...] Es war eine Invasion und Eroberung am russischen Volk [...] Meine Landsleute erlitten mehr schreckliche Verbrechen, als irgendein anderes Volk oder andere Nation jemals in der gesamten menschlichen Geschichte [...]. Es darf nicht unterschätzt werden. Der Kommunismus beging den größten Massenmord aller Zeiten [...]. Die Tatsache, daß die Welt so ignorant und gefühllos über dieses enorme Verbrechen denkt, beweist, daß die globalen Medien in den Händen der Täter liegen.“Alexander Solschenizyn[11]

Siehe auch

Literatur

Kampf gegen den Bolschewismus.jpg
  • Hans Hauptmann: Bolschewismus in der Bibel. Der Ursprung des Bolschewismus aus dem Mosaismus und dem Christentum. Archiv-Edition – Verlag für ganzheitliche Forschung, Viöl, 2002 (Faksimile der 1937 im A. Klein Verlag erschienenen Ausgabe), (PDF-Datei), ISBN 3-936223157
  • Torsten Mann: Weltoktober: Wer plant die sozialistische Weltregierung? Kopp-Verlag, Rottenburg, 2007, ISBN 978-3938516409
  • Kevin MacDonald: Stalins willige Vollstrecker: Juden als feindliche Elite in der UdSSR, in ders.: Kulturumsturz – Aufsätze über die Kultur des Abendlandes, jüdischen Einfluß und Antisemitismus. Verlag libergraphix, Gröditz 2012, ISBN 978-3-95429-005-5
  • Frank L. Britton: Behind Communism. Updated, revised and expanded 1917–2010. Verlag: lulu.com, 2012, ISBN 978-1300066057 [Erstveröffentlichung 1952]
  • Herman Greife: Jewish-Run Concentration Camps in the Soviet Union. lulu.com 2012, ISBN 978-1291002751 [Erstveröffentlichung 1937; 52 S.]
  • Robert Buchar: And Reality Be Damned... Undoing America: What media didn’t tell you about the end of the Cold War and the fall of communism in Europe. Verlag Eloquent Books, 2010, ISBN 978-1609111663
  • Herman Fehst: Bolschewismus und Judentum, 1934 (Mit zip gepackte PDF-Datei)
  • Heinrich Härtle: Die ideologischen Grundlagen des Bolschewismus, Marxismus, Leninismus, Stalinismus. Hoheneichen, München 1944
  • Alexander Jakowlew: Ein Jahrhundert der Gewalt in Sowjetrußland; Berlin Verlag 2004; ISBN 978-3833303890
  • Dietrich Eckart: Der Bolschewismus von Moses bis Lenin. Zwiegespräch zwischen Adolf Hitler und mir. Hoheneichen-Verlag, München o.J. [1924, Verlags-Nachwort: „1. März 1924“; Druckvermerk: „Printed in England by COACHKARN LTD., London W1R 9DE“] (PDF-Datei, Text PDF)
  • Dmitrij Mereschkowskij: „Das Reich des Antichrist. Rußland und der Bolschewismus“ (1922); PDF-Datei
  • Hans Meiser: Deutschlands Abwehrkampf gegen den Bolschewismus 1918–1943 (Bestellmöglichkeit)
  • Heinz Oskar Schaefer: Bolschewismus – Von der liberalistisch-marxistischen Weltanschauung zur Politik der Volkszerstörung; in: „Nationalpolitische Aufklärungsschriften“ Heft 8 (PDF-Datei)

Verweise

Filmdokumentation

Audio

Weltnetz


Fußnoten

  1. Mit dieser offen erhobenen Forderung verbindet sich eine fundamentale Unlogik und Unpraktikabilität jener Ideologie: Denn „Produktionsmittel“ ist ja auch der Zettelkasten des Immobilienmaklers, dessen Telefon, jede Kneifzange eines Handwerkers, jedes Inventar einer Gaststätte (Besteck und Geschirr), jede Schreibmaschine eines Autors. Alle diese einzelnen, kleinen Gegenstände aber nun alle „vergesellschaften“ zu wollen, sie zu zählen, sie zuzuweisen, sie unangekündigt auch wieder zu entziehen (wenn die „Vergesellschaftung“ an anderem Ort dies zu verlangen scheint), diese unermeßlich vielen, einzelnen Gegenstände also „in Gemeinbesitz überführen“ zu wollen, kann nichts anderes als die Ermächtigung einer absurd-gigantischen und zugleich totalitären Verwaltungsbürokratie bedeuten. Und zusätzlich die vollständige Entblößung des menschlichen Lebens von allen Artefakten — auch den selbstgeschaffenen und den mühsam selbst ersparten Artefakten —, im Namen irgendeiner zukünftigen „Gerechtigkeit“ oder einer bloß mechanisch herbeigeführten „Gleichheit“. Der Umstand, daß jene bolschewistische Ideologie nicht augenblicklich als krankhaft, idiotisch und bösartig erkannt wurde (sondern stattdessen Teil der Intellektualität des 20. Jahrhunderts werden konnte), wirft seinerseits eine Reihe anthropologischer Fragen auf, was von einem sogenannten „Vernunftwesen Mensch“ in Krisenlagen tatsächlich zu erwarten ist.
  2. vgl.: Junge Freiheit 52/11-01/12, S. 21, „Historisches Kalenderblatt“
  3. The Springfield Leader, 2. September 1922 S.1 (HTML)
  4. vgl. vho.org: Heinz Splittgerber: Zeitgeschichtliche Anmerkungen
  5. 5,0 5,1 David Korn: Wer ist wer im Judentum? - FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9
  6. Arno Lustiger, schrieb am 24. Mai 1990 in der Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung (Bonn)
  7. In: Jahre der Entscheidung, 45.-60. Tsd., C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München, Seite 69 unten
  8. Quelle/Rede vom 10. September 1936 (Joseph Goebbels)
  9. Der europäische Geist, in: Bernhard Schaub (Hrsg.): Europa als Lebenskampfgemeinschaft. Europäische Vorlesungen auf einem Studenten- und Frontkämpfertreffen Dresden 1942. Ghibellinum-Bücherei, Ghibellinum-Verlag, Dornach 2012, Neuausgabe [Erstausgabe hrsg. von Der Akademische Kulturaustausch, Berlin, 1942] Bestellmöglichkeit
  10. David L. Hoggan, Der erzwungene Krieg, 4. Auflage, Seite 93
  11. Duke, D.: „A Life-Changing Conversation in Moscow“ Duke Report 2002, zitiert in: The Secret Behind Communism
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