Braunschweig

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Braunschweig

Wappen von Braunschweig
Staat: Deutsches Reich
Gau: Südhannover-Braunschweig
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Provinz: Braunschweig
Einwohner (2011): 243.829
Bevölkerungsdichte: 1.269 Ew. p. km²
Fläche: 192,13 km²
Höhe: 75 m ü. NN
Postleitzahl: 38100–38126
Telefon-Vorwahl: 0531, 05300, 05303, 05307, 05309, 05341
Kfz-Kennzeichen: BS
Koordinaten: 52° 16′ N, 10° 31′ O
Braunschweig befindet sich entweder unter Fremdherrschaft oder wird durch die BRD oder BRÖ staatsähnlich verwaltet.
Bundesland: Niedersachsen
Bürgermeister: Gert Hoffmann (CDU)
Neues Rathaus in der Braunschweiger Altstadt

Braunschweig (lat. Brunsviga) ist eine kreisfreie Stadt und in der BRD die Hauptstadt eines Bezirks in Niedersachsen, an der Oker. Die Gemeinde gehört zum Landesteil Braunschweig.

Inhaltsverzeichnis

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1880 75.038
1939 196.068
2007 245.467

Geschichte

Stifterstatue Heinrichs des Löwen

Braunschweig war bis 1918 die Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Braunschweig.

Nach der Sage wurde Braunschweig 861 von Bruno, dem Sohn des Herzogs Ludolf von Sachsen, gegründet und nach ihm Brunswich (vom althochdeutschen wich, „Flecken“) genannt. Ludolfs Bruder Dankwarth gründete nach derselben Sage das nach ihm benannte Dankwarderode. Ottos des Erlauchten Sohn Heinrich soll den Ort mit Mauern umgeben haben. In Urkunden erscheint die Villa Brunswich zuerst 1031.

Bis zum Tod Ekberts II. (1090) blieb sie im Besitz der Brunonen, kam dann durch Heirat an den späteren König Lothar und von ihm an das Haus der Welfen (1137). Heinrich der Löwe befestigte Braunschweig und erbaute den Dom. Ihre Treue gegen Heinrich den Löwen bewährte die Stadt 1189 und 1192, indem sie König Heinrich VI. und dann den Bischöfen von Hildesheim und Halberstadt tapferen Widerstand leistete.

Ebenso wurde sie 1227 von einem Reichsheer vergeblich belagert. Die Freiheiten, die der erste Herzog von Braunschweig, Otto, der Stadt verlieh, förderten ihre Macht ungemein, ebenso der Beitritt zur Hanse. Braunschweig wurde eine hansische Quartierstadt und vermittelte besonders den Handelsverkehr zwischen den Seestädten und dem Binnenland; doch hat es die Rechte einer Reichsstadt nie erlangen können.

Mit Unterstützung Bugenhagens wurde 1528 die Reformation hier durchgeführt, und 1531 trat die Stadt dem Schmalkaldischen Bund bei. Mit Waffengewalt wahrte sie das neue Bekenntnis gegen Herzog Heinrich den Jüngeren und unterwarf sich 1553 erst, als dieser die Religionsveränderung anerkannte. Nach dem Verfall der Hanse hatte ihr Handel durch die Messen, für welche Herzog Heinrich der Ältere kaiserliche Privilegien ausgewirkt hatte, neuen Aufschwung genommen.

Doch mißlangen auch im 17. Jahrhundert alle Versuche der Stadt, sich der Hoheit der Herzöge zu entziehen; 1671 wurde sie von dem celleschen Feldmarschall Georg Friedrich von Waldeck durch eine Belagerung zur Übergabe gezwungen. Sie nahm eine herzogliche Besatzung auf und erhielt dafür Bestätigung ihrer Privilegien, jedoch blieben die städtischen Besitzungen seitdem im Besitz der Herzöge, und die wichtigsten Befugnisse des frühern Rats gingen an herzogliche Behörden über, Zustände, welche erst 1858 durch Vergleich geregelt wurden.

1753 war Braunschweig wieder die herzogliche Residenz der braunschweigischen Fürsten geworden. Das Schloß empfing 1813 den alten Fürstenstamm zurück und wurde, nach den Bränden von 1830 und 1863, - bis 1918 - einer der prachtvollsten Fürstensitze Deutschlands.

20. Jahrhundert

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt öfters von englischen und amerikanischen Bombern angegriffen, wobei etwa 90 Prozent der Innenstadt zerstört wurden. Der verheerendste Bombenangriff ereignete sich am 15. Oktober 1944. Über 230 Bomber vom Typ Lancaster der 5. englischen RAF-Gruppe (Königliche Luftstreitkraft) warfen ca. 200.000 Phosphor-, Brand- und Sprengbomben auf die Altstadt mit ihren historischen Fachwerkhäusern. Durch diese Brandstiftungen aus der Luft wurde ein 2½ Tage wütendender Feuersturm in dem Wohnviertel entfacht.

BRD

Am 21. Oktober 2010 wurde Braunschweig aufgrund seiner besonders linientreuen und anpasserischen Politik vom BRD-Regime offiziell zum „Ort der Vielfalt“ erklärt[1].

Personen

Bildergalerie

Filmbeiträge

Streifzug durch Braunschweig in den 1930er Jahren.

Verweise

Literatur

  • Kurt Schmalz: Nationalsozialisten ringen um Braunschweig, Westermann Verlag, Braunschweig 1934, S. 234

Fußnoten

  1. Vgl.: Anti-Rechts-Propagandaseite des BRD-Regimes: „orte-der-vielfalt.de“
  2. Siegfried Scharfe (Hg.): Deutschland über Alles. Ehrenmale des Weltkrieges, Karl Robert Langewiesche, Leipzig 1940
  3. Wolfram Mallebrein (Hg.): Deutsche National-Denkmale, DSZ Verlag, München 1995, S. 38
  4. Wolfram Mallebrein (Hg.): Deutsche National-Denkmale, DSZ Verlag, München 1995, S. 66


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