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Breslau

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Pfeil 1 start metapedia.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Breslau (Auswahlseite) aufgeführt.


Breslau

Wappen Breslau.jpg
Staat: Deutsches Reich
Gau: Schlesien
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Provinz: Niederschlesien
Einwohner (1939): 620.976
Bevölkerungsdichte: 2.119 Ew. p. km²
Fläche: 293 km²
Koordinaten: 51° 7′ N, 17° 2′ O
Flucht.jpg
Breslau befindet sich seit 1945 unter Fremdherrschaft. Das Gebiet ist von Polen vorübergehend besetzt und die einheimische Bevölkerung wurde vertrieben oder ermordet und deren Eigentum gestohlen.

Breslau ist eine deutsche Großstadt im Südosten Deutschlands und seit der völkerrechtswidrigen Annexion durch Polen 1945 vorübergehend unter polnischer Verwaltung. Breslau ist die traditionelle Hauptstadt Niederschlesiens und liegt an der Einmündung der Ohlau in die Oder.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Breslau wird erstmals um 1000 erwähnt, als die Stadt Bischofssitz wurde. Um 1225 wird die Stadt deutsche Marktsiedlung. Das beim Mongoleneinfall 1241 zerstörte, schon damals von Deutschen bewohnte Breslau wurde anschließend neu begründet und erhielt 1261 Magdeburger Recht.

1742 wird in Breslau der „Friede zu Breslau“ zwischen Habsburg und Preußen unterzeichnet - der Großteil Schlesiens wird preußisch.

1813 war Breslau Ausgangspunkt für die Befreiungskriege gegen Napoleon. Die Stadt ist Sammelpunkt der militärischen und geistigen Führer. Als Zeichen für den Freiheitswillen der Deutschen gegen die Unterdrückung und die Fremdherrschaft Frankreichs, stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm III. in Breslau einen neuen Verdienstorden - das "Eiserne Kreuz".

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt als Festung Breslau vorrangig von Volkssturmeinheiten und Hitlerjugend heldenhaft gegen die anrückenden sowjet-bolschewistischen Truppen verteidigt. Breslau kapitulierte erst am 6. Mai 1945.

In den folgenden Nachkriegsjahren war die deutsche Bevölkerung der Willkür der sowjetischen und polnischen Besatzer ausgeliefert. Mord, Vergewaltigung und anschließende Vertreibung der schlesischen Zivilbevölkerung waren die Folge - auch weit über das Kriegsende hinaus.

Geschichtsfälschend wird seitdem - oft auch in den BRD-Medien - von einer polnischen Stadt „Wroclaw“ gesprochen.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten von Breslau sind u.a. das historische Zentrum um den Ring und das Rathaus, die Jahrhunderthalle, die Dominsel und die an der Oder gelegene Universität.

Verkehr

Der Breslauer Hauptbahnhof ist der größte Fernbahnhof der Stadt und wurde in den Jahren 1855 bis 1857 errichtet. Seine Gestalt ist im wesentlichen trotz der derzeitigen polnischen Besetzung erhalten geblieben. Der Bahnhof verfügt über fünf Bahnsteige mit je zwei Bahnsteigkanten. Neben Vorort- und Regionalverbindungen verkehren Züge u.a. nach Berlin, Hamburg, Warschau in Polen und Prag in Böhmen.

Siehe auch

Literatur

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