Buchanan, Patrick
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Patrick J. „Pat“ Buchanan (* Patrick Joseph Buchanan, 2. November 1938 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Journalist und TV-Kommentator. Buchanan ist ein Redenschreiber Nixons und Berater Reagans gewesen.
[bearbeiten] Leben
Patrick J. Buchanan ist ein Sohn irischer Einwanderer und hat sowohl deutsche als auch iroschottische Vorfahren. Er ist katholisch, ein Anhänger der überlieferten Liturgie, seit 1971 mit Shelley Ann, geb. Scarney, verheiratet aber hat keine Kinder.
Buchanan war mehrfach Präsidentschaftskandidat, zuletzt 2000 für die Reform Party. Von seiner früheren Partei, den Republikanern, wurde er nie aufgestellt, konnte aber in den Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur Achtungserfolge erzielen.
Buchanan, der als rechtsorientierter Politiker betrachtet wird, glaubt, dass die Republikanische Partei mit ihren eigenen konservativen Prinzipien gebrochen habe. Da seine politische Sichtweise sich deutlich vom Mainstream-Konservatismus unterscheidet, wird er auch fallweise als „Steinzeit-“ oder „Paläo-Konservativer“ bezeichnet. In der Vergangenheit fiel Buchanan desöfteren durch rassistische und antisemitische Äußerungen auf und bezeichnete AIDS als "Vergeltung der Natur für widernatürliche Handlungen" von Homosexuellen.
In seiner berühmt-berüchtigten Rede auf dem Republikanischen Parteikonvent in Houston, Texas, sprach Buchanan 1992 von einem »cultural war«, den das »wahre Amerika« gegen militante Umweltschützer oder radikale Feministinnen, schwule Aktivisten für die Homoehe oder liberale Verteidiger von affirmative action führen müsse.
Buchanan ist Ritter des Malteserordens und Mitbegründer des Magazins The American Conservative.
[bearbeiten] „Churchill, Hitler und der unnötige Krieg“
In seinem Buch „Churchill, Hitler und der unnötige Krieg“ macht Buchanan deutlich, welchen Anteil Großbritannien am Ausbruch und der Fortführung des Zweiten Weltkrieges hatte. Buchanans Buch befand sich wochenlang in den USA auf den Bestseller-Listen. Was Geschichtsrevisionisten schon immer ermittelt hatten, was man ihnen aber verboten hatte, zu publizieren, ist jetzt massenhaft unter die Menschen gekommen. "Pat Buchanan macht den Briten [Churchill] für fast alles Üble verantwortlich, was im Zweiten Weltkrieg und in seiner Folge geschehen ist." (SZ, 5.9.2008) Buchanan legt die Tatsachen offen: "Großbritannien hätte viel besser daran getan, sich nicht auf einen Krieg gegen Nazideutschland einzulassen. Churchills Konzentration auf den Zweiten Weltkrieg sei Schuld daran, dass Britannien sein Empire verloren habe. Für Hitlers Ziele hegt er [Buchanan] Sympathien". (SZ, 5.9.2008) Es kommt in Buchanans Buch glasklar zum Ausdruck, daß "Hitler lediglich die ungerechten Landverluste, die der Versailler Vertrag festlegte, revidieren wollte. Zu weiterer Kriegsführung ist er von Churchill nachgerade gezwungen worden; dessen Beistandsgarantie für Polen habe die polnische Führung ermutigt. Diese sei zu Verhandlungen über den 'polnischen Korridor' nach Danzig nicht mehr bereit gewesen, so dass Deutschland geradezu in einen Krieg gegen Polen hineingetrieben worden sei." (SZ, 5.9.2008)
Und dann räumt der Historiker mit der Lüge auf, Hitler hätte England aus purer Lust angreifen wollen: "Großbritannien, ein Land, mit dem er [Hitler] gern in Frieden gelebt hätte." (SZ, 5.9.2008)
Buchanan läßt es sich nicht nicht nehmen, die Leistungen und die Ideen des Führers und Reichskanzlers zu würdigen. Eine Verdammung, wie sie von der politisch-korrekten Tyrannei üblicherweise vorgeschrieben ist, lehnt der Autor ab. Patrick Buchanan wird dem so übel verleumdeten ehemaligen Reichskanzler tatsächlich gerecht. Hätte nämlich Hitlers Wehrmacht nicht für den Rest Europas, gegen die Übermacht Sowjetunion, den Opfergang angetreten, wäre der kommunistische Mordblock bis an den Atlantik ausgedehnt worden. Und wäre Hitler nicht vom Lobby-Westen verraten worden, wäre auch den ehemaligen Ostblock-Ländern die Jahrzehnte lange Versklavung und die an ihnen verübten Menschheitsverbrechen erspart geblieben. Dazu Buchanan: : "'Der Bolschewismus hätte vernichtet werden können. Mit dem Kommunismus hätte es 1940 zu Ende sein können'. Und so wäre es nicht zur 'Versklavung von hundert Millionen Christen' gekommen. Der Katholik Buchanan meint die Völker der ehemaligen Sowjetunion." (SZ, 5.9.2008)
Der Autor schlußfolgert anhand der Fakten, daß die Einrichtung von Konzentrationslagern "überhaupt erst eine Folge des Weltkriegs gewesen sei, der wiederum ohne die britische Kriegserklärung nicht begonnen hätte." (SZ, 5.9.2008)
Wichtig ist, daß der Amerikaner klar ausspricht, wer den Krieg erklärte, den Weltkrieg also zu verantworten hat. Nämlich Großbritannien und Frankreich hatten Deutschland den Krieg am 3. September 1939 erklärt, und nicht umgekehrt. Es wird klargestellt, daß die von Großbritannien aufgehetzte polnische Führung, jede Verhandlung mit Hitler, jedes Friedensangebot von Berlin ausgeschlagen hatte. Hitler-Deutschland wurde von den lobbykontrollierten Westmächten geradezu in den Krieg hineingetrieben. Buchanan: "[Die polnische Führung] sei zu Verhandlungen über den 'polnischen Korridor' nach Danzig nicht mehr bereit gewesen, so dass Deutschland geradezu in einen Krieg gegen Polen hineingetrieben worden sei." (SZ, 5.9.2008)
Buchanan zieht eine Parallele zwischen dem damaligen Beistandspakt Großbritannien / Polen und mit der hochgefährlichen amerikanischen Pakt-Politik mit Polen von heute. "Und wenn ein Krieg ausbreche, weil Russland sich anders gegenüber einem kleinen, von der Nato-Garantie aufgeplusterten Nachbarn [Polen] nicht mehr zu helfen wisse, müssten die USA Russland den Krieg erklären - genauso wie Churchill dem Hitlerreich wegen der Garantie für Polen den Krieg habe erklären müssen. Das wäre dann der Dritte Weltkrieg." (SZ, 5.9.2008)
Für dem Geschichtsrevisionismus zugeneigte Menschen sind die Fakten nicht neu. Neu ist aber, daß ein Buch mit dem Freispruch für Hitler in einem Verlag wie dem New Yorker "Crown"-Verlag erscheinen konnte. Crown gehört nämlich zu Random-House, dem größten Buchverlag der Welt. Renommierter kann ein Buch nicht mehr erscheinen. Die Ironie bei dieser Bucherscheinung ist, daß Random-House dem deutschen Bertelsmann-Konzern gehört. Bertelsmann wagt es nicht, das Buch des eigenen Verlags-Autors Patrick Buchanan auch in Deutschland herauszubringen. So sieht sie also aus, die politisch-korrekte Tyrannei, der Terror der demokatischen Unterdrückung, die Despotie der Lüge. Ja, das Böse wirkt noch in der BRD, aber es wird verschwinden. Die Erlösung kommt auch für die Deutschen, und dann wird man sehen, wie die Unterdrückungs-Politiker von heute, die Unterdrückungs-Eliten schlechthin, ihre Untaten rechtfertigen wollen.
Dem Vernehmen nach soll Buchanans Buch von einem nationalen Verlag herausgebracht werden, bis Weihnachten 2008. Auch gut, denn wenn ein verfehmter nationaler Verlag darauf verweisen kann, daß selbiges Buch bereits in englisch im größten Buchverlag der Welt erschienen ist, dann hat das gewaltige Sprengkraft.
[bearbeiten] Veröffentlichungen
- Churchill, Hitler, and "The Unnecessary War": How Britain Lost Its Empire and the West Lost the World (May 27, 2008) ISBN 0-307-40515-X
- Day of Reckoning: How Hubris, Ideology, and Greed Are Tearing America Apart (November 27, 2007) ISBN 0-312-37696-0
- State of Emergency: The Third World Invasion and Conquest of America (August 22, 2006) ISBN 0-312-36003-7
- Where the Right Went Wrong: How Neoconservatives Subverted the Reagan Revolution and Hijacked the Bush Presidency (2004) - ISBN 0-31234-115-6
- The Death of the West: How Dying Populations and Immigrant Invasions Imperil Our Country and Civilization (2001) - ISBN 0-31228-548-5
- A Republic, Not an Empire: Reclaiming America's Destiny (1999) - ISBN 0-89526-272-X
- The Great Betrayal: How American Sovereignty and Social Justice Are Being Sacrificed to the Gods of the Global Economy (1998) - ISBN 0-31611-518-5
- Right from the Beginning (1988) - ISBN 0-31611-408-1
- Conservative Votes, Liberal Victories: Why the Right Has Failed (1975) - ISBN 0-81290-582-2
- The New Majority: President Nixon at Mid-Passage (1973)

