Central Intelligence Agency

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Die Central Intelligence Agency (übersetzt mit: „Zentraler Nachrichtendienst”), offizielle Abkürzung CIA, ist der Auslands-Geheimdienst der Vereinigten Staaten von Amerika, neben über 30 weiteren auch eigenen Teilstreitkräfte-US-Geheimdiensten; Amtssitz ist Langley (Virginia).[1][2]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Eingangsbereich des neueren CIA-Zentraltraktes

Der Nachrichtendienst wurde am 26. Juli 1947 durch Verabschiedung des National Security Act gegründet. Vorläufer der CIA war im Zweiten Weltkrieg das Office of Strategic Services (OSS), aus dem von 1945 bis 1947 die von Luftwaffengeneral Hoyt S. Vandenberg geleitete Central Intelligence Group, CIG im Außenministerium hervorging. Man erkannte jedoch schnell, daß mit dem beginnenden Kalten Krieg ein Rumpf-Spionageapparat für die VSA nicht ausreichte.

Während des Zweiten Weltkrieges rekrutierte das OSS seine Mitarbeiter fast ausschließlich aus den Eliteuniversitäten und Unternehmensvorständen. Die internationale Geschäftstätigkeit vieler amerikanischer Großunternehmen, insbesondere in der Versicherungs- und Erdölbranche, ließ diesen Personenkreis bestens für die Sammlung von Informationen und andere geheimdienstliche Aufgaben geeignet erscheinen. Diese engen Verflechtungen wurden mit der Gründung der CIA 1947 nach dem Krieg beibehalten und institutionell verfeinert.

Erster CIA-Direktor war Admiral Roscoe Hillenkoetter. Auf Hillenkoetter folgte 1950 Walter Bedell Smith, der jedoch den OSS-Veteranen Allen Welsh Dulles zum Direktor einer Abteilung für spezielle verdeckte Aufgaben machte, welche den Charakter der CIA entscheidend prägten. Dulles, der zwischen 1953 und 1961 als Direktor der CIA fungierte, stand neben George J. Tenet am längsten an der Spitze der amerikanischen Auslandsspionage.

Während des Kalten Krieges (ab 1947) diente die CIA den Interessen der Finanzelite, indem sie die militärische Stärke der Sowjetunion künstlich aufbauschte. Diese massiven Fehleinschätzungen sicherten die Zustimmung des Kongresses für immer höhere Militär- und Rüstungsausgaben, was die Gewinne des militärisch-industriellen Komplexes vervielfachte. In der Zeit des Kalten Krieges verschafften amerikanische Unternehmen CIA-Agenten routinemäßig falsche Identitäten, stellten ihnen finanzielle Mittel sowie andere Ressourcen zur Verfügung und stellten Kontakte ins Ausland her. Die CIA revanchierte sich ihrerseits dadurch, daß sie den Konzernen millionenschwere Aufträge zuspielte und sie vor der Presse schützte, indem sie „nationale Sicherheitsinteressen“ vorschob, amerikafreundliche Marionettenregime an die Macht brachte und, falls erforderlich, aufmüpfige ausländische Regierungen stürzte. Unter der Führung von Dulles kam es zu zwei wichtigen verdeckten Operationen seitens der CIA, die sehr gut illustrieren, wie die CIA die Interessen der Wirtschaft förderte.

Während des Koreakrieges (1950–1953)[3] war die CIA für sämtliche nachrichtendienstlichen und auch militärischen Operationen hinter den feindlichen Linien zuständig. Die desaströsen Ergebnisse dieser Unternehmungen führten nach dem Krieg im Verteidigungsministerium zu der Erkenntnis, daß das Militär wieder für militärische Kommandooperationen zuständig sein sollte und zur Aufstellung der Special Forces, einer Truppe für asymmetrische Kriegsführung. Diese Einheit bildete fortan die militärische Schnittstelle zur CIA.

1953 stürzte die CIA in Zusammenarbeit mit dem britischen Geheimdienst MI6 unter dem Vorwand, es drohe eine kommunistische Machtübernahme, die demokratisch gewählte iranische Regierung unter Ministerpräsident Mohammad Mossadegh. Aber diese Bedrohung war frei erfunden. Die Sowjetunion hatte sich 1945 aus dem Land zurückgezogen, und die iranische kommunistische Tudeh-Partei war geschwächt und überhaupt nicht in der Lage, die Macht an sich zu reißen.

Der wirkliche Grund für den Sturz Mossadeghs, der die noch junge Demokratie des Irans im Keim erstickte und statt dessen den diktatorisch regierenden Schah Reza Pahlavi an die Macht brachte, war die Absicht des Ministerpräsidenten, die Erdölwirtschaft wieder zu verstaatlichen. Diese Politik hätte zwar die erhofften Gewinne der britischen und amerikanischen Erdölkonzerne zunichte gemacht, stellte aber in keiner Weise eine Bedrohung der Sicherheit der Vereinigten Staaten dar.

Auch der von der CIA 1954 herbeigeführte Sturz der ebenfalls demokratisch gewählten Regierung von Jacobo Árbenz Guzmán in Guatemala wurde mit dem Kampf gegen den Kommunismus gerechtfertigt. Aber auch in diesem Fall gab es keine reale kommunistische Bedrohung. Die Regierung Árbenz war mit dem amerikanischen Unternehmen United Fruit (später Chiquita Brands Int.) aneinandergeraten, als sie eine Landreform durchsetzte, die Entschädigungsleistungen aus dem immensen Vermögen des Unternehmens vorsah. Die CIA warf Árbenz vor, Kommunist zu sein, inszenierte einen Putsch, der zu seinem Sturz führte, und setzte an seiner Stelle den brutalen Diktator Oberst Castillo Armas als Machthaber ein. Diese Operation wurde von der CIA und dem Vorstand von United Fruit als eindeutiger Erfolg gefeiert, erwies sich aber für die Bevölkerung Guatemalas als verheerende Katastrophe, da diese Ereignisse einen 40 Jahre andauernden Bürgerkrieg nach sich zogen.

1973 war die CIA wiederum führend daran beteiligt, einen gewählten Regierungschef zu stürzen – diesmal in Chile, und der Präsident hieß Salvador Allende. Allende hatte es sich im Zusammenhang mit der Verstaatlichung wichtiger wirtschaftlicher Bereiche des Landes, wie etwa den Kupferbergwerken und den Telefongesellschaften, mit der amerikanischen Finanzelite verdorben. Die CIA reagierte mit einem Putsch, in dessen Verlauf Allende getötet und General Augusto Pinochet an die Macht gebracht wurde. Pinochets brutale Diktatur hielt sich 15 weitere Jahre. Während dieser Zeit wurden Tausende politischer Gegner und deren Familien gefoltert und ermordet.

Nach dem Ende des Kalten Krieges (in den 1980er Jahren) stand die CIA auf einmal ohne Gegner da – ein neues Aufgabengebiet wurde die Wirtschaftsspionage.

Behörde

CIA-Haupteingangsbereich

Die CIA beschäftigt anscheinend etwa 100.000 Mitarbeiter, davon mehr als 16.000 in Langley, die meisten jedoch in geheimen Residenturen im Ausland, und verfügt über ein Budget von etwa 28 Mrd. Dollar jährlich. Direktor der CIA ist seit 2013 John O. Brennan.

Leitung

John O. Brennan, Direktor (DCIA) der CIA

Director of Central Intelligence war bis zum 21. April 2005 ein Amtsposten innerhalb der VS-Regierung, der seit 1947 vom jeweiligen Direktor der Central Intelligence Agency übernommen wurde.

Der Director of Central Intelligence fungierte als übergeordneter Direktor der 15 einzelnen VS-amerikanischen Geheimdienste und beriet den Präsidenten der VSA in nachrichtendienstlichen Angelegenheiten.

Am 22. April 2005 wurde das Amt des Director of Central Intelligence durch das Amt des Director of National Intelligence ersetzt.

Liste der CIA-Direktoren und Leiter der Nachrichtendienstgemeinde, Director Central Intelligence (DCI)

Liste der CIA-Direktoren, Director Central Agency (DCIA)


Anfang Januar 2009 wurde Leon Panetta vom soeben angetretenen VS-Präsidenten Barack Obama überraschend als neuer Direktor der CIA nominiert, obwohl er über keinerlei geheimdienstliche Erfahrung verfügt.[4] Dies wurde von Experten als geplanter Neuanfang für den Geheimdienst gedeutet.[5] Dem derzeitigen Direktor (2015) John O. Brennan wurde vorgeworfen, die Mißhandlung von Terrorverdächtigen geduldet zu haben.[6]

Finanzen

Allgemein

Im Haushaltsjahr 2007 erhielten die VS-Geheimdienste insgesamt 43,5 Milliarden Dollar, 2008 wuchs das Budget schon auf 47,5 Milliarden Dollar an. 1998, als das Budget einmal sogar freiwillig bekannt gegeben wurde, erhielten die Geheimdienste erst 26,7 Milliarden. Nicht enthalten sind die Ausgaben für die militärischen Geheimdienste, die sich nach Aftergood 2008 noch einmal auf 10 Milliarden Dollar zusätzlich belaufen können. Das meiste Geld, wie im Jahr 2008 aus einer versehentlich einmal kurz im Weltnetz veröffentlichten Präsentation hervorging, fließt an Privatfirmen, weil die Geheimdienste unter der Bush-Regierung massiv Privatisierung und „Outsourcing“ betrieben haben. Vermutlich fließen also weitaus mehr Gelder in die Geheimdienste und deren Aktivitäten als die offiziellen Zahlen erkennen lassen.[7]

Der Einfluß des US-Geheimdienstes in Nachkriegsdeutschland

„(Thomas Braden:) ‚Ich weiß, daß Willy Brandt Geld von der CIA erhalten hat. Und überhaupt war es so. Benötigte irgendein deutscher Politiker mit demokratischen Absichten Hilfe und Unterstützung gegen die Kommunisten, hätte ihm die CIA geholfen.‘ Soweit bekannt, haben deutsche Nachkriegspolitiker wie Willy Brandt aus der Annahme von CIA-Geldern keinen persönlichen Vorteil gezogen, sondern sie für Wahlkampagnen und Unterhalt des Parteiapparates verwandt. Auf jeden Fall aber hat die materielle Unterstützung die Verbindungen zu den USA gestärkt. Germany made in USA? Sicher, im Sinne einer erfolgreichen Demokratisierung.
Die amerikanischen Gewerkschaften übernehmen eine entscheidende Rolle in der Deutschlandpolitik der USA. Sie sollen die deutsche Arbeiterschaft kontrollieren, die nach Kriegsende zu 40 Prozent gewerkschaftlich organisiert ist – mit einem hohen Anteil von Kommunisten. Wieder ist es die CIA, die die Aktionen lenkt. CIA-Agenten gründen ein ‚Internationales Komitee für Freie Gewerkschaften‘, das den Aufbau freier unabhängiger Gewerkschaften in Westeuropa fördern soll. Die amerikanischen Gewerkschaftsvertreter halten engen Kontakt zu verschiedenen Verlagshäusern, sponsern Veröffentlichungen und sind u. a. bei der Finanzierung einer Großdruckerei behilflich. So kommt es, daß wichtige außenpolitische Aktivitäten der USA nicht von der amerikanischen Regierung gelenkt werden. Der Einfluß der CIA reicht bis in die Spitzen der deutschen Politik. Neben der selbstverständlichen Unterstützung konservativer Politiker wird über die Gewerkschaften auch auf die SPD-Führung Einfluß ausgeübt.“[8]

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Schuman-Plan

Die Überwachung von Post und Telefon in der BRD war jahrzehntelang durch das Besatzungsrecht gedeckt. Hohe deutsche Sicherheitsbeamte wie der BKA-Präsident Paul Dickopf (1965–1970) waren zugleich CIA-Agenten. Zwar ist die Bundesrepublik seit 1990 formal „souverän“, aber die alten Gewohnheiten und Verhaltensweisen wirken weiter. Die BRD ist weiterhin Zielobjekt der Wirtschaftsspionage.

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: PRISM

Projekt Europäische Union

Die Europäische Union und die Schaffung des Euro wurde durch amerikanische Geheimdienste gesteuert.[9] Joshua Paul von der Georgetown University veröffentlichte im Jahre 2000 jene amerikanischen Geheimdienstdokumente, die belegen, daß die CIA in den 1950er und 1960er Jahren die Bewegung der Europa-Befürworter gründete, finanzierte und tatkräftig unterstützte. General William Donovan und CIA-Chef Allen Dulles saßen gemeinsam im American Committee for a United Europe (ACUE; Amerikanisches Komitee für ein Vereintes Europa), das 1948 gegründet wurde und die europäischen Staaten künftig zu einem einzigen und von den VSA leicht zu beeinflussenden Staatenverbund vereinen sollte. Der Europäer Robert Schuman, Gründervater der EU,[10] war eine der wichtigsten Marionetten dieser amerikanischen Geheimdienstarbeit. Die Londoner Zeitung „Daily Telegraph“ schrieb über Schuman im Jahre 2000, er sei von der CIA wie ein „bezahlter Angestellter“ behandelt worden. Die Stiftungen Ford und Rockefeller finanzierten die Paneuropa-Union. Ende der 1950er Jahre wurde der Präsident der Ford-Stiftung, Paul G. Hoffman, stellvertretender Vorsitzender des Amerikanischen Komitees für ein Vereintes Europa.

Rockefeller und Ford finanzierten also die geheimdienstliche Vorarbeit für die Vereinigung Europas. Und in enger Abstimmung mit Rockefeller bereitete das amerikanische Außenministerium schon in den 1960er Jahren eine künftige europäische Währung vor: Ein Memorandum der Europa-Abteilung des US-Außenministeriums vom 11. Juni 1965 wies den damaligen EWG-Vizepräsidenten Robert Marjolin an, die Verwirklichung einer europäischen Währungsunion anzustreben – aber auf heimliche Weise. Das Dokument beinhaltet die Weisung, so vorzugehen, daß die Debatte zu diesem Thema so lange in der Öffentlichkeit erstickt werde, bis der Punkt erreicht sei, wo „die Annahme dieser Vorschläge praktisch unausweichlich wird“. Europa sollte unter diskreter amerikanischer Regie so aufgebaut werden, daß es in wirtschaftlich guten Zeiten ein Absatzmarkt und VS-Handelspartner war – aber in schlechten Zeiten jederzeit sofort wieder zerschlagen werden konnte.[11]

Rückblickend ist es interessant, daß das Gold der europäischen Zentralbanken bei allen diesen langfristigen Planungen für den Euro in den 1960er Jahren in den VSA bleiben sollte (wo es noch heute liegt). Angeblich erleichterte die Lagerung in Manhattan den Börsenhandel.[12] Der frühere VS-Notenbankchef Alan Greenspan erwartete 2011 den Zusammenbruch des Euro.[13]

Spionageflüge in fremdem Luftraum

Lockheed U-2 „Dragon Lady”
Der sowjetische Parteichef Chruschtschow läßt sich die Trümmer der U-2C vorführen.

Ende der 1950er Jahre begann die CIA mit Spionageflügen in fremdem Luftraum (in rund 20.000 Meter Höhe), hauptsächlich über der Sowjetunion und der Volksrepublik China. Aus nachrichtendienstlicher und technischer Sicht waren die Programme mit Spionageflugzeugen, wie z. B. U-2 und A-12, sehr erfolgreich. Mit der U-2 versuchte der VS-Geheimdienst CIA, Informationen über die nukleare Aufrüstung der Sowjetunion zu sammeln, die seit 1949 Atommacht war und seit 1953 auch die Wasserstoffbombe besaß.

Ende 1954 hatte Präsident Eisenhower das Projekt „Aquatone“ gebilligt, das der CIA die Mittel für Erkundungsflüge in extremer Höhe verschaffen sollte. Die Spionageflüge über das rote Riesenreich, die im Auftrag der CIA und nicht etwa der VS-Streitkräfte erfolgten, begannen im Sommer 1956 von Wiesbaden aus – und sie waren erfolgreich: Durchschnittlich 4.000 verwertbare Aufklärungsfotos brachte ein Flug ein.

Seit 1957 hoben die „Dragon Ladys“ vom strategisch günstig gelegenen Luftwaffenstützpunkt bei Peschawar in Pakistan ab und überflogen sowjetisches Territorium, ohne daß jemals eine Maschine verloren ging. Zwar war ein amerikanischer Aufklärer im Oktober 1959 von einer S-75-Batterie über China abgeschossen worden, aber den Amerikanern war nicht bewußt, daß die Maschine von Luftabwehrraketen getroffen worden war.

Am 1. Mai 1960 war der VS-Amerikaner Gary Powers im Auftrag der CIA mit seiner Lockheed U-2C von Peschawar aus gestartet. Es war der zweite Flug innerhalb eines kurzen Zeitraums; bereits am 9. April hatte eine U-2C eine höchst erfolgreiche Spionagemission über streng geheime sowjetische Militärobjekte geflogen – zum großen Ärger Moskaus. Am 1. Mai um 5.26 Uhr hob Powers ab; zehn Minuten später drang er im Bezirk Kirowabad in den sowjetischen Luftraum ein. Sein Auftrag: Raketenbasen in und um Swerdlowsk und Plessezk fotografieren und dann in Bodø in Norwegen landen.

So weit kam es nicht – die S-75-Salve von Major Michail Woronow holte den Eindringling vom Himmel – gewissermaßen als Geschenk zur 1.-Mai-Parade in Moskau. „Wir können selbst eine Fliege vom Himmel holen“, freute sich der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow. Noch bevor Gary Powers das abstürzende Wrack vorschriftswidrig mit dem Schleudersitz verließ – er hätte den Selbstzerstörungsmechanismus des Flugzeuges aktivieren und sich mit Gift umbringen müssen –, feuerte die sowjetische Flugabwehrstellung weitere Salven auf den bereits getroffenen Eindringling.

Zudem näherten sich mehrere MiG-19-Abfangjäger, von denen einer irrtümlich von einer S-75 abgeschossen wurde. Powers wurde kurz nach seiner Landung südlich von Swerdlowsk (heute Jekaterinburg) gefangengenommen. Der Abschuß der „Dragon Lady“, wie das Spionageflugzeug auch genannt wurde, traf die Amerikaner vollkommen überraschend. Die auf extreme Flughöhen von bis zu 21.000 Metern ausgelegte U-2 schien unangreifbar: Sie flog weit über der maximalen Höhe der sowjetischen Flak, die nur 14.000 Meter erreichte. Und die MiG-19 hatte eine maximale Steighöhe von 15.500 Metern. Mehr lag bei normalen Flugmanövern mit bewaffneten Modellen nicht drin.

Die Amerikaner dagegen verloren ihr Gesicht, zumal sie sich zuerst aufs Lügen verlegten und einen harmlosen NASA-Flug vorschoben. Zu diesem Zweck wurde eine U-2 eigens mit NASA-Farben bemalt und der Presse vorgeführt. Danach behauptete Washington – wo man immer noch nicht wußte, daß Powers überlebt hatte –, es habe sich um einen meterologischen Erkundungsflug gehandelt. Am 7. Mai ließ Chruschtschow dann die Bombe platzen und präsentierte der Weltöffentlichkeit Fakten und Beweise.

Die Folgen waren dramatisch: Der geplante Viermächte-Gipfel in Paris wurde abgesagt, weil sich Eisenhower nicht wie von Moskau verlangt für den Spionageflug entschuldigte. Die Beziehungen zwischen Pakistan und der Sowjetunion verschlechterten sich deutlich, und das galt auch für das Verhältnis zwischen den Supermächten: Das gegenseitige Mißtrauen nahm zu und kulminierte schließlich in der Kuba-Krise von 1962, als die Welt um Haaresbreite einem Atomkrieg entging. Eisenhower verfügte die Einstellung der U-2-Aufklärungsflüge über der Sowjetunion und förderte die Entwicklung von Spionagesatelliten.

Powers bekannte sich vor einem sowjetischen Gericht schuldig und wurde zu drei Jahren Gefängnis und sieben Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Schon im Februar 1962 wurde er aber auf der Glienicker Brücke in Berlin gegen den russischen Topspion Rudolf Abel ausgetauscht. Die Fliegerei wurde ihm gleichwohl zum Verhängnis: Am 1. August 1977 starb er bei einem Hubschrauberabsturz bei Los Angeles.[14]

Weitere Operatoren

Unter dem Deckmantel der sogenannten „Wahrung der Interessen der VSA“, beschäftigt sich die CIA mit dem Begehen schwerer Verbrechen, wie der Ermordung, der Entführung und Folter von mißliebigen Personen sowie Umsturzversuchen und Drogenschmuggel.

1978 wurden als Folge der Ermittlungen des „Church Committes“ im Foreign Intelligence Surveillance Act die Zuständigkeiten der CIA und ihre Kontrolle durch ständige Ausschüsse des VS-Kongresses neu geregelt.

1988 wurde George H. W. Bush (Senior) als erster ehemaliger CIA-Chef Präsident der Vereinigten Staaten.

Seit dem 11. Juli 1997 war George J. Tenet Direktor der CIA. Er trat am 3. Juni 2004 nach Kritik an der Arbeit des Dienstes im Zusammenhang mit dem Dritten Golfkrieg aus „persönlichen Gründen zurück”. Bis zur Ernennung eines neuen Direktors übernahm sein bisheriger Stellvertreter John McLaughlin die Leitung der CIA.

Vom 24. September 2004 bis zum 6. Mai 2006 war Porter Johnston Goss CIA-Chef, bis er auf Druck des Weißen Hauses sein Amt zur Verfügung stellte. Seit dem 30. Mai 2006 leitet Michael V. Hayden, ehemaliger Leiter der NSA, die CIA. Bis April 2005 war der Direktor der CIA jeweils auch als Director of Central Intelligence für die Beratung des VS-Präsidenten in Nachrichtendienstfragen zuständig und hatte die Führung der Gemeinschaft der VS-Nachrichtendienste (Intelligence Community) inne. Im Zuge der Reform des VS-amerikanischen Nachrichtendienstsystems nach den Anschlägen am 11. September 2001 wurde diese Funktion auf den Director of National Intelligence übertragen, der gleichzeitig für die Koordinierung der Arbeit der CIA mit der anderer Nachrichtendienste und für die Auslandskooperation zuständig ist. Dadurch wurde die Rolle der CIA als führende Nachrichtendienstinstitution aufgehoben.

Umstürze

Die CIA versucht sich an gewaltsamen Umstürzen außerhalb der VSA.

Mordprogramm

Während des Vietnamkrieges führte die CIA zahlreiche verdeckte Operationen in Laos, Kambodscha und Nordvietnam durch, war aber auch auf südvietnamesischem Gebiet sowohl in Pazifizierungs- als auch in Mordprogramme (Operation Phoenix) eingebunden. Bis in die 1970er Jahre führte die CIA zudem zahlreiche verdeckte Operationen in Lateinamerika durch und unterstützte unter anderem rechtsgerichtete Militärputsche gegen die demokratisch gewählten Regierungen von Guatemala (1954), Brasilien (1964) und Chile (1973).

Die CIA versuchte wiederholt vergeblich, den Präsidenten von Kuba, Fidel Castro, zu ermorden.

Menschenversuche

Unter den Namen MK-Ultra, Deckname Artischocke und Project BLUEBIRD führte die CIA zusammen mit Geheimdiensten in Kanada und Großbritannien Versuche mit Nervengiften und Drogen, insbesondere Sarin und LSD durch, die Personen heimlich zur Bewußtseinskontrolle verabreicht wurden. MKULTRA (auch MK ULTRA) war der Codename für ein von Allen Dulles 1953 gestartetes bis in die 1970er Jahre hinein laufendes Forschungsprogramm der CIA über Möglichkeiten der Bewußtseinskontrolle und der toxisch-biologischen Kriegsführung. Als Testpersonen wurden Leute von der Straße bevorzugt, wie etwa Prostituierte, Drogenabhängige und Afro-Amerikaner. Es wurden auch Soldaten eingesetzt, die jedoch über den Sonderauftrag erst nachträglich informiert wurden. Einige Personen, z. B. Ronald Merison, wurden bei Menschenversuchen mit Drogen ermordet. Interessant ist besonders der Mord an Frank Olson – der unter ungeklärten Umständen aus dem 10. Stock eines Neu Yorker Hotels hinausstürzte – bei dessen Vertuschung der damalige Stabschef im Weißen Haus Dick Cheney und der damalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld mitmischten. Sein „Betreuer” Dr. Herold Abrahamson kommentierte: „Der Tod hat ihn zum Schweigen gebracht”. Und die Familie Olson wurde 15 Jahre später auch informiert. Einen („Prager”) Fenstersturz hatte am 22. Mai 1949 zuvor bereits den ersten VS-Verteidigungsminister, James V. Forrestal, ereilt, als der „wg. nervöser Störungen” zur „psychischen Versorgung” im National Naval Medical Center in Bethesda weilte. Das Sterben stand an, weil Forrestal in „The Forrestal Diaries”, New York, 1951, The Viking Press, über die geheime Koordinierung und eigentliche Leitung der VSA bereits im Zweiten Weltkrieg brisante Fakten publik gemacht hatte.

Entführung

Entführungen gehören zum Tagesgeschäft der CIA. Weil die CIA aus dem italienischen Mailand einen Mann auf offener Straße entführte, wurden von der dortigen Staatsanwaltschaft 22 Haftbefehle gegen CIA-Agenten ausgestellt. CIA-Mann Michael Scheuer offenbarte im Jahr 2006 der Wochenzeitung „Die Zeit“, daß die Verschleppung mißliebiger Personen ins Ausland auf Anordnung Bill Clintons geschah.

Folter

Wie im Jahr 2005 bekannt wurde, betreibt die CIA zur Folter im rechtsfreien Raum verschiedene Gefängnisse außerhalb der VSA. Der CIA-Offizier Ray McGovern gab aus Protest gegen die Folter seine Intelligence-Commendation-Award-Medaille zurück und engagiert sich seither als Friedensaktivist.

Unterstellung

Die CIA ist dem Präsidenten der VSA unterstellt, für den der Nationale Geheimdienstkoordinator (Director of National Intelligence), also derzeit (2015) James R. Clapper, die Aufsicht über alle Geheimdienste der VSA führt.

Zahlungsverkehrskontrolle

Laut einem Bericht der „New York Times” vom 22. Juni 2006 hat SWIFT auf Anforderung des VS-amerikanischen Finanzministeriums ohne Zögern alle vertraulichen Daten des Swift-Daten-Knotenpunktes an die CIA ausgehändigt, die diese Daten unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung angefordert hatte.

Tödliche Belohnung

Welche Belohnung die CIA bereithält, erklärte Andreas von Bülow in einem Gespräch mit Jürgen Elsässer im Jahr 2001 wie folgt:

„Die verdeckten Operateure der CIA verfolgen knallhart ihre verdeckten, demokratisch nicht legitimierten Ziele ihres Landes. Als die CIA einst den 30.000 kurdischen Kämpfern gegen Saddam Hussein nach jahrzehntelanger verdeckter Nutzung im Interesse des Schah-regierten Iran den Geld- bzw. Drogenhahn zudrehte und Führer und Mannschaften der Vernichtung durch den Diktator preisgab, meinte Henry Kissinger, der Vorgänger Brzezinskis, man solle doch bitte verdeckte Operationen nicht mit Missionsarbeit verwechseln.”

Tarnung

Die CIA unterscheidet intern zwischen Agenten mit offiziellen Regierungslegenden (Official Cover) und Agenten mit nicht-offiziellen Legenden (Non-official cover - NOC) die, wie Valerie Plame (→ Plame-Affäre), für die gefährlicheren oder heikleren Einsätze berufen werden.

Weitere bekannte Operationen

Ehrenmahl der 83 im Einsatz gefallenen Agenten (83 Sterne, keine Namen) in der Zentrale in Langley

Es liegt in der Natur der Sache, daß geheimdienstliche verdeckte Operationen in der Regel nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Die folgenden Operationen wurden meist durch die geschichtliche Forschung, Recherchen von Enthüllungsjournalisten, offizielle Untersuchungen oder die Freigabe von Dokumenten im Rahmen des Freedom of Information Act bekannt. Eine Vielzahl weiterer Beispiele findet sich in dem Artikel Liste der Auslandsinterventionen der Vereinigten Staaten, an denen die CIA oft maßgeblich beteiligt war.

Zusammenarbeit mit Blackwater

Der VS-Geheimdienst CIA arbeitet mit der privaten Söldnerfirma Blackwater zusammen. Blackwater kassiert Millionen von US-Dollar dafür, daß sie die unbemannten ferngesteuerten Predator-Drohnen des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA mit Raketen und Bomben bestückt. Seit 2007 sei die sogenannte „Sicherheitsfirma“ Blackwater an den CIA-Operationen gegen führende Al-Kaida- und Taliban-Mitglieder in Pakistan beteiligt - und bereits seit 2003 in Afghanistan.[17] Die Söldnerfirma sei voll involviert und habe die vom Auslandsgeheimdienst CIA gesteuerten Flug-Drohnen[18] mit Hellfire-Raketen und lasergeführten Bomben munitioniert, um potentielle Top-Terroristen zu töten.[19] (→ Gezielte Tötung)

Die CIA unter der Regierung Obama

Ein Erlaß von VS-Präsident Barack Obama sieht vor, daß Mitarbeiter des VS-Geheimdienstes CIA für Folterakte während der Zeit der Bush-Regierung nicht bestraft werden. Die CIA hatte zugegeben, bei Terrorverdächtigen das sogenannte „Waterboarding“ eingesetzt zu haben. Dabei wird das Ertrinken simuliert. Das Verfahren gilt international als Folter. Auch über Schläge, Schlafentzug, Einschüchterungen und systematische Demütigungen berichteten Gefangene. Musikgruppen beschwerten sich über den Mißbrauch ihrer Musik zu Folterzwecken. Die CIA unterhält ferner geheime Gefängnisse, auch außerhalb der VSA – in der BRD, in Polen und Rumänien.[20][21]

Drogennetzwerk der CIA

Drogenschmuggel und Drogenhandel

CIA-Agent Barry Seal gab 1986 an, daß die CIA Drogenschmuggel mit Kokain in großem Stil betreibe. Kurz nach seiner Aussage wurde Seal ermordet. Alfred McCoy beschrieb im Jahr 2003, wie die CIA mit dem Handel von Heroin in großem Stil geheime Weltpolitik betreibt.

Afghanistan

Nachdem die VS-Armee und ihre Vasallen das Land besetzt hatten, stieg die Produktion von Opium in Afghanistan sprunghaft an.[22] Die CIA ist mit Billigung der Regierungen der VSA einer der gewichtigen Protagonisten im internationalen Drogenhandel. Über das Kosovo und Albanien, zwei Mafia-Staaten, die unter dem Schutz der VS-Armee und der CIA stehen, wird das aus dem afghanischen Opium gewonnene Heroin in Europa vertrieben. Die 5.000 Tonnen Opium, die im von der NATO besetzten Afghanistan jährlich geerntet werden, bringen bei einem Preis von 16.000 Dollar pro Kilo Erlöse von 80 Milliarden Dollar jährlich. Dieses Schwarzgeld regiert seit Jahrzehnten die Welt.[23]

Der ehemalige General der russischen Streitkräfte in Afghanistan, Mahmut Gareev, sagte in einem Interview mit Russia Today:

„Die Amerikaner stoppen nicht die Drogenproduktion in Afghanistan, vielmehr finanzieren sie sich damit. [...] Die Amerikaner geben zu, daß sie Drogen oftmals in ihren eigenen Flugzeugen außer Landes bringen. Der Drogenhandel bringt ihnen im Jahr 50 Milliarden Dollar ein. Sie tun nichts, um den Drogenhandel zu stoppen. Sie antworten nur militärisch, wenn sie angegriffen werden. Es gibt keinen militärischen Plan, die Mujahedin zu eliminieren. Vielmehr wollen sie die Taliban zu mehr Aktivitäten in den angrenzenden Ländern ermuntern. Die Amerikaner wollen die gesamte Region destabilisieren, um die militärische Oberhoheit in diesem Teil der Welt zu erringen.“[24][25]

Mediensteuerung

Zur Mediensteuerung durch die CIA wurde einiges bekannt, als 1975 durch das Church Committee Details zur Operation Mockingbird aufflogen.

Ex-CIA-Direktor William Colby erklärte 1988 Nachwuchsagenten, daß die CIA die Massenmedien steuert und kontrolliert, indem sie dort einflußreiche Personen gleichsam „besitzt”, mit den Worten: „The Central Intelligence Agency owns everyone of any significance in the major media.“ Zu deutsch heißt das etwa: „Die CIA besitzt jeden von irgendeiner Bedeutung in den Massenmedien.“

Weltnetz-Spionage

Der VS-Geheimdienst ist an Unternehmen beteiligt, welche öffentlich zugängliche Informationen aus Blogs, Twitter, ICQ, google, Videoportalen (YouTube) usw. sammelt. Soziale Netzwerke, wie Beispielsweise Facebook, sind bis zu 300 Millionen Profile aktiviert. An diesen Daten ist auch der amerikanische Geheimdienst interessiert. Die CIA finanzierte eine Beteiligungsgesellschaft des Softwareunternehmens Visible Technologies. So durchforste das Unternehmen (Wirtschaftsspionage) im Auftrag von Kunden wie Microsoft das Weltnetz nach der öffentlichen Meinung. Dafür werden täglich rund 500.000 öffentlich zugängliche Netzseiten überwacht. Die CIA nutzt den Service in erster Linie, um weltweite Angebote zu überwachen.[26]

WikiLeaks Einsatzgruppe

Die Weltnetzplattform WikiLeaks veröffentlichte geheime Depeschen amerikanischer Diplomaten. Um sich mit den Enthüllungen auseinanderzusetzen und die Folgen der Enthüllung der Geheimdokumente zu untersuchen, bildete die CIA im Dezember 2010 die „WikiLeaks Task Force“ (WTF)[27]. Die Arbeitsgruppe wird von der Abteilung für Spionageabwehr geleitet.

Wirtschaftsspionage

Nach dem Ende des Kalten Krieges (in den 1980er Jahren) stand die CIA auf einmal ohne Gegner da – ein neues Aufgabengebiet wurde die Wirtschaftsspionage. Der Journalist Robert Dreyfuss schrieb dazu:

„Nach Ende des Kalten Krieges wurde in Washington ausführlich darüber diskutiert, die CIA zur Wirtschaftsspionage einzusetzen. Lässt man die Beschönigungen einmal beiseite, so bedeutet Wirtschaftsspionage nichts anderes, als daß amerikanische Agenten ausländische Unternehmen wie Toyota, Nissan und Honda ins Visier nehmen und dann gestohlene Geschäftsgeheimnisse und Technologien an die amerikanischen Unternehmensvorstände weitergeben würden.“[28]

Filmbeiträge

Germany made in USA – Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten (1999): Was sind die Ziele der westalliierten Politik nach Kriegsende? Bislang unveröffentlichte Dokumente enthüllen einen „Psychologischen Strategieplan für Deutschland“, gesteuert und finanziert von der CIA. Der VS-Geheimdienst beeinflußte die deutsche Kulturszene, unterstützte Medien, baute Gewerkschaften auf und bezahlte Politiker.
Benutzt und gesteuert – Künstler im Netz der CIA – Der amerikanische Geheimdienst CIA finanzierte nach dem Zweiten Weltkrieg enorme Summen, um hochrangige europäische Künstler und Schriftsteller zu manipulieren. Die Dokumentation weist nach, daß die Einflußnahme des CIA bis in die Redaktionen westdeutscher Verlage und Sendeanstalten reichte und daß prominente Künstler wie der spätere Nobelpreisträger Heinrich Böll unwissentlich für den amerikanischen Geheimdienst tätig waren. Mehrere hundert Millionen Dollar investierte der VS-Auslandsgeheimdienst, um in einer der größten Nachkriegsoperationen ein weltweites Kulturnetz zu knüpfen. Zentrum der CIA-Aktivitäten war der „Kongreß für kulturelle Freiheit“ - eine Organisation mit Sitz in Paris unter vollständiger Kontrolle der dort tätigen VS-Agenten. Nationale Zweigorganisationen unterhielt der „Kongreß“ in sämtlichen Staaten Westeuropas. Und die Pariser Zentrale finanzierte in großem Stil „Kongreß“-Zeitschriften für den Einsatz in Afrika, Lateinamerika und den arabischen Ländern. Ziel war der Kampf für amerikanische Werte in Bildender Kunst, Literatur und Musik. Insbesondere sozialkritische Intellektuelle und Künstler aus dem linken Lager waren für den „Kongreß“ von Interesse. Mit geheimdienstlichen Mitteln sollten sie marxistischen Einflüssen entzogen und für den Einsatz an der VS-Kulturfront bereitgemacht werden. Als französische Plattform der Einflußnahme diente die Zeitschrift „Preuves“ unter dem Soziologen Raymond Aron. In Deutschland sammelte der „Kongreß“ seine ahnungslosen Kulturträger im Umkreis des Blattes „Der Monat“. Die Finanzierung übernahm ab etwa 1958 die CIA. Zu den Mitarbeitern gehörten die wichtigsten Vertreter des westdeutschen Journalismus und der Verlagswelt. Neben Stützpunkten in Westberlin, München und Frankfurt am Main verfügte der „Kongreß“ über eine Niederlassung in Köln mit hochrangigen Beziehungen, die in die Redaktionen sämtlicher großer Fernsehanstalten und Druckmedien reichten. Unter anderem wurde auch um Heinrich Böll geworben – mit Erfolg, wie die Dokumente bestätigen. Der spätere Nobelpreisträger arbeitete dem „Kongress“ und seinen Organisationen über mindestens zehn Jahre zu – ohne die Hintergründe zu kennen, wie Günter Grass, eine andere Zielperson der CIA, vermutet. Nicht nur auf Böll und Grass hatte es der „Kongreß“ abgesehen. Die erste Riege deutscher Literaten, bildender Künstler, Musiker und Kunstkritiker stand im Fadenkreuz der CIA und stellte sich, meist unwissentlich, zur Verfügung.[29]
Doku „Login PROMIS“ von 1996[30][31]
Die Machenschaften der CIA (Teil 1)
Die Machenschaften der CIA (Teil 2)
Die Machenschaften der CIA (Teil 3)
BR Quer Wirtschaftsspionage (Spionage, Wirtschaftsspionage, CIA)
Die dressierten Killer – Geheimdienste und Gehirnwäsche über MKULTRA
CIA kontrolliert deutsche Medien
Bekenntnisse eines Economic Hit Man: John Perkins[32]
IQT, die Venture Capital Firma der CIA, hat in mehr als 300 Social Media Firmen investiert. Ziel ist die komplette Überwachung und auch das Vorhersehen von Verbrechen. Der Minority Report, ein Science Fiction Film aus dem Jahre 2002 nach der gleichnamigen Kurzgeschichte des amerikanischen Autors Philip K. Dick aus dem Jahr 1956, scheint Realität zu werden.

CIA-Bildergalerie

Siehe auch

Film

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Dr. Colin Ross: The CIA-Doctors
  2. Las Torturas mentales de CIA
  3. Die vollen Kampfhandlungen fanden zwischen dem 25. Juni 1950 und dem Waffenstillstand am 27. Juli 1953 statt.
  4. USA – Obama wirbt für Konjunkturpaket, euronews.net, 6. Januar 2008
  5. Panetta soll CIA-Chef werden, tagesschau.de, 5. Januar 2008
  6. Leon Panetta zum CIA-Direktor ernannt, bazonline.ch, 5. Januar 2008
  7. Der milliardenschwere Geheimhaushalt der US-Geheimdienste, heise.de, 15. Januar 2009
  8. Germany – Made in USA – Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten, phoenix tv, 4. März 2003
  9. vgl. Udo Ulfkotte, 27. August 2011: US-Geheimdienste und der Euro: Fakten, die Sie kennen sollten
  10. nach dem der große Platz vor dem EU-Komplex in Brüssel benannt ist
  11. Gäbe es die vorgenannten und inzwischen veröffentlichten Dokumente zur europäischen Währung nicht, man könnte das alles für eine üble Verschwörungstheorie halten.
  12. Alles andere ist reine Spekulation. Aber offenkundig haben die für Rockefeller und die VS-Geheimdienste arbeitenden EU-Marionetten gute Arbeit geleistet. Der Aus-Notschalter für die europäische Währung wird funktionieren.
  13. Und in Europa kommt die finanzielle Kernschmelze. Das nützt den Amerikanern, die trotz ihres verlorenen AAA-Ratings weniger Zinsen für Bonds zahlen müssen als vergleichbare europäische Staaten.
  14. 20min, Daniel Huber, 1. Mai 2010: Spionage-Skandal – Mein Gott ich bin getroffen
  15. Personnel Accounting Progress in China
  16. Web searches can ID CIA employees: report
  17. Al-Kaida-Botschaft: „Blackwater hat Anschläge in Pakistan verübt“, 20min.ch, 13. November 2009
  18. Obamas Lizenz zum Töten – Mit unbemannten Flugzeugen jagen und töten sie die Bösen auf der ganzen Welt, tagesanzeiger.ch, 8. Januar 2010
  19. Amerikas führender Blackwater-Experte Jeremy Scahill in der Radiosendung „DemocracyNow“, tagesschau.de, 12. Dezember 2009
  20. Obama will Straffreiheit für CIA-Folterer, euronews.net, 17. April 2009
  21. Künstler gegen Musik-Folter, 3sat.de, 22. Oktober 2009
  22. John F. Abbotsford: The CIA in Afghanistan. 30 years of drug smuggling (im Weltnetz als „upcoming book“ des vormaligen CIA-Agenten bezeichnet, der wegen einer Kinderpornographie-Anklage vor Gericht steht)
  23. Das weltweite Drogennetzwerk der CIA, principiis-obsta.blogspot.com, 8. Mai 2009
  24. RussiaToday.com, 20. August 2009
  25. Ihr seid nur finanzielles Kanonenfutter für die Bankster, globalfire.tv, 31. August 2009
  26. CIA setzt auf Web-Schnüffler, 20min.ch, 21. Oktober 2009
  27. Washington Post, 23. Dezember 2010: Das dafür stehende Kürzel WTF bedeutet umgangssprachlich „What the F***?“ („Was zum Teufel?“).
  28. vgl. Robert Dreyfuss, Mai 1994: Company Spies – The CIA has opened aglobal Pandora's box by spying on foreign competitors of American companies.
  29. Benutzt und gesteuert – Künstler im Netz der CIA
  30. vgl. mmnews.de: 9/11 und PRISM
  31. iknews.de: Investigativer Journalismus: Manchmal ein tödlicher Beruf
  32. http://altermedia-deutschland.info/content.php/2942-Im-Dienst-der-Wirtschaftsmafia-Ein-Geheimagent-packt-aus Altermedia-Deutschland
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