CSU

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Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU) ist eine christlich-konservative Partei in Bayern. Auf Bundesebene bildet sie im Deutschen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft mit ihrer Schwesterpartei, der CDU (CDU/CSU-Bundestagsfraktion).

[bearbeiten] Geschichte

[bearbeiten] Ablehnung des Grundgesetzes

Bei der Verabschiedung des Grundgesetzes sahen sich die CSU-Abgeordneten Kleindienst, Kroll, Laforet, Pfeiffer, Seibold und Schwalber „nicht in der Lage, dem Grundgesetz in der vorliegenden Fassung zuzustimmen“. Als Gründe gaben sie an, dass die Bundesländer bei der Bildung des Gesamtwillens nicht angemessen beteiligt würden und dass das Grundgesetz „keinen Schutz gegen eine unheilvolle Entwicklung des Parteiwesens durch eine Wiederholung der Parteienzersplitterung“ biete. Mit Ja stimmten nur zwei CSU-Abgeordnete, Kaspar Gottfried Schlör und Karl Sigmund Mayr, Vorsitzender des CSU-Bezirksverbands Mittelfranken. Am 20. Mai 1949 votierte auch der Bayerische Landtag mit den Stimmen der CSU-Mehrheit gegen das Grundgesetz, allerdings mit der Maßgabe, das Grundgesetz anzuerkennen, wenn zwei Drittel der Bundesländer es ratifizieren würden. Die CSU-Staatsregierung hatte dem Landtag empfohlen, das Grundgesetz abzulehnen.

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