Christenverfolgung

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Als Christenverfolgung bezeichnet man eine systematische gesellschaftliche und/oder staatliche Benachteiligung und existentielle Bedrohung von Christen aufgrund ihres Glaubens.

Inhaltsverzeichnis

Globale Situation

Nach Schätzungen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit, der katholischen Menschenrechtsorganisation Kirche in Not sowie der evangelikalen Organisation Christian Solidarity International sind 75 bis 80 Prozent der Menschen, die derzeit wegen ihres Glaubens verfolgt werden, Christen.[1][2] Auch Amnesty International berichtet über systematische religiöse Verfolgungen in verschiedenen Ländern, wobei neben sonstigen ethnischen und religiösen Minderheiten auch Christen davon betroffen sind.[3]

Das christliche Hilfswerk Open Doors gibt an, daß weltweit etwa 100 Millionen Christen in über 50 Ländern wegen ihres Glaubens von Mißhandlungen, Gefängnis, Vertreibung oder Tod bedroht sind – die größte Gruppe aller aus religiösen Gründen verfolgten Menschen überhaupt.[4] Open Doors veröffentlicht dazu jährlich einen Weltverfolgungsindex, der für jedes Land das Ausmaß der Christenverfolgung angibt. Demnach ist Nordkorea seit über zehn Jahren das Land mit der stärksten Christenverfolgung (Stand 2013).[5]

In dem Jahrbuch zur Christenverfolgung „Märtyrer 2006“ schreibt der Geschäftsführer des Arbeitskreises für Religionsfreiheit der Deutschen und der Österreichischen Evangelischen Allianz, der Theologe Thomas Schirrmacher, daß der Anteil der Christen bei der Ermordung von Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit bei weit über 90 Prozent liegen dürfte. Die von der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ in Wetzlar herausgegebene Dokumentation erschien zum weltweiten Gebetstag für die verfolgten Christen am 12. November 2006.

Mohammedanische Länder

Christen sind in mohammedanischen Staaten den stärksten Verfolgungen ausgesetzt.[5] Laut dem Weltverfolgungsindex 2013 des christlichen Hilfwerks Open Doors gehören von den zehn Ländern, in denen die Bedrohung für Christen am Größten ist, acht dem islamischen Kulturkreis an: Nordkorea, Saudisch-Arabien, Afghanistan, Irak, Somalia, Malediven, Mali, Iran, Jemen und Eritrea.[5] Im Gefolge der Umwälzungen der Arabellion hat sich die Lage für Christen in vielen islamisch geprägten Staaten weiter verschlechtert, so etwa in Libyen, Tunesien und dem von Bürgerkrieg zerrütteten Syrien.[5] Menschenrechtsorganisationen wie Coptic Solidarity und Christian Solidarity International dokumentieren die prekäre Situation der ägyptischen Kopten und anderer christlicher Minderheiten im Orient.

Westliche Länder

In westlichen Staaten äußert sich Christenfeindlichkeit auf weniger offene Weise, ist aber gleichwohl vorhanden. Ein wichtiger Faktor ist die zunehmende Dhimmitude (Unterwürfigkeit) von Politik und Medien, von denen christliche Gebräuche und Werte aus Besorgnis vor einer angeblichen Erzürnung der mohammedanischen Einwanderer aus dem öffentlichen Raum und Diskurs verbannt werden.[6][7] Derartige Fälle in Europa werden u. a. vom Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians festgehalten. Die Zahl der nur in der Lokalpresse gemeldeten, schweren Fälle von Kirchenschändungen ist erheblich. Die politische Öffentlichkeit in der BRD nimmt davon jedoch kaum Notiz. Allein der Fall einer in Garbsen bei Hannover niedergebrannten evangelischen Kirche (mit anschließender Behinderung der Feuerwehr durch „Migranten“) hat eine gewisse Bekanntheit erreicht, aber keine sonderliche Empörung unter Deutschen auslösen können.[8]

„Clash of Civilizations“ / „Kampf der Kulturen“ – Der jüdische Krieg

Der Politikwissenschaftler Samuel Huntington (1927–2008) ist für seine einflußreiche Theorie eines „Kampfs der Kulturen“ weltweit bekannt (1993 als Artikel in „Foreign Affairs“, 1996 als voluminöses Buch, 1998 als deutsche Übersetzung). Getreu der Geschichtsdeutung Huntingtons – die weitaus eher als außenpolitisches Strategiepapier zu verstehen ist –, haben die Vereinigten Staaten seit dem 11. September 2001 eine lange Kette von Angriffskriegen gegen nahöstliche Staaten begonnen. Sie haben ferner mittels sogenannter „Farbrevolutionen“ in diesen und weiteren Staaten dauerhafte Bürgerkriegssituationen hergestellt (und namentlich das zuvor reichste Land Afrikas, Libyen, in einen elenden, terroristischen Massenmordsumpf verwandelt, der jetzt Millionen Flüchtlinge nach Europa spült).

Schaut man aber nun, wenige Jahre nach dem Beginn des besagten Globalkrieges – das heißt, eines unabschließbaren, asymmetrischen Dauerkrieges, den die Vereinigten Staaten auf mehreren Kontinenten mit ihren Hilfstruppen führen – nach einem Zwischenergebnis, so muß man konstatieren, daß außer bloßer Verwüstung nichts erreicht wurde. Viele Zeithistoriker nehmen daher an, die flächenmäßige Verwüstung großer Teile der bewohnten Erdoberfläche sei der eigentliche Zweck der amerikanischen Kriegsanstrengungen. Amerikanische Konzerne schlagen so ihre deutschen, japanischen und koreanischen Konkurrenten aus dem Feld, die fester Normen und zumindest minimaler Rechtssicherheit bedürfen für ihr Angebot. Auch die Niederhaltung aller politischen Akteure – im eigentlichen Sinn des Wortes – gelingt mittels Permanentkrieg, da in solchen Verhältnissen nur geheimdienstlich gestützte Akteure (also amerikahörige Akteure) überhaupt politisch aktiv werden können. Immer wieder wird von Zeithistorikern auch darauf verwiesen, daß schon seit der Zeit des Präsidenten Bill Clinton der tatsächliche Anteil höchstrangiger Regierungsmitarbeiter jüdischer Herkunft nicht nur hoch, sondern absurd hoch gewesen sei. Eine Entwicklung, die seither nicht gebrochen wurde, sich vielmehr fortgesetzt habe. Auch haben allerhöchste Geheimdienstmitarbeiter und höchste Verantwortungsträger im VS-amerikanischen Verteidigungsministerium (Pentagon) sowohl einen israelischen als auch einen VS-amerikanischen Paß.

Kurz vor den israelischen Neuwahlen, die im März 2015 stattfanden, sprach Benjamin Netanjahu vierzig Minuten vor dem VS-Kongreß. Wie die Fernsehdokumentationen belegen, wurde er dort vergleichbar laut und anhaltend gefeiert, wie sonst allenfalls der VS-Präsident selber (der Netanjahu-Beifall entbrandete allerdings unterschiedslos von beiden Fraktionen des Hauses). Die so naheliegende Frage, wer eigentlich in Washington regiert, Juden oder Christen, darf öffentlich jedoch nicht gestellt werden. Wer dies dennoch tut – wie beispielsweise John Mearsheimer und Stephen Walt in ihrem Buch „Die Israel-Lobby. Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird“ (2007) – unterfällt augenblicklich der massenmedialen und politischen Ächtung.

Als unumstößliche geschichtliche Tatsache kann jedoch jetzt bereits gesagt werden, daß es in der Weltgeschichte der letzten Jahrhunderte keine umfassendere, vollständigere und brutalere Christenverfolgung gegeben hat als die gegenwärtig in Staaten des Nahen Ostens stattfindende. Von Libyen bis Ägypten, von Syrien bis Libanon, besonders aber im Irak, stehen die zum Teil großen Minderheiten der dortigen Christen vor ihrer kompletten Auslöschung und Vertreibung. Jahrhundertelang auch unter größerem Druck bestehende Gemeinden versinken heute rapide und vollständig im Bürgerkriegschaos – ein gestiftetes Chaos wohlgemerkt, und ein Chaos, dessen Urheber namentlich bekannt sind als Personen mit dem genannten Doppelpaß.

Siehe auch

Literatur

  • Richard Wurmbrand:
    • Wurmbrand-Briefe. Was eine kommunistische Machtübernahme bedeutet – und Wurmbrands aufrichtige Briefe an freikirchliche, evangelische, katholische, orthodoxe Kirchenführer, sowie an den Weltkirchenrat in Genf, Stephanus–Druck & Verlag, Uhldingen-Mühlhofen 1972 [159 S.]
    • Gefoltert für Christus, übersetzt von Wolfgang Häde, Jubiläumsausgabe, 20. Auflage; Resch Verlag, Gräfelfing 2013, ISBN 978-3-935197-60-1 [168 S.]

Verweise

Fußnoten

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