Claaßen, Franz

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Franz Claaßen
Franz Claaßen

Franz Claaßen (15. November 1882 in Goldbeck - ?) war Treuhänder der Arbeit für Pommern.

[bearbeiten] Leben

Franz Claassen wurde am 15. November 1882 in Goldbeck in Hinterpommern geboren. Er besuchte ein Gymnasium und trat 1898 in die Reichsmarine ein. Sein Weg in die Reichsmarine war der übliche. Er wurde Leutnant zur See, Oberleutnant zur See, ging 1904 nach Deutsch-Südafrika, um and der Niederkämpfung des Hereroaufstandes teilzunehmen. Dann folgten wieder die verschiedensten Flottenkommandos. Im ersten Weltkriege wurde Claassen Kommandant des Hilfskreuzers „Rügen“, Offizier auf der „Lützow“, die in der Skagerrakschlacht zusammengeschossen wurde. Sein weiterer Weg führte dann über Kommandos auf verschiedenen anderen Kreuzers in die Freikorpsbewegung der Weimarer Republik. Im Frühjahr 1919 war er Führer eines Freikorpsbataillons, mit dem er im Ruhrgebiet gegen den Spartakistenaufstand und in Mitteldeutschland gegen die Rote Armee des Max Hölz eingesetzt wurde. Er trat dann in die Reichsmarine über, wurde schließlich Kommandeur einer Marineartillerieabteilung und Kommandant der Festung Swinemünde. Nach seinem Ausscheiden aus der Reichsmarine wurde er Mitglied der NSDAP und 1932 Fachberater für den freiwilligen Arbeitsdienst im Jahre 1933 wurde er zum Führer des Arbeitsdienstgaues V (Pommern-West) ernannt. Am 4. April 1934 erfolgte dann seine Ernennung zum Treuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Pommern.

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