Conrad, Paul

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Paul Conrad

Paul Conrad (* 27. Juni 1924; † 4. September 2010 in Kalifornien) war ein VS-amerikanischer Karikaturist.

Werdegang

Paul Conrad studierte Kunst in Seattle und war seither für verschiedene Zeitungen tätig, davon rund 30 Jahre die „Los Angeles Times“. Conrad hatte US-Präsidenten von Harry Truman bis George W. Bush mit seinem aggressiven visuellen Stil porträtiert. Sein bevorzugtes Ziel war Präsident Richard Nixon: Nachdem dieser wegen der Watergate-Affäre im August 1974 zurücktrat, zeichnete Conrad' Nixons Hubschrauber, wie er das Weiße Haus verließ und schrieb darunter: „Einer flog übers Kuckucksnest“ — oder zeichnete Nixon, wie er sich selbst ans Kreuz nagelte. David Conrad sagte, sein Vater sei stolz darauf gewesen, daß Nixon ihn seinen persönlichen Feinden gezählt habe.

Der Cartoonist Paul Conrad gehörte zu den schärfsten Beobachtern und Kritikern der amerikanischen Politik und Gesellschaft. Besonders die Republikaner nahm er für seine Zeichnungen in der „Los Angeles Times“ und der „Denver Post“ aufs Korn. „Niemand hat mir je vorgeworfen, ich sei objektiv“, sagte Conrad nicht ohne Stolz von sich selbst.[1]

Dreimal wurde er mit dem Pulitzer-Preis (1964, 1971 und 1984) ausgezeichnet.

Paul Conrad war am 4. September 2010 im Alter von 86 Jahren gestorben.

Sein sein Sohn war David Conrad.

Fußnoten

  1. Deutschlandradio Kultur, 5. September 2010: Cartoonist Paul Conrad gestorben
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