Ekhof, Conrad

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Conrad E[c]khof (Lebensrune.png 12. August 1720 in Hamburg; Todesrune.png 16. Juni 1778 in Gotha) war ein deutscher Theaterschauspieler, der auch als Vater der Schauspielkunst bezeichnet wurde. Er gründete in Schwerin am 28. April 1753 mit Mitgliedern der Schönemannschen Gesellschaft die erste deutsche Schauspielerakademie.

Wirken

Zu seinem Wirken heißt es:[1]

Sohn eines Stadtsoldaten und Theaterdieners zu Hamburg, brach sich Ekhof (so, nicht Eckhof oder gar Eckhoff, schrieb er seinen Namen) durch die Macht seines Genies Bahn, wurde, ohne ein ebenbürtiges Vorbild zu haben, der erste deutsche Schauspieler, der als wahrhafter Künstler auftrat, und zwar mit solchem Erfolge, daß Alle hingerissen wurden und Männer wie Lessing, Iffland, Engel seines Lobes nicht satt werden konnten. Ekhof besaß ein bezauberndes Organ; sonst hatte er mit dem Aeußern zu kämpfen, das manche Körperfehler verunstalteten, die er aber auf der Bühne zu verbergen oder vortrefflich zu benutzen wußte. Mit Recht hieß er bei seinen Zeitgenossen „der deutsche Roscius“; er glänzte gleich sehr im Kothurn wie in der Socke, war stets ein Anderer und stets der, den er darstellte: für eine seiner besten Rollen im tragischen Fach galt der Odoardo (Emilia Galotti), im komischen der plattdeutsche Jürge (Bauer mit der Erbschaft).

Einführung in Leben und Werk

Kurze Einführung in Leben und Werk:[2]

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Fußnoten

  1. Dreihundert Bildnisse und Lebensabrisse berühmter deutscher Männer“ von Ludwig Bechstein, Karl Theodor Gaedertz, Hugo Bürkner, Leipzig am Sedantage 1890, 5. Auflage (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  2. „Geisteskultur“, Bände 15-16 von der Comeniusgesellschaft für Geisteskultur und Volksbildung, Berlin, S. 104ff. (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
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