Cooper, Duff

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Alfred Duff Cooper (* 22. Februar 1890 in London; † 1. Januar 1954 bei Vigo in Spanien), war ein englischer Politiker und Schriftsteller. Nach dem Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland wurde er zum Viscount Norwich erhoben. Wegen seines dekadenten Lebensstils und seiner arroganten Art gilt er als Mitverantwortlicher für den Untergang Europas. Cooper war bekennender Verehrer des französischen Opportunisten Charles Maurice de Talleyrand-Perigord über den er auch eine Biographie verfaßte.

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Was immer das Ergebnis dieses Krieges ist, laßt uns dafür sorgen, daß es dann keine deutsche Nation mehr gibt!
, [1]


Am Ersten Weltkrieg gegen Deutschland nahm er erst ab Frühjahr 1918 als Gardeoffizier teil. Zuvor konnte er sich erfolgreich vor dem Militärdienst drücken.

1935 wurde er englischer Kriegsminister und 1937 Marineminister. 1938 sprach er sich gegen das Münchner Abkommen und die Verständigungspolitik aus und beteiligte sich 1940 am Sturz Chamberlains.

Herr Duff Cooper hat am 7. Dezember [1938] im hiesigen „Théatre des Ambassadeurs“ einen Vortrag über das Thema "Die französisch-britische Freundschaft und der Frieden" gehalten. Der Redner betonte in seinen kriegshetzerischen Ausführungen, die in jeder Hinsicht - mitunter auch in verletzender Form - gegen Deutschland gerichtet waren, die Notwendigkeit einer französisch-englischen Koalition zur Verteidigung der beiderseitigen Interessen. Wenn Deutschland auch stark sei, so seien die beiden Völker zusammen ihm ebenbürtig und der Ausgang eines eventuellen Konfliktes brauche durchaus nicht zugunsten Deutschlands auszufallen. Duff Cooper tröstete sich damit, daß Amerika im Falle eines Konfliktes als der große Freund der westlichen Demokratien im Hintergrund stehen würde. Ein neuer Krieg würde weniger das Schicksal Englands und Frankreichs, als das der gesamten Zivilisation aufs Spiel setzen. Alle vergangenen Zivilisationen, so meinte er im Hinblick auf Deutschland, seien von kulturell minderwertigeren, zahlenmäßig aber stärkeren Völkern zerstört worden.[2]
Der Pole Josef Beck hatte schon im Sommer 1938 in Danzig mit dem Ersten Lord der Admiralität, Duff Cooper, als dortigem Repräsentanten der englischen Regierung gesprochen, der einen scharfen antideutschen Kurs befürwortete. Unmittelbar nach diesen Gesprächen ließ Beck im Gespräch mit Carl J. Burckhardt durchblicken, auf den Erwerb von Danzig, Ostpreußen, Schlesien und Pommern hinzuarbeiten. Noch waren Duff Cooper und sein innenpolitischer Verbündeter Winston Churchill allerdings nicht die maßgebende Partei in London. Daher war Vorsicht geboten (...)[3]

Dazu sagte der deutsche Führer und Reichskanzler in einer Rede:[4]

Für diese Männer allerdings war auch Polen nur ein Mittel zum Zweck! Nur ein Mittel zum Zweck, denn heute erklärt man ja ganz ruhig, daß es sich primär gar nicht um Polen handele, sondern um das deutsche Regime! Ich habe immer vor diesen Männern gewarnt. Sie werden sich meiner Reden von Saarbrücken und von Wilhelmshaven erinnern, meine deutschen Volksgenossen. Ich habe in diesen beiden Reden auf die Gefahren hingewiesen, die darin liegen, daß in einem Lande ohne weiteres Männer aufstehen können und dort ungeniert den Krieg als eine Notwendigkeit zu predigen vermögen: die Herren Churchill, Eden, Duff Cooper usw. usw. Ich habe darauf hingewiesen, wie gefährlich das vor allem in einem Lande ist, in dem man nie genau weiß, ob nicht diese Männer in kurzer Zeit Regierung sein werden. Man erklärte mir damals, das würde nie der Fall sein. Meines Erachtens sind sie jetzt Regierung! Es ist also genau das eingetreten, was ich damals vorhergesehen hatte!

Über Coopers unheilvollen Einfluß heißt es:

Duff Cooper dinierte an diesem 1. September [1939] mit Churchill im Savoy Grill. Beim Verlassen des Hotels traf er den Herzog von Westminster, einen überzeugten Verfechter der Beschwichtigungspolitik. Der Herzog fing an, „auf die Juden zu schimpfen“, und „freute sich darüber, daß wir noch keinen Krieg hätten“. Er sagte zu Duff Cooper, daß „Hitler eben doch wisse, daß wir seine besten Freunde sind“. Der Ex-Minister war empört. „Ich hoffe“, gab er dem Herzog zur Antwort, „daß wir morgen seine unversöhnlichsten und erbarmungslosesten Feinde sind.“ Aber der nächste Tag sollte kommen und vergehen, ohne daß der Krieg erklärt wurde. Wenn es überhaupt dazu kommen würde behauptete Westminster, seien Duff Cooper und die Juden daran schuld.[5]
The Vancouver Sun vom 23. April 1940:[6]
„Auf Krieg bis zum Tod gegen das ganze deutsche Volk und nicht nur gegen das Nazi-Regime wurde heute von Alfred Duff Cooper, früherer Marineminister, gedrängt. Herr Duff sprach anstelle von Marineminister Winston Churchill vor der Royal Society of St. George. Duff Cooper griff die Invasionen von Österreich, der Tschechoslowakei, Österreich [sic!], Dänemark und Norwegen als ‚Verbrechen eines ganzen Volkes‘ an und sagte, der alliierte Wahlspruch müsse lauten: ‚Nie wieder darf einer Nation erlaubt werden, die Welt in den Krieg zu stürzen‘...“

Im April 1940 forderte Cooper einen totalen Vernichtungskrieg gegen das gesamte deutsche Volk (War to the death against all German people) um „so viele Deutsche wie möglich zu töten“ und sagte darüber hinaus:

Dieser Krieg ist ein englischer Krieg und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands. Der kommende Friedensvertrag muß weit härter und mitleidsloser werden als Versailles. Wir dürfen keinen Unterschied machen zwischen Hitler und dem deutschen Volk!

In dem am 4. Mai 1940 gebildeten Kriegs-Kabinett Churchills übernahm Cooper das Amt des (Des)-Informationsministers.

Die englischen Terror-Angriffe auf deutsche Städte wurden von sich steigernder Propaganda begleitet. Bereits im August 1940 (sic!), also noch vor der Coventry-Lüge, kündigte Duff Cooper nach mehreren zuvor erfolgten englischen Terrorangriffen auf deutsche Wohngebiete im englischen Rundfunk und der Presse an, die Royal Air Force werde nunmehr Hamburg „pulverisieren“. In Deutschland war die Stimmung der Bevölkerung zunehmend gereizt; man fragte, warum sich Deutschland gegen die permanenten Nachtangriffe der Briten auf deutsche Wohnviertel nicht wehre.[7]

Anschließend war Cooper englischer Sonderbeauftragter in Singapur und ab 1944 Botschafter in Paris. 1947 trat er zurück.

Verweise

Literatur

  • Otto Kriegk:
    • Kriegshetze aus England, Berlin 1939
    • Wer treibt England in den Krieg? Die Kriegshetzer Duff Cooper, Eden, Churchill und ihr Einfluss auf die englische Politik

Fußnoten

  1. zitiert in: Grenz-Zeitung 10. März 1943, S. 1 Netzverweis
  2. Der Deutsche Botschafter in Paris an das Auswärtige Amt, Paris, den 10. Dezember 1938 (in: Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges PDF-Datei)
  3. Dem Appeasement folgte das allgemeine Säbelrasseln, Junge Freiheit, 38/10 17. September 2010
  4. Rede vom 19. September 1939 (Adolf Hitler), Die Rede im Netz
  5. „Das doppelte Spiel Englands im Sommer 1939“ in: DER SPIEGEL 37/1964
  6. The Vancouver Sun, 23. April 1940, S. 1: 'War to Death Against All German People' (Google-Nachrichten)
  7. in: Hans Joachim von Leesen: Tod aus der Luft (PDF-Datei)
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