Bitte unterstützen Sie Metapedia finanziell. |
Deutsche Demokratische Republik
Aus Metapedia
| Dieser Artikel oder Unterabschnitt ist noch sehr kurz und befindet sich gerade im Aufbau bzw. bedarf einer Überarbeitung oder Erweiterung. Hilf bitte mit ihn zu verbessern und entferne anschließend diese Markierung. → Du kannst ihn hier bearbeiten. |
Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) war ein durch die Sowjetunion installiertes Besatzungskonstrukt auf dem Gebiet Mitteldeutschlands. Es handelte sich bei ihr, vergleichbar mit der unter westalliierter Führung errichteten West-BRD, nicht um einen Staat, sondern de jure um ein staatsähnliches Provisorium in einem Teile des besetzten Deutschen Reiches. In der DDR war die Vertreibungsleugnung Staatsräson. Die DDR war das bislang einzige Staatsfragment auf deutschem Boden, das sich offen als Diktatur bezeichnete (Diktatur des Proletariats).
Vorgeschichte
Die Vorarbeiten leistete die kommunistische Gruppe Ulbricht bereits in der Sowjetunion. Mit dem Zusammenbruch 1945 ergossen sich Ströme von Flüchtlingen aus Ostdeutschland und dem Sudetenland in das Gebiet Mitteldeutschlands, so daß die Bevölkerung der Sowjetischen Besatzungszone zu einem Drittel, also rund 5 Millionen, aus Flüchtlingen bestand. Allein die Bewohnerzahl Mecklenburgs verdoppelte sich schlagartig. Es war anfänglich nicht möglich, allen eine ausreichende Unterkunft zu bieten, während Polen und Tschechen (später als sozialistische Brudervölker bezeichnet) in den annektierten Gebieten in die zuvor den deutschen Besitzern gestohlenen Häuser einzogen. Hinzu kamen die Zerstörungen der Städte durch anglo-amerikanische Terrorangriffe, die Unterbringung von Millionen von sowjet-bolschewistischen Besatzern, denen bevorzugt Häuser und Wohnungen zugewiesen wurden, und die Demontagen durch die Sowjetunion.
Gründung
Die Gründung der DDR am 7. Oktober 1949 auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone einschließlich des sowjetisch besetzten Sektors von Berlin (Ost-Berlin) erfolgte vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf Betreiben der Sowjetunion, nachdem zuvor mit Unterstützung der drei West-Alliierten auf dem Gebiet ihrer Besatzungszonen („Trizone“) das Besatzungskonstrukt Bundesrepublik Deutschland gegründet worden war. Die DDR grenzte an die damalige West-BRD, die Tschechoslowakei mit dem annektierten Sudetenland und Polen mit dem annektierten Ostdeutschland sowie an die Ostsee. Das zur BRD (mit Sonderstatus) gehörende West-Berlin war eine Enklave inmitten der DDR.
Gliederung
- siehe Hauptartikel: Bezirke der DDR
Die Länder wurden 1952 in Bezirke in absichtlicher Leugnung der geschichtliche gewachsenen Regionen und Gebiete aufgeteilt und erst 1990 mit dem Beitritt Mitteldeutschlands zur BRD wiederhergestellt.
Ideologische Ausrichtung
Die DDR war kommunistisch ausgerichtet. Zu Beginn handelt es sich jedoch noch nicht um den späteren Globalismus, der sich in den 1960er Jahren durchsetze, sondern noch um eine Art „nationalen Sozialismus“. So förderte man die deutsche Kultur zwar, jedoch wurde vieles (geschichtlich und literarisch) in die gewünschte Richtung umgedeutet. Daß die DDR anfangs noch durchaus eine gewisse nationale Ausrichtung hatte, läßt sich auch daran erkennen, daß ab den 1960er Jahren der Text von „Auferstanden aus Ruinen“ nicht mehr gesungen wurde, da er mit seinen gesamtdeutschen Bezügen nicht mehr in die neue ideologische Ausrichtung paßte. Diejenigen Strukturen, die sich als dauerhaft stabil und überlebensfähig erwiesen hatten, wurden nahtlos aus der Zeit des Nationalsozialismus übernommen. Gescheitert ist letztlich der darauf aufgepropfte Marxismus.
Politisches System
Zwar gab es in der DDR ein dem Parlamentarismus vergleichbares Mehrparteiensystem, jedoch mußte die Vormachtstellung der SED anerkannt werden. Eine dieser Blockparteien war die sozialistische Jugendorganisation FDJ. Es gab auch die Möglichkeit, daß SED-Mitglieder bei einer der Scheinparteien zusätzlich Mitglied waren. De facto handelte es sich demnach um ein Einparteiensystem. Es versuchte nach außen den Anschein zu erwecken, pluralistisch geprägt zu sein. Daß es in der DDR bereits früher als in der BRD wieder politische Parteien gab, wurde ebenso oftmals propagandistisch verwendet.
Kulturbarbarei
Die DDR-Führung ließ das Berliner Stadtschloß sprengen und abreißen, da man es als Zeichen des preußischen Militarismus sah, an seiner Stelle wurde der sogenannte Palast der Republik errichtet. Nach dem Niedergang der DDR und der Teilvereinigung ist man daran bestrebt, die Fassade des Stadtschlosses wiederherzustellen.
Ebenso während der DDR-Zeit gesprengt wurde die Leipziger Universitätskirche.
Es gab auch Überlegungen, das zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches errichtete Kyffhäuserdenkmal in Mitteldeutschland zu sprengen, da man dem preußischen Mythos der Reichsgründung in Verbindung mit der Sage nicht sehr wohlgesonnen gegenüberstand. DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl befand 1951, daß eine Verschrottung des Denkmals nicht in Frage komme.[1]
- Staatlicher Ausverkauf von Kunst
In der DDR wurden zur Devisen-Beschaffung über Jahrzehnte hinweg Kunst und Antiquitäten ans Ausland verkauft. Unter dem Motto „Kunst gegen Valuta“ wurde ein staatlicher Ausverkauf von Kunst im großen Stil betrieben. Teils seien Privatleute und Museen von der Regierung in Ostberlin enteignet worden. Einige Kulturgüter seien sogar an die VSA als den schlimmsten Klassenfeind gegangen.[2]
Substanzverbrauch
Umweltzerstörung
Wirtschaft und Wohnungsfrage
Erziehung und Bildung
Politischer Status
Bis zum Inkrafttreten des Grundlagenvertrages 1973, in dem beide Besatzungskonstrukte Grundsatzfragen zu ihrer Koexistenz regelten, war die sogenannte "DDR" sofort nur durch die Staaten des Ostblocks, später aber auch durch eine gewisse Anzahl von westlichen Staaten, anerkannt.
Zusammenbruch
Nach der Wende 1989/90 und dem damit einhergehenden Ende des Ostblocks beschloß die Volkskammer den Beitritt der fünf neugebildeten Bundesländer zum Besatzungskonstrukt Bundesrepublik Deutschland zum 3. Oktober 1990.
„Unrechts“-Debatte
Die Frage, ob die DDR ein „Unrechts“-Staat gewesen sei, wird bis heute (2010) in der vergrößerten BRD als Phantomdebatte fortgeführt. Fakt ist jedoch, daß dies nicht der Fall war. Die DDR hat sich selbstverständlich bis zuletzt an ihre eigenen geschaffenen Gesetze gehalten. Und nur dies kann sie auch tun. Jeder Staat schafft sich seine eigenen Gesetze und somit eine eigene Definition von Recht und Unrecht. Diese werden vom jeweiligen Souverän bestätigt und durchgesetzt. Der Souverän über das Gebiet Mitteldeutschlands und dessen Bevölkerung war die Sowjetunion. Für den Islamismus sind sämtliche europäische Staaten automatisch Unrechtsstaaten, da diese gegen dessen Rechtsverständnis permanent verstoßen.
Mögliche universelle Menschenrechte, die von der DDR mißachtet wurden, sind jedoch letztlich bis heute nur theoretische Konstruktionen. Denn auch diese werden überall und immer zugunsten nationalen Rechts mißachtet. Beispiele für solche Unrechtsstaaten sind die VSA und Israel. Die VSA, da diese seit 1945 die Welt mit einer Anzahl von Kriegen überzogen hat, die ausschließlich deren nationalen und imperialistischen Interessen dienten, Israel, das als Kunststaat auf fremdem Territorium gegründet, bis heute nur in der Lage ist, sich durch Gewalt zu behaupten. Der einzige, dennoch gravierende, Unterschied der ehemaligen DDR zu diesen Regimen besteht jedoch darin, daß die Bewohner dort die Machtverhältnisse zwar nicht ändern, den Einflußbereich aber jederzeit verlassen können. Diese Möglichkeit hatten die Bewohner des Territoriums der DDR eben gerade nicht. Wer versuchte, dem Machtbereich zu entkommen wurde entweder erschossen oder jahrelang ins Gefängnis geworfen. Die Bewohner des Gebietes waren absolut der bestehenden Macht ausgeliefert. Sie konnten diese weder ändern, noch den Machtbereich verlassen. Demzufolge sind sie als Sklaven der herrschenden Macht zu bezeichnen. Ein Vorgang, der allein auf kommunistische Diktaturen zutrifft. Dies ist das tatsächliche und alleinige Unrecht, das man der DDR vorwerfen kann.
Nachwirken
Das Regime der SED wird heute vielfach verharmlost und schöngeredet. Paradoxerweise konnte sich die SED bzw. Die Linke, die die Deutschen in Mitteldeutschland jahrzehntelang unterdrückte und sich seit 1990 viermal umbenannte, zum Sprachrohr ehemaliger DDR-Bürger stilisieren. In weiten Teilen der Bevölkerung herrscht Unkenntnis über die Realität der kommunistischen Diktatur und das Ausmaß der politischen Verfolgung. Daß die SED nach der Teilvereinigung nicht, wie die KPdSU 1991 in Rußland und die NSDAP 1945 in Deutschland, aufgelöst bzw. verboten wurde, ist einmalig in der Nachkriegsgeschichte. Unter ihren damaligen Vorsitzenden Gregor Gysi schaffte sie es auch, nicht enteignet zu werden. Auch wurde die Propagierung der volksfeindlichen kommunistischen Lehre nicht verboten.
Im Gegensatz zur Zeit des Nationalsozialismus hat es sich nicht etabliert, die DDR ebenso zu verdammen. Eine Gleichsetzung der DDR mit dem nationalsozialistischen Deutschland wird daher meist abgelehnt, Leute die diese Richtung dennoch vertreten, wird vorgeworfen, den Nationalsozialismus verharmlosen zu wollen.
Auch mehr als 20 Jahre nach dem Fall der DDR ist bei vielen Deutschen, die diese Zeit miterlebten, aber auch bei Epigonen in Mitteldeutschland, das Bild der DDR gut, so wird oft betont, daß etwa die Familienförderung deutlich besser war als in der heutigen BRD.
Unter dem Begriff „Ostalgie“ hat sich sogar ein gewisser Kult um die DDR-Zeit entwickelt, in vielen Filmen (z. B. „Sonnenallee“, „Good Bye Lenin“) wird die DDR-Zeit mehr oder weniger als eine befremdende, aber dennoch spaßige Epoche der deutschen Geschichte dargestellt. Es entsteht somit der Eindruck, daß die DDR nur anders, aber nicht unmenschlich gewesen sei. Bei Filmen über den Nationalsozialismus wäre eine solche Darstellung heute undenkbar.
Zitate zum DDR-Sozialismus
- „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“ (August Bebel)
- „Die Mauer wird so lange bleiben, wie die Bedingungen nicht geändert werden, die zu ihrer Errichtung geführt haben. Sie wird auch noch in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe nicht beseitigt sind.“ (Erich Honecker)
- „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ (Erich Honecker, Festansprache zum 40. Jahrestag der DDR, 7. Oktober 1989)
- „Der Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ (August Bebel)
- „Für uns kommt es darauf an, den Frieden zu sichern und den Krieg durch hohe Wachsamkeit zu bekämpfen, bevor er ausbricht, jederzeit bereit und fähig zu sein, jedem Aggressor eine vernichtende Abfuhr zu erteilen.“ (Erich Honecker)
- „In der DDR hat man von mir eine Weltanschauung verlangt, ohne daß ich die Welt anschauen durfte.“ (Manfred Krug)
- „Es gibt keinen demokratischen Sozialismus, es gibt auch keinen vegetarischen Schlachthof.“ (FDP-Chef Guido Westerwelle über die SED-Nachfolgepartei „Die Linke“)
- „Und mittlerweile gibt es auch in unseren Supermärkten vermehrt Ostprodukte. Meistens sitzen sie an der Kasse.“ (Harald Schmidt)
Siehe auch:
Verweise
- Horch und Guck: „Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur“
- Bundesstiftung zur Aufarbeitung des DDR-Geschehens
- Die deutsche Frage nicht beantwortet (Junge Freiheit, 7. 10. 2009)
- Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv (DRA): Material des DDR-Rundfunks und Fernsehens im Weltnetz - Jahre 1989/1990
- Erbliche Intelligenz in der DDR („Die Achse des Guten“, 3. März 2011):
Literatur
- Wolfgang Venohr: „Die roten Preußen - Aufstieg und Fall der DDR“; Ullstein-Verlag, ISBN-13: 978-3548348421
- „Spurensicherung DDR. So habe ich das erlebt.“, Autorengemeinschaft (HTML-Version): Band 1, Band 2, Band 3, Band 4, Band 5, Band 6
- Wolfgang Welsch: „Die verklärte Diktatur“ (Bestellmöglichkeit)