Decker, Wilhelm (Inspekteur)

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Wilhelm Decker
Wilhelm Decker

Dr. Wilhelm Decker (13. Dezember 1899 in Rostock - ?) war Inspekteur der Führerschulen des Arbeitsdienstes.

[bearbeiten] Leben

Wilhelm Decker wurde am 13. Dezember 1899 in Rostock geboren und besuchtedort das Gymnasium und kam 1917 an die Westfront. Nach dem ersten Weltkriege studierteer in Rostock Geschichte und Germanistik. Durch Arbeiten der verschiedensten Art – er scheute keine Tätigkeit – verdiente sich Wilhelm Decker die Mittel zum Studium, bis er 1922 zum Dr.phil. promovieren konnte. Schon seit 1919 betätigt er sich journalistisch. 1923 wurde er Schriftleiter des damals völkischen „Pyritzer Kriegsblattes“ in Pyritz in Pommern, 1924 Schriftleiter der völkischen „Mecklenburger Warte“. 1926 schied Dr. Wilhelm Decker aus der Redaktion dieses Blattes aus, weil er als Nationalsozialist den Weg der völkischen Bewegung als einen Irrweg erkannte und keine Möglichkeit sah, dieser Bewegung weiter seine Kräfte zu widmen. Er wurde freier Schriftsteller in Sachsenhausen bei Berlin, gleichzeitig Mitglied der NSDAP und schlug sich jahrelang unter großen Entbehrungen durch. Er sprach in mehr als tausend Versammlungen, wurde 1929 Mitglied des Brandenburgischen Provinzialausschusses und des Kreistages Niederbarnim. 1930 gehörte er zu den 107 nationalsozialistischen Abgeordneten in Reichstag. Dr. Decker beschäftigte sich nach der Machtübernahme intensiv im Arbeitsdienst, bis ihm der Reichsarbeitsführer zum Inspekteur der Führerschulen des Deutschen Arbeitsdienstes ernannte.

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