Der Untergang (Film)

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Der Untergang
Filmdaten
Deutscher Titel: Der Untergang
Produktionsland: BRD
Erscheinungsjahr: 2003/2004
Stab
Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Bernd Eichinger
Produktion: Constantin Film Produktion GmbH (München)
Musik: Stephan Zacharias
Kamera: Rainer Klausmann
Schnitt: Hans Funck
Besetzung
Darsteller Rollen
Bruno Ganz Adolf Hitler
Alexandra Maria Lara Traudl Junge
Corinna Harfouch Magda Goebbels
Ulrich Matthes Joseph Goebbels
Juliane Köhler Eva Braun
Heino Ferch Albert Speer
Matthias Habich Prof. Dr. Werner Haase
Thomas Kretschmann General Hermann Fegelein
Michael Mendl General H. Helmut Weidling
André Hennicke SS-General Wilhelm Mohnke
Ulrich Noethen Heinrich Himmler
Justus von Dohnányi General W. Burgdorf
Birgit Minichmayr Gerda Christian
Götz Otto Adjutant Otto Günsche
Thomas Thieme Martin Bormann
Thomas Limpinsel Heinz Linge
Donevan Gunia Hitlerjunge Peter Kranz
Heinrich Schmieder Rochus Misch
Anna Thalbach Hanna Reitsch

Der Untergang ist ein Spielfilm von Oliver Hirschbiegel aus dem Jahre 2004. Der Film thematisiert vor allem die Geschehnisse im Berliner Führerbunker während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in Europa.

Der Film basiert vor allem auf dem gleichnamigen Werk des Historikers Joachim Fest, der auch eine umfangreiche Hitler-Biografie verfasste, und den Erinnerungen von Hitlers damals 25-jähriger Privatsekretärin Traudl Junge (beide 2002 erschienen). Letztere erschienen als Buch (Bis zur letzten Stunde) und als Film (Im toten Winkel). Ausschnitte aus dem Film sind am Anfang und am Ende von Der Untergang zu sehen. Als weitere Vorlage Eichingers diente die Darstellung „1945. Als Arzt in Hitlers Reichskanzlei“ von Ernst Günther Schenck.

In dem Film wird erstmals in der deutschen Filmgeschichte (und im Gegensatz zu Georg Wilhelm Pabsts „Der letzte Akt“ von 1955) Adolf Hitler als szenisch zentrale Figur eines historischen Spielfilms dargestellt. Der Film hat bereits vor dem Kinostart kontroverse und zumeist politisch motivierte Diskussionen ausgelöst, da manche Personen der Meinung waren, die Person Hitlers würde insgesamt zu positiv und nicht als Monster (wie sonst üblich) dargestellt.

[bearbeiten] Erfolg

Der Untergang gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten. 4,5 Millionen deutsche Besucher strömten in die Kinos[1], eines der besten Ergebnisse für einen deutschsprachigen Film in Deutschland. Laut dem Online-Filmportal Box Office Mojo betrug das weltweite Einspielergebnis 92 Mio. US-Dollar.[2]

Der Untergang heimste trotz vieler Kontroversen (s. u.) viel Lob für seinen gewagten Blickwinkel auf Adolf Hitler ein und wurde auch international sehr gut aufgenommen.

Der Untergang gewann in mehreren Kategorien beim Bayerischen Filmpreis sowie in der Kategorie „Bester Film national“ einen Bambi (s. u.). Ebenfalls wurde der Film für die Oscarverleihung 2005 für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert.

[bearbeiten] Internationale Kritiken

Der New Yorker Filmkritiker David Denby beobachtete, dass Ganz' Werk nicht nur erstaunlich, sondern auch bewegend sei und er kein Supermensch sei, sondern nur ein normaler Mensch, von den Wünschen seines Gefolges zur Macht erhoben wurde. Aber ist dies ausreichend, um Hitler gerecht zu werden? […] Dieser Hitler mag Mensch sein, aber vollständig erniedrigt als Mensch.[3]

Hitler-Experte Ian Kershaw schrieb im The Guardian, dass Ganz Hitler nahe-authentisch darstellt und lobte seine Nachahmung der Hitler-typischen Stimme.[4]

[bearbeiten] Kurze Filmvorschau

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