Detroit

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Detroit [dɪˈtɹɔɪt] ist eine gescheiterte Stadt im Wayne County des VS-Bundesstaates Michigan. Detroit war und ist immer noch als Autostadt bekannt, da dort ein Großteil der VS-amerikanischen Automobile gefertigt werden. Doch gab es in den letzten Jahrzehnten mehrere Werksschließungen, so dass viele Menschen arbeitslos wurden und die Stadt nach und nach verfällt. Weiterhin ist Detroit eine der Großstädte mit sehr hohem Negeranteil (82%), was sich auch durch die sehr ausgeprägte Kriminalität zeigt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Schon 1610 ließen sich französische Händler an der Stelle der heutigen Stadt nieder; doch erst mit Beginn des 18. Jahrhunderts erhielt diese Niederlassung, durch das Fort Pontchartrain geschützt, Bedeutung. Detroit wurde am 24. Juli 1701 von Franzosen unter dem Namen Ville d’Etroit (Stadt an der Meerenge) gegründet. Der Ort blieb auch danach zunächst ein wichtiger Militärposten und im Besitz der Franzosen bis 1759. Nach Beendigung des französisch-indianischen Kriegs kam er in die Hände der Engländer und wurde durch den Frieden von Paris 1783 an die Vereinigten Staaten abgetreten. 1805 bis auf ein Haus niedergebrannt, wurde Detroit wieder aufgebaut, fiel 1812 im englisch-amerikanischen Krieg in den Machtbereich der Engländer, wurde aber schon 1813 von den Amerikanern zurückerobert. Seine Wichtigkeit als Handelsplatz entfaltete sich erst seit Errichtung der Dampfschiffahrt auf den kanadischen Seen.

Im Juli 2013 erklärte Detroit, das seit den 1970er Jahren von schwarzen Bürgermeistern geführt wird, seinen Bankrott. Mit 18,5 Milliarden Dollar Schulden handelt es sich um die größte Insolvenz einer Stadt in der VS-Geschichte.[2] Paul Kersey hatte die Pleite bereits 2012 in Escape from Detroit als unvermeidlich vorausgesagt. Er argumentiert, daß der soziale und finanzielle Kollaps der Stadt vor allem auch als Konsequenz der Korruption und des Rassismus der inkompetenten schwarzen Verwaltung und der dadurch verursachten weißen Stadtflucht zu betrachten ist.[3]

Lage

Detroit liegt am gleichnamigen Fluß zwischen dem Lake St. Clair und dem Eriesee.

Zitat

  • „Momentan gerät auch die Horror-Pleite der Stadt Detroit in die Berichterstattung der deutschsprachigen Medien, ohne natürlich zu verraten, dass uns das genauso blüht. Ein beeindruckendes Beispiel, wie sich ehemals blühende Wirtschaftsmetropolen in eine postapokalyptische Geisterstadt verwandeln. Die Sozialdemokraten und Kommunisten versuchen damit irritierenderweise, nun das Scheitern des Kapitalismus zu erklären. Die Stadt Detroit, Hauptsitz von General Motors, wurde seit 1961 durchgehend von Demokraten und Gewerkschaften regiert. Das Ergebnis war, dass man den Arbeitern vorlog, mehr Regulierungen, mehr Sozialabgaben, mehr gewerkschaftlich gesicherte Tarifverträge, mehr Umweltauflagen und weniger Handlungsspielraum für die Unternehmen wären in deren Interesse. Der Plan war von Anfang an, den Zustand zu beenden, dass Fabrikarbeiter ein gutes Einkommen aus ihrer gesicherten Stelle nach Hause trugen, sich Häuser und College für die Kids leisten konnten. Nach einer absichtlichen Zerstörung des freien Marktes, folgt der geplante Zusammenbruch der Gesellschaft. Detroit hat mittlerweile die höchste Mordrate in den USA und im Durchschnitt werden sieben von zehn dieser Morde nicht aufgeklärt. Kinder dort haben eine höhere Wahrscheinlichkeit ins Gefängnis zu wandern, als einen Highschool-Abschluss zu erlangen. In den letzten zehn Jahren haben rund eine viertel Million Bürger diesen Trend erkannt und die Stadt verlassen, was dazu geführt hat, dass nun große Teile der Stadt leerstehen. In der Nacht vor Halloween, die in den USA als Devils Night – Nacht des Teufels – gefeiert wird, zünden Leute inzwischen zur Belustigung nicht nur Autos, sondern auch die verlassenen Gebäude an. Große Sozialwohnungsbauten mit fehlenden Fenstern stehen verlassen in der Landschaft, und es verbreitet sich eine Stimmung wie in dem Film ›Apocalypse Now‹. Der Häuserpreis ist auf einen Durchschnitt von 800 Dollar oder ein paar Gramm Koks gefallen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei fünfzig Prozent. Viele Jugendliche sehen unter diesen Umständen in der Kriminalität die einzige Möglichkeit, richtiges Geld zu verdienen und beteiligen sich am Drogenhandel. Der Drogenhandel ist einer der letzten Märkte, der im angeblich kapitalistischen Westen übrig geblieben ist.“Alexander Benesch[4]

Bekannte, in Detroit geborene Personen (Auswahl)

Verweise

Fußnoten

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