Deutsche Bundeswehr

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Pfeil 1 start metapedia.png Für die Bundeswehr nach 1990 siehe Bundeswehr der Groß-BRD

Als die Deutsche Bundeswehr 1955 zu den Fahnen rief, war der Arbeitsmarkt leergefegt, denn das „Wirtschaftswunder“ hatte begonnen. Die politischen Schöpfer der neuen Wehrpflichtarmee mußten einsehen, daß die ehemaligen Angehörigen der Wehrmacht Übermittler von Werten, Tugenden und Berufseigentümlichkeiten aus 350 Jahren deutscher und 3.000 Jahren germanischer Militär- und Kriegsgeschichte an die Bundeswehr sein können und müssen. Erstklassige einstige Soldaten ließen sich jedoch nach verlorenem Krieg und unmenschlicher Kriegsgefangenschaft bei den „Befreiern“ nur schwer überreden, die inzwischen neubegonnene berufliche Karriere für einen erneuten Dienst an der Waffe bei Heer, Luftwaffe oder Marine aufzugeben.[1]

Die im Deutschen Bundestag mit großer Mehrheit beschlossene Wehrverfassung der am 12. November 1955, zum 200. Geburtstag Generalleutnants von Scharnhorst gegründete Bundeswehr trat jedoch erst am 22. Mai 1956 offiziell in Kraft.

Freiwilligenwerbung der Bundeswehr, 1955.jpg

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Besetzt und entmilitarisiert

Angehörige des Bundesgrenzschutzes als Vorläufer der Bundeswehr (Bw) noch mit Wehrmachtshelm und Splittertarnung (ggf. handelt es sich dabei schon um das 1952 eingeführte Sumpftarnmuster).

Das Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 bedeutete für Deutschland auch das Ende seiner Armee. Die kriegstreibenden Alliierten hatten noch während des Krieges für den Fall des Sieges die Demilitarisierung des Landes beschlossen. Deutschland sollte seinen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluß vollständig verlieren. Wehrmacht, Waffen-SS sowie alle weiteren deutschen Militärverbände wurden aufgelöst, noch vorhandene Waffenvorräte wurden vernichtet oder aus Deutschland weggeschafft. Zudem mußte die deutsche Rüstungsindustrie auf Geheiß der Siegermächte ihren Betrieb einstellen, Firmenanlagen wurden demontiert und zerstört.

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949 war die Frage nach einem eigenen Militär eine der größten Diskussionen im Deutschen Bundestag. Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) wollte die BRD fest im westlichen Bündnissystem verankern. Neben der politischen Abstimmung im Europarat und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der Montanunion strebte Adenauer auch die militärische Beteiligung der BRD am Nordatlantik-Pakt (NATO) an. Politiker der Opposition, vor allem von SPD und KPD, verurteilten die Pläne, waren sie doch eher bereit, sich der Sowjetunion zu beugen.

1952 wurde mit den westlichen Siegermächten der sogenannte Deutschlandvertrag geschlossen, der der BRD ab Mai 1955 eine Souveränität versprach, die den Gesamtumständen entsprechend nur eine Scheinsouveränität sein konnte. Gleichzeitig trat die BRD der NATO bei. Der Weg für eine eigene Armee, unter Aufsicht der alliierten Besatzer, war frei.

Entstehung und Wehrpflicht

Die Deutsche Bundeswehr, die beinahe wieder Wehrmacht geheißen hätte, war als reine Verteidigungsarmee deklariert und bestand nach acht Monaten schon aus 150.000 Freiwilligen. Höhere Dienstgrade mußten sich jedoch einem teilweise entwürdigenden Ausschuß stellen.

Plakat gegen die Einführung der Wehrpflicht.jpg
Feierliche Ernennung der ersten Soldaten unter dem Symbol des Eisernen Kreuzes durch Theodor Blank, Ermekeilkaserne, 12. November 1955

Die Diskriminierung vieler früherer Soldaten hielt bewährte Landser davon ab, sich um eine Reaktivierung bei der Bundeswehr zu bemühen. Ehemalige Offiziere, die sich gern beworben hätten, wurden abgewiesen von einem fremdländischen Apparat, der den systemkonformen Beamten über den echten deutschen Soldaten stellte.

Nach einigem Zögern entschloß sich dennoch mancher frühere Soldat, angesichts der Lage in dem geteilten und durch den Kommunismus gefährdeten Deutschland noch einmal seinem Vaterland aktiv zu dienen. Die oberste Bundeswehrführung verkündete bei der Gründung der neuen westdeutschen Streitkräfte am 12. November 1955, dem 200. Geburtstag des großen preußischen Heeresreformers Gerhard von Scharnhorst, stolz, daß mit diesem Datum eine neue Epoche in der Geschichte des deutschen Wehrwesens beginne. Theodor Blank (→ Amt „Blank“) überreichte den ersten 101 freiwilligen Soldaten ihre Ernennungsurkunden in der Ermekeilkaserne. Es wurde festgestellt, diese neue Armee sei aus dem Nichts aufgebaut worden, wodurch die Zäsur gegenüber der Vergangenheit betont werden sollte. Allerdings ist diese Behauptung nur teilweise zutreffend, denn das Führerkorps der Bundeswehr entstand in den fünfziger Jahren natürlich aus dem jüngsten Frontkader der Wehrmacht. Offiziere, die sich besonders bewährt hatten, wurden unter den Freiwilligen ausgewählt, manche von ihnen mit großer Anstrengung geworben, vor allem die in der neuen Truppe zahlreichen Ritterkreuzträger. Es waren dies Soldaten, auf deren Dienst sogar die Gegner von einst größten Wert legten. Anfang 1956 wurden die ersten drei Standorte in Betrieb genommen und insgesamt 1.000 Soldaten dort stationiert:

  • in Andernach wurden sieben Lehrkompanien des Heeres,
  • auf dem Fliegerhorst Nörvenich wurde eine Lehrkompanie der Luftwaffe,
  • und in Wilhelmshaven-Ebkeriege wurde eine Marinelehrkompanie aufgestellt.
Der 1. Offizieranwärterjahrgang der Panzertruppe, Diensteintritt am 2. Januar 1956 in Andernach. Hier noch in schneidigen deutschen Uniformen, bevor diese optisch verweichlicht und amerikanisiert wurden.

Ebenfalls 1956 wechselten fast 10.000 der rund 17.000 Beamten des damals noch militärisch gegliederten Bundesgrenzschutzes (heute Bundespolizei) freiwillig zu den Streitkräften. Im selben Jahr wurde die allgemeine Wehrpflicht beschlossen, am 1. April 1957 rückten die ersten 10.000 Wehrdienstleistenden in die Kasernen ein. Die Einführung der Wehrpflicht hatte zum einen rein praktische Gründe: Um die angestrebte Truppenstärke von einer halben Million aktiver Soldaten (plus 700.000 Reservisten) zu erreichen, reichte es nicht aus, nur Soldaten auf freiwilliger Basis zu verpflichten. Außerdem sollte die Armee stärker mit der deutschen Gesellschaft verbunden werden. Das Idealbild des Bundeswehrsoldaten wurde als „Staatsbürger in Uniform“ beschrieben. Der Kern der Truppe bestand nichtsdestoweniger aus Zeit- und Berufssoldaten, die ausgiebig an den Unteroffiziers-, Offiziers- und Hochschulen der Bundeswehr ausgebildet wurden.

Anfangs betrug die Dauer des Wehrdienstes zwölf Monate (später dann 18, 15 und sogar 10 Monate), eingezogen wurden alle deutschen Männer über 18 Jahren. Die Möglichkeit, den Kriegsdienst zu verweigern, nahmen damals nur sehr wenige in Anspruch. Bis 2010 leisteten mehr als acht Millionen Deutsche den Grundwehrdienst ab.

Namensfindung: Wehrmacht oder Bundeswehr

Adenauer als Schöpfer der Bundeswehr zum Führer gemacht, DDR-Ausstellungsplakat, 1957

Im Auftrag des Bundespresseamtes führte das „Allensbacher Institut für öffentliche Meinung“ (Demoskopie) eine Umfrage über den zukünftigen Namen der Streitkräfte durch. Dabei entschieden sich 35 Prozent für Wehrmacht, lediglich jeder Vierte plädierte für Bundeswehr. Die Entscheidung für Bundeswehr fiel dann letztlich im Sicherheitsausschuß des Deutschen Bundestages. In der Sitzung am 22. Februar 1956 wurde über das Soldatengesetz beraten. Hierbei diskutierte man auch über den Namen der Streitkräfte. Schließlich kam es zur Abstimmung, in der dem Antrag des Vorsitzenden Richard Jäger für die Bezeichnung Bundeswehr stattgegeben wurde. Mit der Verabschiedung des Gesetzes über die Rechtsstellung der Soldaten im Bundestag am 20. März 1956 trugen die Streitkräfte nun endgültig den Namen Bundeswehr.

Fremdeinflüsse und Ängste

Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten zwar das Oberkommando über die NATO, beeinflußten auch die Vorgänge, hielten sich aber militärisch streng zurück. Auch in der VSA-Öffentlichkeit war die Idee einer deutschen Wiederbewaffnung nicht populär, allerdings von der Politik als Bollwerk gegen den Kommunismus gewollt. Diese Zurückhaltung wurde noch in den 1990er Jahren geübt, es gab nur wenig gemeinsame Manöver und Gefechtsübungen mit den Besatzertruppen. Soldaten der VSA war ohne ausdrückliche Einladung der Zutritt zu deutschen Kasernen untersagt, im Gegenzug jedoch hatte jeder deutsche Soldat mit seinem Dienstausweis das Recht, NATO-Kasernen der Besatzermächte zu betreten, was auch rege genutzt wurde, um z. B. zollfrei einzukaufen.

Ursprüngliches Truppenkennzeichen der Bundeswehr

Die Bewaffnung der BRD wurde von der Sowjetunion kritisch beäugt und teilweise auf das Heftigste verurteilt. Dies führte zur Berlin-Krise im Jahr 1958. Spätestens die Einführung der Wehrpflicht führte im In- und Ausland zu Protesten und Hetztiraden.

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß läßt sich 1959 von einem Fallschirmjäger der Bundeswehr in Splittertarn und Luftlandehelm der Wehrmacht eine Maschinenpistole (Uzi) zeigen.

Auswahlverfahren

An der Spitze der jungen Bundeswehr standen jene Offiziere, die Deutsches Kaiserreich, Weimarer Republik und Drittes Reich durchlebt und durchlitten hatten. Alle Offiziere vom Oberst aufwärts waren streng darauf überprüft worden, daß sie nicht in „Kriegsverbrechen“ verstrickt gewesen waren. 533 wurden überprüft, 470 angenommen, 32 zogen ihre Bewerbung zurück und manche hochqualifizierte Offiziere, wie z. B. Heinz Foertsch, wurden abgewiesen. Alle 40 Generäle und Admirale der Wehrmacht und die vier vom Bundesgrenzschutz, die im Amt „Blank“ beschäftigt waren, wurden in die neue Bundeswehr berufen. Aus ihrem gereiften und reichhaltigen Erfahrungsschatz schöpfend, waren sie beseelt, gute und zeitlose Werte und Traditionen mit neuem Gedankengut zu verschmelzen, um der politischen Führung starke Streitkräfte zum Schutze des nichtkommunistischen Teils von Deutschland, unter Verwaltung des Besatzungskonstruktes BRD, an die Hand geben zu können.

Mit der Wiederverwendung des in den Freiheitskriegen 1813 geschaffenen Eisernen Kreuzes als Symbol an den Kampffahrzeugen der Bundeswehr wurde allen Anfeindungen zum Trotz an eine tausendjährige abendländische Tradition und Ethik, verkörpert im Deutschen Ritterorden, angeknüpft. Die damalige Bundeswehrführung war sich bewußt, daß es ohne Tradition nicht geht. Dabei war klar, daß Tradition nicht Geschichte ist, sondern eine Auswahl aus der Geschichte bedeutet. Was blieb, war das schwierige Problem der Auswahl, aber keineswegs ein Zwang, irgendeine Phase der Vergangenheit total auszuklammern. Unumstritten war, daß die Pflege von Traditionen ein unverzichtbarer Bestandteil des Geisteslebens ist.

Das Grundgesetz verbot Frauen ausdrücklich den Dienst an der Waffe und somit den Eintritt in die Streitkräfte. Diese Regelung änderte sich 1975, als die Regierungskoalition (SPD und FDP) bestimmte, daß Ärztinnen als Sanitätsoffiziere arbeiten durften.

Erster Auslandseinsatz

In den ersten Jahren der Bundeswehr wurde der Ernstfall zwar oft geprobt, doch er trat nie ein. Erst 1960 fand der erste Auslandseinsatz von Bundeswehrsoldaten statt, der allerdings nicht in Kampfhandlungen bestand: Bei einem schweren Erdbeben starben am 29. Februar 1960 im marokkanischen Agadir 15.000 Menschen, zehntausende wurden obdachlos. Zwei Tage später setzten sich drei Geschwader der Luftwaffe sowie die Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums in Bewegung, insgesamt 31 Transportmaschinen wurden bereitgestellt. Diese hatten ein komplettes Lazarett, Medikamente, Zelte und Sanitätssoldaten von Heer, Marine und Luftwaffe an Bord. Die Soldaten halfen bei der Evakuierung, versorgten die Verletzten und bereiteten Trinkwasser auf. Transportmaschinen flogen mehrmals täglich von Deutschland nach Marokko, um Hilfsgüter und Materialien zu liefern. Mitte April 1960 kehrten die letzten Soldaten in die BRD zurück. Der Einsatz wurde als großer Erfolg gewertet und half, das nationale und internationale Ansehen der Bundeswehr zu vergrößern. Das internationale Vertrauen in die deutsche Armee und ihre Fähigkeiten wuchs im Laufe der Jahre stetig an.

Feindbild und militärische Feindlage

Feindbilder der Bundeswehr

Bundeswehr und Heimat, 1960.jpg

Die Bundeswehr als Verteidigungsarmee brauchte ein Feindbild, und das war nicht schwer. Der Stachel der Schande von Stalingrad saß noch tief, die millionenfache Ermordung von Zivilisten und Vergewaltigung deutscher Kinder, Frauen und Greise durch die Rote Armee wurde nie verziehen, die Bilder des Massakers von Nemmersdorf als Symbol für den weitverbreiteten Terror der verbrecherischen Bolschewisten trug jeder Soldat im Kopf; die wenigen überlebenden deutschen Gefangenen der Gulags, die z. T. erst 1956 in die Heimat kamen, wurden auch nicht vergessen. Der kommunistische Krake Sowjetunion, der seine Arme nach Westeuropa ausbreitete, war das berechtigte Feindbild und wirkte von ganz alleine als Motivator für Freiwillige.

Aber auch der Amerikaner und seine Gehilfen waren keine Freunde. Die Millionen Toten der alliierten Terrorbomber, die Massenvergewaltigungen durch Nordafrikaner in französischer Uniform und die elendig verhungerten Kameraden in den Lagern der „Befreier“ waren ebenfalls nicht vergessen. Während die Generäle der NATO sich gegenseitig pflichtversessen und lächelnd salutierten, sprach man auf deutschen Stuben verächtlich von den „Besatzerluschen“, die kaum in der Lage waren, geradeaus zu schießen und den Dienst verweigerten, wenn in ihren Quartieren der Getränkeautomat ausfiel. Siegermächte waren für das Gros der deutschen Truppe weder Waffenbruder noch Freund. Diese Einschätzung war Ende der 1980er Jahre noch sehr präsent.

Spätestens in den 1970er Jahre wurde aus dem Feindbild eine berechtigte militärische Feindlage, und die befand sich im Osten unter dem diktatorischen Befehl Moskaus. Bezeichnenderweise galt die besetzte „Ostzone“ in Mitteldeutschland und deren militärische Exekutive NVA nie als eigentlicher „Feind“. Stets ging man bei den militärischen Planspielen davon aus, daß im Falle einer konventionellen Konfrontation mit der UdSSR die Deutschen nicht gegeneinander Krieg führen würden. Auch ging man davon aus, daß große Teile der Armeen Polens und der baltischen Sowjetrepubliken dem „roten Bruder“ nach kurzer Auseinandersetzung die Gehorsamkeit verweigern würden. Zu dieser Zeit wurde eine Sprachregelung bei der Bundeswehr eingeführt. Bei Planungen oder Gefechtsübungen durfte man nicht mehr von den einzelnen Staaten des Warschauer Paktes sprechen, die Schlachtenteilnehmer wurden in Blau- und Rotland aufgeteilt, wobei mit „Rotland“ jeweils die kommunistischen Eindringlinge aus dem Osten gemeint waren.

Die Deutsche Bundeswehr als Feindbild der NVA

In zahlreichen Broschüren, Büchern, Plakaten und Wandzeitungen, Zeitschriften und Magazinen entwarf die DDR-Propaganda ein klares Feindbild für die Angehörigen der Nationalen Volksarmee und baute es stetig aus. Eine besondere Rolle spielten vor allem zwei Periodika, die durch ihre hohe Auflage große Verbreitung fanden: die Truppenzeitung „Volksarmee“ und das Magazin „Armeerundschau“.

Die Presse der NVA stilisierte „ihr Gegenstück im anderen Deutschland“ von Anfang an zum Hauptgegner. Die Bundeswehr sei die westdeutsche Söldner-Armee, bestehend aus dem NATO-Heer, der aggressiven westdeutschen Luftwaffe und der Bonner Kriegsmarine. Ab 1956 machte die mitteldeutsche Militärpresse in der Bundeswehr und ihrem „Bonner Generalstab“ das zentrale Instrument der kapitalistischen und militaristischen Eliten für die Entfesselung eines neuen Weltkrieges aus. Die Anschuldigungen wurden mit zahlreichen, angeblich von ostdeutschen Journalisten aufgedeckten Geheimplänen und Verschwörungen aus Westdeutschland immer wieder untermauert. Besonders verschärfte sich diese Argumentation, als „die Bonner Militaristen und ihre politischen Helfer“ ab 1958 über eine atomare Teilhabe innerhalb der NATO verhandelten.

Bundesmarine, 1972.jpg
„Als Zentralstelle zur Durchsetzung der Remilitarisierungspläne wurde das Amt ‚Blank‘ gebildet. In diesem getarnten Kriegsministerium [...] gehörte vor allem der Chef der Operationsabteilung des Heeres, General Heusinger, zu den engsten und einflußreichsten Generalstäblern Adenauers [...] Hitlers und Adenauers Generalstäbler schufen die personellen Voraussetzungen zum Aufbau einer neuen Armee, indem sie die faschistischen Generalstäbler wieder an einen Tisch brachten. Sie organisierten und bewaffneten diese Armee. Unter dem Deckmantel der Integration verstanden sie es, nicht die Bundeswehr der NATO, sondern die NATO der Bundeswehr einzuverleiben [...] Die westdeutsche Bundesrepublik hat sich neben den USA zur stärksten Militärmacht der NATO entwickelt. Immer offener fordert Bonn nunmehr die Verfügungsgewalt über Atomwaffen, um die NATO-Partner in ihre militärischen Abenteuer für die Verwirklichung ihrer Revanchepläne hineinziehen zu können [...] Das gesamte militärische Potential der NATO soll den abenteuerlichen Plänen der extremen Kreise Westdeutschlands nutzbar gemacht werden.“[2]

Während die Bundeswehr aber spätestens seit den 1970er Jahren ausdrücklich auf eine Feindbildkultur verzichtete, blieb diese für die NVA und die DDR bis kurz vor deren Ende – auch als Legitimation der eigenen Existenz – unverzichtbar.[3]

Sturmflut in Hamburg

Am 15. und 16. Februar 1962 traf eine verheerende Sturmflut die deutsche Nordseeküste und sorgte auch an Elbe und Weser für schwere Überschwemmungen. In den Großstädten Bremen und Hamburg brachen Deiche, Häuser wurden unterspült, Versorgung und Infrastruktur brachen zusammen. Der Hamburger Polizeisenator und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt erkannte den Ernst der Lage und löste den Mangel an professionellen Helfern mit ungewöhnlichen Mitteln. Da er bis kurz vor der Katastrophe als Abgeordneter im Europaparlament sowie im Bundestag saß, hatte er ausgezeichnete Kontakte zu den obersten Militärs in der BRD und Europa. Kurzerhand forderte er Streitkräfte von NATO und Bundeswehr an, die Hilfsgüter lieferten, Deiche sicherten und mit Hubschraubern und Sturmbooten Menschen vor den drohenden Fluten retteten. Circa 40.000 Soldaten waren tagelang ohne Unterbrechung im Einsatz und retten mehr als 1.000 Menschen aus lebensgefährlichen Situationen. Dabei verloren neun Soldaten ihr Leben. Der Bundeswehr brachte die Hilfsaktion viele Sympathien in der Bevölkerung ein. Die Akzeptanzwerte, die bei der Gründung der Armee noch relativ niedrig waren, stiegen nach der Sturmflut stark an.

Bis 2010 brachen Hilfstruppen der Bundeswehr zu mehr als 100 Einsätzen auf – bei Naturkatastrophen, Hungersnöten oder Großbränden.

Linker Kulturkampf

In der Zeit des Kalten Krieges, als die Gefahr des sowjetisch-kommunistischen Imperialismus gerade in Deutschland sichtbar war, wagte es aus guten Gründen niemand (bis auf die Verwirrten der 68er-Bewegung), das Traditionserbe der Wehrmacht, welches die etwa 40.000 früheren Wehrmachtsoldaten in die Bundeswehr hineingetragen hatten, anzuzweifeln. Doch wenige Jahre nach der Teilwiedervereinigung und etwa eine Dekade nachdem die letzten kriegsgedienten Soldaten und damit auch die letzten Ritterkreuzträger aus der Bundeswehr entlassen wurden, werden sie politisch als Belastung empfunden. Sie wurden zu Opfern eines pseudohaften antifaschistischen Kulturkampfes. Denn in Wahrheit gehört die Debatte um die Bewahrung und Pflege von militärischen Traditionen – auch und gerade aus der Wehrmacht – zu dem Kulturkampf der BRD-Linken gegen Patriotismus, der die BRD seit Jahren lähmt und von innen zersetzt. Es geht dabei um die Frage, wer Deutschlands Geschichte interpretiert, wer unsere Wertvorstellungen bestimmt, wer erlaubt, was gedacht, geschrieben und gesagt werden darf.

Die germanophoben Gegner der Bundeswehr, ja letztendlich der deutschen „Demokratie“, haben längst begriffen, daß man die Legitimation der heutigen deutschen Streitkräfte in Zweifel ziehen kann, indem man ihre historischen Vorläufer, insbesondere die Wehrmacht, diffamiert und erniedrigt. Das eigentliche Ziel der zumeist kommunistischen Agitatoren ist es, durch systematische Zersetzungstätigkeit die Wehrhaftigkeit des Landes zu untergraben und damit zum Einsturz zu bringen. Der Verteidigungsfähigkeit der BRD sollen die Grundlagen entzogen werden, auch die völkischen und sittlichen.

Indoktrination in der „wiedervereinigten“ Bundeswehr

Nicht alle Traditionen der alten deutschen Armee sind tot (2013): Nachdem am 18. September 1964 die Truppenfahnen durch den Bundespräsidenten Heinrich Lübke gestiftet worden waren, übergab dieser am 7. Januar 1965 die erste Truppenfahne, stellvertretend für die gesamte Bundeswehr, an das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. Am 24. April 1965 wurden die Truppenfahnen durch den damaligen Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Ulrich de Maizière, in Münster an Abordnungen der 319 Bataillone des Heeres übergeben. Während die Übergabezeremonie für Heer und Luftwaffe gemeinsam erfolgte, wurden die Truppenfahnen der Marine auf dem Gelände der Marineunteroffizierschule in Plön übergeben. Die erste Truppenfahne der Bundeswehr ist längst ausgemustert. Sie befindet sich heute in den Beständen des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Die Truppenfahne steht für die soldatischen Tugenden, insbesondere des treuen Dienens und der Tapferkeit, sowie für die Verbundenheit mit dem deutschen Volk und die Kameradschaft innerhalb der Verbände. Aussehen: Die ein Quadratmeter große schwarz-rot-goldene Truppenfahne mit dem gestickten Bundesadler und dem Eisernen Kreuz im Eichenlaubkranz an der Spitze des Fahnenstockes ist Bestandteil der eigenen Tradition der Bundeswehr.

Ende der 1990er Jahre zeigte die jahrelange Kampagne gegen Traditionspflege in der Bundeswehr tiefgreifende Erfolge, insbesondere die seinerzeit als bürgerlich-konservative Volkspartei geltende CDU beteiligte sich zunehmend an dem Verrat gegen das deutsche Militärwesen. Die Wehrbeauftragte Claire Marienfeld (CDU) und Bundesverteidigungsminister Volker Rühe (CDU) stritten darüber, ob in der Bundeswehr „die gebotene Distanz zur deutschen Wehrmacht“ eingehalten werde. Es begann ein regelrechter Bildersturm. Erinnerungsgegenstände, Fotos, Bilder, Uniformen, die aus der Wehrmachtzeit stammten, wurden systematisch aus den Unterkünften der Bundeswehr entfernt. Kasernen wurden umbenannt. Der Dresdner CDU-Bürgermeister boykottierte ein Treffen der Ritterkreuzträger in seiner Stadt, die Bundeswehr selbst verweigerte die militärischen Ehren.

Diese Reaktionen gegenüber den kriegsgedienten einstigen Bundeswehrangehörigen sowie den vielen gefallenen Kameraden waren verletzend und wirkten spaltend, eine unauslöschliche Schande der Obrigkeit des Nachkriegskonstruktes BRD. Derartige Maßnahmen waren bisher Kennzeichen von ideologisch gleichgeschalteten Streitkräften totalitärer Systeme, nicht aber die einer selbstbewußten, staatstragenden Armee einer Demokratie, für welche sich die BRD ausgab.

Um „politisch korrekt“ zu sein, knickten einige Größen des Politpersonals, allen voran Verteidigungsminister Rühe mit Duldung von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU), vor den deutschenfeindlichen Gegnern der Bundeswehr ein und opferten auf dem Altar des Zeitgeistes willfährig einen großen Teil der militärischen Tradition, was nur noch vaterländische Leere und moralische Haltlosigkeit in der inzwischen künstlichen Truppe hinterließ. Als dann Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) am 5. März 1999 die seit den fünfziger Jahren bestehenden dienstlichen Kontakte der Bundeswehr zu der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger (OdR) verbot, vollendete er damit nur das Werk seines Amtsvorgängers Rühe.

Die Deutsche Bundeswehr, die seit der „Wiedervereinigung“ 1990 unter ständigem Störfeuer stand und dem innerem Verfall ausgesetzt war, hörte nun auf zu existieren und verkam, wie viele bemängeln, endgültig als Bundeswehr der Groß-BRD zur Söldnerarmee im Dienste der Interessen der herrschenden Kreise der VSA und Israels. Diese Selbstdemontage begann mit der Finanzierung des Zweiten Golfkrieges (1990/91), steigerte sich durch die psychotische und patriotismusfeindliche „Jagd auf rechte Strukturen innerhalb der Truppe“ sowie das bewaffnete Handlangertum für die geopolitischen Interessen der Beherrscher der VSA in aller Welt und gipfelte in der Entlassung des Brigadegenerals Günzel.

Ritterkreuzträger der Bundeswehr

714 Träger des Ritterkreuzes

Etwa 40.000 Unteroffiziere und Offiziere, die aus dem Kaiserlichen Heer, den Freikorps, der Reichswehr und der Wehrmacht stammten, bauten die Bundeswehr auf. 714 (vereinzelte Quellen geben zwischen 674 und 805 an) von ihnen waren Inhaber des Ritterkreuzes sowie seine höheren Stufen und allein 117 von ihnen erreichten die höchsten militärischen Ränge, waren Generäle und Admiräle. Sie hatten die in dem Bundeswehr-Eid vorgegebenen Tugenden, treues Dienen und Tapferkeit in schwerster Zeit gelebt. Sie waren es, die den beispiellosen Aufbau der Bundeswehr von Null auf 300.000 Mann in nur fünf Jahren ermöglicht haben und die dringend benötigten, vielfältigen Erfahrungen einbrachten.

Natürlich vermochten die wenigsten von ihnen, ihre herausragenden militärischen Einzeltaten im Frieden auf andere Weise zu wiederholen. Aber es zeigte sich, daß die höchste Kriegs- und Tapferkeitsauszeichnung in ihrer Wirkung fortdauerte, daß eine Verpflichtung unauflösbar geblieben ist. Für zahlreiche junge Soldaten wurden sie zu Vorbildern. Bis in die sechziger Jahre hinein gab es kaum ein Kampftruppenbataillon, kein Geschwader oder eine Brigade, an deren Spitze nicht ein Ritterkreuzträger stand. Insbesondere die Elite-Einheiten waren ausschließlich in Ritterkreuzträgerhand, z. B. die ersten Fallschirmjäger unter Major (später Oberst) Alfred Genz, Oberstleutnant (später Oberst) Gerhart Schirmer und Oberst (später Generalmajor) Johann Oskar Walter Bern von Baer.

In den Schulen gaben sie als Lehrer ihr Wissen an die Jüngeren weiter. Als der erste Kanzler der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, 1967 zu Grabe getragen wurde, geleiteten Bundeswehrgeneräle und -admiräle, die sämtlich mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden waren, den Sarg in den Kölner Dom. Bis Ende der siebziger Jahre führten Ritterkreuzträger Verteidigungsbezirke, Brigaden, Divisionen und Korps, bekleideten die Posten von Inspekteuren und Generalinspekteuren oder waren in höchsten NATO-Verwendungen eingesetzt.

Knapp über 40 deutsche Ritterkreuzträger bauten das österreichische Bundesheer nach 1955 auf.

Ansehen der Ritterkreuzträger

Das Ansehen der Ritterkreuzträger in der Bundeswehr ist unter den Soldaten hoch geblieben. Diese Kriegsgeneration vermittelte fast 25 Bundeswehr-Jahrgängen Erfahrungen und Werte, die die Truppe zu einer international respektierten und schlagkräftigen Armee formten. Der letzte Ritterkreuzträger schied 1984 aus dem aktiven Dienst aus. Die noch bis 2013 amtierende Bundeswehrspitze hat Ritterkreuzträger als Vorgesetzte auf allen Ebenen erlebt.

Aber auch in der aktiven Traditionsbewahrung dienten oder dienen Ritterkreuzträger als Vorbilder für die jungen „Staatsbürger in Uniform“. So besaß die Marine einen Lenkwaffenzerstörer, der den Namen des mit dem Schlachtschiff „Bismarck“ untergegangenen Admirals und Ritterkreuzträgers Günter Lütjens trug. Dem Brillantenträger und Generalfeldmarschall Erwin Rommel zu Ehren wurden ein Infanteriewettbewerb und ein Lenkwaffenzerstörer benannt. Dem gefallenen Schwerterträger Oberst Georg Freiherr von Boeselager zu Ehren wurde ein internationaler Wettbewerb der Panzeraufklärungstruppe gewidmet. Das Stabsquartier der 3. Luftwaffendivision in Berlin sowie das Jagdgeschwader 73 im mecklenburgischen Laage führen den Namen des Schwerterträgers und Bundeswehr-Vier-Sterne-Generals Johannes Steinhoff. Nach dem vermißten Eichenlaubträger Josef Schreiber wurde in Immendingen die „Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne“ benannt.

Trauerfeierlichkeiten für Bundeskanzler a. D. Konrad Adenauer am 25. April 1967: Aufbahrung des Toten im Kölner Dom mit der Bundesdienstflagge auf dem Sarg. Die Totenwache halten hochrangige Offiziere der Bundeswehr, allesamt Ritterkreuzträger. Den Sarg umgeben Soldaten als Sargträger, Kandelaber, Ordenskissen und Kränze.

Geburtsjahrgänge

In der Bundeswehr dienten Ritterkreuzträger der Geburtsjahrgänge 1894 bis 1924:

Die beiden ältesten Ritterkreuzträger in der Bundeswehr waren:

Die vier jüngsten waren:

Der einzige Brillantenträger war:

Nach Ritterkreuzträgern benannte Bundeswehr-Kasernen

Generalleutnant der Bundeswehr Hannes Trautloft, Sportfliegerin Elly Beinhorn, Generalleutnant a. D. Theo Osterkamp und Generalleutnant a. D. Adolf Galland vor einem Starfighter F-104 G beim Luftwaffenball der Luftwaffengruppe Süd in der Garten- und Schwarzwaldhalle in Karlsruhe am 17. Januar 1966

Unter den nach geschichtlichen Persönlichkeiten benannten Bundeswehr-Kasernen tragen bzw. trugen 22 die Namen von Trägern des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes und zwei die Namen von Trägern des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern. Die ehrabschneidende Diskussion über die Traditionswürdigkeit der Wehrmacht und ihrer Soldaten in der „Groß-BRD“ hat dazu geführt, daß die Kasernen und Einrichtungen der Bundeswehr umbenannt worden sind.

Es handelt sich hier im einzelnen um folgende Truppenunterkünfte und Dienstgebäude mit Angaben zu den Namensgebern:

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes

Ehre, wem Ehre gebührt! Bundestreffen des Traditionsverbandes des Infanterie-Regimentes 65 und der 290. Infanterie-Division am 8. und 9. Juni 2007 in der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in Delmenhorst. Rechts (mit Krawatte) der verwegene Ritterkreuzträger Oberleutnant a. D. Wilhelm „Willi“ Salz (Todesrune.png 2011).

Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern

Bundeswehr-Ehrenmale

Ehrenmale der Teilstreitkräfte

„Ehrenmal des Deutschen Heeres“ in Koblenz – Festung Ehrenbreitstein

Die drei Teilstreitkräfte besitzen eigene Ehrenmale:

Während das Ehrenmal der Marine bereits zwischen 1926 und 1936 entstanden war, wurden das Ehrenmal der Luftwaffe 1962 und die Erinnerungsstätte des Heeres 1972 errichtet.

Zentrales Ehrenmal

Ein zentrales „Ehrenmal der Bundeswehr” wurde am 8. September 2009 in Berlin eingeweiht.[4]

Kritik

Der Direktor des Instituts für Politikwissenschaften an der Universität St. Gallen, James W. Davis, kritisierte, das Ehrenmal erfülle seinen Zweck nur mangelhaft, ein Nationalfriedhof wäre besser geeignet, getötete Soldaten zu ehren. Das Denkmal sei zu abstrakt, um Angehörigen einen Ort zum Trauern zu bieten.[5]

Wald der Erinnerung

In der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Geltow wurde am 15. November 2014 im Waldgebiet der Liegenschaft der Wald der Erinnerung eingeweiht als Wiedererrichtung verschiedener provisorischer Ehrenhaine aus Einsatzländern, insbesondere Afghanistan, und Ort der privaten Erinnerung Hinterbliebener. Der Wald der Erinnerung bietet somit gezielt eine Alternative zu formellen Ehrenmälern und staatlichem Erinnern. Hier soll es für die Angehörigen zum einen eine Möglichkeit geben, auf eigenen Wunsch Bäume zu pflanzen, oder zum anderen vorhandene Bäume in geeigneter Art und Weise zu kennzeichnen.

Für die Errichtung der Erinnerungsstätte wurden Kernelemente von Ehrenhainen aus Einsatzländern nach Geltow überführt und die Gesamtanlagen möglichst im Originalumfang, anderenfalls verkleinert, aber maßstabsgetreu rekonstruiert, um einen möglichst hohen Wiedererkennungswert zu erzielen. Vor dem Transport in die BRD wurden die Ehrenhaine im Detail erfaßt, Stück für Stück und Stein für Stein zurückgebaut, numeriert und dokumentiert. Die Ziegel für die landestypischen Ziegelsteinmauern wurden beim Originalhersteller in Afghanistan neu gebrannt. Die tonnenschweren Findlinge oder Obelisken wurden in Transportkisten verpackt und befördert. Vor dem Wiederaufbau erfolgte für die wesentlichen Elemente eine fachgerechte Aufarbeitung mit entsprechendem Witterungsschutz.

Die Anlage besteht derzeit aus den Ehrenhainen OP-North, Feyzabad, Kabul, Kunduz, Mazar-e-Sharif, Prizren und Sarajewo (Stand: 2014/15).

Siehe auch

Scharfschützenabzeichen der Bundeswehr nach Vorbild der militärischen Jäger

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Die am Anfang zuweilen verwendeten Begriffe Bundesheer, Bundesluftwaffe und Bundesmarine waren ausschließlich umgangssprachlich und nie offizielle Bezeichnung für die Teilstreitkräfte der Bundeswehr.
  2. Auszug aus dem stalinistischenDDR“-Hetzorgan „Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik“ von 1965, S. 189, 194 f.
  3. Die frühe Bundeswehr als Feindbild der DDR, in: „Militärgeschichte – Zeitschrift für historische Bildung“, Heft 3/2009
  4. Ehrenmal der Bundeswehr – Wo bleibt in der Demokratie unsere deutsche Identität?, 14. Oktober 2007
  5. Zentrales Bundeswehr Ehrenmal: Politologe plädiert für Ehrenfriedhof – Union begrüßt Gedenkstätte, Deutschlandradio Kultur, 8. September 2009
BesondersLesenswertMedaille.png
ArtikeleinstufungBesondersLesenswertMedaille.png
Besonders lesenswerte Artikel sind außergewöhnlich gelungen und umfassend.
Verbesserungen und Erweiterungen sind dennoch gern gesehen. Umfangreichere strukturelle und inhaltliche Änderungen sollten zuvor diskutiert werden.
Meine Werkzeuge