Deutsche Einheitsbewegung

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Deutsche Einheitsbewegung war im 19. Jahrhundert das Bestreben nach deutscher Einheit und der Wiederherstellung der verlorenen Reichsherrlichkeit nach dem Untergang des Ersten Reiches durch die Niederlegung der Reichskrone und den Befreiungskriegen 1813–1815 wider die kleindeutsche Schwäche der Kleinstaaterei.

Erläuterung

Zu den großen Verfechtern dieses Zieles gehörte Ernst Moritz Arndt, Autor des „Aufrufs an die Deutschen“ und Schöpfer des Liedes „Was ist des Deutschen Vaterland?“, der u. a. den Begriff Alldeutschland prägte.

„Einheitsbewegung heißen kurz alle Bestrebungen, die nach dem Deutschen Befreiungskrieg auf eine Neugründung des Deutschen Reiches abzielten, bis dieses 18. Jan. 1871 ins Leben trat. Nicht nur wegen ihres Zieles und Erfolges ist diese Bewegung von Bedeutung, sondern vor allem deshalb, weil die besten Köpfe und begeistertsten Patrioten daran beteiligt waren.“[1]

Siehe auch

Literatur

  • Wilhelm Mommsen: Die deutsche Einheitsbewegung. Eine Auswahl zeitgenössischer Äußerungen, Dt. Buch-Gemeinschaft, Berlin 1950
  • Frank Grobe: Zirkel und Zahnrad. Ingenieure im bürgerlichen Emanzipationskampf um 1900. Die Geschichte der technischen Burschenschaft, in: Klaus Oldenhage (Hrsg.): „Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert“, Band 17, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2009

Fußnoten

  1. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 5. Leipzig 1906, S. 454