Deutsche Malerei

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Caspar David Friedrich: Mondaufgang am Meer (1822), Berlin, Alte Nationalgalerie

Die deutsche Malerei[1] nimmt ihren Anfang im Mittelalter und will zunächst und in erster Linie nicht die äußere Wirklichkeit schildern, sondern in gleichsam sinnbildlicher Weise die Gestalten der durch die Christianisierung im Abendland herrschend gewordenen Religion, ihre „Heiligen“-Geschichten und weitere christliche Gehalte sichtbar machen.

Geistige Selbständigkeit in der Auffassung und in der Gestaltung der Stoffe bricht sich etwa in der Dürerzeit gegen Ende des 15. Jahrhunderts Bahn.

Inhaltsverzeichnis

Frühe Bildkunst

Die Entwicklung der Frühzeit hat sich für uns am deutlichsten in der Buchmalerei ausgeprägt. Während in den karolingischen Miniaturen (Evangelienbuch Karls I., Adahandschrift, Codex aureus) als Nachklang antiken Sehens die Menschenkörper im malerisch vertieften Raum dargestellt sind, ist die ottonische Buchmalerei reine, auf die Eindringlichkeit der Erzählung ausgehende, naturferne Flächenkunst mit geistig erfaßten Gestalten in ausdrucksvoll bewegtem Linienspiel und leuchtenden Farben; am bedeutendsten ist die Reichenauer Schule (um 1000): Egbertkodex, Evangeliar Ottos III., Perikopenbuch Heinrichs II. Eine ähnliche Entwicklung läßt auch die Wandmalerei erkennen, von der nur wenig erhalten ist: Bilderfolge in der Kirche Oberzell auf Reichenau (Ende 10. Jahrhundert); die reife romanische Kunst zeigen die Fresken in den Kirchen von Prüfening (um 1150), Schwarzrheindorf, Brauweiler. Um 1200 kommt es zu einem unruhig bewegten Stil: Deckengemälde der Michaelskirche zu Hildesheim. In spätromanischer Zeit, vor allem aber in der Gotik gelangte die Glasmalerei zur herrlichsten Blüte mit ihren wundervollen, durch das einfallende Licht glühend-leuchtenden Farben: aus dem 13. Jahrhundert in St. Kunibert zu Köln und in der Elisabethkirche zu Marburg; aus dem 14.–16. Jahrhundert in den Domen von Köln und Metz, im Stift Klosterneuburg, in der Klosterkirche Königsfelden.

Spätgotik

Seit dem 14. Jahrhundert, dem Zeitalter der Spätgotik, wurde das Altargemälde die Hauptaufgabe für die Maler. Führend war anfangs die unter Kaiser Karl IV. entstandene – und erste – deutsche Malerschule in Böhmen; während der Hohenfurther Meister bereits zu einer körperlich festen Gestaltung kam, vertrat der Meister von Wittingau einen zurückhaltenden nordisch-gotischen Stil. Daneben blühte die durch zartes Empfinden ausgezeichnete Kölner Schule.

Mit dem 15. Jahrhundert, an dessen Anfang Meister Bertram steht, setzt überall eine Wendung ein von flächenhafter zu räumlicher Darstellung, von dem gotischen Wunschbild einer vergeistigten Schönheit zu einer naturnahen Charaktergestaltung. Dieser in Flandern mit den Brüdern van Eyck – die zugleich durch die Erfindung der Ölmalerei Epoche machten – beginnende Realismus bekundete sich in Deutschland, zumal am Oberrhein und in Schwaben, in selbständigen Meisterwerken; während bei Künstlern wie Moser, Meister Francke, Lochner die ältere Richtung noch nachwirkte, entwickelten Multscher und Witz in ihren Bildern kraftvolle wuchtige Körperlichkeit und Durchbildung des landschaftlichen Raumes. In der nächsten Generation vertraten Schongauer am Oberrhein als Maler und Kupferstecher eine neue, auf feingliedrige Zartheit gerichtete, aber lebensvoll durchfühlte Spätgotik, die Schwaben Zeitblom und Holbein d. Ä. stille Haltung und Farbenwohlklang, Wolgemuth und Pleydenwurff in Nürnberg Bewegtheit und räumliche Tiefe. In den Gemälden des von Mantegna angeregten Tiroler Malers und Bildhauers Pacher hat der perspektivische Tiefenraum einen Zug ins Unendliche.

Daneben stand die Glasmalerei als eigentümlicher Zweig und entwickelte eine früher ungeahnte Farbenpracht; wie die andere Malerei wurde sie mehr und mehr zu nichtkirchlichen Zwecken benutzt: Paläste, Ratssäle, Zunftstuben u. s .w. wurden mit Gemälden ausgeschmückt, selbst die Außenseite der Häuser zierten Wappen, Gemälde, Darstellungen von Heiligen, Rittern und dergleichen.

Höhepunkt im 16. Jahrhundert

Die Zeit um 1500 und die ersten Jahrzehnte des 16. Jahrhunderts bringen den Höhepunkt der deutschen Malerei. Die gesamte sichtbare Welt wird nun in den Bereich der künstlerischen Gestaltung gezogen. Das Bildnis, die Landschaft, allegorische und mythologische Gegenstände treten neben die biblischen und anderen religiösen Darstellungen. Aber bei aller Naturnähe und Wirklichkeitsdarstellung verliert sich die deutsche Malerei nicht in einen oberflächlichen Naturalismus, sondern gestaltet stets aus tiefstem Erleben heraus und strebt aus dem im Volkstum verwurzelten nordisch-gotischen Gefühl nach einer seelisch-geistig bestimmten Form, die in ihrer inneren Bewegtheit und Kraft ausdrucksgeladen und bedeutungsvoll ist. Dabei wurden die starken Anregungen in Stoff und Form, die mit der italienischen Renaissance Anfang des 16. Jahrhunderts allenthalben in Deutschland eindrangen, verarbeitet und umgewandelt und dienten zur Entfaltung und fruchtbaren Auseinandersetzung zwischen dem nordischen Unendlichkeitsstreben und der maßvollen, klaren Formgebung des Südens.

Der größte Meister ist Albrecht Dürer, 1471–1528, hervorragend durch den Reichtum seines Schaffens und die gedanklich und sittlich überzeugende künstlerische Kraft seines Werkes. Er hat, vor allem auch in Zeichnung, Holzschnitt und Kupferstich, das Höchste geleistet und der künstlerischen Darstellung nicht nur neue Gebiete der Außenwelt, hauptsächlich Bildnis und Landschaft, sondern auch der menschlichen Seele erschlossen.

Neben ihm steht, am wenigsten von Renaissanceströmungen berührt, Matthias Grünewald, einer der bedeutendsten Farbenkünstler aller Zeiten, in dessen Isenheimer Altar die ganze mystisch-geistige Welt des Mittelalters zusammengefaßt erscheint und durch eine überaus kühne malerische Phantasie ihren erschütterndsten Ausdruck gefunden hat. Ihm verwandt sind Altdorfer und Huber, die Meister der Donauschule, die die deutsche Landschaft malerisch und farbig reizvoll in romantischer Stimmung darstellten, und in der malerischen Farbenkraft die frühen Bilder Cranachs, des Verfechters der Reformation.

Überaus bedeutend und weitreichend war der Einfluß Dürers, zu dessen Schule Hans von Kulmbach, Schäuffelein, Beham gehören. Auch ein so eigenartiger Maler wie Baldung war zeitweise von ihm abhängig. Von venezianischer Farbgebung wurde der Augsburger Burgkmair befruchtet. Den eindringlichsten Realismus und am stärksten den Renaissancegeist bekunden die Bilder des auch in England tätigen jüngeren Holbein, vor allem seine kühl beobachteten und meisterhaft gestalteten Bildnisse.

Barock

Nach 1550 ging die große Zeit deutscher Malerei zu Ende. Die Reformation und der Dreißigjährige Krieg zerstörten eine Unzahl alter Kunstwerke. Ein überragender frühbarocker Meister ist um 1600 allein Adam Elsheimer, der nordisches Naturgefühl mit südlicher Schönheit verband.

Mit der Blüte der Baukunst des Spätbarocks und Rokokos entwickelte sich auch Anfang des 18. Jahrhunderts eine reiche Wand- und Deckenmalerei in Süddeutschland und Österreich; die inhaltsreichen Darstellungen wurden mit überlegenem perspektivischen Können licht und farbenprächtig gestaltet: Rottmayr, Altomonte, Zimmermann, Asam, Gran, Faistenberger, Maulbertsch, Zick, Troger, Günther, Kremser-Schmidt. Von Bildnismalern des Rokokos seien Johann Kupetzky, die Tischbein, Anton Graff, Angelika Kauffmann genannt. Rafael Mengs und Heinrich Friedrich Füger (1751–1818) leiteten zum Klassizismus über.

Klassizismus und Romantik

Zwei Hauptströmungen kennzeichnen die Goethezeit: der Klassizismus, der im Anschluß an die Kunst der alten Römer und Griechen eine klare, maßvolle und ausgewogene Form erstrebt, und im Gegensatz dazu die Romantik, die das seelische Erlebnis der Unendlichkeit und das innige Naturgefühl in einer von innen her bestimmten Form gestaltet. Die Kartonzeichnungen von Asmus Carstens (1754–98) sind in ihrem großangelegten Aufbau die ersten Zeugnisse des frühen deutschen Klassizismus. Joseph Anton Koch (1768–1839) wurde der Schöpfer des heroischen Landschaftsbilds; zu ihm gehört Johann Christian Reinhart.

Die Mitglieder der Sondergruppe der Nazarener suchten in ihrer süßlich-christlichen Malerei Anschluß an die italienische Kunst des 15./16. Jahrhunderts, verkümmerten aber nach einigen Erstlingswerken (Wandgemälde aus der Casa Bartholdy in Rom) sehr rasch: Friedrich Overbeck, Friedrich Wilhelm von Schadow (1788–1862), Schnorr von Carolsfeld. Als stärkste, auch späterhin schöpferische Persönlichkeit erwies sich Peter von Cornelius (1783–1867), der prägend auf die deutsche Monumentalmalerei wirkte.

Ohne jede Nachfolge blieben die beiden Hauptmeister der Romantik, Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich. Runge schuf mit neuem malerischen Empfinden, das die gefühlsbestimmenden Werte des Lichtes und der Farbe betonte, ausdrucksvolle Sinnbilder des Lebens und reife, seelisch erfaßte Bildnisse. Friedrich ist der erste Maler der nordischen Landschaft, deren licht- und lufterfüllte Weite und Unendlichkeitsstimmung er aus einem innigen Naturgefühl heraus mit neuen malerischen Mitteln darstellte.

Ein selbständiger, aber wenig beachteter Vorläufer des Impressionismus war Karl Blechen (1798–1840). Im allgemeinen herrschte in Deutschland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Geist der Biedermeierzeit, die in Zeichnung und Farbe die leichte Faßlichkeit und kühle Klarheit betonte: Franz Krüger in Berlin, Waldmüller und Führich in Wien, Wilhelm von Kobell (1766–1853), A. Adam, Carl Rottmann (1797–1850), Joseph Stieler in München.

Ihrer Begabung nach mehr Zeichner als Maler waren Moritz von Schwind und Ludwig Richter, in deren Bildern aus Märchen und Volkstum das tiefe deutsche Gemüt zutage tritt. Aus der Düsseldorfer Schule, die im allgemeinen eine ziemlich äußerliche Geschichts- und Sittenmalerei pflegte, ragen hervor Karl Friedrich Lessing (1808–1880), der Landschaftsmaler Oswald Achenbach, vor allem aber Alfred Rethel (1816–59), der in seinen Wandbildern und Holzschnitten zu heroischer Haltung und großer Gestaltung gelangte.

Einen kraftvollen, ganz malerisch durchgebildeten Realismus schuf Adolph von Menzel (1815–1905), der in geschichtlich treuen Bildern den Geist und die Taten Friedrichs des Großen in überzeugender Weise verherrlicht hat. Auch Carl Spitzwegs geistvoll-ironische Sittenbilder sind stets malerisch gesehen. Eine gegenüber dem Naturalismus geistig vertiefte Kunst und geschlossenen Bildaufbau erstrebten Arnold Böcklin (1827–1901), dessen farbenglühende Bilder die dichterisch gesteigerte Natur in klaren Formen gestalten, Anselm Feuerbach (1829–80), der gelassene Haltung und schwermütige Stimmung in klassisch-großer Form bekundet, und Hans von Marées (1837–87), der sich um einen monumental vereinfachten Stil mühte.

Unterdessen hatten in den 1870er Jahren Vertreter der nächsten Generation, allen voran Wilhelm Leibl (1844–1900), eine neue bodenständige Wirklichkeitsmalerei entfaltet, die das Sichtbare in Farbe und Form ohne Beiwerk lebendig und kraftvoll wiedergab. Dieser Richtung gehörten auch Wilhelm Trübner, Carl Schuch (1846–1903), der junge Thoma, später Franz Eichhorst an.

Der Impressionismus, in seiner reinen Form französischen Ursprungs, beeinflußt im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zahlreiche deutsche Maler; jedoch ist er nur eine Durchgangsphase ihres Schaffens, so z. B. bei Thoma, Leibl, Carl Schuch, Trübner, Lovis Corinth, Kalckreuth, Slevogt.

Der bisher nur ganz vereinzelte Anteil der Juden am Kunstschaffen in Deutschland gewann jetzt größeren Umfang, da dem Impressionisten Max Liebermann eine führende Stellung im deutschen Kunstleben gegönnt wurde, was wiederum die Herausstellung einer Anzahl weiterer jüdischer Maler und Grafiker (auch Architekten) nach sich zog.

Der späte Corinth wird von den Erschütterungen des Expressionismus ergriffen, der der Kunst des Eindrucks eine des Ausdrucks entgegenstellte (Gründung der „Brücke“ 1907 durch Heckel, Kirchner, Pechstein). Aber die Expressionisten waren zu sehr Ekstatiker des rein Formalen, um der Kunst ihren deutschen Charakter zurückgeben zu können. Auch rückte eine einflußreiche jüdische Presse und Kunstkritik gerade alles Nichtbodenständige in den Vordergrund.

Als nachhaltiger Rückruf zum Heimischen wollte die Gründung der Worpsweder Malerkolonie durch Fritz Mackensen verstanden werden. Auch die Künstlergruppe der „Scholle“ (Reinhold Max Eichler, Erich und Fritz Erler) verfolgte ähnliche Ziele. So zeigen sich neben dem breiten Strom eines der Überlieferung bewußten Kunstschaffens nur Versuche, die schließlich eine immer mehr zunehmende Entfremdung zwischen Kunst und Volk bewirkten.

20. Jahrhundert

Nach dem Ersten Weltkrieg und Umsturz feierte schließlich der reine Aberwitz Triumphe (Dadaismus).

Einen ersten Versuch zur Wiedergesundung unternahmen um die Mitte der 1920er Jahre Künstler wie Kanoldt, Mense, Schrimpf, Radziwill u. a. Ihre Malweise der „neuen Sachlichkeit“ wandte sich wieder der Dingwelt zu, die allerdings oft nur in nüchterner Weise abgemalt wurde. Aber diese Richtung weckte zugleich auch eine neue Liebe zur heimischen Landschaft.

Nationalsozialismus

Dem Nationalsozialismus verblieben nach den 1933 erneuerten Jüdischen Kriegserklärungen an Deutschland bis zu Krieg und Zusammenbruch nur wenige Jahre, um auf das Kunstschaffen im Reich Einfluß zu nehmen. Er ging daran, alles seiner Auffassung nach rein Ekstatische, Entartete und Artfremde zu beseitigen und den gesunden Kräften wieder freie Bahn zu schaffen. Die Kunst erkannte wieder neben der Landschafts- und Stillebenmalerei ihre vornehmste Aufgabe in der Darstellung der menschlichen Gestalt. Daneben wurde eine neue Monumentalmalerei gepflegt.[2] In der Zeit wirkten und wurden durch ihre Darstellungen besonders bekannt u. a.: Heinrich C. Berann, Werner Peiner,[3] Theo Champion (1887–1952), Carl Theodor Protzen (1887–1956), Heinrich Knirr, Adolf Ziegler, Constantin Gerhardinger (1888–1970), Josef Gerlach, Felix Albrecht, Ludwig Hohlwein, Harald Damsleth, Ernst Zoberbier.[4]

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Malerei im Nationalsozialismus

Geehrte Maler und ihr Schaffen

Die nachfolgend aufgeführten Maler erhielten in der Zeit von 1933 bis 1945 eine oder mehrere Ehrungen: Ausstellung von ihnen geschaffener Werke auf der Großen Deutschen Kunstausstellung, Auszeichnung mit der Goethe-Medaille, Verleihung des Professorentitels, Aufnahme in das Verzeichnis „Künstler im Kriegseinsatz“:

Germanen auf Wanderschaft“; Gemälde von Wilhelm Petersen
Kunst-, Portrait- und Kriegsmaler Anton Hackenbroich: „Einer von der Leibstandarte“ (1943)
  • Baumgartner, Thomas (1892–1962) – bäuerliche Motive
  • Dettmann, Ludwig (1865–1944) – militärische Motive
  • Dombrowski, Ernst von (1896–1985) – historische Motive
  • Eber, Elk (1892–1941) – militärische und parteigeschichtliche Motive
  • Eichhorst, Franz (1885–1948) – militärische Motive, Bauernmalerei
  • Eisenmenger, Rudolf (1902–94) – allegorische Darstellungen
  • Engel, Otto H. (1866–1949) – Landschaftsmotive
  • Engelhardt-Kyffhäuser, Otto (1884–1965) – militärische Motive
  • Erler, Fritz (1868–1940) – allegorische Darstellungen, Porträts
  • Gerwin, Franz (1891–1960) ­– Industriemotive
  • Graf, Oskar (1873–1957) – Architektur- und Landschaftsmalerei
  • Gugg, Hugo (1878–1956) – Architektur- und Landschaftsmalerei
  • Gulbransson, Olaf (1873–1958) – Landschafts- und Aktmalerei, Karikatur
  • ter Hell, Willy (1883–?) – Landschaftsmotive
  • Herrmann, Paul (1864–1946) – Parteimotive
  • Hilz, Sepp (1906–1967) – Bauernmalerei
  • Hirth, Otto A. (1889–?) – Architekturmotive
  • Hönich, Heinrich (1873–1957) – Landschaftmotive
  • Hoyer, Hermann Otto (1893–1968) – Parteimotive, Bauernmalerei
  • Junghanns, Julius Paul (1876–1958) – Landschafts- und Tiermalerei
  • Kaspar, Hermann (1904–86) – emblematisch-heraldische und allegorische Mosaikarbeiten
  • Kutschmann, Max (1871–1943) – allegorische Wandmalerei
  • Leipold, Karl (1864–1943) – Landschafts-, Architektur- und Porträtmalerei
  • Lobisser, Switbert (1878–1943) – landschaftliche und bäuerliche Motive (Holzschnitt)
  • Mackensen, Fritz (1866–1953) – Landschaftsmalerei
  • Martin-Amorbach, Oskar (1897–1987) – bäuerliche und militärische Motive
  • Mercker, Erich (1891–1973) – Industrie- und Architekturmalerei
  • Modersohn, Otto (1865–1943) – landschaftliche Motive
  • Müller-Wischin, Anton (1865–1949) – landschaftliche Motive
  • Padua, Paul Mathias (1903–1981) – Porträtmalerei, landschaftliche und militärische Motive
  • Petersen, Wilhelm (1900–87) – Porträtmalerei
  • Philippi, Peter (1886–1958) – kleinstädtische Genre-Motive
  • Rhein, Fritz (1873–1948) – Porträtmalerei
  • Samberger, Leo (1881–1949) – Porträtmalerei
  • Schmitz-Wiedenbrück, Hans (1907–1944) – bäuerliche Motive, allegorische Darstellungen
  • Schuster-Woldan, Raffael (1870–1951) – Porträtmalerei
  • Schweitzer, Hans Herbert („Mjölnir“) (1901–80) – politische Karikatur, Parteimotive
  • Spiegel, Ferdinand (1879–1950) – Industrie-, Landschafts- und Militärmotive
  • Staeger, Ferdinand (1880–1976) – landschaftliche und historische Motive, allegorische Darstellungen
  • Stahl, Franz Xaver (1901–77) – Porträt- und Bauernmalerei
  • Stahl, Friedrich (1863–1940) – allegorische Darstellungen
  • Steppes, Edmund (1873–1968) – Landschaftsmalerei
  • Thöny, Eduard (1866–1950) – militärische Motive, Karikatur
  • Truppe, Karl (1887–1959) – allegorische und Akt-Darstellungen
  • Urban, Hermann (1866–1946) – Landschaftsmalerei
  • Vollbehr, Ernst (1876–1960) – landschaftliche und militärische Motive
  • Willrich, Wolfgang (1897–1948) – Porträtmalerei[5]
  • Wissel, Adolf (1894–1973) – Bauernmalerei
  • Zügel, Heinrich von (1850–1941) – Tiermalerei

Bildergalerie

Siehe auch

Literatur

  • Hans F. K. Günther: 96-book.png PDF Rasse und Stil, 1926
  • Georg Dehio:
    • Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, (3 Bde., neue Aufl. 1922–33, Neuordnung seit 1935; Österreich (2 Bde., 1933–35)
    • Geschichte der deutschen Kunst (3 Doppelbde., neue Aufl. 1930/31); Bd. 4 von Gustav Pauli, 1934
  • Theodor Hetzer: Das deutsche Element in der italienischen Malerei des 16. Jahrhunderts (1929)
  • Heinrich Wölfflin: Italien und das deutsche Formgefühl (1931)
  • Otto Schmitt (1890–1951): Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte (seit 1933)
  • Wilhelm Pinder (1878–1947):
    • Was ist deutsch an der deutschen Kunst? Zu der Schrift von K. K. Eberlein, Zeitschrift für Kunstgeschichte, Band 2, S. 405–407 (1933)
    • Die Kunst der deutschen Kaiserzeit (1935)
  • B. E. Werner: Vom bleibenden Gesicht der deutschen Kunst (1934)
  • Paul Schultze-Naumburg: Die Kunst der Deutschen (1934)
  • H. Schrade: Schicksal und Notwendigkeit der Kunst (1936)
  • B. Kroll: Deutsche Maler der Gegenwart (1937)
  • Willi Geismeier: Die Malerei der deutschen Romantik, Kohlhammer, 1984, ISBN 3-17-008569-7 [497 S.]
  • Mortimer G. Davidson:
    • Kunst in Deutschland 1933–1945, Bd.2/1 Malerei, Grabert-Verlag, Tübingen, 1995, ISBN 978-3-87847-111-0 [repräsentatives Standardwerk, 624 S.]
    • Kunst in Deutschland 1933–1945, Bd.2/2 Malerei, Grabert-Verlag, Tübingen

Zeitschrift

Fußnoten

  1. Die Ausführungen in diesem Artikel nehmen als Ausgangspunkt das Stichwort Deutsche Kunst in: Der Neue Brockhaus. Allbuch in vier Bänden, F. A. Brockhaus, 2. Aufl., Leipzig 1941/42.
  2. Zum Monumentalstil in der Architektur der Zeit siehe: Monumentalität und Stilprägung in der Architektur des Nationalsozialismus
  3. Im Jahre 1944 wurde er in die Sonderliste mit den 12 wichtigsten bildenden Künstlern aufgenommen.
  4. Ernst Zoberbier schuf u. a. das Wandmosaik im Schwimmbad der Ordensburg Vogelsang.
  5. Siehe auch Bilder Wolfgang Willrichs
  6. Das Gemälde stellt den Künstler laut Inschrift im Alter von 77 Jahren dar, gemalt von Lucas Cranach dem Jüngeren oder möglicherweise ein Selbstporträt.
  7. Das Bildnis des fränkischen Astronomen, Geographen und Mathematikers Johannes Schöner zierte von 1964 bis 1992 die Vorderseite des 1000-Mark-Scheins, vgl. [1]. Die Identität der porträtierten Person wird auch bezweifelt. Nach dieser abweichenden Meinung kann der Dargestellte auch Johannes Scheyring (1454–1516) sein, damals Rektor der Universität Leipzig.
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