Deutsches Frauenwerk

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Das Deutsche Frauenwerk (DFW) wurde im Oktober 1933 zusätzlich zur streng nationalsozialistischen NS-Frauenschaft geschaffen. Es diente als Sammelbecken für die bürgerlichen Frauenbewegungen und einzelne Mitglieder.

Das DFW hatte als eingetragener Verein mit eigenem Vermögen einen anderen Status als die NS-Frauenschaft. Allerdings waren beide Organisationen personell eng verbunden, weil die Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink an der Spitze beider Organisationen stand. Im DFW waren ca. 1,7 Millionen Frauen organisiert, in der NS-Frauenschaft ca. 2,3 Millionen.

Von 1935 bis 1941 erschien im Leipziger Verlag Otto Beyer die Reihe „Frauenkultur im Deutschen Frauenwerk“ (Auflage 1939: 23.500 Exemplare).

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