Deutsches Land in Afrika

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FILM

Deutsches Land in Afrika.jpg
Filmdaten
Originaltitel: Deutsches Land in Afrika
Produktionsland: Deutsches Reich
Erscheinungsjahr: 1939
Laufzeit: 67 Minuten
Sprache: Deutsch
Filmproduktion: Deutsche Filmherstellungs- und Verwertungs-GmbH
IMDb: deueng
Stab
Regie: Johannes Häussler,
Karl Mohri,
Walter Scheunemann
Drehbuch: Friedrich Stock,
Herbert Kuhlmann
Musik: Bernd Scholz
Kamera: Karl Mohri
Schnitt: Johannes Häussler
Besetzung
Darsteller Rolle

Deutsches Land in Afrika ist ein deutscher Kulturfilm aus dem Jahr 1939.
Die Uraufführung fand am 15. April 1939 in München statt.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Quelle
Folgender Text ist eine Quellenwiedergabe. Unter Umständen können Rechtschreibfehler korrigiert oder kleinere inhaltliche Fehler kommentiert worden sein. Der Ursprung des Textes ist als Quellennachweis angegeben.

Als durch den Schandvertrag von Versailles die deutschen Besitzungen in Afrika dem Reich entrissen und unter fadenscheinigen Vorwänden unter das Mandatsrecht des Völkerbundes gestellt wurden, da glaubten die Politiker der Entente, das Deutsche Reich für immer aus den Reihen der Kolonialmächte entfernt zu haben. Was deutsche Pioniere in dreißig Jahren fleißigster Arbeit aufgebaut hatten, wurde ihnen genommen, sie mußten ihre neue Heimat verlassen oder wieder von Grund auf beginnen.

Nicht vernichtet aber wurde der Geist und der Einsatzwille der deutschen Pflanzer, die dieses Land erst erschlossen, nicht vernichtet wurde der Wille zur Erhaltung ihren Deutschtums bei den deutschen Farmern in diesen Gebieten und nicht vernichtet das Vertrauen der Eingeborenen zu ihren deutschen Freunden. „Der Deutsche hat eine harte Hand und ein weiches Herz, der Engländer eine weiche Hand und ein hartes Herz“ – die Wahrheit dieser Eingeborenen-Worte zeigt sich überall dort, wo deutsche Menschen durch ihren Einsatz den Grundstein legten für wirtschaftliches Wohlergehen.

Ob in Deutsch-Ostafrika oder in Deutsch-Südwest, von Dar es Salaam bis Windhuk, überall in den ehemals deutschen Kolonialgebieten finden sich Zeugen deutscher Kultur, deutschen Fleißes und deutschen Aufbauwillens. Quer durch Afrika ging die deutsche Filmexpedition der Kafo, vorbei an Kaffeeplantagen, Sisalpflanzungen, an Goldsucher-Stationen, durch das Betschuanaland, und zum erstenmal gelang es, Buschneger in ihrerprimitiven Lebensweise zu filmen. Immer wieder stellen sich unvorhergesehene Schwierigkeiten auf dem unwirtlichen Wege im Innern Afrikas ein, und oft kommt der Wagen nur wenige hundert Meter am Tage weiter.

Doch es entsteht ein Bild von Gebieten, denen der Deutsche seinen Stempel aufgeprägt hat. Eingeborene wurden unter deutscher Anleitung zu tüchtigen Handwerkern, In deutschen Farmen, deren Tierzucht Vorbild sein kann, zeigt sich deutscher Kolonisationsgeist. Unter deutscher Flagge blühte Deutsch-Südwest-Afrika auf; Bergwerkunternehmungen, Kupfer- und Erzgewinnung und Diamantenminen zeugen von dem Reichtum dieses von Deutschen erschlossenen Landes. Wenn unter dem Mandat der Südafrikanischen Union Minen stillgelegt wurden, um die Interessen jüdischer und südafrikanischer Spekulanten zu schützen, so ergibt sich daraus schon der Unterschied der früheren und der heutigen Kolonisationspolitik. Deutsche Pläne, Regen in Stauseen aufzusammeln, und das Land fruchtbar zu machen, wurden nach 1918 entweder fallengelassen oder nur unvollkommen durchgeführt. Dieses Gebiet könnte ein Kalifornien Afrikas sein!

Trotz Verbote und Unterdrückungen nimmt der Deutsche heute wieder im kulturellen und wirtschaftlichen Leben die erste Stelle ein. Deutsche Krankenhäuser, deutsche Säuglingsheime, deutsche Schulen und deutsche wissenschaftliche Institute kennzeichnen den Charakter der Hauptstadt Windhuk, wo das eherne Standbild des Reiters von Deutsch-Südwest Wache hält. Schon wehen Hakenkreuzfahnen an den Gebäuden, schon rufen die Fanfaren der Hitler-Jugend zu gemeinsamer Arbeit. Diese deutsche Jugend ist bereit, einzustehen für das Land, für das die Väter gelebt und gelitten haben, einzustehen für Deutschlands Ehre und künftige koloniale Größe. Die Versailler Lüge, der Deutsche könne nicht kolonisieren, wird nunmehr eindeutig richtiggestellt. Dieses Land war deutsch, ist deutsch und muß vor aller Welt wieder deutsch werden!


Wissenswertes

Dieser Kolonialfilm der DFG, der mehr sein will und mehr ist als ein Expeditionsfilm über Afrika, beschränkt sich nicht wie die bisher herausgekommenen Filme über den schwarzen Erdteil, die vor allem über Land und Menschen schildern und einen Einblick über die Pflanzen- und Tierwelt gibt, so befaßt sich der Film „Deutsches Land in Afrika“ zum ersten mal mit dem Leben und Schaffen der Kultur und dem Aufbau jener deutschen Menschen, die vor Jahren ausgezogen sind, unwirtliches Gebiet nutzbar zu machen; ihr Fleiß und ihr Kolonisationstalent widerlegten die Lüge, der Deutsche könne nicht kolonisieren, als verbrecherische Spekulation der Versailles-Politiker. In eindeutiger Form soll durch den Film allen Zuschauern vor Augen geführt werden, was deutsche Pioniere in Jahrzehnten harter Arbeit aufgebaut haben, welcher Einsatzwille sie auch im Dritten Reich beseelt und sie ausharren läßt in dem festen Glauben, daß dieses von ihnen erschlossene Land wieder deutscher Kolonialbesitz wird. Die deutsche Fitmexpedision der Kifo hat ein reichhaltige Material zusammengetragen, ein Filmmaterial, welches den untrüglichen Beweis lieferte, wie berechtigt Deutschlands Forderung auf Rückgabe der geraubten Gebiete in Afrika ist.

Quer durch den Erdteil geht die Expedition, von der Küste Deutsch-Ostafrika bis hinüber ins deutsche Land von Südwest. Orte wie Dar es Salaam, Windhuk, Kaffee, Sisalplantagen wurden gezeigt, sowie die Goldfeldern im Osten oder in den Erz- und Diamant-Minen im Westen, zeigten einen Einblick deutscher Arbeitskraft. Mehrere Tausend Kilometer von Ost nach West zog die Expedition, durch das Innere Afrikas, durch das Betschuanaland, wo kaum eine Wagenspur den Weg weist, dagegen Morast und Geländeschwierigkeiten immer erneut die Fahrt aufhalten. Eines ist wesentlich: Immer wieder zeigt der Film, wo deutsche Menschen am Werke waren, wo sie in harter Arbeit sich den Ertrag der Scholle erkämpften. Der trockene steinige Boden verschiedener Gebiete gibt nur wenig her, und trotzdem ist er die Grundlage für Leins und große Farmen, Wenn jene Pläne Wirklichkeit geworden wären, die von Deutschen kurz vor dem Ersten Weltkriege ausgearbeitet, dann von der Mandatsverwaltung entweder einfach fallengelassen oder aber äußerst unvollkommen durchgeführt wurden, nämlich den Regen in Stauseen aufzusammeln und der Landwirtschaft nutzbar zu machen, ganze Teile von Deutsch-Südwest wären ein Kalifornien Afrikas. Das beweisen Farmen, die Muster richtiger Kolonisation darstellen.

„Deutsches Land in Afrika“, dieser Film sollte Kunde geben von dem, was war, und dem, was ist – er bringt den schlüssigen Beweis, daß Gebiete, die unter deutscher Hoheit standen, nie mehr ihren deutschen Charakter verlieren, wenn der Vertrag von Versailles auch versuchte, das, was in dreißig Jahren harter Arbeit aufgebaut wurde, zu vernichten oder aber fremden Nutznielßern zu übereignen. In langer Arbeit wurden die Aufnahmen, die Karl Mohri im Rahmen der Afrikaexpedition der Kifo gemacht hat, zusammengestellt.

Siehe auch

Verweise

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