Droben im Oberland

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Droben im Oberland ist ein deutsches Volks- und Jägerlied aus Schwaben. Der Verfasser sowohl des Textes als auch der Melodie ist unbekannt. Es ist noch in verschiedenen anderen Varianten verbreitet.

Text

Droben im Oberland
ei da ist es wunderfein
Da ist die Jägerei
da ist das Schießen frei
da möcht ich Oberjäger sein,
schießen, das ist meine Freud


Schiaß mir an Gamsbock z'samm
Fallt er oder fallt er net?
Fallt er net, so bleibt er stehn,
Zu meinem Madel muaß i gehn,
Zu meinem Madel muß i gehn,
Alle Woch sechs- siebenmal.


Gestern ist Sonntag gwe,
Ei, da war sie wieder da.
Sie hat ein Hütlein auf
Mit einer wunderschönen Feder drauf
Sie sah so reizend, reizend aus
Und sie ging mit mir nach Haus.


(auch: Gestern ist Sonntag gwest
hei, da war ich wieder da
Hoch über Berg und Tal
ist mir kein Weg zu schmal
zu meinem Schätzel muß i gehn
alle Wochs sechs- siebenmal)


Kommt eine schöne Jungfrau daher
ei die ist so wundernett
Sie hat ein Hütlein auf, eine schöne weiße Feder drauf
sie sah so reizend, reizend aus
und ich ging mit ihr nach Haus


An ihrer Haustür angekommen
ei da sagte sie zu mir
Du hast mich heimgebracht
nun gib mir unverzagt
auf meinen rosenroten Mund
einen zuckersüßen Kuß


Lauter junge, hübsche Leut sein's mir
lauter hübsche, junge Leut!
Wenn die hübschen, jungen Leut net wärn
wer sollt das viele Geld verzehrn?
Lauter junge, hübsche Leut sein's mir
lauter hübsche, junge Leut!


Publikation

Das Lied wurde u. a. veröffentlicht in:
Zupfgeigenhansl (1908) • Deutsches Lautenlied (1914) • Weltkriegs-Liedersammlung (1926) • Lieb Vaterland (ca. 1935) • Deutsches Jägerliederbuch (1951) • Liederbuch der Fallschirmjäger (1983)